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2. Bundesliga Nord
Spielbericht - 7. Spieltag

Samstag, 08. Oktober 2011 - 15:00 Uhr
FC St. Pauli USV Potsdam

FC St. Pauli

USV Potsdam


39


14


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
ausgewechselt Koch, Sebastian (Außendreiviertel)
eingewechselt Kruse, Jannes (Dritte Reihe )
ausgewechselt Maury, Julien (Dritte Reihe )
eingewechselt Runte, Hendrik (Dritte Reihe )
ausgewechselt Winkler, Oliver (Zweite Reihe)
eingewechselt Oyhenart, Onesime (Außendreiviertel)
ausgewechselt Lührs, Vincent (Innendreiviertel)
eingewechselt Danila, Catalin (Gedrängehalb)
ausgewechselt Hönicke, Frank (Außendreiviertel)
eingewechselt Swain-Hughes, Gregory (Innendreiviertel)
ausgewechselt Behrendt, Tom (Schluss)
eingewechselt Teichmüller, Fabian (Zweite Reihe)
ausgewechselt Lübbers, Tom (Prop)
eingewechselt El-Chami, Hussein (Hakler)
ausgewechselt Ngamotu, George (Prop)
eingewechselt Bösel, Dirk (Außendreiviertel)
ausgewechselt Golmik, Leonhard (Innendreiviertel)
eingewechselt Will, Hannes (Außendreiviertel)
ausgewechselt Müller, Jochen (Prop)
eingewechselt Kriegel, David (Außendreiviertel)

Ereignisse

  • VersucheVersuche
  • StraftritteStraftritte
  • ErhoehungenErhoehungen
  • Sebastian Koch
  • Nicolas Mongereau
  • Lorenz Klingbeil
  • Malte Beyerbach
  • Malte Beyerbach
  • Kai Falcke
  • Jan Krauzig
  • Sebastian Koch
    • Sebastian Koch
    • Sebastian Koch
    • Sebastian Koch
    • Christian Schubert
    • Christian Schubert

    Zusammenfassung

    Spielbericht folgt auf : http://www.fcstpaulirugby.de/


    Aus Sicht des USV


     Erneut stark geschwächt ging es für den USV Potsdam zum Tabellenführer nach Hamburg. Nach einer regelrechten Absagenflut unter der Woche, hieß es für die ambitionierten Potsdamer, das Beste aus der Sache zu machen und eventuell einen Bonuspunkt aus der Hansestadt zu entführen. Bei Regen trotz strahlender Sonne ging es in die Erwärmungsphase, in der die nächste Hiobsbotschaft wartete. Kurz vor Spielanpfiff verletzte sich Christian Schubert wieder einmal an seiner lädierten Schulter und entschied, das Spiel nicht mehr bestreiten zu können. Die Adler liefen kurz darauf zur letzten Konzentrationsphase in die Kabine, um sich auf diese neue Situation einstellen zu können, als Schubert ihnen folgte und bekannt gab, dass er diese Partie nun doch bestreiten würde, diese aber zugleich sein letztes Rugbyspiel sein soll.  Nach Spielanpfiff starteten die Männer vom FC St. Pauli kraftvoll und drängten stets Richtung Potsdamer Malfeld, konnten jedoch kurz vor Schluss gestoppt werden. Nach zehn gespielten Minuten und eisenharter Verteidigungsarbeit seitens der Potsdamer bekamen die Gastgeber aufgrund eines Fehlers der Adler einen Straftritt kurz vor dem Malfeld der Gäste zugesprochen und brachen nun erfolgreich in eben jenes ein, was den Stand von 5:0 besiegelte. Kurz darauf kamen auch endlich die Gäste von der Havel ins Spiel, aufgrund des stets einsetzenden Regens jedoch misslangen etliche Angriffsbemühungen und mündeten in zahlreiche Handlingfehler. Dieses Problem hatten glücklicherweise auch die Gastgeber und so dauerte es auch auf Hamburger Seite, bis sie erneut gefährlich nahe an das Potsdamer Malfeld gelangen. Erneut kam es kurz vor dem Malfeld zu Lücken in der Potsdamer Disziplin und St. Pauli entschied sich, den Ball zu den Stangen zu setzen, was ihnen drei weitere Punkte auf der Tafel bescherte. Wenig später gab es für die Potsdamer wieder eine Abwehrschlacht zu bestreiten um das eigene Malfeld sauber zu halten. Nach einer Gasse der Hamburger jedoch waren auch die Kräfte der Potsdamer Stürmer aufgebraucht und so wurden sie nach hinten gedrängt, wo St. Pauli nur noch abzulegen brauchte und den Punktestand auf 15:0 erweiterte. Wenige Minuten später pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeitpause.


    Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Starke Angriffe der Hamburger konnten noch im letzten Moment gestoppt werden und die Gäste sahen sich wieder in gefährlicher Position. Die individuellen Defensivleistungen der Potsdamer nahmen kontinuierlich ab und so war es ein leichtes für die Paulianer, ein ums andere Mal ins Malfeld einzulaufen. Mittlerweile war es den Gästen klar, dass dieses Spiel nicht mehr gewonnen werden konnte und spielten vom Druck befreit auf, um wenigstens ein oder zwei Versuche für den eigenen Stolz zu legen. Verbinder Jan Krauzig konnte durch einen Täuschpass letztendlich die Verteidigungslinie der Gegner durchbrechen und lief zum ersten Potsdamer Versuch ein. Schubert erhöhte erfolgreich auf sieben Punkte für die Anzeigetafel auf Potsdamer Seite. Die Gastgeber spielten dennoch davon unbeeindruckt ihren Stiefel runter und schraubten zunehmend das Ergebnis in die Höhe. Kurz vor Schluss ein letztes Aufbäumen der Potsdamer. Diesmal hat alles geklappt. Eine kurze Phase wurde gespielt, der Ball kam schnell heraus, wurde zum Eckspieler Sandy Oberpichler geleitet, der noch drei Gegner austanzen und den Ball schnell zum unterstützenden Nachwuchsspieler Aaron Haßmann-Vej spielen konnte, der auch sogleich zu seinem ersten Versuch für die Potsdamer Adler ins Hamburger Malfeld eintauchte. Direkt nach erfolgreicher Erhöhung durch Schubert, pfiff der Schiedsrichter die Partie mit einem Endstand von 39:14 für die Gastgeber aus der Hansestadt ab.


    Das verlorene Spiel war für die Potsdamer eher nebensächlich, viel schwerer wiegt der Verlust ihres Spielers Christian Schubert, der mit nicht einmal 30 Jahren seinem „geilsten Spiel der Welt“ absagen muss. Er war nicht nur auf dem Platz eine Waffe, wie ihn die meisten Gegner betitelten, sonder gab auch neben den Platz alles für den Rugbyverein, der ihm im Laufe der Jahre zu einer zweiten Familie geworden ist. Die Potsdamer haben ihm etliches zu verdanken und so hoffen sie alle, dass Schubert sein Mitbringsel aus seinem Jahr in der ersten Rugbybundesliga, eine ausgekugelte Schulter, die seitdem nicht mehr so recht will, bald ablegen kann und ein Wiedersehen mit ihm feiern können.

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