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DRV XV vor dem Rumänien-Duell: Wichtige Verstärkungen für die erwartete Sturm-Schlacht
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Mittwoch, 13. Februar 2019

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Marseille-Kapitän Poppmeier wird der DRV XV in Rumänien wieder zur Verfügung stehen. Foto (c) Kessler

Unsere schwarzen Adler stehen vor einer ganz schweren Aufgabe am kommenden Wochenende, dem Auswärtsspiel in Rumänien. Nach der Sturm-Schlacht in Belgien bekommt Trainer Mike Ford nun wichtige Verstärkung für den Sturm. Frankreich Legionär Julius Nostadt kehrt zurück in den Kader, genau wie Marseille-Kapitän Michael Poppmeier, der in der zweiten Sturmreihe in Brüssel merklich gefehlt hatte.

In Brüssel hatte Erste-Reihe-Stürmer Jörn Schröder, der zuletzt in seiner Jugend dort eingesetzt wurde, in der zweiten Sturmreihe aushelfen müssen. Mit Poppmeier kehrt nun ein erfahrener Spezialist zurück - das dürfte sich besonders in der Gasse bemerkbar machen, wo Poppmeier als absoluter Spezialist gilt. In Brüssel hatte die deutsche Mannschaft mit dem Paket wertvolle Meter gemacht, aber gleichwohl auch mehrere Gasse-Chancen verschwendet, da die Würfe nicht den Fänger fanden. Poppmeier dürfte auch in der Verteidigung der rumänischen Gassen für unsaubere Bälle für die Eichen sorgen.

Nostadt wird den Konkurrenzkampf in ersten Reihe anheizen - Mike Ford wird sich entscheiden müssen, ob er den starken Gedränge-Spieler Nostadt, oder den im offenen Spiel dynamischeren Tobias Williams starten lässt. Williams in der Schlussphase gegen müder werdenden Eichen-Stürmer zu bringen, könnte eine vielversprechende Taktik sein. Weiterhin steht mit Matthias Schösser ein weiterer Prop für die rechte Seite im erweiterten Aufgebot. Der in Neuseeland aufgewachsene Deutsche war bereits in Marseille im deutschen Kader.

In der Hintermannschaft ist der Einsatz von Vito Lammers, der in Brüssel nach nur 20 Minuten ausgewechselt werden musste, noch fraglich. Maxime Oltmann, in der Vorwoche in letzter Minute mit Knöchelbeschwerden ausgefallen, bietet sich als Alternative an. Der Frankreich-Profi gilt als absoluter Finisher und dazu als sicher unter dem hohen Ball.

Der erweiterte Kader für das Auswärtsspiel in Rumänien:

BSC Offenbach: Wynston Cameron-Dow
Hannover 78: Rafael Pyrasch
Heidelberger RK: Jörn Schröder, Dasch Barber, Felix Lammers
RSV Köln: Morne Laubscher
SC Frankfurt 1880: Marcel Henn, Samy Füchsel, Michael Poppmeier, Elias Haase
SC Neuenheim: Samuel J. Harris
TSV Handschuhsheim: Jaco Otto, Nikolai Klewinghaus, Eden Syme, Felix Martel
TV Pforzheim: Lee Murray
Aberdeen Wanderers RFC (SCO): Matthias Schösser
CSM Bucharesti (ROM): Hagen Schulte
Doncaster RFC (ENG): Tobias Williams
Kahurangi RC (NZL): Vito Lammers
Southern Kings (RSA): Kurt Haupt
RC Vannes (FRA): Tim Menzel
Rotherham Titans RC (ENG): Antony Dickinson
SO Chambery (FRA): Sebastian Ferreira
Stade Aurilliacois CA (FRA): Julius Nostadt
Stade Dijonais (FRA): Harris Aounallah
Stade Francais (FRA): Emil Rupf
Stade Rochelais (FRA): Eric Marks
UC Carcassonne (FRA): Maxime Oltmann

Während Tim Menzel vom RC Vannes weiter im DRV-Kader bleibt, wurde sein Vereinskollege Christopher Hilsenbeck, der am vergangenen Wochenende für die Bretonen auflief, wohl erneut nicht freigegeben. Weiterhin fehlt auch Sean Armstrong der deutschen Mannschaft, nachdem er in den vergangenen Jahren oftmals der Motor im Angriffsspiel war. DRV-XV-Verbinder Raynor Parkinson wird dem deutschen Team derweil  am Wochenende fehlen. Er ist in seiner Rolle als 1880-Frankfurt-Jugendtrainer engebunden. Laut Aussage der 1880-Verantwortlichen hätte es dem Adler-Kicker freigestanden dennoch für Deutschland aufzulaufen, er jedoch habe sich für die Aufgabe mit dem 1880-Nachwuchs entschieden. Für ihn dürfte Samj Harris vom SCN in den endgültigen Kader rücken. Sein Ex-Vereinskollege vom TV Pforzheim Lee Murray, könnte derweil in der dritten Sturmreihe sein Debüt geben. Seit Jahren ist der gebürtige Neuseeländer einer der absoluten Leistungsträger in der Bundesliga.

Insgesamt erwartet die deutsche Mannschaft eine unglaublich harte Aufgabe in Botošani. Angefangen mit der schwierigen Anreise ins Dreiländereck Rumänien, Ukraine und Moldawien. Die Rumänen fühlen sich mit Blick auf das kontroverse Ende der Rugby Europe Championship 2018 immer noch immer benachteiligt und wollen nun darlegen, dass sie hätten in Marseille um das WM-Ticket hätten kämpfen sollen.

+++ Anmerkung - in einer früheren Version dieses Artikels hieß es, 1880 habe Verbinder Raynor Parkinson nicht freigegeben - von 1880 wurde dies dementiert und wir haben den Artikel dementsprechend angepasst +++

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