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Vor dem Niederlande-Spiel: Adler gehen mit wenigen Änderungen gegen den Gruppenfavoriten
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Montag, 18. November 2019

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Neu im Kader als Alternative für die dritte Sturmreihe: Frankfurts Emil Rupf. Foto (c) Perlich

Nach dem tollen Auftakt in die Rugby Europe Trophy mit dem 35-15 Auswärtssieg gegen Polen, gastiert nun Gruppenfavorit Niederlande im Rugby-Wohnzimmer von Heidelberg. Samstag um 14:30 wird es das Team von Nationaltrainer Kuhlmann mit Oranje aufnehmen. Der am Freitag Abend veröffentlichte Kader des deutschen Teams ist nahezu unverändert, dennoch sieht das deutsche Trainerteam sein Team als Herausforderer eines starken Gastes.

Mit Oliver Paine, der sich im Heidelberger Derby seiner Königsblauen gegen die Löwen das Kreuzband anriss und Justin Renc, der sich eine leichtere Blessur am Knie zuzog, fehlen zwei Leistungsträger aus dem Polen-Spiel verletzungsbedingt. Neu im Kader ist dafür mit dem Frankfurter Dritte-Reihe-Stürmer Emil Rupf ein Youngster, der schon in der Vorsaison Erfahrungen im Adler-Team in der Rugby Europe Championship unter Mike Ford sammeln durfte. Eine weitere neue Alternative auf der Hakler-Position ist der in Südafrika geborene Kelvin de Bruyne von Rugby Pforzheim, der neu im Kader ist.

Der erweiterte Kader der schwarzen Adler für das Niederlande-Spiel

Niederlande Favorit aus Sicht des Adler-Trainerteams

Im DRV-Trainerteam erwartet man gegen die Niederländer einen harten Kampf. Der aktuelle Tabellenführer hatte parallel zum deutschen Auftaktsieg vor zwei Wochen daheim in Amsterdam mit 64-8 gegen Aufsteiger Ukraine gewonnen. Die Niederländer um Kapitän und Dritte-Reihe-Stürmer Dirk Danen, der selbst einst in den Farben des SC Neuenheim aufgelaufen war, wollen in Heidelberg etwas holen. Bisher konnte die Oranje XV seit dem ersten Aufeinandertreffen im Jahr 1933 gegen Deutschland 13 Siege einfahren, verlor aber 27 Mal gegen Deutschlands Rugby-Auswahl.

Seit 1998 konnten die Niederlande nicht mehr gegen Deutschland gewinnen, waren jedoch beim letzten Aufeinandertreffen im Mai 2014 beim 7-17 aus holländischer Sicht nicht weit entfernt. Erstmals seit langem geht das Team aus dem Nachbarland leicht favorisiert in das Duell mit Deutschland, so zumindest die Überzeugung von Adler-Trainer Kuhlmann: „Die Niederländer haben ein paar kräftige Kerle im Sturm, sind aber auch schnell in der Hintermannschaft - insgesamt ein sehr ausgewogenes Team ohne großartige Schwachstellen.“ Deshalb werde man sich clever anstellen müssen und den Holländern wenig verwertbare Bälle anbieten.

100% Leistung abrufen, um eine Chance zu haben

Da dürfte das gegen Polen hervorragenden Kickspiel von Verbinder Nikolai Klewinghaus eine Rolle spielen. Der Löwen-Zehner hatte eine gute Balance aus taktischen Kicks und schnellen Spielzügen gefunden und wird bei trockenen Bedingungen, aber sicher erneut tiefem Geläuf eine ähnlich gute Leistung abliefern müssen. Trainer Kuhlmann betont, dass man „nah an die 100%“ kommen müsse, um dieses Spiel gewinnen zu können. Gerade die starken ersten fünf der Oranje gelte es zu neutralisieren, um die Standards ausgeglichen gestalten zu können.

Dabei dürfte auch der Einsatz von Kapitän Jörn Schröder wichtig sein, damit die Niederländer nicht die Überhand im Gedränge bekommen. Der Erste-Reihe-Stürmer hatte sich in der allerersten Spielsequenz des Polen-Spiels einen Muskelfaserriss mit einer schmerzhaften Einblutung zugezogen und musste deshalb extrem früh vom Feld. Dennoch ist sein Einsatz nach intensiver Behandlung in den letzten nicht ausgeschlossen - gegen Ende der Woche wird man im Trainerteam Gewissheit haben, ob Schröder seine Adler im Rugby-Wohnzimmer aufs Feld führen kann. Mit drei Einheiten wird die Vorbereitung erneut kurz sein, doch im deutschen Lager ist man überzeugt erneut eine schlagkräftige Truppe aufbieten zu können.

Adler hoffen auf die Unterstützung der deutschen Fans in Heidelberg

Im gesamten deutschen Team ist die Hoffnung auf die Unterstützung der Heidelberger Fans im Wohnzimmer groß. Beim letzten Heimspiel in Frankfurt, als das deutsche Team gegen Portugal den Abstieg hinnehmen musste, war die Kulisse enttäuschend. Umso mehr freut man sich über die Aufbruchstimmung rund um das Team - gerade für das Heidelberger Publikum ist das Team eines der vielen bekannten Gesichter, stammen doch die Spieler im erweiterten Kader erneut ausnahmslos aus der Rugby-Bundesliga. Wir von TR werden natürlich von vor Ort berichten und hoffen ebenso auf viele deutsche Fans, die das Team gegen den Staffelfavoriten unterstützen.

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