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Rugby League Europe zollt Simon Cooper Tribut
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Geschrieben von RLE Pressemitteilung   
Freitag, 26. Juni 2020

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Simon Cooper verstarb am Mittwoch im Alter von nur 46 Jahren an einem Blutkrebsleiden.

{Pressemitteilung von Rugby League Europe, ins Deutsche übersetzt von TotalRugby} Der europäische Rugby-League-Verband hat mit Trauer und Bestürzung auf die Nachricht vom Tode von Simon Cooper reagiert. Cooper war Gründer des deutschen Rugby-League-Verbands, dessen ehemaliger Präsident sowie Trainer. Am Mittwoch erlag er nach einem langen mutigen Kampf einer aggressiven Form des Blutkrebs, genannt Myeloma.

Cooper, dessen Vater aus Hamburg stammt, zog 2003 nach München und verantwortete die Gründung des Rugby-League-Verbands in Deutschland, sowie den Aufstieg des deutschen Nationalteams, für das er selbst 13 Mal auflief. Darüber hinaus begann er den Aufbau der BundesLeague - mittlerweile wurde ein Pokal-Wettbewerb zu seinen Ehren aufgebaut, der nach ihm benannte Cooper Cup. Cooper konnte den heutigen Brisbane Broncos Coach Anthony Seibold, sowie die Keinhorst-Brüder für das deutsche Nationalteam verpflichten.

Im letzten Monat wurde Simon Cooper als erstes Mitglied in die Hall of Fame des Verbands Nationaler Rugby League Deutschland geehrt. NRLD-Präsident kommentierte die Aufnahme wie folgt: „Es gab keinerlei Zweifel darüber, wer das erste Mitglied sein würde - Simon Cooper, der Mann der Rugby League nach Deutschland brachte.“

In seinem letzten Interview erklärte Cooper: „Das Leben ist manchmal wie ein Spiel, es ist eine Herausforderung. Meine Empfehlung an jeden, der den Sport in neue Gebiete bringen will - gebt nicht auf - versucht es, habt Spaß dabei, organisiert Spiele, baut das Ganze von der Basis auf und schaut wie weit ihr es bringen könnt.“

Graeme Thompson, Mitglied des europäischen Rugby-League-Verbands (RLEF), brachte seine Anerkennung für Coopers Leistung zu Gunsten des Sports zum Ausdruck. „Im Namen des RLEF möchte ich unsere Trauer über den Tod von Simon Cooper ausdrücken. Unsere Anteilnahme gilt der Familie, seinen Freunden und dem deutschen Verband NRLD. Simon war der Gründer des deutschen Rugby League - die Gründungsgeschichte von ihm in unserem Podcast zu hören, war ein Privileg. Sein Lebenswerk wird ihn überdauern und sein Erbe wird von seinen Nachfolgern in Deutschland fortgeführt.“ 

RLEF-Vorstandsvorsitzender Kevin Rudd, der gemeinsam mit Cooper an der Etablierung von Rugby League gearbeitet hat, ergänzte: „Simon Cooper war einer der Missionare, die geholfen haben, den Sport auf dem Kontinent zu etablieren. Er ist in Halifax mit dem Sport aufgewachsen, den er liebte und hat viele Hürden überwunden, um ihn nach Deutschland zu bringen.“

„Seine Energie, sein Enthusiasmus, seine Hingabe waren für alle ersichtlich, er war immer ein ausgesprochener Typ und sammelte Gleichgesinnte um sich herum, damit er seinen Plan umsetzen konnte. Er war stolz auf das Erreichte und überzeugte durch Ehrlichkeit, Würde und Integrität - schlicht alles, was den Sport Rugby League auszeichnet - ein einzigartiger Typ. Meine Gedanken sind bei seiner Tochter, Ehefrau und denjenigen, die ihm am nächsten standen. Ich habe einen Freund verloren, Gleiches gilt für die gesamte Rugby-League-Community.“

Hinweis: In unserem Profil über Simon Cooper könnt ihr mehr über das Leben von Cooper und seinen Kampf mit dem Blutkrebs erfahren -> Link

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