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Werbefilm für Rugby in Solingen
Freitag, 28. September 2012

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Rugby spielt man in Solingen bei den Solinger Zebras im WMTV. Die erste Rugbymannschaft in Solingen.

 

 

 
All Blacks vs. Springboks & Wallabies vs. Pumas in voller Länge
Sonntag, 23. September 2012

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Argentiniens Spielmacher Juan Martin Hernandez nähert sich langsam der Form, die in vor seiner Leidenszeit mit unzähligen Verletzungen den Spitznamen 'El Mago' (der Magier) einbrachte

„Springboks“ scheitern in Neuseeland

In Dunedin trafen Tabellenführer Neuseeland und die Springboks aus Südafrika aufeinander.
Ein mit Spannung erwartetes Spiel, da sich Neuseeland bisher mit drei Siegen durch die Championships gespielt hatte, während die „Boks“ nach einem Sieg gegen Argentinien
- aber mit einem Unentschieden bei den Pumas und einer Niederlage in Australien - sicher mit einer nicht zufrieden stellenden Bilanz angereist waren.

So gehörten die Anfangsminuten auch den Gästen, die mit einer starken Defensive und viel Druck nach vorne meist in der neuseeländischen Hälfte zu finden waren. Einzig die unsauber ausgeführten Scrums und Rucks der Südafrikaner verschafften den All Blacks etwas Sicherheit. So passte es auch ins Bild, das Bryan Habana den letzten Pass für einen beinahe hundertprozentigen Versuch nicht fangen konnte (4. min).

Während die All Blacks langsam ins Spiel finden konnten und so letztlich durch ihre individuelle Qualität in Form von Israel Dagg zu einem Versuch kamen (19. min), schafften es die Steyns auf Seiten der Boks nur einen von sechs (!) Straftritten über die Stangen zu bringen. Halbzeitstand 5:3.

In der zweiten Hälfte sorgte Habana mit einem außergewöhnlichen Solo zu Beginn schließlich doch für fünf Punkte. Doch die Südafrikaner vermochten es auch im zweiten Teil des Spiels nicht, ihre Vorteile zu nutzen. Wieder wurde die geringe Kickausbeute (1/4) bestraft, während sich die All Blacks keine Blöße gaben. Mit viel Übersicht und schönem Solo- Lauf konnte Conrad Smith zum Versuch ablegen, Aaron Cruden traf die Erhöhung sowie zwei weitere Straftritte zum Endstand von 21:11.

Ein letztlich ausgeglichenes Spiel, dass jedoch von den unglücklich agierenden Südafrikaner aus der Hand gegeben wurde. So erkannte Springboks- Captain Jean de Villiers auch folgerichtig, dass auf diesem Niveau Fahrlässigkeit nicht in Siege umgemünzt werden kann.

Australien mit hart umkämpften Sieg gegen die argentinischen „Pumas“

Auch im zweiten Spiel des Abends gewann mit Australien die vorher favorisierte Mannschaft. Allerdings taten sich die „Wallabies“ bis zur 60. Minute sehr schwer und lagen bis zu diesem Zeitpunkt überraschend 6-19 im Hintertreffen.

Die erste Halbzeit in Queensland war vor allem durch Stürmerspiel und viel harte Defensiv- Arbeit geprägt, die Argentinier bewiesen ein ums andere Mal, dass sie vor allem in ihrer Verteidigung sicherlich zur Weltspitze gehören. Trotz leichter australischer Überlegenheit gelang es, nicht in Rückstand zu geraten. Man konnte den Pumas anmerken, dass die unglückliche Niederlage der letzten Woche gegen die erfahrenen All Blacks in diesem Spiel wett gemacht werden sollte.

Allerdings hatten die Wallabies auch Pech: Nr. 8 Radike Samo konnte durch ein Knock- On im Malfeld der Argentinier nicht zu Punkten ablegen (22.), Nathan Sharpe wurde kurze Zeit später durch die Argentinier oben gehalten.
Da beide Teams solide in der Verteidigung agierten, kam es zu einem gerechten Halbzeitresultat von 3:6 in Form dreier Straftritte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Australien durch einen Straftritt ausgleichen, folgenreich war jedoch der fast zehnminütige Sturmlauf der Pumas. Zuerst gelang es Tomas Leonardi, einen Befreiungskick vom erstmalig wieder eingesetzten Quade Cooper abzublocken und erfolgreich ins Malfeld abzutauchen. Mit brillantem Hintermannschaftsspiel punktete anschließend J.A. Farias Cabello fünffach, J.M. Hernandez scheiterte aber an den recht schwierigen Erhöhungen. Dafür setzte der Verbinder einen Straftritt über die Stangen (58.), so dass die Wallabies plötzlich mit einem Rückstand von dreizehn Punkten konfrontiert waren.

Die Australier zeigten sich jedoch nicht sonderlich geschockt. Über Pat McCabe (60.), Digby Ioane (67.) und Verbinder Berrick Barnes kam die Mannschaft in kürzester Zeit zu zwei erhöhten Versuchen, so dass zum ersten Mal während des Spiels die Argentinier im Rückstand lagen. Die letzte entscheidende Aktion setzte dann auch Barnes mit einem 40m- Straftritt (77.) zum Endstand von 23:19.

Wie in den Spielen zuvor mussten sich die wackeren Pumas am Ende geschlagen geben, nicht aber ohne einen Punkt für die knappe Niederlage vom Kontinent mitzunehmen.
Da sie zu Hause traditionell schwer zu schlagen sind, ist in den nächsten beiden Heimspielen vielleicht auch ein Sieg möglich, sollte die Fitness den Argentiniern keinen Strich durch die Rechnung machen.

Nächste Woche geht es mit den Begegnungen Südafrika - Australien (29.09.) und Argentinien - Neuseeland (30.09.) weiter.

 
Radiointerview mit Manuel Wilhelm und Video-Highlights der 1. Runde des Rugby Championship
Freitag, 24. August 2012

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Neuseelands Israel Dagg war der herausragende Spieler des 1. Spieltages

Zur Einstimmung auf die 2. Runde in der neuen Rugby Championship hat TotalRugby-Chefredakteur Manuel Wilhelm ein ausführliches Gespräch mit den Jungs von sportradio360.de geführt. Neben dem internationalen 15er-Rugby wurde dabei auch über deutsches Rugby im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen gesprochen. Das gesamte Interview findet ihr hier (teilweise lässt leider die Soundqualität etwas zu wünschen übrig).

Und bevor am Samstag die 2. Runde im oben angesprochenen Rugby Championship angekickt wird, wollen wir im Schnelldurchlauf noch einmal auf die Ergebnisse des 1. Wochenendes zurückblicken.

In Spiel 1 empfingen die australischen Wallabies die neuseeländischen All Blacks zum ewig jungen transtasmanischen Duell. An deren Ende die gut spielenden Neuseeländer gegen die fahrig wirkenden Gastgeber – bei denen insbesondere Schlussmann Kurtley Beale einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte – mit 27-19 gewannen, ein Ergebnis was für die deutlich unterlegenen Wallabies noch als schmeichelhaft zu bezeichnen war. Für den Rest des Wettbewerbs müssen die „Goldenen“ ohne ihren Kapitän David Pocock auskommen, der sich gegen Neuseeland eine Knieverletzung zuzog und für drei Monate ausfällt. Zurück ist Neuseelands Intimfeind Quade Cooper, der hochbegabte Spielmacher soll dem Angriffsspiel der australischen Gäste mehr Durchschlagskraft verleihen.

 

 

Das 2. Spiel zwischen den argentinischen Pumas und den Springboks aus Südafrika war kein Spiel für Rugby-Ästhetiker. Mit sehr ähnlicher Spieltaktik versuchten sich die beste Mannschaft Südamerikas und die beste Mannschaft des afrikanischen Kontinents zu egalisieren. Doch da die südafrikanischen Stürmer noch ein bisschen schwerer waren und die Treter noch etwas weiter, höher und präziser kickten, gab es nicht viel zu holen für die „New Kids on the Block“, die folgerichtig mit 6-27 unterlagen. Das könnte sich aber schon an diesem Wochenende ändern, dann nämlich feiern die Weiß-Blauen am Fuße der Anden – im wunderschönen Mendoza – ihre Heimpremiere im Rugby Championship und wer die Gauchos kennt weiß, dass diese nicht vorhaben Gastgeschenke an ihre weitgereisten Gäste zu verteilen. Nicht mitwirken kann auf Seiten der Gastmannschaft der überragende Hakler Bismarck Du Plessis der mit einem Kreuzbandriss aus der ersten Begegnung länger ausfällt und Argentinien muss auf Wunderknabe Juan Martin Hernandez verzichten, den Verbinder plagen Hüftprobleme.

 

 
Ospreys European Summer Schools Tour Juli 2012 / Deutsche Teilnehmer mit Preisen geehrt
Mittwoch, 8. August 2012

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Auch U-Nationaltrainer Stefan Diedrichs (links) war mit den deutschen Nachwuchssportlern bei den Ospreys in Wales - (c) Neue Presse

Ospreys European Summer Schools Tour Juli 2012

Aufgrund der langjährigen Kooperation mit den Ospreys war es dem ASV Köln Rugby möglich eine Gruppe von Spielern zum erstmaligen High Performance Summer Camp für talentierte Spieler/innen aus Europa anzumelden. Ziel des Camps war es einem Teilnehmerfeld aus Italien, Tschechien, Polen und Deutschland Einblicke in die Strukturen und Anforderungen des professionellen Rugbys zu gewähren. Begleitend wurden die mitgereisten Trainer mit in die Sessions eingebunden und geschult. Von deutscher Seite waren die Nationaltrainer Jan Cseselka und Stefan Diedrichs sowie NRW Kadertrainer und Organisator der Tour Dieter Hanf vertreten. Das Interesse an diesem Camp war sehr groß. Mit 24 SpielerInnen aus Aachen, Düsseldorf, Essen, Hannover, Heidelberg, Hürth, Köln und Solingen stellte der ASV Köln die größte Gruppe im Camp.

Geboten wurden Trainings mit dem professionellen Trainer- und Spielerstab des amtierenden RaboDirect Pro12 Cup-Siegers sowie Englischlektionen an der Universität Swansea. Zusätzlich zu den Trainingseinheiten nahmen die Spieler an Workshops zu den Themen Strength and Conditioning, Nutrition, Psychology in Sports, Video Analysis, Water Gymnastics Recovery sowie an einer Tour durch das Liberty Stadium  teil. Besonderes Interesse fand auch die Trainingseinheit der Profis, dem die 70 SpielerInnen beiwohnten. Anschließend hatte der Nachwuchs, zwischen 14 und 18 Jahre alt, die Gelegenheit einer Gruppe von hochdotierten Nationalspielern um Duncan Jones, Ian Gough Fragen zu stellen.

Zu den Besonderheiten des Camps gehörte natürlich auch die europäische Dimension des Camps. Die Teilnehmer trainierten und studierten in gemischten Gruppen, lernten sich und die Gepflogenheiten der verschiedenen Gruppen und Menschen kennen. Besonders hervorzuheben war die Harmonie und die gute Zusammenarbeit in den Teams und zwischen den Trainern aus allen beteiligten Ländern.

Das lag natürlich auch an der guten Organisation  der Gastgeber, die mit dieser Auftaktveranstaltung nicht nur eine neue Tradition begründen wollen. Neben ihren Aktivitäten in Südwales sind die Ospreys an der Förderung von Talenten in ganz Europa interessiert und arbeiten deshalb mit Clubs auf dem Festland sehr eng zusammen.

Aus der Gruppe der deutschen TeilnehmerInnen als besonders förderungswürdig ausgewählt und mit Preisen ausgezeichnet wurden die U18 Nationalspieler Felix Schippe (Hannover 78), Manuel Müller (RGH) und Tim Kania (ASV Köln). Tim wurde als Spieler der Zukunft besonders geehrt und gewann außerdem noch ein Jersey mit den Unterschriften des aktuellen Profiteams. Noel Subicin (ASV Köln) nahm als einzige Spielerin mit großem Erfolg teil und gewann ebenfalls eine Auszeichnung.

Neben den Trainings und Schulungsaktivitäten hatte die Gruppe natürlich auch Gelegenheit sich ein Bild von den Sehenswürdigkeiten in Cardiff und der landschaftlichen Schönheit von Südwales zu machen.

Hervorzuheben ist noch der engagierte und tatkräftige Einsatz von Jürgen Höpfner (ASV Köln), der nach der kurzfristigen, gesundheitsbedingten Absage von Susanne Wiedemann als Fahrer einsprang und nicht nur damit einen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Fahrt hatte. Hier findet ihr noch einen interessanten Artikel über das Trainingscamp aus der Neuen Presse Hannover.

Videobeitrag vom Summercamp bei den Ospreys:

 
Super Rugby: Chiefs holen ihren ersten Super Rugby Titel
Montag, 6. August 2012

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Stilecht mit einem Haka feierten die Chiefs ihren ersten Titelgewinn

Die Chiefs haben sich mit einem überzeugenden 37:6-Sieg über die Sharks aus Durban im ausverkauften Waikato Stadium zum Super Rugby Champion 2012 gekrönt. Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte dominierten die Kiwis die zweite Spielhälfte, um sich letztendlich souverän durchzusetzen.

Trotz der widrigen Witterungsbedinungen waren beide Mannschaften in der Anfangsphase der Begegnung darum bemüht den Ball laufen zu lassen. Es war dennoch ein Kick, nämlich einer des französischen Verbinders Frederic Michalak, der die Südafrikaner mit 3:0 in Führung brachte.

Doch noch in der ersten Halbzeit schlug die Heimmannschaft durch einen Versuch von Eckdreiviertel Tim Nanai-Williams und zwei verwandelte Strafkicks von All Blacks Verbinder Aaron Cruden zurück.

Kurz nach dem Pausentee gelang den Gastgebern ein weiterer Versuch durch Nummer 8 Kane Thompson, doch mit einem weiteren verwandelten Strafkick hielt Spielmacher Michalak die schwächelnden Sharks zunächst noch weiter im Spiel.

Als aber dann Ecke Lelia Masga nach einem krachenden Tackling von Superstar Sonny Bill Williams den freiliegenden Ball aufnahm und ins Malfeld sprintete und Verbinder Cruden in der 71. Spielminute weitere drei Punkte per Strafkick hinzufügte, war der Wille der „Haie“ endgültig gebrochen.

Der finale Akt war dem überragenden Sonny Bill Williams vorbehalten, der scheidende Innendreiviertel – Williams wird in den kommenden Monat in Japan seine Brötchen verdienen, bevor der profiboxende Rugby-Weltmeister zum Rugby League zurückkehrt – erzielte zunächst einen sehenswerten Versuch, bevor er noch an Ort und Stelle von mit den begeisterten Chiefs-Fans feierte.

Siegercoach Dave Rennie war sichtlich angetan von der Leistung seiner Mannschaft: „Es ist unglaublich befriedigend. Ich bin sehr glücklich für die Jungs, sie sind ein großartiger Haufen und haben wirklich hart gearbeitet. Sie haben sich dadurch nicht nur den Respekt der Trainer, sondern der ganzen Gemeinschaft verdient. Am Ende geht es ohnehin nicht um mich und die anderen Trainern. Es geht um die Jungs und die waren fantastisch“, lobte Rennie.

Für alle Langschläfer gibt es Video-Highlights sowie das Spiel in voller Länge in unserer Youtube-Playlist:

 
Super Rugby: Sharks folgen Chiefs ins Finale / Halbfinalspiele in voller Länge
Sonntag, 29. Juli 2012

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Sonny Bill Williams (vorne) und Bismarck du Plessis (hinten) begegnen sich am 4. August im großen Super Rugby Finale

Am 4. August kommt es in Hamilton zum neuseeländisch-südafrikanischen Super Rugby Endspiel zwischen den gastgebenden Chiefs und den Sharks aus Durban.

Als sechstes und damit letztes Team der regulären Saison hatten sich die Sharks für die Finalrunde der Super Rugby Saison 2012 qualifiziert, damit mussten die „Haie“ zunächst ins australisches Brisbane zum heimstarken Vorjahreschamp, doch dort setzten sich die Südafrikaner genauso durch, wie im Halbfinalspiel gegen den Spitzenreiter der Punkterunde, die Stormers aus Kapstadt.

Dieser Überraschungserfolg, den Sharks gelang als erste Mannschaft überhaupt im Jahr 2012 die Stormers-Festung Newlands einzunehmen, beeindruckte nicht nur den Kapitän der geschlagenen Gastgeber, Springbok-Innendreiviertel Jean de Villiers: „Ich würde mein Geld nicht gegen die Sharks setzen. Sie haben gezeigt, dass sie Reisestrapazen überwinden können und daher haben sie im Finale eine Riesenchance, auch wenn es sicherlich hart wird“, zollt de Villiers dem Gegner nach der 19-26 Niederlage seiner Mannschaft Respekt.

Deutlich weniger Reisen mussten die Chiefs um Superstar Sonny Bill Williams. Die Mannschaft aus Hamilton hatte die Punkterunde auf dem 2. Platz beendet und damit Heimrecht gegen die Crusaders, die als Tabellenvierter zunächst in einem Qualispiel gegen die Bulls ihr Ticket fürs Halbfinale lösen mussten, während die Chiefs die Füße hochlegen konnten.

Die Versuche der Chiefs erzielten Kapitän Liam Messam und der scheidende Prop Sona Taumalolo – spielt ab nächster Saison in Frankreich – während die Kreuzritter nur zu einem Versuch durch Innendreiviertel Ryan Crotty kamen. Am Ende konnten die Chiefs einen 3-Punkte Vorsprung zum 20-17 über die Zeit retten, auch weil All Blacks Verbinderb Daniel Carter vier Minuten vor Schluss einen Straftritt aus 48m Entfernung vergab.

„Wenn sie diese Leistung auch im Finale abrufen können, dann haben die Chiefs gute Chancen den Titel zu gewinnen“, zeigte sich auch der unterlegene Crusaders- und All Blacks-Spielführer Richie McCaw von der Leistung seiner Landsmänner beeindruckt.

 
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