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7s RWC: Südafrikas Männer noch ohne Gegenpunkt / Russlands Frauen schlagen England
Samstag, 29. Juni 2013

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Titelverteidiger Wales trifft wie bereits 2009 im Viertelfinale auf die Auswahl Neuseelands

Nicht einen einzigen Gegenpunkt musste die Männer-Auswahl Südafrikas in der Vorrunde des in Moskau ausgetragenen 7s World Cup hinnehmen, im Viertelfinale treffen die von Paul Treu trainierten Blitzbokke auf Fidschi. Der Weltmeister von 2011 musste sich in der Gruppenphase knapp dem amtierenden Weltmeister Wales geschlagen geben, zieht aber als einer von insgesamt zwei Gruppenzweiten trotzdem in die Runde der letzten Acht.

Bester Gruppenzweiter war die Auswahl Frankreichs, Les Bleus musste nur den Australiern im Pool A den Vortritt lassen, die beiden Gruppenfavoriten hatten beim direkten Aufeinandertreffen 17:17-Unentschieden gespielt.

Die von Mike Friday trainierte 7er-Auswahl Kenias war das beste Team im Pool C, die schnellen Afrikaner konnten nicht nur Erzrivalen Zimbabwe, mit dem ehemaligen Neuenheimer Gardener Nechironga, sowie die Philippinen deutlich bezwingen, sondern fuhren auch gegen Samoa einen Sieg ein.

Im Pool D haben erwartungsgemäß die neuseeländischen All Blacks den Gruppensieg eingefahren, gegen Team USA hatten die Kiwis jedoch noch bis Mitte der zweiten Halbzeit 5:19 zurück gelegen, um dann am Ende noch einen 26:19-Sieg einzufahren.

Mit einem knappen 14:12-Sieg über starke Argentinier konnte England sich im Pool F ins Viertelfinale vorkämpfen, dort trifft das Rosenteam auf die australischen „Thunderbolts“.

Enttäuschend verlief die WM bisher für die russischen Herren, der Gastgeber beendete die Gruppenphase nach Niederlagen gegen Südafrika und Schottland sowie einem Unentschieden gegen Japan auf dem letzten Platz der Gruppe B und spielt morgen somit nur noch im unterklassigen Bowl-Wettbewerb.

 

 

Bowl-Viertelfinale

Tunesien – Uruguay
Russland – Spanien
Hong Kong – Georgien
Japan – Philippinen

 

Plate-Viertelfinale

Samoa – Zimbabwe
Argentinien – USA
Schottland – Portugal
Kanada – Tonga


Cup-Viertelfinale

Südafrika – Fidschi
Neuseeland – Wales
England – Australien
Kenia – Frankreich

 

Besser als für die Herren verlief die Vorrunde für Russlands Frauen. Im letzten Samstag-Spiel schlugen die Russinnen England, um sich den Gruppensieg im Pool D zu sichern. Eine Niederlage, wäre nach dem Unentschieden gegen Frankreich, gleichbedeutend mit dem Ausscheiden aus dem Titelrennen gewesen. Doch auch die unterlegenen Engländerinnen konnten, als Gruppenzweite, noch ein Achtelfinal-Ticket lösen. Dort wartet dann allerdings in einem vorgezogenen Finale die Auswahl Neuseelands, die im Pool A gemeinsam mit Kanada in die Runde der letzten Acht einzog.

Im Pool B konnte Titelverteidiger Australien, als Gruppensieger sowie die starken Irinnen ins Viertelfinale vorrücken. Im stark umkämpften Pool B gelang dies den US-Amerikanerinnen und der spanischen Auswahl.

 

Bowl-Viertelfinale

Niederlande – Japan
Brasilien – China
Frankreich – Tunesien
Südafrika – Fidschi

 

Cup-Viertelfinale

Neuseeland – England
USA – Irland
Russland – Kanada
Australien – Spanien

 
JWC: England krönt sich mit Aufholjagd zum Weltmeister
Dienstag, 25. Juni 2013

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So sehen Sieger aus: Englands U20-Nationalmannschaft nach dem Finalsieg über Wales

Dank einer beeindruckenden Leistung im zweiten Spielabschnitt hat sich die englische U20-Nationalmannschaft im ausverkauften Stade de la Rabine im nord-west-französischen Vannes mit einem 23:15-Endspielsieg über Wales den Weltmeisterschaftstitel gesichert.

Trotz des Favoritenstatus hatte der englische Nachwuchs bis zum Pausentee gegen die taktisch glänzend agierenden Walieser bereits mit 3:15 zurück gelegen, bevor Englands Schlussmann Jack Nowell mit seinem Versuch in der 58. Minute zur großen Aufholjagd bließ.

Am Ende wurde es wieder nichts mit dem ersten Sieg der Nachwuchsdrachen aus Wales über eine englische U20-Mannschaft, schon im entscheidenden Spiel des Sechs-Nationen-Turniers 2013 waren die Kelten knapp unterlegen, und es war das Rosenteam, welches die WM-Trophäe in den Himmel recken durfte.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich auch der walisische Kapitän Ellis Jenkins: "Es ist hart ein zweites Mal innerhalb einer Saison auf diese Art und Weise zu verlieren. Ich bin aber trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft und auf das was wir gemeinsam in diesem Turnier erreicht haben".

Als kleines Trostpflaster wurde der walisische Spielmacher Sam Davies, Sohn des ehemaligen Nationalspielers Nigel Davies, zum besten Nachwuchsspieler des Planeten gekürt.

Endstand JWC 2013:
1. England, 2. Wales, 3. Südafrika, 4. Neuseeland, 5. Frankreich, 6. Argentinien, 7. Australien, 8. Irland, 9. Samoa, 10. Schottland, 11. Fidschi, 12. USA (Absteiger)


 
Lyon 7s 2013: Video-Highlights
Sonntag, 23. Juni 2013

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Topfit und voller Einsatzfreude haben sich unsere Jungs beim Auftaktturnier der 7s Grand Prix Series 2013 im französischen Lyon präsentiert. Trotz zweier Siege und eines Unentschiedens reichte es nach den insgesamt sieben, teilweise mitreißenden, Spielen aus Deutscher Sicht leider nur zu Platz 10. Das ist ein Platz besser als im letzten Jahr, doch wer die Spiele unserer Mannschaft mitverfolgt hat, hat gesehen: Die Lücke zur euopäischen Spitzenklasse ist ein gutes Stück kleiner geworden, wir sind dran!

Wir haben für Euch ein Highlight-Video mit den besten Szenen aus Lyon zusammengeschnitten. Viel Spaß damit und wie immer fleißig teilen, liken, pingen, tweeten, weitersagen und was man sonst noch so macht...

 
JWC: England und Wales im Finale
Mittwoch, 19. Juni 2013

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Englands U20 konnte sich im Halbfinale gegen die favorisierten Baby All Blacks behaupten

Zum ersten Mal in der Geschichte der U20 Weltmeisterschaft stehen sich zwei Teams der Nordhalbkugel in einem Endspiel gegenüber. Der Nachwuchs des Sechs-Nationen-Champions aus Wales setzte sich in der letzten Minute mit 18:17 gegen den amtierenden Titelträger Südafrika durch. Die Auswahl Englands bezwang die hochfavorisierten Baby All Blacks überraschend deutlich mit 33:21.

"Wir haben wirklich das ganze Jahr für dieses eine Spiel geschuftet. Dank unserer Leistung sind wird erste englische , der in dieser Altersklasse ein Sieg gegen Neuseeland gelingt, das ist phenomenal. Neuseeland ist ein Spitzenteam und hat uns alles abverlangt, aber wir haben bis zum Ende gekämpft", so Englands siegreicher Verbinder Henry Slade.

"Wir hatten unsere Chancen - wir haben mindestens zwei gute Einlaufmöglichkeiten nicht nutzen können. Die Jungs waren in diesen Situationen vielleicht etwas zu ungeduldig. Aber Hut ab vor Wales. Sie haben ihren Fahrplan durchgezogen und uns mit ihrem Kickspiel konsequent in unserer Hälfte gehalten und am Ende ist der Ball dann auch noch genau richtig gesprungen", sagt Südafrikas enttäuschter Coach Dawie Theron.

In den weiteren Spielen konnte Gastgeber Frankreich sich mit seinem 9:8-Sieg über Irland genauso für das Finale um Platz fünf qualifizieren wie Argentinien mit einem 22:15-Triumph über Australien.

Das Halbfinale um Platz neun konnten Samoa mit 18:9 über Fidschi gewinnen, während Schottland die noch Versuch-losen US-Amerikaner mit 39:3 abfertigte. Fidschi und die USA kämpfen somit in ihrem letzten Spiel um den Klassenerhalt.

 

 
So haben sich unsere Jungs auf die 7er-Europameisterschaft vorbereitet
Mittwoch, 5. Juni 2013

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Sportsoldat Rafael Pyrasch führt die Deutsche Mannschaft in Lyon als Kapitän an - (c) Jürgen Keßler

In den Wintermonaten haben unsere 7er-Nationalspieler viel Schweiß vergossen, um sich für die FIRA Grand Prix Series, deren Startschuss am kommenden Wochenende (8./9. Juni) im französischen Lyon fällt, in eine gute körperliche Verfassung zu bringen. Bis zu fünfmal pro Woche wurde seit Oktober am Stützpunkt Heidelberg gerannt, gedrückt, getackelt und gepasst!

Wir haben die Jungs noch im Dezember 2012 bei einigen Trainingseinheiten in Heidelberg besucht und für Euch ein paar Impressionen mit der Kamera eingefangen.

Wenn ihr am Wochenende hier auf TotalRugby in bewegten Bildern überprüfen wollt, ob die intensive Vorbereitung Früchte trägt, dann solltet ihr unsere Live-Berichterstattung mit einer kleinen Spende unterstützen.

Wir haben bei betterplace.org bereits ein entsprechendes Projekt angelegt, selbstverständlich kann wie immer auch per Paypal oder herkömmlicher Banküberweisung gespendet werden (Bankverbindung: TotalRugby; BLZ: 120 300 00; Kto: 17735507).

Wir verwenden Eure Spenden ausschließlich um unsere Fahrt-, Übernachtungs-, Technik- und Serverkosten zu decken.

Hier ein paar Links zur Berichterstattung aus dem vergangenen Jahr:

LYON 7s 2012 - Highlights
Video-Beitrag zum Training der deutschen 7er-Herren
Zusammenfassung des 1. Turniertags
Zusammenfassung des 2. Turniertags

 
Neuseeland gewinnt IRB Sevens World Series
Mittwoch, 15. Mai 2013

Ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung
Ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung

Die am vergangenen Wochenende ausgetragenen London 7s waren das neunte und letzte Turnier der IRB-Sevens. Im Oktober startete die Serie in Australien, dann ging es weiter nach Dubai, Südafrika, Neuseeland, in die USA, Hong Kong und Japan. Die beiden europäischen Standorte Schottland und England bildeten den Abschluss. Die Entscheidung über den Gesamtsieg fiel bereits beim vorletzten Turnier in Glasgow, denn Neuseeland enteilte dort den Konkurrenten entscheidend und war nicht mehr einzuholen.

Entsprechend selbstsicher und souverän traten die All Blacks Sevens in den Gruppenspielen auf. Beim 24:7-Auftaktsieg war Kanada nicht mehr als ein Sparringspartner. Etwas zu leicht nahm man wohl im zweiten Match die tapferen Kenianer, denen in den ersten sieben Minuten sensationell drei Versuche gelangen. Scheinbar fand Erfolgstrainer Gordon Tietjens in der Halbzeitpause die richtigen Worte, denn die Kiwis überrannten nun die Afrikaner mühelos und machten aus dem 0:17-Rückstand einen 31:17-Sieg. Im letzten Poolspiel ließen die Neuseeländer dann auch Wales durch ein deklassierendes 45:5 nicht den Hauch einer Chance.

Südafrika, als Sieger von Glasgow auch in London einer der Mitfavoriten, tat sich in den Poolspielen deutlich schwerer. Trotz des lange Zeit verletzten und nun wieder ins Team gerückten Cecil Afrika gab es zunächst nur ein mageres 5:0 gegen das junge Team von Australien und ein knappes 17:14 gegen Frankreich. Es deutete sich hier bereits an, dass es diesmal keinen Durchmarsch geben würde. Folglich kam dann auch die 12:19-Niederlage gegen die starken US-Amerikaner mit dem allerdings in London nur selten eingesetzten Supersprinter Carlin Isles (10,13 Sekunden auf 100 Meter) nicht wirklich überraschend.

Einen Traumstart erwischten in Pool C die Engländer. Nach dem 27:0 gegen London-Titelverteidiger Fidschi und einem 34:7 gegen den letztjährigen Finalisten Samoa wurden hoffnungsvolle Erinnerungen an den Turniererfolg in Twickenham aus dem Jahr 2009 wach. Einen herben Dämpfer gab es dann aber im abschließenden Spiel gegen Argentinien. Die Pumas konterten die schnelle Führung von Dan Norton und setzten sich letztlich mit 26:17 gegen den Gastgeber durch.

Hier geht es zur Fotogalerie der London 7s 2013

Eigentlich beginnt ein Siebener-Turnier erst so richtig mit der KO-Phase des zweiten Tages. Die Cup-Quaterfinals brachten einerseits den völlig ungefährdeten 52:7-Sieg der Neuseeländer gegen Argentinien und einen 20:7-Überraschungserfolg der stets strategisch geschickt operierenden Kenianer gegen die favorisierten Fidschi. Überaus spannend verliefen die beiden anderen Paarungen. In allerletzter Sekunde gelang den Australiern gegen die USA der entscheidende Versuch zum 24:19, wobei die US-Boys doch sehr mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderten. 14:14 unentschieden lautete es nach der Schlusssirene des Spiels zwischen England und Südafrika. Schon in der ersten Minute der Verlängerung gelang dem jungen Marcus Watson der entscheidende Durchbruch. Twickenham stand Kopf, der Traum vom erneuten Turniersieg des Rosenteams durfte weitergeträumt werden, bis, ja bis im verregneten Halbfinale die Jungs aus Down Under mit 14:7 die Briten in kollektive Trauer versetzten. Das zweite Halbfinale zwischen Neuseeland und Kenia brachte kaum spielerische Höhepunkte. Ein mühsamer 7:0-Arbeitssieg reichte den All Blacks Sevens zum Einzug in das Finale. Hier zeigten sie dann wieder ihre unglaublichen Fähigkeiten, ließen von Beginn an keinerlei Spannung aufkommen und erteilten Australien mit 47:12 geradezu eine Lektion.

In diesem Jahr ohne die Routiniers DJ Forbes, Solomon King und Frank Halai angetreten, erschienen die Kiwis keineswegs geschwächt. Junge Spieler wie Rocky Khan, Gilles Kaka, Warwick Lahmert und auch Pitha Akhi passten sich nahtlos in das bestens funktionierende Mannschaftsgefüge um Tim Mikkelson, Tomasi Cama, Kurt Baker und Lote Raikabula ein und lassen auch für die kommende Saison eine neuseeländische Dominanz bei der Sevens World Series erwarten. So ganz sicher ist dies jedoch nicht, denn niemals zuvor verlief die Serie so ausgeglichen. Bei neun Turnieren konnten sich immerhin fünf unterschiedliche Sieger in die Listen eintragen.

Mit dabei sein werden in der kommenden Saison 2013/14 auch wieder die Schotten, Portugiesen und Spanier. In einem für die Betroffenen Nerven aufreibenden Qualifikationsturnier mussten sich in London die bis dahin auf den Rängen 13, 14 und 15 platzierten Teams gegen die ambitionierten Siebener-Nationen aus Russland, Georgien, Tonga, Zimbabwe, und Hong-Kong durchsetzen, was ihnen schließlich auch mühsam gelang. Überraschend kamen hier vor allem die Niederlagen Spaniens gegen Tonga und Schottlands gegen Hong Kong.

 
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