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1. Bundesliga 2011/2012
Spielbericht - 18. Spieltag

Sonntag, 26. April 2009 - 15:00 Uhr
RK Heusenstamm TSV Handschuhsheim

RK Heusenstamm

TSV Handschuhsheim


22


29


Schiedsrichter: Jens Reinecke


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
15' ausgewechselt Heberer, Florian (Hakler)
eingewechselt Manger, Felix (Zweite Reihe)
25' ausgewechselt Ashworth, Tyler (Dritte Reihe )
eingewechselt Dahlke, Max (Hakler)
65' ausgewechselt Polheim, Benjamin (Zweite Reihe)
eingewechselt Müller, Malte (Zweite Reihe)
75' ausgewechselt Förtsch, Martin (Zweite Reihe)
eingewechselt Zeiger, Jan (Zweite Reihe)
44' ausgewechselt Laule, Johannes (Zweite Reihe)
eingewechselt Schröder, Phillipp (Zweite Reihe)
60' ausgewechselt Pipa, Mathias (Schluss)
eingewechselt Ayachi, Yassin (Innendreiviertel)
65' ausgewechselt Bender, Marcus (Prop)
eingewechselt Engelhardt, René (Prop)

Ereignisse


    Zusammenfassung

    Diesmal sollten alle Punkte in Heusenstamm bleiben. So das Motto des RK Heusenstamm vor dem letzten Saisonspiel gegen den Heidelberger Verein TSV Handschuhsheim. Im Hinspiel in der Nachspielzeit verloren, auch sonst gegen den TSV Handschuhsheim meistens gut ausgesehen, aber nie als Sieger vom Platz. Diesen jahrelangen Makel wollten die von Markus Walger in Abwesenheit von Jens Steinweg betreuten Heusenstammer endgültig beseitigen.

    Der TSV, der trotz seines nun eingenommen vierten Tabellenplatzes mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in zwei Wochen noch vom Play Off Platz verdrängt wird, begann stark und setzte seinen Sturm von Beginn ein. Diverse Male hatten die Gastgeber alle Hände voll zu tun, um nicht in Rückstand zu geraten. Der erste Angriff des RK Heusenstamm brachte ihnen ein wenig überraschend die Führung. Ein von Markus Walger vorgetragener Angriff lief über Sam Rainger und weiter zu Dennis Walger, der in der 15. Minute zur 5:0 Führung ablegte. Keine fünf Minuten später tankte sich der als Außen dreiviertel postierte Nicholas Rainger ins Malfeld der Heidelberger. 10:0, die Vorarbeit leistete wiederum Kapitän Markus Walger. Der TSV suchte weiter sein Heil im Sturm, da die Stafetten über die Dreiviertelreihe nicht richtig funktionierten. Ihre Bemühungen waren in der 31. Minute erfolgreich, als sich Bender wuchtig ins Heusenstammer Malfeld schmiss. Brisse erhöhte zum 10:7. Kurze Zeit später konnte ein Angriff der Heusenstammer Füchse nur durch ein Foul von Alex Pipa gebremst werden, der mit der gelben Karte noch gut bedient war.

    Kurz nach dem Wechsel gar das 15:7 für die Heusenstammer, als Sam Rainger die tolle Vorarbeit von Markus Walger abschloss (42. Minute). Im Verlauf der zweiten Halbzeit spielten bei den Gästen meistens nur acht Spieler, nämlich die Stürmer. In ihrer unnachahmlichen Art gelang es ihnen, durch Versuche in der 53, 56. Und 65. Minute auf 15:22 davon zu ziehen. Da meistens mehrere Spieler auf dem Ball lagen, konnte der Zuschauer den Spieler, der den Versuch erzielte, nicht erkennen. Dennoch versuchten die Heusenstammer Spieler alles, um nicht weiter in Rückstand zu geraten, da die Sturmwelle in Richtung Heusenstammer Malfeld nicht aufhörte. Dennoch fiel in der 76. Minute das 15:29, was die Partie natürlich entschied. So ganz ohne Punkte nach einer guten Leistung wollten sich die Heusenstammer Füchse auch nicht verabschieden und legten die letzten Kraftreserven in die verbleibende Spielzeit von fünf Minuten. Thomas Nöth sicherte mit dem Heusenstammer Versuch in der 78. Minute den ersten Bonuspunkt (vier erzielte Versuche), Pascal Schuster schaffte die Erhöhung aus schwieriger Position zum 22:29 Endstand. Eine Niederlage mit weniger als acht Punkten Differenz bringt ebenfalls einen Bonuspunkt. Eine faire Geste der TSV zum Schluss, als sie einen Strafkick aus günstiger Position nicht setzten, sondern ins Aus kickten, so dass der RKH mit zwei Bonuspunkten das Spiel beendete.

    Für den TSV Handschuhsheim sicherlich eine enttäuschende Saison, da sie während der Saison trotz eines Sieges gegen den Spitzenreiter SC Frankfurt 1880 sehr wahrscheinlich nicht in die Play Off Plätze kommen werden (Platzierungen 1 bis 4). Für den RK Heusenstamm auf jeden Fall eine deutliche Saisonsteigerung gegenüber dem letzten Jahr. Wenn jetzt noch etwas mehr Geschick, Cleverness und verbesserte Sturmarbeit dazu kommen könnten, kann man vielleicht im nächsten Jahr seine Ziele anders definieren.

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