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Versöhnliches Ende für DRV-Top-Team mit Trophy
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Geschrieben von DRV Pressemitteilung   
Samstag, 2. Dezember 2017

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Tim Lichtenberg trug mit zwei Versuchen gegen die Canada Maple Leafs maßgeblich zum Erfolg bei. Foto (c) Keßler

Für den Deutschen Rugby-Verband hat das International Invitation Tournament im Rahmen der Dubai Rugby 7s am zweiten Turniertag ein positives Ende genommen. Nachdem sowohl das Topteam als auch das Development Team hatten zwar am ersten Turniertag das Cup-Viertelfinale verpasst, aber am zweiten sicherte sich das Nationalteam mit der Trophy und Rang neun das noch bestmögliche Ergebnis, während die Entwicklungsmannschaft des DRV zwar bis zum Ende sieglos blieb, jedoch wertvolle Erfahrungen auf hohem sportlichen Niveau sammelt konnte.

Nach den beiden Auftaktniederlagen der DRV VII gegen Vize-Europameister Irland (12:26) sowie das Development Team des französischen Verbandes (5:7) war bereits der erste Turniertag mit einem überzeugenden Sieg gegen den Old Georgians RFC aus Zimbabwe (22:0) zu Ende gegangen.

In der Platzierungsrunde wartete mit dem Team Canada Maple Leafs zunächst das Development Team der Nordamerikaner. Das deutsche Team zeigte sich gegenüber dem Vortag merklich verbessert, kontrollierte das Geschehen über weite Strecken und nutzte seine Chancen konsequent aus. Am Ende stand nach Versuchen von Tim Lichtenberg (2), Robin Plümpe und Jarrod Saul sowie zwei Erhöhungen von Bastian Himmer mit 24:7 ein klarer Sieg zum Start in den zweiten Turniertag.

Im Trophy Halbfinale ging es gegen das Einladungsteam Free Sevens, welches in der Runde zuvor das Development Team des DRV besiegt hatte. Trotz einiger Verletzungsprobleme zeigte das Topteam eine starke Leistung, zog sein Spiel konsequent durch und gab dem Gegner kaum die Chance, ins Spiel zu kommen. Man konnte sich sogar erlauben, dem einen oder anderen Spieler eine kurze Pause zu geben. Nach Versuchen von Rafael Dutta, Tim Lichtenberg, Sebastian Fromm (2), Anjo Buckman und Paul Pfisterer stand am Ende ein klares 34:5 auf der Anzeigetafel, das den völlig verdienten Einzug in Trophy-Finale bedeutete.

Dort ging es erneut gegen den Old Georgians RFC aus Zimbabwe, der zuvor immerhin das Nationalteam Georgiens ausgeschaltet hatte. Die Partie entwickelte sich zwar etwas anders als die in der Vorrunde, der Gegner war auch merklich besser eingestellt, aber schlussendlich war die DRV-Auswahl wieder das bessere Team und sicherte sich mit 24:15 Rang neun und damit die Trophy.

„Natürlich waren das am zweiten Tag nicht die Spiele, die wir wollten, denn wir wollten im Cup weiterspielen“, konstatierte Bundestrainer Vuyo Zangqa. „Aber wir haben trotzdem die Chance genutzt, aus diesem Turnier etwas für uns mitzunehmen. Vier Siege in Serie sind auch ein gutes Zeichen für das nächste Turnier.“

Auch 7er-Leistungssportreferent Michael Tuttor zeigte sich mit dem versöhnlichen Ende zufrieden: „Natürlich war der erste Tag für uns enttäuschend, vor allem, weil gegen Irland und Frankreich Siege absolut möglich waren. Aber drei Siege am zweiten Tag zeugen von großer Moral. Das Team hat sich konstant gesteigert. Und es sind ein, zwei Spieler dazu gekommen, die künftig auch eine Rolle spielen werden.“

Das junge Development-Team des DRV konnte hingegen auch am zweiten Turniertag keinen Sieg für sich verbuchen. Schon in der Vorrunde hatte es gegen das hochkarätig besetzte Einladungsteam Kukri Cobra Select (5:26), das nicht weniger starke französische Team Froggies (0:21) sowie das Nationalteam Georgiens (5:24) drei Niederlagen gegeben.

Im Viertelfinale der Challenge Trophy stand mit den Free Sevens erneut ein Einladungsteam als Gegner auf dem Platz. Zwar zahlte das deutsche Team zunächst weiter Lehrgeld und geriet mit 0:20 in Rückstand, doch danach arbeitete man sich nach und nach heran und hatte mit der letzten Aktion sogar noch die Chance, das Spiel zu drehen. Doch ein leichter Fangfehler verhinderte den angestrebten ersten Sieg im Turnier. Endstand 14:20 aus deutscher Sicht.

Während statt des deutschen Development Teams nun die Free Sevens ins Duell mit dem deutschen Topteam gingen, ging es für den „zweiten Anzug“ des DRV seinerseits in die Begegnung mit den Canada Maple Leafs. Leider ging auch das am Ende mit 12:26 verloren, sodass am Ende nur der 15. Platz zu Buche stand.

„Natürlich sind die Jungs enttäuscht, dass sie alle Spiele verloren haben. Das ist ganz klar“, so Leistungssportreferent Michael Tuttor. „Aber die junge Mannschaft hat hier sehr viel gelernt, und darum ging es uns ja in erster Linie. Insgesamt war das auch eine sehr ansprechende Leistung und eine klar erkennbare Leistungssteigerung von Spiel zu Spiel. Drei, vier Spieler haben sich dabei definitiv für das Topteam und die Tour nach Südamerika empfohlen. Von daher eine wichtige und gute Maßnahme.“

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