Frank Förster
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Danke Uli Lieber Uli Byszio, vielen Dank für deine ausgewogenen Kommentare und dein Angebot an unsere Rugby-Gemeinde. Alles was du gerade geschrieben hat, kann ich nur unterstreichen. |
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von hundert zu tausen Ganz im Sinne von Uli Byzios Ausführungen möchte ich auf ein deutschlandweites U-10-Projekt "Von Hundert zu Tausend" hinweisen, das am 19.5.2015 - also zur Zeit, als die Capri-Sonne noch schien -hier auf totalrugby vorgestellt wurde. Mein Rat: Macht es genau so - oder anders! Dank an Uli und Grüße von meiner Wolke. HA aka Papaheuss |
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Volle Zustimmung Auch ich kann Uli nur in allen Punkten zu 100 % zustimmen. Danke Uli |
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In die Breite wachsen Das habe ich schon immer gesagt, auch als sich alle noch über Siege des Legionärsteams freuten und von der WM-Quali träumten: Rugby in Deutschland muss zunächst in die Breite wachsen und sich aus dem Randsportdasein befreien, bevor man über echte High Performance nachdenken kann. Lieber 100 Teams auf Regionalliganiveau als (nur) eine Mannschaft im zweit- oder drittklassigen europäischen Wettbewerb. Es haben sich in den letzten Jahren so viele Mannschaften neu gegründet, vor allem auch im Frauen- und Jugendbereich, die aber häufig allein von lokalen Anstrengungen leben mussten. Der DRV ließ sie in von ihm nicht beachteten Regional- und Verbandsligen dahinvegitieren, ließ es zu, dass die zweite Bundesliga immer mehr austrocknete und sogar in der ersten Liga ein Focus auf nur einzelne Spitzenvereine sich entwickelte. Als dann plötzlich unfreiwillig ein fairer Wettbewerb entstand, setzte sich - nicht überraschend - das nachhaltige Konzept von Frankurt 1880 durch. Diese Entwicklung ist nicht schlecht für Rugby in Deutschland, sondern die Chance für die Zukunft. Und ich sehe vergleichbare Entwicklungen auch bei anderen Clubs, etwa dem Berliner RC. Mehr merkbarer Spielbetrieb vor Ort lässt uns irgendwann ins Bewusstsein von Sportpolitikern und Sponsoren vordringen und dann wird vielleicht nicht mehr ein Platz für Erstligarugby gesperrt, weil am nächsten Tag die Fußballkreisklasse dort spielen muss. |
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... 1. Die Ligen unterhalb der 2. BL liegen in der Verantwortung der LV. Das haben die LV explizit gefordert. Der DRV hat daher keinen Einfluss auf den dortigen Spielbetrieb. 2. Du hast schon mitbekommen, dass FfM sich auch beim HRK (wie teilweise auch andere Vereine) bedient hat? Das auf seine Art vorbildliche Konzept brauchte demnach auch Anschub in der Spitze. |
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Das Rad nicht neu erfunden 1.) Ich habe höchsten Respekt und Anerkennung vor der Arbeit und dem Erfolg von Uli in Frankfurt und ich möchte betonen das ich das auch nicht abwertend meine. Aber es ist ja nicht so, das andere Vereine, solche oder ähnliche Konzepte nicht schon lange machen. Aber mit einem Etat von 250000€(FAZ vom 11.6) und fast als einziger Verein in einer Stadt mit 740000 Einwohnern, ist es halt doch vielleicht etwas einfacher als zum Beispiel in Heidelberg mit einem Etat von 30000€ und 5 Vereinen in einer Stadt von 180000 Einwohnern. 2.) @ Ralf Theune Im Endspiel um die Deutsche Herren Meisterschaft hatte übrigens der TSV Handschuhsheim mehr Spieler im Aufgebot (glaube 10:15) die aus der eigenen Jugend kamen als Frankfurt. Leider hat sich der Hendsemer Weg, trotzdem nicht durchgesetzt. 3.) Finde ich es sehr gut das sich Haas/Entenmann/Byszio Verantwortung übernehmen wollen und Ihre Erfahrung und Unterstützung dem Deutschen Rugby und dem DRV zur Verfügung stellen. Jedoch sollte man nicht alles als schlecht beim DRV erachten. Hier sollte man aber auch manchen Personen und Strukturen eine weitere Chance geben, die sich jahrelang für das Deutsche Rugby geopfert haben und auch in schlechten Zeiten immer zum DRV gehalten haben. Aber genau das kann die Chance sein, ein guter Mix aus "Neuen und Alten" die gemeinsam den DRV und das Deutsche Rugby reformieren und Strukturen schaffen, die nachhaltig sind und Rugby auf eine breite Basis in Deutschland stellen. Und verknüpft nicht euren willen zur Unterstützung an Ämtern und Positionen. Am Ende ist es wichtig das Deutsche Rugby nach vorne zu bringen und nicht dies nur an Ämtern fest zu machen. Viele Grüße aus Handschuhsheim |
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... Sehr geehrte Rugbygemeinde, ich habe Uli 2008 kennengelernt und wir verfolgen damals ganz genau das gleiche Konzept im Nachwuchsbereich. Ich glaube wir waren mit der Rugbyunion Hohen Neuendorf einer der ersten Teilnehmer des Festivals in Frankfurt. Hervorragend ging das Konzept von Uli bei 1880 zu 100% auf, dagegen brach es bei der Rugbyunion ab ca. 2012 wieder ein. Und nicht das wir es nicht hätten weiter vorantreiben wollen. Solche Strukturen und finanzielle Mittel wie es beim 1880 herrscht, ist wohl selten in Deutschland. Ich zolle jedenfalls Uli meinen größten Respekt, weiter so. Aber nun muss man einfach auch die Realität ins Auge sehen. Es schaffen nur sehr wenige Vereine eine nur annähernd ähnliche Arbeit zu realisieren. Und sorry die Grundlage ist nun mal die finanzielle Lage der Vereine. Ich denke wenn Trainer für ihre Arbeit etwas entlohnt werden könnten, wäre die Findung neuer Trainer (natürlich auch aus den eigenen Reihen) viel einfacher. Es geht leider in der heutigen Zeit fast nichts ohne finanzielle Mittel. Desweiteren ist auch festzuhalten das nur Erfolg Geil macht. Soll heißen, ist das Herrenteam Erfolgreich, zieht das automatisch Kinder an. Zumindest war das bei uns so. Wir hatten in der Vergangenheit viele Spieler aus New Zealand, Australien, Spanien, England, Schottland. Ja auch die haben nicht umsonst bei uns gespielt. Die Rugbyunion war damals sehr Erfolgreich in der 2. Bundesliga bis hin zum Aufstieg in die höchste Spielklasse. Irgendwann war das Team überaltert und der Nachwuchs im Bereich Ü 18 fehlte. Somit mussten wir leider runter. Aber zu dem Zeitpunkt der Erfolge hatten wir sehr großen Zulauf. Und wer bei uns schon einmal war, weiß das wir bei normalen Punktspielen einen Zuschauerdurchschnitt hatten von ca. 300 - 500. Nur mal so geschätzt. Und genauso sehe ich das mit der Nationalmannschaft. Sind die Spiele im TV, dann noch erfolgreich, zieht das automatisch Sponsoren und natürlich auch begeisterte Kinder an. Und so lange wir noch kein eigenständiges konkurrenzfähiges Team aus eigengewächsen stellen können, sind nun mal Legionäre total wichtig. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und in allen Großen Ligen der Welt stöbern, Spieler zu finden die für Deutschland spielen könnten. Und ja, auch die sollten bezahlt werden. Der gesamte IRB hofft auf einen großen Auftrieb des deutschen Rugby`s, weil der wirtschaftliche Markt sehr Interessant ist. Und nicht auszudenken wie viel unsere Talente von den Vollprofis lernen würden. Und dann kann es schon sein das wir in 5 - 10 Jahren so viele Talente produziert haben, um auf eigenen Beinen zu stehen. Also müssen dringend Sponsoren her, einen stabile DRV und DRJ Führung. Dann klappt das. Und um noch ein letztes Wort beizuführen, gibt es Konzepte, siehe NZ, wo es keine Vereins- sondern Ligasponsoren gibt. Das heißt das die Vereine alle davon profitieren und es einen sehr gesunden Konkurenzkampf gibt, weil es die großen Unterschiede nicht gibt. Aber das ist natürlich so gut wie nicht realisierbar in Deutschland. |
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