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Deutschland steht im Viertelfinale - auch gegen Simbabwe siegen DRV-Jungs souverän!
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 6. April 2018

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Unsere Siebener-Jungs haben Tag eins der Hong Kong Sevens mit einer perfekten Bilanz abgeschlossen. Damit stehen lediglich Deutschland und Irland nach dem ersten Drittel des World Series Qualifiers mit weißer Weste da, nachdem die anderen Mitfavoriten Japan, Chile und eben auch Hongkong Niederlagen einstecken mussten. Morgen früh um 4:50 deutscher Zeit entscheidet sich im allerletzten Gruppenspiel, ob Deutschland als Gruppensieger oder Zweiter ins Viertelfinale einzieht.

Nach dem extrem engen Spiel gegen Hongkong schien es in der Anfangsphase erneut eine extrem schwere Aufgabe zu werden. Gegen Simbabwe, die in ihrem ersten Spiel Papua Neuguinea bezwungen hatten, lief es anfangs gar nicht rund. Die deutsche Mannschaft bekam ihre Hände einfach nicht an die Pille. Die Afrikaner um den stark spielenden TV-Pforzheim-Speedster Tafadzwa Chitokwindo zeigten sich ballsicher und durchbruchsstark - ein mittiger Durchbruch und zwei drei Phasen später war es geschehen - die vermeintlich schwächste Mannschaft in unserer Gruppe lag vorne.

Deutschland hatte zur Verwunderung vieler nicht direkt die passende Antwort parat, im Gegenteil: Simbabwe war drauf und dran den zweiten Versuch zu legen, wäre nicht John Dawes dagewesen. Der im Fünfzehner als Flanker spielende Siebener-Prop holte kurz vor der eigenen Linie den Straftritt raus. Der deutsche Konter endete fast im Versuch durch Sebi Fromm, der schön von Basti Himmer freigespielt wurde, doch der durchbruchsstarke Fromm war nicht schnell genug und wurde vor der Linie gestoppt. Von nun an war Deutschland in der Partie.


Simbabwe wusste sich kurz vor der eigenen Mallinie nur mit einem absichtlichen Vorball zu helfen und kassierte die wohlverdiente gelbe Karte. Schnell spielte unsere DRV Sieben an und der doppelte Überpass landete bei Tim Lichtenberg, der in Ecke zum 5:7 Anschluss ablegen konnte. Direkt im nächsten Spielzug legte unsere VII in Person vom 21-jähirgen Youngster Niklas Hohl nach und ging mit einem verdienten 10:7 in die Pause.

In Durchgang zwei spielte dann nur noch die deutsche Mannschaft. Anders als zum Auftakt wussten Tim Lichtenberg und Co. deutlich besser den Ballbesitz zu halten und von Seitenlinie zu Seitenlinie zu spielen - Simbabwe wurde zusehends müde und die deutschen Jungs fingen an zu zaubern. Erst sprintete der eingewechselte Claude Brechenmacher die gesamte Auslinie aus der eigenen 22 herunter, dann kam der ebenso eingewechselte Hannoveraner Kain Rix zu seinem Debüt-Versuch nach einem starken Run.

Den Schlusspunkt in einer unglaublich dominanten zweiten Hälfte setzte schließlich Bastian Himmer. Der quirlige deutsche Gedrängehalb ließ gleich das halbe Simbabwe-Team alt aussehen, als er mit einem Dummy die Afrikaner auf die falsche Fährte führte und stattdessen mit einem perfekten Überkick, den er selbst erlief, zum fünften und letzten deutschen Versuch ablegen konnte. Was nach den ersten Minuten kaum einer gedacht hatte war Wirklichkeit geworden, die deutsche Mannschaft hatte zu ihrem perfekten Spiel gefunden und die starken Männer aus Simbabwe voll und ganz in die Schranken gewiesen.

Wie Trainer-Team und Spieler vor dem Turnier betont hatten: „Wir steigern uns im Laufe des Turniers“ - wenn sie das Versprechen auch in den kommenden Tagen wahrmachen, dürften noch einige deutsche Haushalte morgen und übermorgen von lauten Jubelschreien geweckt werden. Doch zunächst geht es für unsere Jungs morgen früh um 4:50 deutscher Zeit um den Gruppensieg gegen Papua-Neuguinea. Die blitzschnellen Männer hatten bereits bei den World-Series-Turnieren in Sydney und Hamilton unter Beweis gestellt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Für unsere deutschen Jungs geht es darum als Gruppensieger am morgigen Abend die ganz dicken Brocken zu vermeiden.

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