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1. Bundesliga 2011/2012
Spielbericht - 6. Spieltag

Samstag, 01. Oktober 2011 - 15:00 Uhr
RK Heusenstamm SC Neuenheim

RK Heusenstamm

SC Neuenheim


31


38


Zuschauer: 125


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
61' ausgewechselt Krapscha, Torsten (Prop)
eingewechselt Dahlke, Max (Dritte Reihe )
50' ausgewechselt Hug, Christian (Zweite Reihe)
eingewechselt Trick, Armon (Zweite Reihe)
56' ausgewechselt Sanadiradze, Grigol (Hakler)
eingewechselt Rabet, Colin (Hakler)
69' ausgewechselt Merino, Oscar (Dritte Reihe )
eingewechselt Drelciuc, Lucian (Innendreiviertel)
72' ausgewechselt Trick, Marcus (Prop)
eingewechselt Drügemöller, Pascal (Dritte Reihe )
80' ausgewechselt Weiss, Paul (Prop)
eingewechselt Strauch, Björn (Prop)

Ereignisse

  • VersucheVersuche
  • StraftritteStraftritte
  • ErhoehungenErhoehungen
  • Gelbe KartenGelbe Karten
  • Gino Gennaro 32'
  • Tim Biniak 42'
  • Tim Biniak 60'
  • Oscar Merino 7'
  • Oscar Merino 14'
  • Jacob Scheurich 23'
  • Gardner Nechironga 35'
  • Oscar Merino 66'
  • Pascal Schuster 16'
  • Pascal Schuster 21'
  • Pascal Schuster 49'
  • Pascal Schuster 84'
  • Sam Harris 45'
  • Pascal Schuster 32'
  • Pascal Schuster 42'
  • Sam Harris 7'
  • Sam Harris 14'
  • Sam Harris 23'
  • Sam Harris 35'
  • Sam Harris 66'
    • Michael Wiegandt 52'

    Zusammenfassung

    Die Partie RK Heusenstamm gegen SC Neuenheim begann mit einer sehr traurigen Angelegenheit. Mit einer Trauerminute für den letzte Woche verstorbenen, erst 21 Jahre alten Spieler der RGH Jan-Philipp Herlyn zeigte man am Martinsee seine Anteilnahme.


    Im Vorfeld war man sich nicht im Klaren ob man dem SCN Paroli bieten kann. In den ersten 15 Minuten machte der SCN deutlich, dass sie die bessere Mannschaft sein wollen und der RKH konnte alte Schwächen nicht abstellen. So stand es nach 11 Minuten 14:0. Mit konsequentem Tiefhalten hätte der erste Versuch verhindert werden können und dem zweiten Versuch ging ein geandetes Hochhalten voraus. Der Straftritt wurde in die Gase gekickt und die anschließende Gasse endete im Malfeld der Füchse.Manchmal bedarf es aber einem Wachrütteln und die Heusenstammer Spieler wurden zusehens spielfreudiger. Mit etwas mehr Übersicht und Ausspielen der Überzahl wäre vielleicht mehr drin gewesen als nur 2 verwandelte Straftritte und so stand es nach 20 Minuten 6:14. Der Kontakt war hergestellt und die Jungfüchse spielten sich ein. Eine eklatante Schwäche der Heusenstammer sind die Ankicks. Hier übernimmt niemand die Verantwortung und die Bälle gehen verloren. Nach 22 Minuten stolperte das Heusenstammer Team von einer Schwäche zur anderen. Erst hatte man beim Ankick den Ball verloren, dann fand man sich bei eigenem Gedränge vor dem RKH-Malfeld wieder. Der SCN drückt das Gedränge nach vorne, gewinnt den Ball und Gästehalb Jakob Scheurich legt den Versuch zum 6:21.Vor ein paar Monaten hätten die Füchse sich jetzt in ihren Bau verzogen, aber auch das junge Team lernt dazu und hat einiges an Erfahrung gesammelt. Und so blies man in Heusenstamm zum Angriff. Nach einer ganzen Reihe von Läufen an der Außenlinie die vom SCN immer gestoppt werden konnten wurde nach schönem Sturmspiel der Ball im Heidelberger Malfeld von Gino Gennaro abgelegt. Voraus ging eine Gasse, bei der man den vom SCN eingeworfenen Ball klauen konnte. Schuster traf die Erhöhung und so stand es nach 31. Minuten nur noch 13:28.Aber es kam wie es kommen musste wenn man seine Fehler nicht abstellt. Der Ankick wurde wieder vom SCN gewonnen und anstatt anzugreifen, musste man wieder verteidigen. Dies gelang nur schlecht, denn die Nummer 15 der Heidelberger legt den Ball zum Versuch ab. Vorausgegangen war eine unschöne Geste des Spielers zum verfolgenden Schuster. Dies hätte man auch mit einer gelben Karte wegen Unsportlichkeit ahnden können. Die Erhöhung wurde getroffen: 13:28Die letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit gehörten dem RKH. Es wurde wunderschön Druck gemacht auf die Neuenheimer Verteidigung, aber diese hielt und so ging man ohne weitere Punkte in die Halbzeit.


    Während der Pause forderte Kapitän Markus Walger von der Mannschaft dass nicht aufgegeben wird und wir gleich mit einem Versuch starten müssen. Nichts leichter als das dachte sich der glänzend aufgelegte Tim Biniak und lief wieder allen davon. Vorher wurde ein Lauf von dem Heidelberger Sita gestoppt, der Ball von Schuster stibitzt und nach ein paar Pässen konnte Biniak abgehen. 20:28, das hörte sich so an, als könnte man hier als Sieger vom Platz gehen. Aber leider ist das Heusenstammer Spiel noch nicht konstant genug und so wurde wieder ein Ball ohne jeden Grund vertendelt, der von Walger totgelegt werden konnte. Das anschließende 5-Meter Gedränge blieb zum Glück folgenlos.Von beiden Mannschaften wurden jeweils ein Straftritt gesetzt und verwandelt und so lautete das Ergebnis nach 50 Minuten 23:31.Noch hatte Heusenstamm mit diesem Ergebnis nichts verdient und Walger hatte vor dem Spiel gesagt:"Wir wollen mehr als einen Punkt erspielen!". Also musste man die noch verbleibenden 30 Minuten nutzen um zu punkten. In der 52. Minute wurde ein SCN-Spieler mit einer gelben Karte für 10 Minuten vom Platz geschickt.Heusenstamm machte das Spiel, fand aber keinen Weg durch die Verteidigung. Es wurde alles versucht aber es gab kein Durchkommen. Also musste Tim Biniak wieder zeigen was er kann und durchbrach mit hohem Tempo die Heidelberger Verteidigung. So einfach kann es gehen....28:31. Jetzt war man ganz nah dran an der Sensation und die Zuschauer wollten mehr. Mit Anfeuerungsrufen feuerten die treuen Fans ihre Mannschaft an, aber der SCN machte es ein weiteres Mal besser. Die ansonsten auf der Mallinie gut stehende Heusenstammer Verteidigung ließ der anrennenden Stürmern zu viel Platz und Neuenheim konnte abermals in das Malfeld eintauchen. Die Erhöhung gelang und es war wieder ein deutlicher Abstand hergestellt. 28:38Die Heusenstammer Spieler gaben nicht auf und drängten auf einen weiteren Versuch. Immer wieder wurde die Angriffe gestoppt. In der 75. Minute war eine schwierige Entscheidung zu treffen. Straftritt für Heusenstamm vor dem Heidelberger Malfeld. Den Ball in die Gasse kicken und versuchen nach der Gasse das Paket in das Malfeld zu drücken oder aber sichere 3 Punkte mitnehmen und sich so den Defensiv-Bonuspunkt zu sichern. Die meisten Spieler hätten sich im Eifer des Gefechts wohl für die Gasse entschieden, waren doch sogar 2 Bonuspunkte in Reichweite. Aber Trainer Jens Steinweg wollte die 3 Punkte. "Zu oft schon haben wir mit leeren Händen da gestanden und warum sollen wir die Heidelberger ausgerechnet jetzt in Malfeld schieben??" Pascal Schuster behielt die Nerven und verkürzte auf 31:38.Die letzten Minuten war noch mal richtig Arbeiten angesagt, da die blau-weißen noch einmal Druck machten. Aber die Verteidigung stand.Ein Bonuspunkt und ein riesen Spiel bescherte die Mannschaft den Fans. Bei solch einem Spiel muss man sich sicher fragen, ob man dem Sieg nachtrauern oder den Bonuspunkt feiern soll, aber für Steinweg ist die Antwort einfach:"Feiern!"


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