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1. Bundesliga 2011/2012
Spielbericht - 5. Spieltag

Samstag, 20. September 2008 - 14:30 Uhr
TSV Handschuhsheim Berliner Rugby Club

TSV Handschuhsheim

Berliner Rugby Club


53


21


Schiedsrichter: Dietmar Scharmann


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
41' ausgewechselt Lortz, Benjamin (Innendreiviertel)
eingewechselt Ayachi, Yassin (Außendreiviertel)
45' ausgewechselt Engelhardt, René (Prop)
eingewechselt Bender, Marcus (Prop)
48' ausgewechselt Hübschmann, Lukas (Dritte Reihe )
eingewechselt Hartmann, Gregor (Dritte Reihe )
55' ausgewechselt Schmidt, Jens (Dritte Reihe )
eingewechselt Schröder, Phillipp (Zweite Reihe)
60' ausgewechselt Schröder, Christian (Hakler)
eingewechselt Jech, Mathias (Hakler)
65' ausgewechselt Heising, Christoph (Gedrängehalb)
eingewechselt Krüger, Tonio (Gedrängehalb)
70' ausgewechselt Bommes, Sebastian (Außendreiviertel)
eingewechselt May, Ruben (Außendreiviertel)
18' ausgewechselt Hernandez, Bruno (Gedrängehalb)
eingewechselt Aust, Reinhard (Verbinder)
36' ausgewechselt Mattera, Ermanno (Dritte Reihe )
eingewechselt Liza Vidaurre, Gonzalo (Dritte Reihe )
60' ausgewechselt Freund, Sebastian (Schluss)
eingewechselt Mattera, Elenio (Dritte Reihe )
68' ausgewechselt Freund, Martin (Außendreiviertel)
eingewechselt Huerta, Igor (Außendreiviertel)
ausgewechselt Siebenhörl, Boris (Prop)
eingewechselt Ighnaimat, Taisir (Zweite Reihe)

Ereignisse

  • Notiz Notiz
Gegen den Berliner RC wurde ein Strafversuch verhängt

Zusammenfassung

Für die Berliner scheint Heidelberg in dieser Saison kein gutes Pflaster zu sein. Auch im dritten Spiel konnten sie keine Punkte vom Neckar entführen und das Endergebnis zwischen dem TSV Handschuhsheim und dem Berliner RC lautete 53:21.



Bereits früh zeichnete sich ein Handschuhsheimer Sieg ab. Thorsten Wiedemann konnte bereits nach drei Minuten per Strafkick die Führung zum 3:0 herstellen. In der 10. Minute verlor der BRC eine Gasse vor dem eigenen Malfeld, der Ball sprang zu Mathias Pipa und der eröffnete das muntere Versuchelegen. Nach einer halben Stunde konnten die Berliner ein angeordnetes Gedränge, das der wieder erstarkte Handschuhsheimer Sturm aufs Malfeld zuschob, nur regelwidrig stoppen, so dass der Schiedsrichter Scharmann auf Strafversuch entschied. Fünf Minuten später blitzte zum ersten Mal in dieser Saison die Klasse des Löwen-Neuzugangs Louis Stelling auf. Der pfeilschnelle Engländer tanzte die komplette Berliner Hintermannschaft aus und erhöhte auf 25:0. Kurz vor der Pause konnte Alexander Pipa noch einen Versuch per Handauf nach einem vertändelten Ball im Berliner Malfeld für die Liste verbuchen.



In der Halbzeit müssen deutliche Worte auf der Berliner Seite gefallen sein. Sah es nach dem ersten Durchgang noch so aus, als würde der Trip an den Neckar mit einem Fiasko enden, so rissen sich die Männer aus der Hauptstadt zusammen und boten dem TSV jetzt Paroli. Die Löwen konnten zwar einen schnellen Versuch durch den eingewechselten Außendreiviertel Yassin Ayachi legen, jedoch hatten die Berliner drei Minuten später die passende Antwort darauf. Krystian Trochowski legte nach einem Durchbruch von Eugen Feidt den Ball unter die Stangen. Jetzt waren wieder die Löwen am Drücker und Thorsten Wiedemann konnte punkten – dieses Mal aber nicht nur mit dem Fuß, sondern er fing einen Ball aus der Passstafette der Berliner ab und erhöhte auf 46:7. In der 51 Minute legte Elenio Mattera nach einem reingeschobenen Paket für Berlin den Ball hinter der Mallinie ab. Es ging hin und her! In der 57. Minute legte Mathias Pipa den wohl spektakulärsten Versuch des Spiels: er schoss ein Kick der Berliner in bester Fußballmanier volley zurück und er konnte diesen Ball glücklich erlaufen. In der Folge konnten die Berliner, die jetzt auf zumindest einen Bonuspunkt drängten, noch einen Versuch durch Igor Huerta legen, der den Ball vor dem eigenen Malfeld eroberte und uneinholbar über den ganzen Platz sprintete.



Handschuhsheim überrannte Berlin in der ersten Halbzeit, in der sich das Fehlen von Collin Grzanna und die lange Zugfahrt durch ungewohnte Unachtsamkeiten bemerkbar machte. Dass die Zweite Halbzeit unentschieden (21:21) endete, bereitete dem Löwencoach doch einiges an Kopfzerbrechen. Nachdem die Berliner nämlich zu ihrem gewohnt starken Rhythmus zurückgefunden hatten, offenbarten sich in der Handschuhsheimer Verteidigung oft Löcher, die es in den nächsten Wochen zu stopfen gilt.

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