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TR-Review Rugby-Bundesliga: Hannover 78, SCN und 1880 mit Derbysiegen
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Sonntag, 29. September 2019

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1880 war gegen die Füchsen klar überlegen und marschiert im Süden vorneweg.

Meister Frankfurt 1880 marschiert weiter vorneweg. Ein hochsouveräner Derbysieg der Männer aus der Bankenmetropole festigt die Position des Titelverteidigers an der Tabellenspitze. Im Norden macht es Hannover 78 nach, hat jedoch bei seinem Derbysieg weitaus mehr zu kämpfen als die Frankfurter. Aufsteiger Neuenheim gewinnt einen Heidelberger Derbykrimi und hält sich damit in der oberen Tabellenhälfte.

Süd/Ost

Tabelle

Rang Team Spiele Punkte Differenz
1 SC Frankfurt 1880 3 15 +116
2 TSV Handschuhsheim 3
15 +113
3 RG Heidelberg
3 15 +73
4 SC Neuenheim 3 10 +13
5 Rugby Pforzheim
3 5 +13
6 Heidelberger RK
3 0
-59
7 RK Heusenstamm
3 0 -125
8 RC Luxembourg
3 -2 -144

SC Frankfurt 1880 62 - 7 RK Heusenstamm

Noch Fragen? Frankfurt hat am Wochenende unter Beweis gestellt weiterhin Favorit auf den Titel zu sein. An der heimischen Feldgerichtsstraße ließ der Meister genau gar nichts anbrennen und schenkte dem Lovalrivalen ganze 62 Zähler ein. Lediglich ein Intercept-Try der Füchse gestaltete das Ergebnis aus Sicht der Heusenstammer ein wenig erträglicher. Doch nach drei Niederlagen und -125 Punkten in der Differenz muss sich der RKH langsam Gedanken über den weiteren Saisonverlauf machen, sonst wird es am Ende wieder ein Zitterspiel in Sachen Klassenerhalt.

Am Samstag dauerte es keine zehn Minuten, da krönte Rot-Schwarz den Dauerballbesitz früh mit einem ersten Versuch - die kräftige Acht Olli Stein war mit Anlauf von den Füchsen nicht mehr zu halten und eröffnete den Punktereigen. Dann war es das Frankfurter Südamerika-Kontingent, Paco Schmidt, Agustin Losada und Elias Haase die innerhalb von weniger Minuten mit drei Versuchen den Frankfurter Bonuspunkt klarmachten. Erst nach 35 Minuten dann das Lebenszeichen der Füchse per Intercept in der eigenen Hälfte - Patrick Weber roch den Braten früh und lief in Lichtgeschwindigkeit auf die 1880-Linie zu. Er war sich seiner Sache so sicher, dass er bereits an der Mittellinie anfing zu jubeln.

 

Die einzigen Füchse-Punkte im Derby besorgte Patrick Weber

Doch das war es dann bereits mit der ganzen Füchse-Herrlichkeit. Denn erst kassierte der Ex-Frankfurter Chris Howells für ein Ruck-Vergehen Gelb und dann brachte Frankfurt per Paket und in Person von Prop Losada den Ball mit dem Halbzeitpfiff noch ein fünftes Mal über die Linie. Nach der Pause dasselbe Bild - Frankfurt druckvoll und dominant, Heusenstamm mit kaum Ballbesitz. So schraubte der Meister erst durch seine zweite Reihe in Form von Hassan Rayan und Michael Poppmeier,, dann über Stella und Füchsel nach oben. In der Schlussphase dann weitere Versuche durch den eingewechselten Sztyndera und wieder Edo Stella zum Endstand.

Diese Leistung muss einem Respekt abnötigen und auch wenn die Hintermannschaft des SC 1880 in diesem Spiel noch ein wenig die Koordination des erfahrenen Deutsch-Südafrikaners Parkinson gefehlt hat, war dies gegen den Lokalrivalen überhaupt kein Problem. Der Rest der Liga darf nicht darauf hoffen, dass Frankfurt in dieser Saison nachlässt.

Heidelberger RK 21 - 25 Sportclub Neuenheim

Spätestens nach diesem Thriller am Harbigweg kann man sich beim Sportclub Neuenheim sicher sein - man ist in der Liga angekommen. Dementsprechend zufrieden gab sich auch Coach Alexander Widiker, der Teil der HRK-Ära war, die seinem jetzigen Klub fast zehn Jahre lang einen Sieg im direkten Duell verwehrt hatte. Deswegen auch die Zusammenfassung Widikers: „Der Sieg war ein wichtiger für den ganzen Verein.“ Insgesamt zeigt sich der Rekordnationalspieler „super glücklich“ bemängelte aber lediglich, dass man es gegen Ende unnötig spannend gemacht habe.

Der HRK wiederum konnte mit der Rückkehr des ehemaligen DRV-VII-Kapitäns Pierre Mathurin erstmals mit der ungewohnten Kombination aus Armstrong auf Verbinder und Mathurin auf Neun spielen. Nach Anfangsschwierigkeiten kam der Klub gegen Ende eines nicht immer aufregenden ersten Durchgangs endlich zum ersten Versuch. Ausgerechnet ein Handschuhsheimer-Urgestein in Yassin Ayachi brachte den Klub mit dem Pausenpfiff mit 7-3 in Front.

Dann nach der Pause aber ein völlig anderes Bild. Neuenheim nun mit viel mehr Druck und gleich drei schnellen Versuchen durch die stark aufspielende dritte Sturmreihe - einmal Rinklin und Andre Viviers mit dem Doppelpack zur 15-7 Führung. Der HRK schien geschockt und ließ sich nun von den Königsblauen in der eigenen Hälfte festnageln. Flanker Viviers ließ sich danach nicht zwei Mal bitten und legte dem Lokalrivalen zwei weitere Eier ins Nest. Beim Stand von 25-7 aus Gästesicht glaubte niemand am Harbigweg mehr an eine spannende Schlussphase.

Der Klub wurde nun so richtig wach und brachte einen wütenden Angriff nach dem anderen vor. Nachdem man zuvor 70 Minuten die Effektivität vermissen ließ, die Neuenheim an den Tag legte, folgten zwei Blitz-Versuche durch Fraser und Lammers. Doch selbst nach einer gelben Karte für die Gäste sollte es für den Klub am Ende nicht reichen. Der Klub musste sich mit einem Defensiv-Bonus begnügen und wartet auch nach drei Spielen weiter auf den ersten Saisonsieg.

Neuenheim darf in der Tabelle mittlerweile auch ein wenig nach oben schielen, wie Trainer Widiker im Gespräch mit TR erklärt. Der „am Ende etwas glückliche aber verdiente Sieg“ sei imminent wichtig für den weiteren Saisonverlauf. Zumal mit dem Heimspiel gegen Luxemburg ein weiteres Spiel ansteht, in dem es für den SCN Punkte geben könnte.

RC Luxembourg 0-66 TSV Handschuhsheim

Keine Probleme im Großherzogtum für den Vizemeister. Auf insgesamt zehn Versuche brachten es die Hendsemer im Nationalstadion des Nachbarlandes. Dabei war Jaco Otto wieder einmal der Top-Tryscorer der Löwen mit seinem Hattrick. Doch auch die restlichen Löwen-Stürmer konnten immer wieder wertvolle Meter machen gegen eine an diesem Samstag hoffnungslos unterlegene Luxemburger Mannschaft. Markus Bender mit einem Doppelpack, Korn, Schüle, Hartmann und Wetzel legten die weiteren Versuche.

Kein Wunder, dass Coach Mark Kuhlmann vollauf zufrieden war, da seine Männer über die gesamte Spielzeit eine tolle Leistung abgeliefert hatten: „Wir haben beide Halbzeiten sehr konzentriert gespielt und dabei auch weniger Fehler gemacht, als in den vorherigen beiden Spielen“, so der frischgebackene Nationaltrainer der DRV XV. In dieser Form müssen sich auch die kommenden Gegner Pforzheim und die RGH vorsehen, der Vizemeister kommt langsam aber sicher in Fahrt.

Luxemburg dagegen erlebt aktuell einen Horror-Auftakt in die Saison. Mit -2 Punkten liegen die Luxemburger trostlos auf dem letzten Platz des Oberhauses. Auch das Gastspiel in Neuenheim nächste Woche verspricht da keine einfachen Zähler. Für die Himmelblauen wird es also auch diese Saison um nicht mehr als den Klassenerhalt gehen.

Rugby Pforzheim 19-35 RG Heidelberg

Stresstest bestanden, so könnte man nach Auswärtsspiel der Orange Hearts in Pforzheim das Fazit aus RGH-Sicht ziehen. Ohne eine Reihe von etablierten Nationalspielern, dafür aber mit dem jungen talentierten Benedikt Spieß auf der Verbinderposition und Fabian Heimpel auf der ungewohnten-Innen-Position trat die Rudergesellschaft in der Goldstadt an. Dabei war es in Pforzheim ungewohnterweise wieder und wieder der RGH-Sturm, der den Rhinos zu Schaffen machte. In Gedränge und Paket zeigten sich die Orange Hearts klar überlegen. Einen Strafversuch und gelbe Karten brachten den Pforzheimern die eigene Schwäche im Gedränge ein.

 

Auch als Innen bärenstark für Orange: Fabian Heimpel


Bis zur Pause konnten es die Pforzheimer beim Stand von 7-15 noch eng halten. Doch spätestens nach dem Pausenpfiff wurde es dann deutlich. Die RGH zog sukzessive davon und machte vor allem mit den schweren Jungs immer wieder wertvolle Meter. Pforzheims drei Versuche waren dabei klar zu wenig und bedeuten keinerlei Tabellenpunkte für die Gastgeber. Ohne Supersprinter Tafadzwa Chitokwindo ist die Rhinos-Offensive aktuell gefühlt nur halb so viel wert. So zehrt der Meister von 2016 nach drei Spielen noch immer von den geschenkten fünf Punkten beim von Luxemburg abgesagten Auftakt, rutscht aber erstmals in die untere Tabellenhälfte. Die RGH ist derweil eines von drei Teams mit perfekter Bilanz und darf nächste Woche Meister 1880 herausfordern - dann wahrscheinlich wieder mit allen Siebener-Stars und den jungen Wilden, die ihre Aufgabe an diesem Wochenende gut gemacht haben.

Nord/West

Tabelle

Rang Team Spiele Punkte Differenz
1 Hannover 78
3 14 +52
2 RK 03 Berlin 3
14 +14
3 RC Leipzig
3 1 +33
4 Berliner RC 3 8 +38
5 Berlin Grizzlies
3 5 +14
6 SC Germania List
3 5 -19
7 Hamburger RC
3 4 -33
8 SG Odin/Döhren
3 1 -99

 

SG Odin/Döhren 25-68 Berliner RC

Der Aufsteiger hat weiterhin nicht viel zu Lachen im Oberhaus. Auch im dritten Spiel setzte es eine deftige Niederlage, aber der gute Trend aus Hannoveraner Sicht - immerhin schafft es die Offensive auch gegen die Top-Teams der Liga ihre Stiche zu setzen. So sieht es auch Odin-Abteilungsleiter Julian de Riva, der gegenüber TR zu Protokoll gab: „Es war wieder eine hohe Niederlage, wir sind noch nicht richtig in der ersten Liga angekommen“, dabei sieht de Riva die Probleme vor allem in zwei Bereichen - „Kondition und zu viele verpasste Tackles“, dazu sei der Halbfinalist der Vorsaison insgesamt eine Nummer zu groß.

Für den BRC ist es endlich der erste Saisonsieg im dritten Anlauf, nachdem man zuvor zwei Mal knapp gegen Germania und den RK 03 unterlegen war. Dabei war schon in einer wilden Anfangsphase, in der der BRC in nur 13 Minuten den Offensiv-Bonus erkämpfte, die SG aber ebenso punkten konnte klar, dass dieses Duell keine Defensiv-Schlacht werden würde. Und auch wenn die Gastgeber im Laufe des zweiten Durchgangs ein weiteres Mal punkten konnten, war doch die schwache Defensive der SG ihre Achillesferse. Sieben Gegenversuche allein im ersten Durchgang sind bedenklich und auch nach der Pause kam der Liga-Neuling nicht so recht klar mit der Härte und dem Speed des BRC.

So steht am Ende eine klare Niederlage, aber immerhin der erste Zähler der Spielzeit zu Buche. Dieser könnte eventuell im Frühjahr 2020 noch von großer Bedeutung sein, um nicht als Letzter direkt wieder abzusteigen. Aber dafür müssten die Hannoveraner dringend an ihrer Defensiv-Leistung arbeiten. Mit im Schnitt mehr als 50 Gegenpunkten in den ersten drei Spielen lebt es sich schlecht im Oberhaus. Das direkte Duell mit dem Vorletzten HRC in der kommenden Woche dürfte ein Fingerzeig sein. Gleiches gilt für den BRC, der die Grizzlies zum kleinen Berliner Derby empfängt.

Hannover 78 24-17 SC Germania List

Als sich die beiden alten Hannoveraner Rivalen am Samstag am schnellen Graben trafen, war schnell klar, dass die äußeren Bedingungen ebenso eine größere Rolle spielen sollten. Eine steife Brise blies von einem Ende des Feldes zum anderen. „Der Wind war locker zehn Zähler“, so das Urteil von Germania-Coach Danny Stephens. Der Waliser stellte sein Team dementsprechend ein und auch ohne die beiden Kreativ-Köpfe aus dem Wolfpack, Niclas und Daniel Koch, setzte sein Team die Vorgaben gut um, spielte perfekt mit dem Wind und hatte lange die Nase vorn.

Einen ersten Versuch durch Jaap Breuste durch die Gastgeber konterte Germania mit zwei blitzschnellen Angriffen, die Maurice Riege abschließen konnte. So schien es beim Stand von 17-7 aus Gästesicht in die Pause zu gehen, doch noch mit dem Pausenpfiff punktete 78-Dauerbrenner Cattaneo und brachte seine 78er damit wieder in Schlagdistanz. Genau darin sieht Germania-Coach Stephens im Nachhinein die Krux. „Wir haben das Spiel ein zwei Mal nicht gut gemanaged und versucht aus einer guten Situation eine hervorragende zu machen - es zu erzwingen war aber keine gute Idee“.


Denn nach der Pause dann die Wende. Erst glich 78-Verbinder Kopp per Kick aus, dann kam Pascal Fischer von der Bank. Der Nationalmannschafts-erfahrene Innendreiviertel ist aktuell dabei sich nach monatelangem Aus wegen eines Wadenbeinbruchs wieder im Team zu etablieren. Er war es, der den entscheidenden Versuch per Durchbruch und perfekter Ablage auf Mitspieler Cattaneo einleitete und den Sieg einbrachte. Germania konnte nach einer Kraftleistung und in den starken Wind spielend nicht mehr nachlegen und musste die nächste Niederlage einstecken.

Doch anders als nach dem HRC-Spiel war Trainer Stephens weitestgehend zufrieden. Auch sein Gegenüber Bennie Krause attestierte den Germanen eine gute Leistung: „Germania hat kaum etwas zugelassen, es war ein hartes Spiel.“ Stephens selbst gab gegenüber TR zu Protokoll: „Wir waren am Ende etwas unglücklich. Aber es war trotzdem eine gute Leistung auf die man stolz sein kann. Wenn wir nächste Woche gewinnen, sind wir wieder auf Kurs.“ Allerdings kommt mit dem RK 03 Berlin kein Fallobst an die Lister Schneckenburgstraße. Für den Derbysieger geht es derweil nach Sachsen zum schwierigen Auswärtsspiel beim RCL.

Berlin Grizzlies 14-22 Rugby Club Leipzig

So einiges war ungewöhnlich an diesem Samstag. Die Grizzlies trugen ihr Heimspiel in Potsdam aus, die Leipziger Gäste traten im ungewohnten Grün an und am Ende gab es für die Sachsen einen hart erkämpften Auswärtssieg. Bei nicht immer einfachen Bedingungen im Regen der Brandenburgischen Landeshauptstadt ging Leipzig durch zwei Versuche in der ersten Hälfte mit 17-7 in Führung, musste aber nach einem hohen Tackle und einer folgerichtigen Roten mehr als eine Halbzeit in Unterzahl bestehen.

Glücklicherweise aus Gästesicht war ein schnelles Spiel, welches den Sachsen in Unterzahl sicher nicht gelegen gekommen wäre, bei diesen Bedingungen nicht möglich. Mit einem schnell angespielten Straftritt kamen die Gastgeber noch Mal auf 14-17 heran - aber statt der Führung für die Gastgeber die eiskalte Dusche durch die Gäste. Ein Cross-Kick bescherte Leipzig die überraschende Entscheidung gut zehn Zeigerumdrehungen vor dem Abpfiff.
Damit festigt Leipzig Rang drei im Norden, muss aber nächste Woche Top-Team Hannover 78 empfangen und eventuell auch auf Schützenhilfe der Grizzlies hoffen. Diese nämlich spielen dann gegen Leipzigs direkten Verfolger, den Berliner RC.

Rugby Klub 03 Berlin 25-15 Hamburger RC

Es war ein hart erkämpfter Sieg für die Gastgeber in einem Spiel, dass durch die fürchterlichen äußeren Bedingungen nicht unbedingt zum Leckerbissen für die Fans wurde. Dabei fühlten sich die Sturmreihen beider Teams pudelwohl im Dauerregen von Berlin. Bis zur Pause nahmen sich beide Teams wenig bis gar nichts und gingen beim Stand von 10-10 unentschieden ins Intervall.

Erst nach der Pause dann der RK 03 mit deutlich mehr Dampf und dem extra an Willen, der dem Hauptstadt-Team den Sieg bescherte. Wieder war es der Sturm, der auch ohne Kapitän Duwe aber dem starken Bosnier Dzamastagic vom HRC nicht zu halten war. Erst mit der letzten Aktion konnte der HRC verkürzen, verpasste es aber sich den Bonuspunkt aus Berlin mitzunehmen.

Für den RK 03 bedeutet dies der dritte Sieg im dritten Spiel - jedoch warten nunmehr auch zwei Trips zu den beiden Hannoveraner Topklubs Germania und 78 auf die Berliner. Spätestens danach wird man wissen, wie es um die Chancen des RK in dieser Saison bestellt ist. Auch für den HRC wird die nächste Woche unglaublich wichtig, können sich die Hanseaten als aktuell Vorletzter im direkten Aufeinandertreffen von Schlusslicht Odin/Döhren absetzen.

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