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TotalRugby-Vorschau: List und Berlin kämpfen um Tabellenführung, TVP will zurück in die Spur
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 21. April 2017

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Lukas Hinds-Johnson und der RK 03 wird in Hannover gegen Germania seine Tabellenführung verteidigen wollen.

Die Bundesliga geht am morgigen Samstag mit dem zweiten richtigen Spieltag weiter. Die spannendste Saison seit langem wird dabei wieder einige enge Duelle sowohl an der Spitze, als auch im Tabellenkeller bieten. Allen voran das Gastspiel des RK 03 in Hannover sowie das Heidelberger Derby RGH-TSV versprechen einiges an Spannung.

Süd/West

RK Heusenstamm - Heidelberger RK
Samstag 22. April, 15:00 Uhr

Dieses Duell war in den vergangenen Jahren eigentlich immer eine klare Sache für den HRK. Doch die „Ruderer“ haben vor dem Rückspiel offenbar Zweifel, sprechen von Wettbewerbsverzerrung. Die Kritik richtet sich nicht gegen Gastgeber Heusenstamm, sondern gegen den Verband. Grund: Der DRV hat mit Blick auf die Grand Prix Series im Siebenenrugby einige Spieler mit einer Schutzsperre belegt - und der HRK ist davon besonders betroffen. Sieben seiner Spieler stehen im DRV-Kader, bis auf Niklas Hohl wurden alle gesperrt. Also: Steffen Liebig, Anjo Buckman, Pierre Mathurin, Harris Aounallah, Jarrid Els und Raynor Parkinson - die allerdings diese Saison alle mehrfach einer Doppelbelastung ausgesetzt waren. Das Team Capri-Sun nannte das in einer Mitteilung eine „katastrophale Entscheidung“. Hessenstamms Trainer Jens Steinweg sieht das wesentlich entspannter, obwohl sein Team ebenfalls betroffen ist und um den Klassenerhalt kämpft. „Auch der HRK hat nicht unendlich viele Spieler, daher kann ich die Reaktion grundsätzlich verstehen“, sagte der RKH-Coach, stellte aber klar, dass man sich an die Nominierungen und Schutzsperren gewöhnen müsse. „Wir haben das längst getan“, so Steinweg.

In Tim Biniak, Sam Rainger und Leon Hees wurden drei RKH-Spieler in den vorläufigen Kader für die Grand Prix Series berufen. Gesperrt wurde nur Biniak, der als einziger aus diesem Trio zuletzt beim World-Series-Qualifikationsturnier in Hongkong dabei war. Da er sich dort am Knie verletzte, hätte er aber ohnehin nicht spielen können. Rainger und Hees hingegen grundsätzlich schon. Doch Hees fällt angeschlagen aus. Der Einsatz von Rainger ist äußert fraglich. „Das ist eine Schwächung für uns“, meint Steinweg. Gleichwohl ist er der Meinung, dass sein Team die Ausfälle in der Hintermannschaft besser kompensieren kann als der HRK. Vier Versuche und somit einen Offensivbonuspunkt traut er seiner Mannschaft daher durchaus zu. Favorit sei dennoch der Gast aus Heidelberg, zumal der Vorteile im Sturm hat. Diesem Mannschaftsteil gehört bekanntlich auch Michael Poppmeier an. Der Deutsch-Südafrikaner hatte sich im Februar beim Länderspiel der DRV XV gegen Rumänien in Offenbach am Knie verletzt und könnte nun sein Comeback geben.

 

 

 

Der HRK wird am Wochenende ohne einiger seiner Siebener-Asse gegen Heusenstamm antreten



Die Heusenstammer hoffen auch deshalb auf einen Bonuspunkt, weil Schlusslicht durch den Erfolg im vorgezogenen Spiel beim SC Neuenheim (25:14) bis auf einen Zähler an den RKH herangerückt ist. Laut Steinweg ändert das für seine „Füchse“ aber nichts. „Uns hat das nicht überrascht. Wir wussten, dass Luxemburg noch irgendwo punkten würde“, sagt der RKH-Coach. Dass dies dem Team aus dem Großherzogtum ausgerechnet gegen den SCN gelang, ist für Steinweg ebenfalls keine Überraschung: „Spiele an Ostern sind immer grenzwertig. Und dass die Neuenheimer personelle Probleme haben, ist bekannt.“

TR-Prognose: Die Heusenstammer „Füchse“ sind es im eher gewohnt, Ausfälle kompensieren zu müssen. Das könnte durchaus ein Vorteil sein - zumindest in der Hintermannschaft. Im Sturm hat der HRK hingegen klare Vorteile. Das wird letztlich auch den Ausschlag geben. Die Gäste siegen mit plus 25 Punkten, der RKH geht trotz engagierter Vorstellung leer aus.

TSV Handschuhsheim - RG Heidelberg
Samstag 22. April, 15:00 Uhr

Beim Blick auf die Tabelle könnte es dem einen oder anderen Löwen-Anhänger durchaus die Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Nur noch zwei Punkte hat der Heidelberger Stadtteilverein Puffer auf den direkten Abstiegsplatz und nur ein einziges Pünktchen trennt die Löwen nunmehr vom RK Heusenstamm. Gegen eben jene Füchse hatte der TSV vor 14 Tagen eine erstaunlich deutliche Niederlage hinnehmen müssen. TSV-Trainer Ianusevici betont welch „tolle Mannschaft“ Trainer Jens Steinweg zur Verfügung habe und wie schwierig das den Kampf um den Klassenerhalt in den kommenden Wochen machen wird.

An seine Männer richtet der ehemalige Bundestrainer deshalb einen flammenden Appell: „Wir haben bis jetzt fast alles verloren und müssen jetzt endlich liefern!“ Man verfüge beim TSV selbst über sehr viele gute Kräfte und jetzt gelte es „endlich vernünftig Rugby (zu) spielen.“ Mit der RGH kommt dabei kein unbeschriebenes Blatt in den Lions Park im Sportzentrum Nord. Die Siebener-Spezialisten von der anderen Neckarseite kommen nach ihrem Überraschungssieg gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger Pforzheim mit breiter Brust auf den Kunstrasen des TSV. Dessen Trainer Ianusevici gibt den Orange Hearts auch ohne jeden Zweifel die Favoritenrolle in diesem Heidelberger Derby. Ob diese nun mit oder ohne alle Siebener-Kräfte anreise, wobei der ehemalige Nationalspieler Rumäniens sich mit seinem TSV im Zweifel immer mit der besten RGH messen will.

Auf Seiten der RGH muss man in den kommenden Wochen bis zum GPS-Auftakt mit der DRV-Schutzsperre der drei Hongkong-Stars Himmer, Heimpel und Lichtenberg leben. So ganz fehlt bei den Männern vom Harbigweg das Verständnis, da die Europameisterschaft doch immerhin noch 6 Wochen entfernt sei und die Jungs Spielpraxis bräuchten. Doch auch ohne die drei Leistungsträger hatte man auf Seiten der RGH vor zwei Wochen gegen Pforzheim bewiesen, welch Potenzial in dieser Mannschaft steckt. RGH-Coach Rudolf Finsterer konstatiert zurückblickend: „Wir haben gegen Pforzheim gewonnen, weil wir richtig gutes Rugby gespielt haben, diesen Weg wollen wir weiter gehen.“

Gegen den TSV ist sich das RGH-Urgestein sicher zu wissen, was seine Orange Hearts erwarten wird. Das Derby werde noch härter werden als gegen Pforzheim, denn gegen die Löwen habe man sich schon immer schwergetan. Und tatsächlich: In der vergangenen Rückrunde setzte es für die RGH auf dem künstlichen Grün der Löwen eine überraschende 40:42 Niederlage in einem hochdramatischen Duell. Doch Finsterer bleibt auch angesichts der Stärke seiner Mannschaft in den letzten Wochen bei seinem Mantra: „Angst machen gilt nicht!“

Immerhin geht es für die Orange Hearts um einen möglichen Titelgewinn. Momentan liegen die Vorjahres-Dritten im Süden nämlich auf den für den Bundesliga-Halbfinaleinzug berechtigenden zweiten Platz. Doch punktgleich liegt der Lokalrivale HRK im Nacken, während Pforzheim mit sechs Punkten Vorsprung schwierig einzuholen sein dürfte.

TotalRugby-Prognose: Auf dem Papier dürfte dieses Duell klar an den Tabellen-Zweiten von der RGH gehen. Zu stark präsentierten sich die Orange Hearts zuletzt und bewiesen, dass sie auch ohne ihre Hongkong-Fahrer im Bundesliga-Spitzenkampf bestehen können. Doch wie RGH-Coach Finsterer richtig anmerkte, seiner Mannschaft liegen die Duelle beim TSV nicht. Ob der sich mit mehr Leidenschaft und besserem Rugby, wie von Trainer Ianusevici gefordert, wieder im Abstiegskampf zurückmelden kann, bleibt abzusehen. An diesem Wochenende wahrscheinlich noch nicht, denn die RGH setzt sich mit +15 Punkten durch.


TV Pforzheim - SC 1880 Frankfurt
Samstag 22. April, 15:00 Uhr

Mit viel Wut im Bauch wird der amtierende Meister und Pokalsieger TV Pforzheim am morgigen Samstag im heimischen Südwest-Energie-Stadion den Frankfurter Gast empfangen. Pforzheims neuseeländischer Coach John Willis zeigte sich auch gute zehn Tage nach der überraschenden Niederlage gegen die RGH angesäuert: „Dieses Spiel muss ein Weckruf für uns gewesen sein!“ Bisher hatte der Meister scheinbar mühelos und nach Belieben das Geschehen in der Rugby Bundesliga dominiert. Beim TVP gibt man sich selbstkritisch und nennt den eigenen Auftritt überheblich. „wir sind mit der Gewissheit das Match bereits gewonnen zu haben und spielten dann entsprechend - das war armseelig“ so der Erfolgscoach der Rhinos weiter.

Aber genauso sehr hofft man beim TVP seine Lehren aus der Pleite ziehen zu können. Besonderer Motivation benötigen die Rhinos für ihr Duell gegen 1880 dabei nicht. Im ersten Rückrunden-Heimspiel ist das Motto Wiedergutmachung und nach dem deutlichen Sieg im Pokalfinale mit 50:18 vor wenigen Wochen scheint ein weiterer Pforzheimer Sieg nicht derart unwahrscheinlich. Angesichts der Tatsache, dass der riesige Vorsprung auf die Verfolger nunmehr auf sechs Punkte geschmolzen ist, will man beim TVP nunmehr noch mehr Spannung im Sitzenkampf vermeiden.

Auf Frankfurter Seite hat man indes mit einigen Verletzungen zu kämpfen, auch wenn Max Oster und Adi Maazare jeweils nach einer Schulterblessur wieder zum Einsatz kommen dürften. Alessandro Florios Einsatz dagegen steht auf Messers Schneide. Mit Blick auf die letzte Niederlage resümiert Frankfurts Trainer Karl Savimaki, dass „in dieser Liga kann jede Mannschaft an einem guten Tag jeden Gegner schlagen, auch unser Spiel gegen Luxemburg hat das gezeigt.“ Die Liga sei dadurch ungemein spannender und wir von TotalRugby können dem Australier da nur beipflichten.

Um mit dem TVP mitzuhalten müsse man nunmehr an diesem Samstag vor allem bei den Standards besser mithalten. Die eigenen Fehler in Gasse und Gedränge hat man beim SC 80 als einen der wichtigsten Mankos bei der deutlichen Niederlage ausgemacht. Ohne die eigenen Standards zu gewinnen könne man schlicht nicht wettbewerbsfähig sein im Spiel so der Trainer der Frankfurter weiter.

TotalRugby-Prognose: Für Frankfurt hätte es kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt für das Bundesliga-Auswärtsspiel in Pforzheim geben können. Zum einen haben die Frankfurter Spieler noch die deutliche Pokalniederlage noch im Hinterkopf und zum anderen wird Pforzheim dieses Spiel nach der Niederlage am letzten Spieltag auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Mit einer besseren Leistung im Sturm sollte Frankfurt die Partie ein wenig offener gestalten können, doch am Ende wird sich der Meister mit +17 durchsetzen.



Nord/Ost


SC Germania List - RK 03 Berlin
Samstag 22. April, 14:00 Uhr

Für die Lister Germania geht es weiter Schlag auf Schlag. Nach dem überragenden Derbysieg gegen Hannover 78 steht nun das Duell mit dem Spitzenreiter RK 03 Berlin an. Und tatsächlich nach einem schwachen Ende der Hinrunde könnte sich der Hannoveraner Stadtteilverein an diesem Wochenende an den Berlinern vorbei eventuell bis an die Bundesliga-Spitze im Norden katapultieren. Angesichts von vier Punkten Rückstand auf die Hauptstädter müsste dazu aber bereits ein Bonuspunktsieg her, bzw. die Berliner müssten selbst keinerlei Bonuspunkte erzielen.

Germanias Coach Duiane Lindsay zeigte sich mit Blick auf den Derbysieg wenig überrascht. „Für Außenstehende war dieser Sieg vielleicht unerwartet, aber wir haben gesehen, wie die Jungs in den letzten acht Wochen trainiert haben und wussten, dass sie zu einer Leistung im Stande sind“ so Lindsay erklärend. Genausowenig will man sich bei der Germania zu lange mit der glorreichen Vergangenheit beschäftigen, angesichts dessen was nun auf sie zukommt. Gegen den RK 03 werde man eine ähnlich gute, wenn nicht sogar bessere Leistung benötigen um zu bestehen ist sich der SCG-Trainer sicher. Vor 78 und deren Sturm habe man großen Respekt, doch die Berliner seien auf dem ganzen Feld brandgefährlich. Vor allem das Offload-Spiel des RK gelte es zu unterbinden.

Gerade die Konstanz habe in der Hinrunde einige Male gefehlt, dass auf großartige Leistungen unnötige Niederlagen, wie daheim gegen den BRC folgten. Ohne diese hätten die Hannoveraner nunmehr eine noch bessere Ausgangslage im Kampf um die beiden begehrten Playoff-Plätze. Mit einer konstanten Leistung über 80 Minuten sieht man sich bei der Germania nicht als chancenlos an.

Beim RK 03 trauert man dem nicht erzielten Bonuspunkt in St. Pauli ein wenig hinterher. Gegen Germania wiederum erwartet man ein „spannendes und spannendes Spiel“, bei dem aber eine ganz andere Leistung als gegen Pauli von Nöten sein werde so Teammanager Lutz Joachim. Gerade spielerisch gelte es mehr zu zeigen als beim Rückrunden-Auftakt. Beim RK 03 wisse man, was auf die Mannschaft in Hannover zukommen werde, immerhin habe Germania selbst noch gute Playoff-Chancen, dennoch wolle man aber die Tabellenführung auf jeden Fall verteidigen. Personell kann man beim RK 03 dabei aus dem Vollen schöpfen und nach der U-18 EM ist nun Christian Lill auch wieder als Verantwortlicher an der Seitenlinie.

TotalRugby-Prognose: Gegen St. Pauli war die beste Nord-Mannschaft der vergangenen Jahre nicht wirklich gut aus den Startlöchern gekommen. Bei den Hauptstädtern weiß man selbst, dass man gegen Germania eine bessere Leistung zeigen werden muss. Die Hannoveraner von Duiane Lindsay strotzen nur so vor Selbstbewusstsein und werden nichts unversucht lassen, um sich selbst den Weg an die Tabellenspitze zu ebnen. Die Zuschauer in Hannover erwartet ein echtes Spitzenspiel und der Ausgang ist im Endeffekt völlig offen. Mit dem Heimvorteil im Rücken sehen wir die Germania in einem hochklassigen Spiel aber hauchdünn mit +3 vorne!

Hamburger RC - TSV Victoria Linden
Samstag 22. April, 15:00 Uhr

Der HRC empfängt am Samstag im heimischen Rugbypark an der Saarlandstraße das abgeschlagene Schlusslicht Victoria Linden. Beim HRC hält man diese Begegnung für einen Pflichtsieg, auch wenn das Hinspiel mit 14:27 gar keine derart deutliche Angelegenheit war. Aber bei den Hanseaten sieht man sich angesichts der Niederlage beim direkten Konkurrenten Leipzig unter Zugzwang. Denn nach dem vermeintlich einfachen Spiel gegen Linden müsse man ja schließlich gegen den BRC und im Derby gegen Pauli antreten.

Bei der Lindener Victoria wiederum werden die kommenden Spiele nicht einfacher. Nach dem sang- und klanglosen 0:47 gegen den BRC müssen die Hannoveraner langsam anfangen zu punkten, um sich die Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. Auf den rettenden Relegationsplatz sind es nur vier Punkte Rückstand, doch um den Klassenerhalt direkt zu sichern müsste man den HRC-Vorsprung von nunmehr dreizehn Punkten egalisieren. Das wäre für die Männer von Ex-Siebener-Nationaltrainer Rainer Kumm wohl eine zu hohe Hürde, es sei denn den Zebras gelänge an diesem Wochenende die Überraschung.

TotalRugby-Prognose: Für die jungen Hannoveraner aus Linden wird der Trip an die Alster nicht zum erhofften Erfolg führen. Der starke hanseatische Sturm wird seine Erfahrung und körperliche Dominanz nutzen um das Spiel souverän für den HRC zu sichern, der mit +25 den ersten Rückrunden-Erfolg einfahren wird.


FC St. Pauli - RC Leipzig
Sonntag 23. April, 14:00 Uhr

Beim FC St. Pauli hat man - trotz des aktuell vorletzten Platzes und nur vier Punkten Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz - keine sonderliche Angst vorm Abstiegsgespenst. Im Gegenteil, die Stimmung in der Mannschaft sei eher positiv aufgeregt, da man sich nun in einigen engen Duellen messen werde können so Paulis Urgestein an der Seitenlinie Fritze Michau. Darüber hinaus sei die Personalsituation so entspannt wie selten zuvor, so dass man am Wochenende sowohl bei der ersten, als auch bei der zweiten Mannschaft mit einem vollen 22-Mann-Kader auflaufen werde.

Die Zielsetzung sei sowieso immer dieselbe: Jedes Spiel möglichst zu gewinnen. Wie viele Punkte das am Ende in der Tabelle bedeuten würde sei zweitrangig. Gegen eine „physisch sehr stark Leipziger Mannschaft“ werden man versuchen „daheim alles rauszuhauen“ und sehen wofür das am Ende reichen wird. Dieses Spiel sieht man bei den Kiez-Ruggern als guten Test - nicht umsonst habe der Gast 15 Punkte mehr auf dem Konto.

Bei den Leipzigern wiederum ist man trotz eines Sieges gegen den anderen Hamburger Klub nicht zufrieden. Man habe es schlicht versäumt die eigene Dominanz in Punkte umzuwandeln so Teammanager Sven Paukstat. Das habe allerdings auch am schlechten Tag der eigenen Kicker gelegen. Technisch allerdings habe die viele Arbeit in der langen Winterpause angeschlagen.

Von Pauli erwarte man nach deren respektabler Leistung gegen den RK 03 kein einfaches Spiel. Es gelte so Paukstat weiter über gute Standards viele Bälle zum Angriff nutzen zu können und die Pauli-Defensive so unter Druck zu setzen. Die Mannschaft gehe nach dem ersten Sieg guter Dinge an die weiteren Aufgaben heran und nun wolle man beim RCL den fünften Tabellenplatz weiter festigen. Dafür wäre der erste Sieg an der Saarlandstraße überhaupt nötig und angesichts von fünf Stunden Anfahrt wird man bei den Leipzigern die Mühen nicht umsonst auf sich nehmen wollen.

TotalRugby-Prognose: In der Hinrunde hatten die Leipziger daheim deutlich mit 27:12 gegen Pauli siegen können. Der RCL ist seitdem immer besser in Schwung gekommen. Doch angesichts des vergleichsweise knappen Ergebnis gegen den HRC und Paulis gutem Kampf gegen den RK 03 könnte es hier durchaus eine Überraschung geben, für einen Defensiv-Bonus wird es beim knappen RCL-Sieg mit +5 auf jeden Fall reichen.

 

Berliner RC - Hannover 78
Samstag 23. April, 15:00 Uhr


Für Hannover 78 hieß es nach der deftigen Derbyniederlage gegen den Lokalrivalen Germania List Wunden lecken. Mit dem spielfreien Wochenende hatte das Trainerteam Schippe / Krause genug Zeit die Niederlage zu verdauen. Gegen den Berliner RC bietet sich den 78ern aber die einmalige Chance vom direkten Duell der beiden Konkurrenten Germania List und RK 03 zu profitieren. Mit einem Germania Sieg und einem eigenen Sieg würde sich 78 aus dem Tal der Tränen an die Tabellenspitze katapultieren.

Für den BRC entscheidet sich nun derweil endgültig wohin die Reise geht. Denn die Mannschaft von Coach Danny Stephens ist mit neun Punkten auf den Tabellenführer und Erzrivalen RK nicht völlig außer Reichweite. Ein Sieg gegen 78 wäre aber die Grundvorraussetzung um im Spitzenrennen mitspielen zu können.

TotalRugby-Prognose: Für Hannover 78 könnte der BRC zum nächsten Stolperstein werden. Angesichts der vorgegebenen Zielsetzung Nordstaffelsieg wäre es essenziell die Fahrt in die Hauptstadt mit einem Erfolg abzuschließen, zumal in der kommenden Woche der RK 03 auf die Hannoveraner wartet. Der BRC wird nicht völlig chancenlos sein, doch am Ende setzt sich Hannover 78 knapp aber verdient durch.

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