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TR-Vorschau Rugby-Bundesliga: RGH fordert 1880 heraus, Fernduell im Norden
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 4. Oktober 2019

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Bisher vermochte niemand Meister Frankfurt 1880 zu stoppen, gelingt es der RGH vielleicht? Foto (c) Seufert-Chang

Es wird ein heißer Herbst in der Rugby-Bundesliga. Im Norden wie im Süden trennt sich so langsam die Spreu vom Weizen. Das Duell von Meister 1880 mit der RGH verspricht ein Rugby-Fest im Rugby-Wohnzimmer zu werden. Im Norden liefern sich Hannover 78 und der RK 03 ein Fernduell um die Spitze und treffen dabei jeweils auf unangenehme Gegner.

Süd/West

Tabelle

Rang Team Spiele Punkte Differenz
1 SC Frankfurt 1880 3 15 +116
2 TSV Handschuhsheim 3
15 +113
3 RG Heidelberg
3 15 +73
4 SC Neuenheim 3 10 +13
5 Rugby Pforzheim
3 5 +13
6 Heidelberger RK
3 0
-59
7 RK Heusenstamm
3 0 -125
8 RC Luxembourg
3 -2 -144


RG Heidelberg - SC Frankfurt 1880
Samstag 5. Oktober, 16:00 Uhr

Gipfeltreffen im Rugby-Wohnzimmer. Drei Spiele, drei souveräne Siege mit Bonuspunkt - das ist die Bilanz beider Spitzenklubs, die Samstag um 16 Uhr zum Showdown aufeinandertreffen. Wer da Favorit ist? Für Meistertrainer Byron Schmidt von Frankfurt 1880 ist das „irrelevant“, wie der Südafrikaner im Gespräch mit TR erklärt. „Es geht einzig allein um das Rugby, was am Spieltag gespielt wird - wenn wir es gut machen, gewinnen wir, wenn wir uns nur leichte Unkonzentriertheiten genehmigen und uns auf ihr Spiel einlassen, verlieren wir das Spiel, davon bin ich überzeugt“, so Schmidt weiter.

Der Frankfurter Meistertrainer erwartet im Rugby-Wohnzimmer trotz der schwierigen Bedingungen bei nassem Ball ein gutes Spiel. „Wir haben großen Respekt vor der RGH, sie haben Qualität im gesamten Kader, wir müssen uns aber auf unser Spiel konzentrieren und unser Spiel durchziehen“, so Schmidt abschließend.

Sein Gegenüber Mustafa Güngör wiederum betont im Gespräch mit TR, dass man sich auf den deutschen Meister in Heidelberg freue und erklärt weiter: „Wir werden versuchen das Spielkonzept, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben, umzusetzen. Der Druck liegt bei Frankfurt, wir können befreit aufspielen.“ Am Ende, so der ehemalige Gedrängehalb der Nationalmannschaft, werde man sehen wozu das reicht.

Dabei wird man sich bei den Orange Hearts aber durchaus Chancen ausrechnen mit den schnellen Siebener-Jungs gegen den sehr strukturiert spielenden Champion aus der Main-Metropole Nadelstiche setzen zu können. Immerhin winkt der RGH die Tabellenführung, auch wenn dies aufgrund des schlechteren Punkteverhältnis im Vergleich zum TSV Handschuhsheim schwer werden dürfte.

TotalRugby-Prognose: Es wird auch ein Duell der Systeme - Frankfurts taktisch wohl durchdachtes, konservatives Spiel mit dem starken Sturm, gegen die RGH mit ihren pfeilschnellen Siebener-Assen in den eigenen Reihen, die eher auf überfallartige Konter mit der Hintermannschaft setzen. Dass der Ball am Samstag eher seifig sein dürfte und der Boden nach dem Regen der letzten Tage tief, kommt eher Frankfurt 1880 zu Gute. Dafür ist bei den Gästen der Weggang von Spielmacher Raynor Parkinson noch nicht gänzlich kompensiert. Der Dirigent im Frankfurter Orchester musste aus den eigenen Reihen ersetzt werden und inwiefern das gut gelungen ist, wird man am Samstag im ersten richtigen Härtetest seitdem sehen. Wir bei TR erwarten ein Spiel auf Messers Schneide, glauben aber, dass Frankfurt leichte Vorteile hat - 1880 gewinnt mit +4 Zählern.

TSV Handschuhsheim - Rugby Pforzheim
Samstag 5. Oktober, 14:00 Uhr

Handschuhsheim ist an diesem Samstag in der komfortablen Position vorlegen zu können, bevor sich die beiden direkten Konkurrenten an der Tabellenspitze auf der anderen Neckarseite gegenseitig die Punkte nehmen. Dabei müssen die Löwen aber mit einigen Ausfällen kämpfen - Alex Hug und Max Reinhard fehlen als Türme in der Gasse und mit Atu Katoa ein durchbruchsstarker Innen, der nach einer OP nun in der Rehabilitation befindlich ist.

Dennoch dürften die Löwen als klarer Favorit in diese Partie gegen eine Pforzheimer Mannschaft gehen, die in dieser Saison bisher nur einen Sieg am grünen Tisch hatte einfahren können, da Luxemburg das eigene Heimspiel nicht angetreten hatte. Unter der Woche habe man, so TSV-Trainer Mark Kuhlmann im Gespräch mit TR, unter anderem am Gedränge gearbeitet.

Bei den Gästen sieht man sich derweil selbst vor einem Spiel gegen einen "dicken Brocken“, wie in der Pressemitteilung der Pforzheimer zu lesen ist. Bei Pforzheim wähnt man sich aktuell noch in der Findungsphase und Spielertrainer Fabian Broughton will die Effektivität seiner Jungs verbessern. Dazu ist der Coach mit der Disziplin seiner Jungs bisher alles andere als zufrieden - gelbe Karten und Penaltys seien das bisher größte Problem gewesen. Doch bei den Rhinos ist man überzeugt, wenn man die Fehler abstelle, sei eine Überraschung gegen die Löwen drin.

TotalRugby-Prognose: Das Gastspiel der Rhinos in Handschuhsheim soll dem Meister von 2016 endlich den ersten Saisonsieg bescheren. Dabei stehen die Goldstädter vor einer schweren Aufgabe - immerhin geht es gegen den amtierenden Vizemeister, der mit seinem stark besetzten Sturm um Jaco Otto für die meisten Teams der Liga eine Hausnummer ist. Nach den Schwächen der Rhinos gegen die RGH im Gedränge droht nun noch mehr Prügel bei den Standards. Wir von TR sehen in diesem Duell den TSV auch aufgrund der Sturm-Dominanz am Ende souverän mit +18 Zählern vorne.

RK Heusenstamm - Heidelberger RK
Samstag 5. Oktober, 15:00 Uhr

Die Füchse stehen auch nach drei Spielen in der neuen Saison mit bisher leeren Händen da. Lediglich Luxemburgs Spielabsage zum Saisonstart bewahrt den RKH bisher vor der roten Laterne. Entsprechend deutlich gibt sich Coach Markus Walger, der gegenüber TR erklärt: „Die Schonzeit ist vorbei, jetzt müssen wir irgendwann Punkte holen, sonst wird es eng.“

Dabei kämpfen die Füchse weiter mit Verletzungen und der berufsbedingten Abwesenheit von Kapitän Krimer. Mit Otterbein, Polheim und Reichert kommen aber immerhin drei Erste-Reihe-Stürmer zurück - pünktlich könnte man meinen, wartet doch der Klub-Sturm mit Nationalprop Schröder und Routinier Zeiler auf die Füchse. Das Ziel sei, so Walger weiter, gegen den HRK Punkte zu holen.

Denn auch der HRK ist nicht gerade überragend in die Saison gestartet. Erste Punkte gab es jedoch gegen den SCN, auch wenn die knappe Derbyniederlage für den ehemaligen Abo-Meister sehr schmerzhaft war. Coach Pieter Jordaan betont aber die Leistungssteigerung im Vergleich zu den ersten beiden Pleiten in der Saison - „Wir haben gegen den SC Neuenheim eine klare Leistungssteigerung gezeigt, letztendlich haben sich aber kleine Fehler in den entscheidenden Situationen summiert und uns das Spiel gekostet“.

Gegen den RKH wolle man sich weiter steigern und „den ersten Saisonsieg einfahren“ - dafür habe man sich gut vorbereitet und man sei bereit den nächsten Schritt zu machen. Dabei wird man eventuell auf Dasch Barber verzichten müssen, während Siebener-Nationalspieler Niklas Hohl wieder zur Verfügung steht. 

TotalRugby-Prognose: Für beide Kontrahenten ist das Duell am Martinsee extrem wichtig. Beide Teams haben nach schwachem Saisonstart dringenden Bedarf an Punkten. Der Verlierer wird sich in den kommenden Wochen Gedanken über den Klassenerhalt machen müssen, obwohl wir noch sehr früh in der Saison sind. Wir von TR sehen den HRK leicht besser vorbereitet, immerhin schnupperten die Klub-Recken letzte Woche bereits am ersten Sieg der Saison. Mit der geballten Sturm-Power wird sich der HRK den ersten Saisonsieg holen und mit +6 Punkten gewinnen.

SC Neuenheim - RC Luxembourg
Sonntag 6. Oktober, 14:00 Uhr

Der Sportclub wird nach dem Derbysieg über den HRK mit breiter Brust in das Heimspiel gegen Schlusslicht Luxemburg gehen. Der Liga-Neuling hat schnell unter Beweis stellen können, in der Liga angekommen zu sein. Dementsprechend selbstbewusst gibt sich Coach Alexander Widiker auch im Vorfeld gegenüber TR: „Wir unterschätzen Luxemburg nicht, erwarten aber einen klaren Heimsieg mit fünf Punkten.“


Die Luxemburger, so analysiert der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän und Rekordspieler, spielten sehr unstrukturiert aber mit ein paar richtig guten Spielern. „Wir werden uns aber auf keinen Fall verstecken“, so Widiker weiter. Dabei werde man auch die Chance nutzen, einigen jungen Spielern Spielzeit zu verschaffen.

Wie der RCL gedenkt den SCN zu überwinden, ist derweil unklar. Die Luxemburger scheinen in der neuen Saison bisher noch nicht wirklich angekommen zu sein und mussten bereits letzte Woche gegen Handschuhsheim eine Klatsche hinnehmen. Keinen einzigen Punkt erzielten die Himmelblauen daheim gegen die Löwen, nun droht auswärts eine weitere Pleite.

TotalRugby-Prognose: Der RCL kann ein unangenehmer Gegner sein mit seinem unorthodoxen Spiel. Doch die Königsblauen und ihr erfahrenes Trainerduo Widiker/von Grumbkow hat seine Hausaufgaben gemacht und wird sich am Sonntag sicher nicht den Schneid abkaufen lassen. Der SCN wird sich einen klaren Heimsieg mit +30 Zählern sichern.


Nord/Ost

Tabelle

Rang Team Spiele Punkte Differenz
1 Hannover 78
3 14 +52
2 RK 03 Berlin 3
14 +14
3 RC Leipzig
3 1 +33
4 Berliner RC 3 8 +38
5 Berlin Grizzlies
3 5 +14
6 SC Germania List
3 5 -19
7 Hamburger RC
3 4 -33
8 SG Odin/Döhren
3 1 -99

RC Leipzig - Hannover 78
Samstag 5. Oktober, 15:00 Uhr

„Das Ding wird eine ganz harte Nummer“ und „wir fahren da nicht hin und der Sieg ist von vornherein unser“, so die Einschätzung von Hannovers Coach Benjamin Krause vor dem Duell mit dem RC Leipzig. Das sagt viel aus über die Entwicklung der Sachsen in den letzten Jahren, dass dieses Spiel zu einem wirklichen Spitzenduell geworden ist. Der RCL hat spielerisch gehörig aufgerüstet und steht mit dem Sieg über die Grizzlies aktuell auf Rang drei der Tabelle.

Doch bei den Leipzigern selbst lag der Fokus unter der Woche in erster Linie auf Regeneration, da das Spiel gegen die Grizzlies „einiges an Körnern gekostet habe“, wie Team-Manager Sven Paukstat betont. Dabei erwartet Paukstat gegen 78 eine ähnlich gute Verteidigung wie gegen die Berliner. Gerade wie man in Unterzahl gegen die Grizzlies gespielt habe, sei imposant gewesen. Ausgerechnet gegen die Top-Mannschaft im Norden drohen mit Sibiya und Engelbrecht zwei der südafrikanischen Leistungsträger der Sachsen auszufallen. Dazu ist Kapitän Fortsch nach der roten Karte gesperrt.

 

Bei den Hannoveranern fehlt Phil Szczesny mit einer Handblessur, sonst fahren die 78er aber mit einem vollen Kader in die größte Stadt Sachsens. Das wird für 78 auch wichtig, denn der Nordmeister der Vorsaison erwartet ein „sehr körperliches Spiel“, wie Coach Krause weiter erklärt. „Wir müssen im Sturm und in der Hintermannschaft hellwach sein“, so Krause weiter. Nur dann werde es mit dem Sieg was werden.


TotalRugby-Prognose: Spitzenspiel in Leipzig, so ungewohnt das noch klingt, so wahr ist es. Die Leipziger haben an diesem Wochenende gar die Chance die Tabellenführung zu übernehmen, sofern der RK 03 über Germania List stolpert. Das allerdings erfordert einen Sieg über Hannover 78 und das ist noch immer die härteste Aufgabe in der Bundesliga-Nordstaffel. Zu eingespielt sind die Hannoveraner in ihrem System, zu schnell sind ihre Phasen für die meisten Teams und zu undurchlässig die Defensiv-Reihe. Leipzig wird dem Nord-Primus durchaus ein paar Mal wehtun, doch am Ende sehen wir die 78er mit +4 Punkten vorne.

SC Germania List - RK 03 Berlin
Samstag 5. Oktober, 15:00 Uhr

Das zweite Topspiel an diesem Wochenende findet an der Schneckenburgstraße statt.  Heimtrainer Danny Stephens freut sich auf einen absoluten Kracher: „Das Wetter wird gut, unser Platz ist in perfektem Zustand, es dürfte ein großartiges Spiel werden.“ Dabei können die Germanen trotz der knappen Derbyniederlage eigentlich zufrieden sein mit ihrer Leistung gegen 78.

Doch jetzt gelte es Siege einzufahren, so zumindest sieht es der Waliser Stephens. Denn in dieser knappen Liga gelte es besser zu finishen, als der Rest. Deshalb sei die mentale Herangehensweise ein entscheidendes Kriterium - „wir müssen lernen die knappen Dinger zu holen“. Dazu, so Stephens weiter, wolle man in allen Bereichen ein wenig besser sein, mit dem Ball, in der Verteidigung und das Spiel insgesamt besser kontrollieren.

Berlin werde für die Germanen eine extreme Herausforderung, gerade im Sturm, wo der RK seine Stärken hat. „Sie haben den wohl besten Sturm der Liga“ - doch man fühle sich gewappnet für die Aufgabe. Die Berliner wollen derweil ihre bisher perfekte Bilanz diese Saison behalten. Der vierte Sieg in Folge würde dem RK auch die Chance auf die Tabellenführung bieten - dabei zeigte sich das Team von Trainer Maxi Bonano brutal effektiv - alle Siege wurden mit 10 Zählern oder weniger Abstand geholt. Genau die mentale Stärke, die Stephens seinen Männern einimpfen will.

Bonano betont gegenüber TR, dass man sehr selbstbewusst in dieses Duell gehen werde. „Ich erwarte auch dieses Spiel wieder ein knappes Spiel - wir wollen uns Woche für Woche steigern und werden hart arbeiten, um in Hannover den Sieg mitzunehmen!“ Denn man wolle weiter in der Spitzengruppe mitspielen.

TotalRugby-Prognose: Auch in der List wird es an diesem Wochenende zu einem Aufeinandertreffen zweier Top-Teams kommen. Die sturmstarken Berliner treten bei den schnellen und laufstarken Germanen an. Wie die Berliner mit den schnellen Hintermannschaftsspieler der Germanen und die wiederum mit den durchbruchsstarken Stürmern des RK klarkommen, wird entscheiden wer dieses Spiel gewinnt. Wir sehen die Berliner leicht favorisiert, auch weil sie bisher dermaßen stark in den engen Spielen waren. Der RK holt sich mit +4 den Auswärtssieg in Hannover.

Berliner Rugby Club - RC Berlin Grizzlies
Samstag 5. Oktober, 15:00 Uhr

Es war der erlösende erste Saisonsieg für den Halbfinalisten der Vorsaison. Der Kantersieg beim Aufsteiger Odin/Döhren hat den Berlinern auch wieder ein wenig Selbstvertrauen gegeben nach zwei knappen Pleiten gegen Germania und den RK 03. Nun wartet das andere Berliner Derby auf das Team von Uwe Maaser - dieser wähnt sein Team „so langsam wieder in der Spur“, wie Maaser gegenüber TR erklärt.

Das Heimspiel wird erneut in der Sachtlebenstraße ausgetragen und die Berliner hoffen auf reichlich Zuschauer. „Wir freuen uns auf die Grizzlies“ so Maaser weiter. Dabei sind sich die BRCler der Gefahr, die vom jüngsten der Berliner Bundesligisten ausgeht durchaus bewusst. Die Grizzlies konnten zuletzt sowohl mit dem Nord-Primus Hannover 78, als auch mit dem RC Leipzig lange mithalten, auch wenn am Ende kein Sieg heraussprang. Das wollen die Jungs von Coach Ian Fowler nun ändern.

TotalRugby-Prognose: Beide Kontrahenten haben nach drei Spielen erst einen Sieg verbuchen können, sind aber ambitionierter und wollen nun nachlegen. Die Derbys waren zuletzt hitzig und auch an diesem Samstag könnte es heiß hergehen in der Hauptstadt. Wir sehen den BRC leicht favorisiert - das Team von Coach Maaser könnte zwar durchaus stolpern, ist aber im Vergleich die reifere Mannschaft mit der besseren Spielanlage - wir sehen den BRC mit +8 Punkten vorne.

Hamburger RC - SG Odin/Döhren
Samstag 5. Oktober, 15:00 Uhr

Der HRC empfängt Aufsteiger und Schlusslicht Odin/Döhren. Das Duell der beiden Kellerteams steht unter besonderer Beobachtung, hat sich doch Odin/Döhren nach nur drei Spieltagen von Trainer Joao de Carvalho Abreu getrennt. Der Südafrikaner ist ab sofort freigestellt und der erst 22-jährige Veit Borß übernimmt nun das Traineramt auf Interimsbasis. Borß hatte in der Vorsaison noch selbst für die erste Mannschaft gespielt, musste aber nach einer Schulterverletzung mit dem Rugby aufhören.


Jetzt hat er direkt eine gewaltige Aufgabe vor sich. Denn eine Niederlage gegen den HRC würde es für die SG verdammt schwer machen vor Weihnachten überhaupt noch zu punkten. Die Hanseaten aber wiederum haben sich bisher weitaus stärker präsentiert als die in Turbulenzen befindliche SG. Die Hamburger konnten Germania List schlagen und präsentierten sich auch beim RK passabel, auch wenn sie selbst mit ihrer Leistung nicht zufrieden waren.

„Der Druck gegen Odin abzuliefern ist riesig“ so lässt es der HRC-Pressesprecher verlauten. Doch sollten die Hamburger mit ihren traditionellen Stärken daheim gegen den Aufsteiger schon Favorit sein. Zumal die SG mit dem neuen Setup erst einmal zurechtkommen muss.

TotalRugby-Prognose: In diesem Duell der beiden letztplatzierten Teams der Liga sehen wir den Hamburger RC vorne. Die Rot-Schwarzen sind das erfahrenere, eingespieltere und auch physisch stärkere Team. Hamburg gewinnt mit +15 Punkten, aber eventuell reicht es für die SG zu einem Offensiv-Bonus.


 


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