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Erster und zweiter Platz für die DPAR beim Police Nations Cup 2018
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Geschrieben von Gordon Roeder   
Mittwoch, 27. Juni 2018

Den DPAR-Damen gelang erneut die Titelverteidigung beim Police Nations Cup
Den DPAR-Damen gelang erneut die Titelverteidigung beim Police Nations Cup

Die Deutsche Polizeiauswahl Rugby (DPAR) kann erneut auf ein erfolgreiches Rugby-Wochenende zurückblicken. Beim diesjährigen Police Nations Cup in Konstanz am Bodensee gelang den Damen die Titelverteidigung und den Herren wieder ein starker zweiter Platz.

Der Police Nations Cup (PNC) wird seit 2012 zwischen den Polizeiauswahlmannschaften aus Kent (England), Lille (Frankreich), den Niederlanden und Deutschland ausgetragen. Seit 2015 gibt es auch ein Damenteilnehmerfeld.

Der Austragungsort wechselt jährlich zwischen den teilnehmenden Nationen, in diesem Jahr war die DPAR selbst Veranstalter und entschied sich für das Bodenseestadion im schönen Konstanz. Die DPAR besteht seit dem Jahr 2012 und setzt sich aus Rugby spielenden Polizistinnen und Polizisten aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen.

Zur Vorbereitung auf den diesjährigen PNC wurde von Mittwoch bis Freitag ein Trainingslager beim RC Konstanz unter der Leitung von Coach Gordon Roeder (FC St. Pauli) abgehalten. Von dort aus ging es am Freitag ins wenige hundert Meter entfernte Bodenseestadion. Trotz nahezu optimaler Vorbereitung und Trainingsbedingungen, starteten die deutschen Teams nicht optimal in das Turnier am Samstag Vormittag. Die DPAR-Herren verschliefen beim im 10er Modus ausgetragenen Turnier gegen die französische Auswahl aus Lille die Anfangsphase und schienen mental noch nicht ganz auf der Höhe zu sein. Folgerichtig setzte es eine unnötige 7:12 (7:5) Niederlage. Die Auswahl aus Lille zeigte sich allerdings im Vergleich zu den Vorjahren auch deutlich verbessert, was sich auch im weiteren Turnierverlauf durch Siege gegen England (19:0) und die Niederlande (35:14) deutlich machte. Dennoch war DPAR-Coach Gordon Roeder alles andere als begeistert vom Auftaktspiel der deutschen Mannschaft und vermisste vor allem Körpersprache und Aggressivität bei seinen Spielern. Dies sollte sich im weiteren Turnierverlauf deutlich verbessern. Schon beim Sieg im zweiten Spiel gegen die Niederlande 12:0 (7:0) zeigten die deutschen Ordnungshüter starkes Angriffsrugby und eine verbesserte Verteidigung. Das Spiel gegen den absoluten Turnierfavoriten und Titelverteidiger England (Kent) war dann ein richtiger Rugbyleckerbissen. Beide Teams boten ansehnliches Rugby und viel Kampfgeist. Am Ende setzte sich die DPAR mit 33:17 (12:7) gegen die Briten durch und löste das Ticket für das Finale. Hier war wieder Frankreich der Gegner. Leider konnten die Deutschen ihr Angriffspiel gegen kampfstarke Franzosen kaum entfalten und verloren wie schon im Vorjahr in Canterbury das Finale erneut knapp mit 7:10 (7:5). Die Mannschaft aus Lille feierte hingegen ihren ersten Triumph bei einem Police Nations Cup.

Die DPAR-Damen konnten ihren Titelgewinn vom Vorjahr erneut verteidigen. Aufgrund der Absagen der Damenmannschaften aus Tschechien und England, bestand das Teilnehmerfeld des in der olympischen 7er-Variante ausgetragenen Turniers in diesem Jahr lediglich aus der DPAR, der französischen Polizeimannschaft aus Lille und dem kurzfristig eingesprungenen Team des RC Konstanz. Die DPAR schaffte im ersten Spiel gegen Frankreich erst kurz vor Schluss den Versuch zum 7:7 (0:7) Unentschieden, steigerte sich aber von Spiel zu Spiel. Gegen die eingespielte Vereinsmannschaft des RC Konstanz setzte es zwar eine 10:17 (5:10) Niederlage, durch die höhere Niederlage der Französinnen gegen Konstanz reichte es aber dennoch zur Finalteilnahme. Und hier wuchsen die DPAR-Mädels über sich hinaus. In einem packenden Spiel siegten die Polizistinnen mit 14:10 über den RC Konstanz und sicherten sich den dritten Police Nations Cup Sieg in Folge.

"Ich bin sehr stolz auf unsere beiden Teams. Der diesjährige Cup-Sieg unserer Damen ist fantastisch und aufgrund der vielen Absagen wichtiger Spielerinnen im Vorfeld schon fast sensationell. Schade, dass unsere Herren leider wieder das Finale unglücklich verloren haben. In Anbetracht dessen, dass sämtliche teilnehmenden Nationen im Gegensatz zu uns die Möglichkeit haben, regelmäßig miteinander zu trainieren und wir nur dieses eine Trainingslager im Jahr haben, bin ich vom Abschneiden aber begeistert“, freut sich DPAR-Gründer Gordon Roeder. Und auch der nicht sportliche Teil der Tour hatte es in sich. Die Gastfreundschaft des Rugby-Club Konstanz während des Trainingslagers, die tolle Atmosphäre im schönen Bodenseestadion und der freundschaftliche Umgang aller teilnehmenden Mannschaften machten die diesjährige DPAR-Tour wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer. Bei der Tombola konnten 160 Euro Spendengelder für die DKMS gesammelt werden, zudem wurden sechs neue Typisierungen für die Knochenmarkspenderdatei durchgeführt.

Im nächsten Jahr soll der Police Nations Cup in den Niederlanden ausgetragen werden. Ende Juli geht es für die DPAR nochmal auf Tour. Ziel ist das Beachrugby-Festival in Prag, welches die DPAR-Frauen im letzten Jahr gewonnen haben.

Außerdem sucht die DPAR weiterhin Spielerinnen und Spieler von Polizei, Justiz, Zoll oder der Feldjäger, die uns in Zukunft aktiv oder passiv unterstützen wollen. Schreibt uns einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst an und besucht uns auf Facebook (www.facebook.com/dparrugby).

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