Registrieren
RugbyTube - Neueste Videos
JWC: England und Wales im Finale
Mittwoch, 19. Juni 2013

Image
Englands U20 konnte sich im Halbfinale gegen die favorisierten Baby All Blacks behaupten

Zum ersten Mal in der Geschichte der U20 Weltmeisterschaft stehen sich zwei Teams der Nordhalbkugel in einem Endspiel gegenüber. Der Nachwuchs des Sechs-Nationen-Champions aus Wales setzte sich in der letzten Minute mit 18:17 gegen den amtierenden Titelträger Südafrika durch. Die Auswahl Englands bezwang die hochfavorisierten Baby All Blacks überraschend deutlich mit 33:21.

"Wir haben wirklich das ganze Jahr für dieses eine Spiel geschuftet. Dank unserer Leistung sind wird erste englische , der in dieser Altersklasse ein Sieg gegen Neuseeland gelingt, das ist phenomenal. Neuseeland ist ein Spitzenteam und hat uns alles abverlangt, aber wir haben bis zum Ende gekämpft", so Englands siegreicher Verbinder Henry Slade.

"Wir hatten unsere Chancen - wir haben mindestens zwei gute Einlaufmöglichkeiten nicht nutzen können. Die Jungs waren in diesen Situationen vielleicht etwas zu ungeduldig. Aber Hut ab vor Wales. Sie haben ihren Fahrplan durchgezogen und uns mit ihrem Kickspiel konsequent in unserer Hälfte gehalten und am Ende ist der Ball dann auch noch genau richtig gesprungen", sagt Südafrikas enttäuschter Coach Dawie Theron.

In den weiteren Spielen konnte Gastgeber Frankreich sich mit seinem 9:8-Sieg über Irland genauso für das Finale um Platz fünf qualifizieren wie Argentinien mit einem 22:15-Triumph über Australien.

Das Halbfinale um Platz neun konnten Samoa mit 18:9 über Fidschi gewinnen, während Schottland die noch Versuch-losen US-Amerikaner mit 39:3 abfertigte. Fidschi und die USA kämpfen somit in ihrem letzten Spiel um den Klassenerhalt.

 

 
Video: Heidelberger RK gewinnt DM-Endspiel in Frankfurt
Dienstag, 18. Juni 2013

Image
HRK-Innendreiviertel Steffen Liebig präsentierte sich im DM-Finale in glänzender Form - (c) Jürgen Keßler

Im Kampfspiel Rugby, bei dem der ovale Ball mit Händen und Füßen so gut kontrolliert werden kann, sind Wunder selten; das ist gut so, denn sonst würde man sich über sie weit weniger oft wundern. Weil es im Rugby kaum Wunder gibt und in den allermeisten Spielen die bessere Mannschaft gewinnt, wurde der Heidelberger Ruderklub am Samstag in Frankfurt zum zehnten Mal seit 1927 und zum vierten Mal in Folge deutscher Rugby-Meister. Die famose Mannschaft des südafrikanischen Trainers Frederik Jacobus Potgieter, der - welch Glücksfall! - auch Deutschlands neuer Nationaltrainer ist, war im Finale der 93. deutschen Meisterschaft deutlich überlegen und besiegte den Sportclub Neuenheim mit 41:10 (29:3) Punkten.

Der HRK war Erster nach der Vorrunde, Erster nach der Meisterrunde und ist in der Saison 2012/13 in Deutschland und Europa ungeschlagen. Potgieter hat eine Ausnahmemannschaft geformt, die zu gut für die Bundesliga ist. Der SCN war Zweiter nach der Vorrunde, Zweiter nach der Meisterrunde und ist zum 16. Mal seit 1914 deutscher Vizemeister. Nach diesem Endspiel vor 1300 Zuschauern auf der Platzanlage des SC Frankfurt 1880 das für die Neuenheimer bestmögliche Saisonergebnis und ihr Ziel erreicht: Sie wollten sich ohne nennenswerte finanzielle Mittel zur besten deutschen Mannschaft nach dem HRK entwickeln und dem alten und neuen Meister im Endspiel ein ernsthafter Gegner sein. Das ist gelungen.

Das SCN-Team musste vor dem Anpfiff seine königsblauen Trikots ablegen und in grüne HRK-Jerseys schlüpfen, weil Schiedsrichter Frank Himmer die beiden Mannschaften nicht auseinanderhalten konnte und allen Ernstes drohte, das Endspiel nicht anzupfeifen. Da der HRK als Meisterrunden-Erster Heimrecht genoss und für den Unparteiischen in der Kürze der Zeit keine Brille aufzutreiben war, musste sich der SCN fügen.

Nachdem die ersten HRK-Attacken wie ein Wirbelsturm über das bestens präparierte Spielfeld fegten und der Titelverteidiger nach 24 Minuten schon vier Versuche erzielt hatte, schienen sich die schlimmsten Befürchtungen der SCN-Fans früh zu bewahrheiten, während unter den HRK-Anhängern Frohsinn ausbrach. Nachdem der Ruderklub am Mittwoch im Halbfinale den Vorjahresvizemeister TV Pforzheim mit 51:9 eingesäckelt hatte, musste der ohne den verletzten Willians Portillo und mit den stark angeschlagenen Michael Wiegandt und Marten Strauch angetretene SCN eine überhohe Schlappe befürchten - wie sie Frankfurt, Heusenstamm und andere Teams in dieser Saison ja erlitten hatten. Dann aber besannen sich die "Königsgrünen" ihrer Kämpferherzen und wurden zum besten Gegner, den der HRK in dieser Saison hatte. Die folgenden 50 Minuten verliefen ziemlich ausgeglichen, beide Teams eroberten ihre Bälle im Gedränge und an der Gasse ziemlich sicher und boten den Zuschauern ein Rugbyspiel, das man zur Herstellung eines Lehrfilms in punkto Dynamik, Ideenreichtum und Fairness hätte nutzen können.

Jacobus Otto Extraklasse

Am heutigen Montag um 18 Uhr zeigt das Rhein-Neckar-Fernsehen Ausschnitte dieser sehenswerten Begegnung zweier Mannschaften, die sich hinterher gegenseitig Respekt zollten und sich weitere große Matches in der nächsten Saison versprachen. Bei aller Konkurrenz auf dem grünen Rasen sind HRK und SCN seit über hundert Jahren befreundete Vereine, die in der Jugendarbeit sogar kooperieren und stets nur Gutes übereinander reden.

In diesem Endspiel machten einige Spieler den Unterschied im Resultat aus. "Man of the match" war der südafrikanische Flankenstürmer Jacobus Otto, der nach vier Minuten nicht nur den ersten Versuch legte, sondern bis zu seinem Ausscheiden in der 70. Minute zu jedem Zeitpunkt auch überall zu finden war. Wenn Otto den Ball bekam, ging es zehn, 15 Meter nach vorne. Es dauerte einige Zeit, bis sich der SCN vom vergleichsweise lahmen Tempo im Halbfinale gegen die Rudergesellschaft Heidelberg (32:18) auf dieses Hochgeschwindigkeitsrugby eingestellt hatte. Ganz stark traten aber auch HRK-Kapitän Sean Armstrong als Denker und Lenker, der schnelle Innendreiviertel Steffen Liebig und der wuchtige Außen Hendrik van der Merwe in Erscheinung. Und die ersten fünf Stürmer des HRK sind eine Macht und in Deutschland konkurrenzlos.

Der Meister erzielte sieben Versuche durch Otto, van der Merwe, Liebig (2), den ehemaligen Neuenheimer Luis Vasquez, Jarrid Els und Arthur Zeiler, der eine große Saison in Verein und Nationalteam mit einem Sturmlauf nach 60 Minuten krönte. Raynor Parkinson traf mit drei von sieben Erhöhungen und hatte ein bisschen mit dem Seitenwind zu kämpfen, der die rote Asche um das Spielfeld immer wieder herzhaft in die Zuschauerränge wehte, so dass dort ein gewisser Durst entstand.

Die Neuenheimer, die unter Team-Manager Robert Chandler und Trainer Uwe Schwager ("Wir haben uns nicht blamiert") mit den spielenden Co-Trainern ihren Drei-Stufen-Plan beharrlich weiter verfolgen und die mit amateurhaften Finanzen ziemlich professionell arbeitende Mannschaft zusammenhalten werden, zeigten eine geschlossene Teamleistung und hatten keinen Schwachpunkt. Ihre Punkte erzielten Pascal Drügemöller mit einem sehenswerten Konterversuch (65.) und Kicker Tomás van Gelderen mit der Erhöhung und einem Straftritt zum 10:3 in der 10. Minute.

Beide Mannschaften haben die Saison im traditionellen Fünfzehnerrugby damit abgeschlossen, haben bei der deutschen Siebenerrugby-Meisterschaft am kommenden Wochenende im Sportzentrum Martinsee von Heusenstamm gute Karten und freuen sich schon jetzt auf die Saison 2012/13, die - wie zu hören war - nach unverändert blödsinnigem Modus ausgetragen werden soll. Die Mehrzahl der Klubs soll sich dafür ausgesprochen haben, was auch kein Wunder ist: Wer verlässt schon freiwillig eine Liga, in der er aus sportlichen Gründen eigentlich nichts verloren hat?

Quelle: scneuenheim.com / Claus-Peter Bach

 

 
So haben sich unsere Jungs auf die 7er-Europameisterschaft vorbereitet
Mittwoch, 5. Juni 2013

Image
Sportsoldat Rafael Pyrasch führt die Deutsche Mannschaft in Lyon als Kapitän an - (c) Jürgen Keßler

In den Wintermonaten haben unsere 7er-Nationalspieler viel Schweiß vergossen, um sich für die FIRA Grand Prix Series, deren Startschuss am kommenden Wochenende (8./9. Juni) im französischen Lyon fällt, in eine gute körperliche Verfassung zu bringen. Bis zu fünfmal pro Woche wurde seit Oktober am Stützpunkt Heidelberg gerannt, gedrückt, getackelt und gepasst!

Wir haben die Jungs noch im Dezember 2012 bei einigen Trainingseinheiten in Heidelberg besucht und für Euch ein paar Impressionen mit der Kamera eingefangen.

Wenn ihr am Wochenende hier auf TotalRugby in bewegten Bildern überprüfen wollt, ob die intensive Vorbereitung Früchte trägt, dann solltet ihr unsere Live-Berichterstattung mit einer kleinen Spende unterstützen.

Wir haben bei betterplace.org bereits ein entsprechendes Projekt angelegt, selbstverständlich kann wie immer auch per Paypal oder herkömmlicher Banküberweisung gespendet werden (Bankverbindung: TotalRugby; BLZ: 120 300 00; Kto: 17735507).

Wir verwenden Eure Spenden ausschließlich um unsere Fahrt-, Übernachtungs-, Technik- und Serverkosten zu decken.

Hier ein paar Links zur Berichterstattung aus dem vergangenen Jahr:

LYON 7s 2012 - Highlights
Video-Beitrag zum Training der deutschen 7er-Herren
Zusammenfassung des 1. Turniertags
Zusammenfassung des 2. Turniertags

 
Neuseeland gewinnt IRB Sevens World Series
Mittwoch, 15. Mai 2013

Ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung
Ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung

Die am vergangenen Wochenende ausgetragenen London 7s waren das neunte und letzte Turnier der IRB-Sevens. Im Oktober startete die Serie in Australien, dann ging es weiter nach Dubai, Südafrika, Neuseeland, in die USA, Hong Kong und Japan. Die beiden europäischen Standorte Schottland und England bildeten den Abschluss. Die Entscheidung über den Gesamtsieg fiel bereits beim vorletzten Turnier in Glasgow, denn Neuseeland enteilte dort den Konkurrenten entscheidend und war nicht mehr einzuholen.

Entsprechend selbstsicher und souverän traten die All Blacks Sevens in den Gruppenspielen auf. Beim 24:7-Auftaktsieg war Kanada nicht mehr als ein Sparringspartner. Etwas zu leicht nahm man wohl im zweiten Match die tapferen Kenianer, denen in den ersten sieben Minuten sensationell drei Versuche gelangen. Scheinbar fand Erfolgstrainer Gordon Tietjens in der Halbzeitpause die richtigen Worte, denn die Kiwis überrannten nun die Afrikaner mühelos und machten aus dem 0:17-Rückstand einen 31:17-Sieg. Im letzten Poolspiel ließen die Neuseeländer dann auch Wales durch ein deklassierendes 45:5 nicht den Hauch einer Chance.

Südafrika, als Sieger von Glasgow auch in London einer der Mitfavoriten, tat sich in den Poolspielen deutlich schwerer. Trotz des lange Zeit verletzten und nun wieder ins Team gerückten Cecil Afrika gab es zunächst nur ein mageres 5:0 gegen das junge Team von Australien und ein knappes 17:14 gegen Frankreich. Es deutete sich hier bereits an, dass es diesmal keinen Durchmarsch geben würde. Folglich kam dann auch die 12:19-Niederlage gegen die starken US-Amerikaner mit dem allerdings in London nur selten eingesetzten Supersprinter Carlin Isles (10,13 Sekunden auf 100 Meter) nicht wirklich überraschend.

Einen Traumstart erwischten in Pool C die Engländer. Nach dem 27:0 gegen London-Titelverteidiger Fidschi und einem 34:7 gegen den letztjährigen Finalisten Samoa wurden hoffnungsvolle Erinnerungen an den Turniererfolg in Twickenham aus dem Jahr 2009 wach. Einen herben Dämpfer gab es dann aber im abschließenden Spiel gegen Argentinien. Die Pumas konterten die schnelle Führung von Dan Norton und setzten sich letztlich mit 26:17 gegen den Gastgeber durch.

Hier geht es zur Fotogalerie der London 7s 2013

Eigentlich beginnt ein Siebener-Turnier erst so richtig mit der KO-Phase des zweiten Tages. Die Cup-Quaterfinals brachten einerseits den völlig ungefährdeten 52:7-Sieg der Neuseeländer gegen Argentinien und einen 20:7-Überraschungserfolg der stets strategisch geschickt operierenden Kenianer gegen die favorisierten Fidschi. Überaus spannend verliefen die beiden anderen Paarungen. In allerletzter Sekunde gelang den Australiern gegen die USA der entscheidende Versuch zum 24:19, wobei die US-Boys doch sehr mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderten. 14:14 unentschieden lautete es nach der Schlusssirene des Spiels zwischen England und Südafrika. Schon in der ersten Minute der Verlängerung gelang dem jungen Marcus Watson der entscheidende Durchbruch. Twickenham stand Kopf, der Traum vom erneuten Turniersieg des Rosenteams durfte weitergeträumt werden, bis, ja bis im verregneten Halbfinale die Jungs aus Down Under mit 14:7 die Briten in kollektive Trauer versetzten. Das zweite Halbfinale zwischen Neuseeland und Kenia brachte kaum spielerische Höhepunkte. Ein mühsamer 7:0-Arbeitssieg reichte den All Blacks Sevens zum Einzug in das Finale. Hier zeigten sie dann wieder ihre unglaublichen Fähigkeiten, ließen von Beginn an keinerlei Spannung aufkommen und erteilten Australien mit 47:12 geradezu eine Lektion.

In diesem Jahr ohne die Routiniers DJ Forbes, Solomon King und Frank Halai angetreten, erschienen die Kiwis keineswegs geschwächt. Junge Spieler wie Rocky Khan, Gilles Kaka, Warwick Lahmert und auch Pitha Akhi passten sich nahtlos in das bestens funktionierende Mannschaftsgefüge um Tim Mikkelson, Tomasi Cama, Kurt Baker und Lote Raikabula ein und lassen auch für die kommende Saison eine neuseeländische Dominanz bei der Sevens World Series erwarten. So ganz sicher ist dies jedoch nicht, denn niemals zuvor verlief die Serie so ausgeglichen. Bei neun Turnieren konnten sich immerhin fünf unterschiedliche Sieger in die Listen eintragen.

Mit dabei sein werden in der kommenden Saison 2013/14 auch wieder die Schotten, Portugiesen und Spanier. In einem für die Betroffenen Nerven aufreibenden Qualifikationsturnier mussten sich in London die bis dahin auf den Rängen 13, 14 und 15 platzierten Teams gegen die ambitionierten Siebener-Nationen aus Russland, Georgien, Tonga, Zimbabwe, und Hong-Kong durchsetzen, was ihnen schließlich auch mühsam gelang. Überraschend kamen hier vor allem die Niederlagen Spaniens gegen Tonga und Schottlands gegen Hong Kong.

 
Mit Bypass am Ball
Donnerstag, 18. April 2013

Image
(c) SPON

Zwei Krebs-Erkrankungen, eine Bypass-Operation und auch auch der Rücken zwickt - doch John Goldman hat weiter Freude an der Jagd nach dem ovalen Leder. Dabei hat der 72-jährige erst im Alter von 50 Jahren mit dem Rugbyspiel begonnen, seine Frau hat ihn damals überredet. 

Mit seiner Einstellung ider Rugby-Opa längst zur Inspiration für seine deutlich jüngeren Mitspieler geworden.

 
Trailer für Rugby-Dokumentarfilm: Niemals Allein
Montag, 8. April 2013

DM 2012 Bild c/o Gnorski
DM 2012 Bild c/o Gnorski

Die Filmemacherin Kathrin Gnorski (KATH Production) begleitete die Frauen des FC St. Pauli in der Saison 2011/12 auf dem Weg zum Finale der Deutschen Meisterschaft. Der Dokumentarfilm: Niemals Allein wird in den nächsten Wochen fertig sein. Vorab nun dieser Trailer, der deutlich zeigt, dass Rugby mehr als nur irgendein Sport ist.

 

Niemals Allein from KATH Production on Vimeo.

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 6 von 522

Party Poker

honeypot@totalrugby.de
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement