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TotalRugby-Review: HRC gelingt Klassenerhalt "im Nachsitzen"
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Sonntag, 22. Mai 2016

Für Kiels Rugger gab es selten einen Weg durch die HRC-Defensive. Foto (c) Jackie Winkler
Für Kiels Rugger gab es selten einen Weg durch die HRC-Defensive. Foto (c) Jackie Winkler

Dem Hamburger Rugby-Club ist mit einem 43:10 Auswärtssieg in Kiel der Klassenerhalt über den Umweg Relegation "im Nachsitzen" gelungen. Gegen die zweitbeste Mannschaft der 2. Bundesliga Nord in der abgelaufenen Spielzeit, die FT Adler Kiel, zeigten sich die Hanseaten als das abgeklärte der beiden Teams. Damit bleibt der HRC erstklassig und Kiel scheitert mit dem Versuch den Durchmarsch von der dritten bis in die erste Liga zu schaffen.

Der erleichterte Hamburger Cheftrainer Carsten Segert wertete das Geschehen am mit 550 Zuschauern sehr gut besuchten Kieler Professor-Peters-Platz als "großen Schritt", den sein Verein nach vorne gemacht habe. Die Hamburger bleiben trotz durchwachsener Saison im Oberhaus. Bei den etwa 60 mitgereisten Hamburger Anhängern wich die nervöse Anspannung vor der Partie nach dem Abpfiff ekstatischem Jubel. Diese hatten sich während der Partie lautstark für ihren Verein eingesetzt und auch mit Fahnen und Luftballons versucht ein optisches Zeichen in Schwarz und Rot zu setzen. HRC-Teammanager Eric Mau bedankte sich dann auch für die Unterstützung der mitgereisten Anhänger, die "noch mal einen Schub gegeben hat". Auf dem Feld hatte sich der HRC indes sowohl im Sturm als auch auf der Reihe überlegen gezeigt. Gegen Ende der schnell geführten Partie machte dann vor allem die bessere Fitness der Erstliga-Spieler den Unterschied aus und sorgte für das schlussendlich klare Ergebnis.

Bei den Kielern wiederum ist die Enttäuschung nicht allzu groß, nach einer langen und unerwartet erfolgreichen Saison, die zwei Spiele und drei Wochen länger war als ursprünglich gedacht. Schon in der ersten Hälfte musste man bei den Adlern drei weitere Ausfälle bei den schnellen Hintermannschaftsspielern verkraften, was die sowieso schon schwer lösbare Aufgabe noch schwieriger machte. Ingmar Jaschok, Pressesprecher der Kieler Adler, räumte nach dem Spiel auch unumwunden ein, dass man auf Sieg Gespielt habe der HRC aber "eine Nummer zu groß gewesen ist". Nun gelte es laut Jaschok, sich weiter in der 2. Bundesliga zu etablieren, auch wenn die Mannschaft das Abenteuer Bundesliga sehr gerne angegangen wäre. In der vergangenen Saison hatten die Kieler viele enge Spiele für sich entscheiden können. Um weiter eine gute Rolle in Liga zwei spielen zu können, muss Kiel weiter hart arbeiten, dann werden auch ohne die Euphorie-Welle weitere Siege folgen.

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Kommentare (1)add comment

Ralf Theune said:

3663
Und im Süden?
Dort heißt es München RFC gegen Heusenstamm, nachdem der RC Luxemburg, für mich ein wenig überraschend, das Zweitligafinale für sich entscheiden konnte. Wird auch im Süden der Erstligavertreter klar gewinnen?
Mai 23, 2016

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busy
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. Mai 2016 )
 
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