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Las Vegas: IRB Las Vegas Sevens beginnen mit Paukenschlägen!
Samstag, 9. Februar 2013

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Aufstand der Iberer: Spanien gewann am ersten Spieltag in Las Vegas gegen Australien, die Portugiesen bezwangen Wellington-Sieger England - (c) Jürgen Keßler

Der erste Turniertag brachte gleich einige faustdicke Überraschungen. Wellington-Turniersieger England startete mit 2 Niederlagen ins Turnier. Konnte man die Niederlage im Auftaktspiel gegen Fiji noch als normal bzw. möglich betrachten, so war doch die Niederlage gegen ein nicht in Bestbesetzung  spielendes portugiesisches Team  (Portugals XVer spielt mit 4 zur 1. Besetzung zählenden Spielern  gegen Georgien um die WM-Qualifikation 2015) ein Hammer. In der gleichen Gruppe zeigt sich Schottland bisher stabil mit einer knappen Niederlage gegen Fiji und einem knappen Sieg gegen Portugal. Jetzt kommt es zum großen Show-down gegen England.

In Gruppe D kämpfen die Spanier nach ihrem Sieg gegen das hochgehandelte Australien erneut um den Einzug in die letzten 8. Auch Kanada ist in Gruppe B wieder stark im Rennen um einen Viertelfinalplatz. Kenia wurde gleich im 1. Spiel geschlagen und  jetzt wartet Underdog Uruguay. Diese mußten gegen Südafrika bei der hohen Niederlage von 45:0 erstmal Lehrgeld bezahlen. Zogen sich dann aber mit einem 7:12  gegen Kenia sehr achtbar aus der Affäre.

Frankreich schwächelt mit 2 Niederlagen . Aber in diesem Pool mit Wales und Argentinien ist hinter dem bisher souveränen Neuseeland noch alles möglich. Ein deutlicher Sieg im letzten Spiel und schon wird’s spannend bei dann 3 punktgleichen Teams.

Also jede Menge Spannung am 2. Tag heute Abend. Das Feld der Core-Teams ist in diesem Jahr deutlich zusammengerückt. Die 3 Aufsteiger Portugal, Spanien und Kanada spielen eine hervorragende Rolle, Kenia ist unter dem englischen Trainer Mike Friday sehr stark  und Schottland kommt langsam auch ins Rollen. Enttäuscht hat bisher die USA mit ihrem Supersprinter Carlin Isles (wechselte direkt von der US-Leichtathletik zum 7er-Rugby mit einer Bestzeit um die 10 Sekunden). Vielleicht gelingt ja am 2. Tag der Turnaround für die Amis zuhause?

 
WSWS: Englische Frauen gewinnen in Houston
Dienstag, 5. Februar 2013

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Ein gutes Wochenende für Englands 7er-Teams. Nach den Männern in Wellington gewannen die Frauen in Houston

Die englischen 7er-Frauen haben das 2. Turnier der Women’s Sevens World Series (WSWS) in Houston (Texas) in souveräner Manier für sich entscheiden können. Das Rosenteam konnte sich nicht nur im Finale mit 29:12 gegen die Heimmannschaft durchsetzen, sondern stellten mit Kraftpaket Heather Fisher, deren knallharte Durchbrüche auch schon bei den Hannover 7s 2009 zu bewundern waren, auch die beste Spielerin des Turniers. Auf dem Weg zum Titel konnten sich die späteren Siegerinnen gleich zweimal gegen die Auswahl Neuseelands, die das Auftaktturnier in Dubai gewonnen hatte, durchsetzen.

„Ich bin sehr stolz auf meine Mädels. Wir haben ein paar anstrengende Tage hinter uns. Es war knifflig am zweiten Turniertag noch einmal auf die gleichen Mannschaften zu treffen, aber wir haben uns sehr gut geschlagen. Es war ein großartiges Finale, die USA wollten mitspielen und von daher war es wirklich gut anzuschauen“, freut sich Englands Trainer Barry Maddocks.

An dem Turnier in Houston hatten insgesamt 12 Mannschaften teilgenommen, neben England, Neuseeland und den USA waren auch die Niederlande, Trinidad & Tobago, Kanada, Südafrika, Argentinien, Australien, Russland, Japan und Brasilien am Start.

Im Spiel um Platz drei gewann Weltmeister Australien mit 17:12 gegen Neuseeland unsere Nachbarinnen aus den Niederlanden landeten auf Platz 6 nach einer 29:10 Niederlage im Plate Finale gegen Russland. Es ist schwindelerregend zu beobachten, mit welchem Tempo die Gastgeberinnen der nächsten Weltmeisterschaft in den letzten Monaten ihr Spielniveau verbessert haben, in der gezeigten Form ist Russland in Moskau durchaus ein Kandidat fürs Treppchen. Etwas nach unten zeigt die Leistungskurve bei den erfolgsverwöhnten Kanadierinnen. Die Maple Leafs gewannen zwar das Spiel um Platz 7 gegen die Südafrikanerinnen, gegen die sie in der Gruppenphase noch knapp verloren hatten, verpassten aber den angestrebten Sprung ins Halbfinale. Den 10. Platz sicherten sich die Olympia-Gastgeberinnen aus Brasilien, vor Japan, Argentinien und Trinidad & Tobago.

 

Playlist mit Video-Highlights von beiden Turniertagen sowie einem Portrait über Englands Heather Fisher und US-Star Nathalie Marchino

 
Wellington 7s: England gewinnt in Wellington
Sonntag, 3. Februar 2013

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Mit dem Sieg im Cup-Finale über Kenia gelang der englischen 7er-Nationalmannschaft in Neuseeland eine unerwartete Wiederauferstehung

„Wie Phönix aus der Asche“, so lässt sich die Wiederauferstehung der englischen 7er-Nationalmannschaft beim vierten Turnier der iRB Sevens World Series am besten beschreiben. Das von Ben Ryan trainierte Rosenteam, welches erstmals in dieser Saison Superstar Matt Turner in den eigenen Reihen wußte, besiegte im in der Verlängerung des Wellington-Finales das Überraschungsteam aus Kenia mit 24:19.

Im Halbfinale hatten die Kenianer die hochfavorisierte Heimmannschaft ausgeschaltet, gegen die All Blacks lagen die Mannen von Mike Friday bereits mit 0-14 zurück, bevor die Afrikaner, angeführt vom überragenden Oscar Ouma (zwei Versuche einen davon in der Verlängerung) doch noch einen unerwarteten 19:14-Sieg einfahren konnten.

Im zweiten Halbfinale konnten die Engländer, die bereits in der Vorrunde gegen Neuseeland gewonnen hatten, einen knappen 21:19-Sieg über Samoa verbuchen.

Der 17:7-Sieg über Samoa im Spiel um den dritten Platz konnte die enttäuschten Kiwi-Fans dann nur bedingt trösten.

Die australischen Thunderbolts haben im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Spiel verloren und das war die Viertelfinal-Partie gegen Neuseeland. Im Plate-Finale konnten die glänzend aufgelegten Mannen aus Down Under die schottischen Highlander mit 22:7 bezwingen.

Die kanadische 7er-Auswahl hat im Bowl-Finale die ungewohnt schwachen Rugby-Magier von den Fidschi-Inseln bezwungen. Fidschi hatte erstmals in der Geschichte der World Series die Runde der besten acht Mannschaften verpasst, im Finale verloren die „Flying Fijians“ mit 28:19 gegen die gut aufgelegten Ahornblätter.

Noch schlechter als für Team Fidschi lief das Wochenende für den amtierenden Weltmeister Wales, die Red Dragons gewannen zwar das Plate-Finale gegen das Einladungsteam aus Tonga mit 26:21, hatten aber zuvor aber im Turnierverlauf bereits Pleiten gegen Kanada, Samoa, Südafrika und Frankreich hinnehmen müssen, bevor es dann mit einem knappen 17:15-Sieg über die USA ins Plate-Endspiel ging.

 
HC: Krimi-Spieltag bringt Viertelfinal-Paarungen
Montag, 21. Januar 2013

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England-Verbinder Toby Flood kickte seine Leicester Tigers gegen Toulouse zum Sieg

Der letzte Spieltag der Heineken Cup Gruppenphase war ein echter Krimi, nach einem hochspannenden europäischem Rugby-Wochenende stehen die Viertelfinal-Begegnungen fest und manch ein Titelfavorit hat sich bereits aus dem Titelrennen verabschieden müssen.

 


Die London Harlequins bestritten ihr letzte Gruppenspiel im Pool 3 gegen Biarritz – am Ende reichte den Engländern der 16:9-Sieg, um sich den Spitzenplatz in der Wertung aller Pools zu sichern.

 

Den Briten dicht auf den Fersen ist der französische Topclub Clermont Auvergne, die Südfranzosen blieben auch in ihrem letzten Gruppenspiel (Pool 5) ungeschlagen, in Llanelli gewannen die Michelin-Männchen deutlich mit 29:0 gegen überforderte Scarlets.

 

Trotz einer nicht erwarteten 3:23-Niederlage, gegen eine kämpferisch vollauf überzeugende Mannschaft aus Montpellier, konnte der RC Toulon sein Heimrecht im Viertelfinale behaupten. Doch auch die wackeren Mannen aus Montpellier wurden für ihren Einsatz belohnt, als Gesamtklassements-Siebter gibt es für das Team von Fabien Galthié ebenfalls einen K.O.-Runden-Platz.

 

Gerade noch so, als Gesamt-Achter, hat sich die Red Army aus Munster für die Runde der letzten Acht qualifiziert. Mit einem 29:6-Heimsieg über Racing Metro Paris hielten die Roten ihre Titelhoffnungen am Leben.

 

Saracens hat Edinburgh relativ emotionslos mit 40:7 abgeschmiert und dabei auch noch den benötigten Offensiv-Bonuspunkt eingefahren, der ihnen im Viertelfinale das Heimrecht sicherte.

Video folgt...

 

Zum ersten Mal überhaupt konnte das Team aus Ulster auf französischem Boden gewinnen. Der Vorjahresfinalist brachte beim 9:8-Sieg über Castres Olympique einen hauchdünnen 1-Punkt-Vorsprung über die Zeit.

 

Drei Strafkicks von Verbinder Toby Flood waren am Ende genug, um den Leicester Tigers den Gruppensieg in Pool 2 zu sichern. Für Rekordtitelträger Stade Toulousain ist der Wettbewerb nach der 5:9-Auswärtspleite indes vorzeitig beendet.

 

Ein 29:20-Bonuspunktsieg bei den Exeter Chiefs war für den Titelverteidiger aus Leinster nicht genug, um sich aus dem Pool 5 für das Viertelfinale zu qualifizieren, stattdessen geht es für das Team um Superstar Brian O’Driscoll im zweitklassigen Challenge Cup weiter.

 

Die weiteren Ergebnisse:

Connacht (IRE) – Zebre (ITA) 25:20
Glasgow (SCO) – Northampton (ENG) 27:20
Cardiff (WAL) – Sale (ENG) 26:14
Treviso (ITA) – Ospreys (WAL) 17:14

 

Viertelfinal-Paarungen:

Clermont Auvergne – Montpellier
Harlequins – Munster Rugby
Saracens – Ulster Rugby
Toulon – Leicester Tigers

 
Die 40 besten Versuche des Jahres 2012
Dienstag, 1. Januar 2013

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Trotz (oder vielleicht gerade wegen) dieser eigenwilligen Tanzeinlage nach seinem Versuch, schaffte auch Englands ewiges Talente Danny Cipriani die Aufnahme in die besten 40 Versuche des angelaufenen Jahres 2012

Zunächst einmal wünschen wir an dieser Stelle allen TotalRugby-Freunden ein frohes neues Jahr 2013! Die meisten von Euch werden das neue Jahr mit einem ordentlichen Kater begrüßt haben und nicht mehr so ganz genau wissen, was eigentlich in der letzten Nacht oder im letzten Jahr so alles passiert ist.

Damit zumindest die schönsten Versuche des abgelaufenen Rugbyjahres nicht so schnell in Vergessenheit geraten beginnen wir 2013 mit einem kleinen Blick zurück auf die jeweils besten 10 Versuche aus der englischen Premiership, Heinken & Amlin Challenge Cup, den Südhemisspähren-Wettbewerben (Super Rugby, ITM- & Currie Cup) und der internationalen Rugby-Saison.

Also Asiprin einschmeißen, Vorhänge zuziehen und in Erinnerungen schwelgen!

Thanks to Alex Klöpper

 
Mick "The Munch" Skinners Rugby's Worst Nightmares!
Montag, 31. Dezember 2012

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Eine kleine Rangelei gehörte im Rugby einst zum guten Ton

Wir beenden das Jahr 2012 mit einem Blick zurück in eine Zeit in der Rugby noch überwiegend von Amateuren in langärmligen Baumwolltrikots, mit schmalen Schultern, dünnen Beinchen und kleinen Kugelbäuchlein gespielt wurde.

Rugby's Worst Nightmares ist eine unterhaltsame Zusammenstellung von zahlreichen Rugby-Missgeschicken. Diese Sammlung enthält Fouls (mal etwas besser, mal etwas schlechter versteckt), Rangeleien, verpasste Versuche und Tacklings, Flitzer (und Flitzerinnen), gute und weniger gute Schiedsrichter, Ohrfeigen, Showeinlagen und zahlreiche weiter Kuriositäten aus Rugby Union und Rugby League und das ganze garniert mit dem Charme einer echten VHS-Aufnahme - für die etwas jüngeren unter den TotalRugby-Fans: VHS-Kassetten waren die schwarzen viereckigen Teile, die man früher verwendet hat um Filme aufzunehmen und abzuspielen.

Durch das Programm führt der frühere englische Nationalspieler Mick "The Munch" Skinner. Der ehemalige Flanker mit dem charakteristischen Vokuhila bestritt von 1997-1992 insgesamt 21 Länderspiele für das Rosenteam. Mit der nötigen Portion britischen Humor nimmt Skinner nicht nur sich, sondern auch einige seiner berühmten Ex-Kollegen wie beispielsweise den ehemaligen englischen Kapitän Will Carling, die schottische Legende Gavin Hastings oder den walisischen Kugelblitz Scott Gibbs auf die Schippe.

P.S.: Wer nur nackte Frauen sehen möchte, sollte direkt zu Minute 48:09 skippen...aber seid Euch versichert, der Rest des Videos ist auch sehenswert!

 
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