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Entscheidende Wochen fürs Wolfpack: Zwischen Ball des Sports und Südamerika
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 7. Februar 2020

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Zurück im DRV-Dress: Der explosive Innen Sebi Fromm. Foto (c) Perlich

Deutschlands Siebener-Nationalmannschaft stehen entscheidende Wochen bevor.  Nächstes und übernächstes Wochenende wird das DRV-Team in Südamerika sich in den ersten beiden Turnieren der Challenger Series für das abschließende Turnier der Series in Hongkong qualifizieren müssen - denn in diesem Jahr fahren nur noch die acht besten Teams dorthin. In der asiatischen Metropole soll dann im April der langersehnte Sprung in die Sevens World Series gelingen. Doch zunächst stand vor wenigen Tagen eine ganz andere Ehrung an: Das Team wurde auf der Sportlergala in Wiesbaden geehrt.

Am vergangenen Sonntag Abend wurde unseren Europameistern eine große Ehre zu Teil: Sie waren beim 50. Ball des Sports in Wiesbaden eingeladen und wurden von Moderator Johannes B. Kerner gemeinsam mit 60 anderen deutschen Spitzensportlern vor den 2000 zum Teil prominenten Gästen geehrt, darunter auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier.

Auf großer Bühne: Unser Wolfpack zusammen mit Präsident Steinmeier auf der Bühne (ab 0:35)

Small-Talk mit anderen Welt- und Europameistern und Legenden des deutschen Sports. Für das deutsche Team die verdiente Anerkennung nach Jahren der knüppelharten Arbeit.  Doch nur wenige Stunden nach dem Event im feinen Zwirn war schon wieder der harte Trainingsalltag angesagt. Diese Woche stand unter dem Vorzeichen der so wichtigen Challenger Series und bereits am Montag wartet der Flieger nach Südamerika und eine knapp zwanzigstündige Anreise nach Vina del Mar.

Wer für das deutsche Team mit nach Südamerika reisen wird, ist mittlerweile auch klar. Wie Co-Trainer Clemens von Grumbkow im Gespräch mit TR erklärt, muss man aktuell einige Ausfälle verkraften. Gedrängehalb Niklas Koch, zuletzt gesetzt, wurde von seinem Arbeitgeber Bundespolizei nicht freigestellt. Dazu fällt Ben Ellermann mit einer Schambeinentzündung aus, ebenso Marvin Dieckmann, der noch auf seine Rückkehr ins Training wartet, während Sam Rainger nach seiner Verletzung noch nicht bei 100% ist.

Nun zahlt sich dafür aber aus, dass man im deutschen Team in den letzten Jahren an der Kadertiefe gearbeitet hat. Folgende 14 Spieler werden am Montag den Flieger nach Chile besteigen:

RG Heidelberg: Fabian Heimpel, Tim Lichtenberg, Bastian Himmer, Carlos Soteras Merz, Tim Biniak, Sebastian Fromm
SC Neuenheim: Manasah Sita
RK Heusenstamm: Leon Hees
Castres Olympique (FRA): Zani Dembele
TSV Handschuhsheim: Jacobus Otto, Anjo Buckman
Hannover 78: Phil Szczesny, Jarrod Saul
Worthing Raiders RFC (ENG): Jonathon Dawe

Zwei Rückkehrer dürften sich für das deutsche Team als große Stütze erweisen. Sebastian Fromm, der in den letzten Jahren mit Verletzungen zu kämpfen hatte, ist wohl der explosivste Ballträger im deutschen Team. Er dürfte bei den beiden Turnieren in Südamerika so einigen Gegnern Probleme bereiten.

Ähnliches gilt für Zani Dembele, der einen „unglaublichen Drang nach vorne“ besitzt, wie ihm Coach von Grumbkow attestiert. Der Außendreiviertel war nach langer Verletzung im Dezember bei seinem Verein Castres Olympique ins Training zurückgekehrt und war zuletzt auch beim Test-Turnier in Neapel für Deutschland aufgelaufen. „Zani hat X-Faktor und will einfach Versuche legen“, so von Grumbkows Urteil.

Bis zum Abflug am Montag stehen für das Wolfpack noch zwei weitere Einheiten und der Sonntag als Ruhetag an. Nach der Ankunft in Chile am Dienstag morgen sind es dann nur noch wenige Tage, bis es für das deutsche Team im ersten Gruppenspiel gegen Paraguay sehr ernst wird. Denn obwohl das Team mit dem EM-Titel die Hongkong-Quali eigentlich schon sicher geglaubt hatte, muss das Team in der Abrechnung nach Vina del Mar (15+16 Februar) und Montevideo (22+23 Februar) unter den ersten acht Teams sein, um in Hongkong mit den anderen sieben den Aufstieg in die World Series schaffen zu können.

Nach den Ehrungen der letzten Monate will sich das deutsche Team nun neue Lorbeeren erarbeiten. Eine Ehrung, eine Prämie des Olympiastützpunkt Rhein-Neckar spendete das Siebener-Team im Übrigen an die Fünfzehner-Damen, die aktuell mit einer Crowdfunding-Aktion ihre Saison sichern wollen.

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