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Lions 2009 Nachlese Teil II
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Geschrieben von Tagaloa   
Mittwoch, 19. August 2009

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Einen gravierenden Unterschied gab es zwischen 1997 und 2009: Zwar waren die Böcke bei beiden Gelegenheiten amtierender Weltmeister. Damals befand sich die Mannschaft aber im Umbruch. Eine neue Generation musste sich erst noch etablieren. Dies wird deutlich, wenn man versucht eine fiktive All Star Mannschaft aufzustellen.

Mit dem Bestem, was Südafrika seit dem Ende des Apartheid-Boykotts zu bieten hat. Die Kontrahenten der aktuellen Lions sind GROSS hervorgehoben:

1 Du Randt, Os
2 Schmidt, Uli
3 Van der Linde, CJ
4 MATFIELD, Victor
5 BOTHA, Bakkies
6 BURGER, Schalk
7 Skinstad, Robert Brian
8 SPIES, Pierre
9 van der Westhuizen, Joost
10 Stransky, Joel
11 Paulse, Breyton
12 Gerber, Danie
13 Snyman, Andre
14 HABANA, Brian
15 Montgomery, Percy.

Tendai Mtawarira, John Smit, Bismark Du Plessis, Frans Stejn und JP Pietersen sind auf vergleichbarem Niveau ein zu stufen. Wenn auch niedriger in der Hackordnung. Zum Beispiel würden vor Pietersen noch Chester Willams und James Small an zu siedeln sein.
Vor allem „The Beast“ hat vielleicht schon genug beweisen, um in diese Liste auf zu steigen. Auch wenn die Konkurrenz in seinem Fall besonders groß ist, da Os nach Meinung des Autors in diesem Zeitraum in die gleiche Mannschaft über alle Nationen gehören würde. Hin zu kommt, dass CJ van der Linde zur aktuellen Generation gehört. Und das als eher einer der jüngeren. Es wurden aber keine Spieler aus Europa mehr berufen.

Im Gegensatz dazu sind nur drei Spieler von 1997 in diesem All Star Team zu finden. Und die Liste von Kandidaten – wenn auch alles heiße Anwärter – ist ebenfalls kürzer mit Venter, Kruger, Erasmus, Honnibal und Joubert.

Aber auch diese aktuelle mit solchen Titanen voll gestopfte Mannschaft hat Schwächen gezeigt. Ungeachtet der Stärke bei Tritten aus der Hand, dem Paket, Gasse und der präzisen Ausführung von Spielzügen. In erste Linie war es die Verteidigung auf Innen. Sie wurde von Roberts und O’Driscoll bloß gestellt. Jean de Villiers ist zwar eindeutig eine der Führungspersönlichkeiten der Nationalmannschaft, aber in Bezug auf Tiefhalten hat er eine für einen Innendreiviertel unverzeihliche Schwäche. Da hilft es auch nichts, wenn ihm ständig Kunststücke gelingen wie spektakuläre Versuche durch heraus gefangene Bälle.

Dann haben die Trainer zunächst mit Ruan Pienaar auf den falschen Kicker gesetzt. Bei den Tri Nations übrigens erneut. Das beeinträchtigte lange die Aufholjagd im zweiten Test. Da war die Bank mit Morne Stejn zu ihrem Glück stark besetzt. Das konnte man von der ersten Reihe nicht sagen, denn Deon Carstens hatte zuvor mit den Sharks massive Probleme im Gedränge gegen die Lions gehabt.

Die Tri Nations 2009 werden zeigen, ob sich geschichtsträchtigen Leistung bei der WM 2007 und gegen die Lions auch gegen die vertrauten Dauerkonkurrenten bestätigen lassen können. Mit Heimsiegen gegen Neuseeland (zweimal) und Australien sind die Pflichtaufgaben schon mal gelöst.

Weitere Aspekte waren kennzeichnend für diese Tour, wie die leeren Ränge aufgrund zu hoher Ticketkosten in den Vorbereitungsspielen. Die Provinzmannschaften waren dieses mal von Anfang an geschwächt. Durch den Abzug der Spieler, die sie im Testkader hatten. Wieder mal gab es mit den Southern Kings eine Provinzmannschaft, die die Gäste vor den Tests mit aggressiven Spiel mürbe machen sollte.

Dort ging es auch nicht zimperlich zu und es wirft schon ein negatives Licht auf einen großen Spieler wie Schalk Burger, wenn er sich für seinen Angriff auf die Augen von Luke Fitzgerald nur bei seinen Mannschaftskameraden entschuldigt. Geradezu bemerkenswert war die schwache Vertretung der Engländer (nur zwei im entscheidenden zweiten Test, als Ergänzung einer irisch-walisischen Auswahl.) Von den Schotten ist man ja Ähnliches abgesehen von 1989 ja gewohnt. Bedingt durch Murrays Verletzung hatten sie wie schon 2005 keine einzige Berufung in eine der drei Startformationen.

Ein Unterthema für sich waren die „uncontested scrums“ in der Masse der zweiten Halbzeit des zweiten Tests. Also in der Phase, in der die Serie entschieden wurde. Während des Spiels dachte der Autor, dass dieser bizarre Umstand ein Vorteil für die Lions sein sollte. Weil in allen anderen Facetten des Spiels ein Spezialist in Form eines Erste-Reihe-Stürmers weniger mit geschleppt werden müsste. Was am „grünen Tisch“ wie ein Wettbewerbsvorteil aus sieht.

In einer Analyse dagegen wird hiermit der Bruch im Spiel der Lions in diesem Spiel erklärt. Unter dem Strick bleibt dieser Knick ein Rätsel, denn gegen einen offensichtlicher Erklärungskandidaten wie Kondition spricht die Mühe, die von Seiten der Lions in der Handhabung des Höhenluftproblems gesteckt wurde. Auch wenn den Lions von den Südafrikaners eine gezielt schickanöse Reiseroute mit einem Zickzackkurs zwischen Hochland und Küste auf oktroyiert worden war.

Auch hätte fast Mike Catt aus der Startaufstellung des dritten 1997er Tests für die Southern Kings gegen die Lions gespielt. Eine Besonderheit – sowohl für als auch gegen die Lions gespielt zu haben – mit der Riki Flutey auf sich aufmerksam machte.

Wie 2001 Martin Corry und 2005 Ryan Jones reüssierte mit Tom Croft diesmal erneut ein nach nominierter Spieler in der Startformation. Ross Ford (als einziger Schotte) und Tom Hayes kamen immerhin auf Berufungen durch Einwechselungen, während James Hook im dritten Test nur ausschließlich auf der Bank saß. Daran hatte auch nichts geändert, dass er dort neben Gedrängehalb Harry Ellis der einzige Hintermannschaftsspieler war. Ryan Jones selbst war 2009 nur zu bedauern. Erst musste der Waliser Kapitän nachnomniert werden. Dann wurde er verletzungsbedingt gleich wieder nach Hause geschickt.

Shane Williams, gegen Western Province als Ersatzgedrängehalb auf der Bank, gebührt das Schlusswort: „Bevor es auf den Platz ging wusste ich, dass dies mein letztes Spiel für die Lions sein würde [der dritte Test] und die Worte von ‘Gats’ [Warren Gatland] brachten mir die Tränen in die Augen.“

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Kommentare (2)add comment

Tackler said:

113
...
Sehr gutes, erhellendes Insiderwissen. Danke.
August 23, 2009

Tapper said:

1020
Bei Verbinder wäre das meine „Hackordnung“
Stransky (tatsächlich)
Van Straaten
Honnibal
Pretorius
Morne Stein („SteIn!“smilies/wink.gif

Frans wäre da bereits jetzt hoch an zu siedeln, er wurde aber fast nur auf vielen anderen Positionen ein gesetzt.
August 25, 2009

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. August 2009 )
 
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