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Turbulente Tage in Rugby-Deutschland
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Mittwoch, 22. November 2017

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Der erfahrene Fünfzehner- und Siebener-Nationalspieler Rafael Pyrasch wird die DRV XV Samstag aufs Feld führen.

Es ist ein bisher nie dagewesener Vorgang - weite Teile der deutschen Rugby-Nationalmannschaft boykottieren das Länderspiel am Samstag gegen Chile. Der Arbeitgeber des überwiegenden Teils der boykottierenden Spieler, der ehemalige DRV-Sponsor Wild Rugby Akademie, betont gleichzeitig per Pressemeldung, dass ihre Angestellten dem DRV von nun an nicht mehr zur Verfügung stünden. Noch am Samstag auf der Pressekonferenz nach dem USA-Spiel hatte Nationalmannschafts-Kapitän Sean Armstrong auf Nachfrage eines Journalisten bestätigt, dass man gegen Chile auf jeden Fall auflaufen werde. Die Umstände bleiben in gewisser Weise nebulös, doch was seit heute zumindest feststeht: Samstag Nachmittag werden 15 Jungs auf dem Bieberer Berg mit dem Adler auf der Brust ihr Land vertreten (der Kader). In nur 24 Stunden ist es dem Verband gelungen eine den Umständen entsprechend schlagkräftige Truppe aufzustellen.

Lediglich der Neuenheimer Nikolai Klewinghaus sowie der Frankfurter Wynston Cameron-Dow bleiben aus dem Kader der ersten beiden November-Spiele übrig. Mit dem Siebener-Trainer-Team um Vuyo Zanqua und Clemens von Grumbkow sowie fünf aktuellen Nationalspielern der olympischen Variante wird die DRV-Not-XV ein erfahrenes und eingespieltes Rückgrat haben. Dazu kommt mit Matthias Schösser ein erstklassiger Prop, der in Aberdeen Rugby spielt und zuletzt auch in den Überlegungen von Nationaltrainer Kobus Potgieter eine Rolle gespielt hatte. Zusammen mit erfahrenen Bundesliga-Akteuren wie Germania List-Kapitän Stephan Mau oder Ex-Nationalspieler und Löwen-Stürmer Markus Bender wird eine wettbewerbsfähige Mannschaft in Offenbach auflaufen. Die wohl größte Herausforderung für den Verband bestand darin, einen Sturm zusammenzustellen, der es am Samstag nach minimaler Vorbereitung mit den schweren und erfahrenen Chilenen aufnehmen kann. Ob und inwiefern das gelungen ist, wird sich wohl erst Samstag endgültig zeigen. Im direkten Gespräch mit einigen der Kader-Spieler ist jedenfalls klar geworden: Sie brennen darauf am Samstag alles zu geben, um den DRV würdig zu vertreten.

Was indes weiterhin unklar bleibt, sind die genauen Hintergründe des Boykotts. Ob dieser nun eine Entscheidung der Spieler, wie in der von Kapitän Sean Armstrong per Rundschreiben verbreiteten Pressemitteilung ist, oder eine Sperre ihrer Angestellten durch die WRA-Tochter GFR (Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports), wie in der wenige Stunden später verschickten WRA-Pressemitteilung vermerkt, konnten wir nicht endgültig in Erfahrung bringen. Auf Rückfragen an Armstrong selbst, der uns die Pressemitteilung von seinem privaten E-Mail-Account aus hatte zukommen lassen, erhielten wir von TotalRugby bisher keine Antwort.

Am späten Nachmittag erläuterte Robert Mohr dann in einem Interview mit Meinsportradio den Standpunkt der WRA. Dabei betonte der ehemalige Zweite-Reihe-Stürmer der DRV XV, dass die bisher gelaufenen 18-monatigen Verhandlungen mit dem DRV zu nichts geführt hätten und dieser offene Bruch nur 72 Stunden vor dem Länderspiel keinen hätte überraschen dürfen. Auf die Nachfrage warum dies genau jetzt nach bereits zwei absolvierten Spielen geschehe antwortete Mohr, dass keinerlei Perspektive für Rugby in Deutschland auf dem jetzigen Niveau bestehe. Der Verband wäre lediglich bereit das Siebener-Rugby zu fördern und für das Fünfzehner gebe es seitens des DRV schlicht keinen Plan B seit der Trennung mit Dr. Wild. Auf die erneute Nachfrage, was sich seit dem Länderspiel gegen die USA in so kurzer Zeit geändert habe, entgegnete Mohr: „Nichts und genau das ist das Problem“. Angesprochen auf die zahlreichen Zuschauer, die sich bereits mit Karten eingedeckt hätten und die Tatsache, dass die Absage für diese ebenso sehr kurzfristig käme äußerte Mohr Verständnis - ergänzte anschließend, dass allen Interessierten das Ende der Kooperation zwischen WRA und DRV hätte klar sein müssen.

Beim DRV wiederum gab man sich schockiert: Präsident Klaus Blank äußerte sein „völliges Unverständnis“ und beurteilte die Aktion als inakzeptabel. DRV-Sportdirektor Manuel Wilhelm (Mohrs ehemaliger Partner in der zweiten Sturmreihe der DRV XV) bestätigte eine schriftliche Vereinbarung zwischen DRV und WRA, die für die laufende November-Serie gelte. Diese besage unter anderem, dass der DRV die Gehälter des Trainerteams um Potgieter und den neu verpflichteten England-Veteranen Botha übernehme und auch sonst für ähnliche Bedingungen, wie bei den letzten Länderspielen, sorge. Dass diese Vereinbarung nun nicht eingehalten werde, käme völlig überraschend.


Drastische Konsequenzen für das deutsche Rugby abgewendet - doch wie geht es weiter?

Für den Samstag ist das Spiel der DRV-Auswahl gesichert, auch wenn für die sturmstarken Chilenen für den kurzfristig in höchster Eile zusammengestellten Kader eine Mammutaufgabe werden. Damit wurde großer Schaden für den Verband abgewehrt. Denn im Falle einer Absage hätten nicht nur tausende Ticket-Käufer wütend reagiert, es hätten dem DRV auch ernstzunehmenden Konsequenzen durch den Weltverband und die Sponsoren gedroht. Es bleibt zu hoffen, dass sich World Rugby und die Unterstützer des DRV mit der gefundenen Notlösung zufrieden geben.

Wie die Perspektive jedoch für die anstehenden Rugby Europe Championship Spiele aussieht, ist derzeit noch völlig offen. DRV-Sportdirektor Wilhelm bestätigte zwar bei Meinsportradio die vorhandene Gesprächsbereitschaft beim DRV, doch ob nach diesem Super-GAU für das deutsche Rugby nicht zu viele Brücken zerstört sind, wird sich in den Wochen bis Weihnachten entscheiden. In den vergangenen 24 Stunden haben sich Spieler, die sich dem Boykott anschließen und solche, die am Samstag in Offenbach für Deutschland auflaufen gemeldet und betont: Uns geht es um das deutsche Rugby.


WRA-Manager Robert Mohr gegenüber Meinsportradio: „Für uns kommt es wenig überraschend für die Rugby-Community vielleicht schon. Wenn auch eigentlich alle nach dem DRT hätten Bescheid wissen müssen. Unsere Kooperationsverträge sind ausgelaufen. Wir haben trotzdem gesagt, wir stellen alle Leute frei. Aus zwei Gründen: A um herauszufinden was sich da entwickelt. Ob der Verband einen Schritt auf uns zukommt. Um zu sehen ob es den berühmten Plan B gibt. Außerdem wollten wir den Spielern, die Deutschland repräsentieren wollen, keine Steine in den Weg legen.

Die Situation nach zwei Spieltagen stellt sich so dar, dass wir wenig Perspektive sehen für die Zukunft für Rugby in Deutschland, zumindest unter den gegebenen Voraussetzungen. Unser Projekt war immer eine starke Nationalmannschaft aufzubauen, auf Spieler zu setzen, die nicht in Deutschland ausgebildet wurden und Erfolge zu haben. Parallel Spieler auszubilden, die die Erfolge weitertragen.

Jetzt ist es so, dass die Siebener-Nationalmannschaft sehr gut ausgestattet ist, mit zwei Development-Teams nach Dubai fährt. Die U-20 Nationalmannschaft ein Trainingswochenende gehabt hätte, das abgesagt wurde. Da sehen wir wenig Perspektive für die Zukunft.

Ein weiterer Grund ist, dass uns unterstellt wurde, dass keine Kommunikation zwischen Akademie und Verband stattgefunden habe. Dass die DRV XV mehr oder weniger autark organisiert wurde. Nun gut, wir trainieren 2 km entfernt, in Heidelberg wo Präsident, Sportdirektor und sonst wer wohnt. Von daher wäre es sicher einfach gewesen Kontakt aufzunehmen. Der Sportdirektor war glaube ich bei einem Training und hat sonst die Spiele auf Sport 1 kommentiert, von daher sehen wir da keinen Fortschritt.“

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Kommentare (18)add comment

Andreas Hauer said:

2314
Mein persönlicher Eindruck
Ist, das es sich eher um eine private Fehde zwischen Robert Mohr und Manuel Wilhelm handelt, die auf dem Rücken der deutschen Rugby Community ausgetragen wird.
November 22, 2017

Matthias Hase said:

381
...
Genau! Das wird es sein. Nicht.
November 23, 2017

Robert Martin said:

143
...
Am Ende ist es wie es ist und entweder spielen wir mit einer Natio aus Bundesligaspielern in drei Jahren wieder im Wohnzimmer gegen Polen und Moldawien gegen den Abstieg oder wir spielen mit einer ausschließlich aus externen Vollprofis bestehenden Mannschaft in Stadien um den Einzug in die Top 20. Wie es auch ausgeht, es sollte trotzdem keiner der Spieler, Funktionäre oder der Mäzen dadurch persönlich beschädigt werden. Daher muss jetzt nach dem Samstag ein unabhängiger Mediator ran, der sicherstellt das ALLES versucht wurde um die Situation zu retten und das es am Ende nicht an persönlichen Befindlichkeiten oder Schwächen scheiterte.
November 23, 2017

Christian Roth said:

2025
Eindrücke
Wenn man sich die Interviews Mohr/Wilhelm anhört, kann man den oben stehenden Eindruck durchaus teilen (Andreas Hauer).
November 23, 2017

Christian Fischer said:

3424
...
Im deutschen Rugby fehlt es an Visionen. Mit der neuen XV waren wir stark genug für den Einzug ist die Top 20. Wenn immer wieder ein Top Spieler dazustößt, dann hätte das auch geklappt.
@Robert: Lieber geile Truppe mit Deutsch-Südafrikaner, 10 000 begeisterte Zuschauer und ein 21:19 gegen Georgien als reine Buli-Truppe im Heidelberger Wohnzimmer vor 2000 Zuschauern und ein 47:11 gegen Österreich.

Wer auf auf geiles Rugby steht, der will es wild.

"Wir wollen Wild weil Wild wollen wir"
November 23, 2017

Mahmud Marachi said:

652
...
Der letzte Kommentar ist so unsäglich, dass es mich beim Lesen geschüttelt hat.
Es ist die "reine Buli-Truppe", die das deutsche Rugby repräsentiert.
Alles andere derzeit ist Hollywood. Das mag für den Augenblick sinnvoll sein, um künftigen Generationen einen Weg zu ebnen, aber eine "geile Truppe mit Deutsch-Südafrikanern" ist so was von einem Gegenteil einer "Vision", dass es fast schon wieder Satire ist.
November 24, 2017

Ralf Theune said:

3663
Ganz meine Meinung
...Mahmud. Ich habe diese Entwicklung überhaupt nicht geschätzt. Mit einer rein arbeitgeberloyalen Vollprofimannschaft wird keine nachhaltige Entwicklung des deutschen Rugby zu erwarten sein. Identifiziert sich der jugendliche Amateur wirklich mit einem Team, das zwar "Deutschland" heißt, aber genauso gut auch "Eagles" oder "Krauts" heißen könnte, weil es eben nicht den Stand der Rugbyentwicklung in Deutschland oder aus Deutschland heraus repräsentiert?

Ich finde es gut, wenn so ein Team in internationalen "Vereins-"Wettbewerben aufläuft, aber als Nationalmannschaft ist mir ein Haufen Bundesligaeigengewächse deutlich lieber und sei es auch im Spiel gegen Österreich oder Luxemburg.
November 24, 2017

Christian Fischer said:

3424
...
Profis werden in den meisten Fällen arbeitgeberloyal sein, denn wer zahlt, schafft an! Ich will die DRV XV in ein paar Jahren beim WC sehen. Mit den dt. Bundesliga"Stars" klappt das kaum.

Übrigens identifizieren sich Jugendliche mit Siegern. Es begeistern sich mehr Jugendliche für ein deutsch-südafrikanisches Team im Viertelfinale des WCs gegen die All Blacks als bei einem Spiel im Wohnzimmer gegen Luxemburg.

November 24, 2017

Mahmud Marachi said:

652
...
Das kann man jetzt so oder so sehen - auch das deutsch-südafrikanische Team würde gegen die All Blacks froh sein, nicht dreistellig zu verlieren. Wer sich nur mit Siegern identifiziert, hat dann schwer zu schlucken.

Wir sind uns ja einig, dass es für den Moment sinnvoll ist, eine Profi-Blase zu erschaffen. Das aktuelle Team schafft es in Live-Übertragungen bei Sport1, ebnet den Weg für weitere Übertragungen der Top-Teams und schürt so das Interesse. Aber das alleine ist nicht nachhaltig. Eine "Vision" sieht anders aus.
November 24, 2017

Mahmud Marachi said:

652
...
Jedenfalls ist das, was morgen in OF aufläuft, authentisch.
Ich werde da sein, um anzufeuern. Mal sehen, was die von Dir so belächelten Bundesliga-"Stars" so auf die Reihe kriegen.
November 24, 2017

Christian Roth said:

2025
Rücktritt
Dem Anschein nach ist der DRV komplett mit der Situation überfordert. Das Präsidium sollte nach dieser Eskalation zurück treten.
November 24, 2017

Christian Roth said:

2025
...
zurücktreten.
November 24, 2017

Robert Hase said:

4017
Chile ist kein Test...
...für unsere Buli-Spieler. Mal sehen wie sie gegen Rumänien spielen werden! Realistisch gesehen schaffen wir es mit einer solchen Rumpftruppe von "authentischen" Spielern niemals zu einer Weltmeisterschaft. Und steigen sicher aus mindestens aus der ersten Division ab. Und ich bin mir nicht sicher ob Sport1 Deutschland vs. Slowakai zeigen wird. Die Wild Akademie hat mehr gemacht als nur zu bezahlen, ihre Spieler haben Deutschland bereist und junge Kids motiviert eines Tages mal auch auf einem hohen Niveau und finanziell abgesichert Rugby spielen zu können. Und sie haben ihren Zuschauern wichtige Siege und Kampf geboten. Ist leicht an der Tastatur über die Jungs zu lästern, aber die "unauthentischen" SA-Deutschen haben mehr geleistet für die Popularität vom Rugby in Deutschland als jede andere Rugby Nationalmannschaft in den letzten 20 Jahren zusammen. Und 2023 ist die WM in Frankfreich! Leute, da könnten wir es hinschaffen vielleicht und das ist gleich neben an. Das gäbe nen riesen Schub und eine riesen publicity!
November 24, 2017

Boudewijn Vertonghen said:

3905
...
Man braucht Meinungen nicht teilen, aber ich finde es übertrieben, diese Meinung eines emotionalen Rugby-Fans (hier: Christian Fischer), die möglicherweise von weiteren tausenden Rugbyfans geteilt wird, als „unsäglich“ zu bewerten.

Ich hatte auch ein ein bisschen komisches Gefühl gegenüber Portugal, deren Nationalmannschaft (trotz vorbildlicher bis – für unseren Anspruch - traumhafter Jugendarbeit!) nur noch kleine Aufstiegschancen für die Rugby Europe Championship hatte. Gegen Legionär- und Vollprofi-Truppen aus Belgien und Deutschland. Man kann die Meinung vertreten, Portugal hätte einen Platz im Rugby Europe Championship mehr verdient als Deutschland. Auf der anderen Seite hat sich Deutschland sportlich dafür qualifiziert. Und ich hatte mich riesig über Siege gegen Portugal, Rumänien (und auch gegen Uruguay) gefreut. Ich fand auch das deutsch-südafrikanische Team sympathisch. Ich kenne zwar keinen persönlich, aber manche kommen wie vorbildliche Sportsmänner rüber. Immerhin haben viele unserer Südafrikaner auch deutschen Migrationshintergrund.

Ich wünsche den rugbybegeisterten Kenianern, dass sie sich für die 15er-WM qualifizieren, was sie jedoch nicht erreichen werden. Aber Spanien wäre auch ein rugbybegeisterter Teilnehmer. Dann könnte man allerdings auch wieder sagen: viele Nationalspieler nicht in Spanien ausgebildet sondern in Frankreich....

Aber ganz ehrlich: am meisten hätte ich mich gefreut, wenn das deutsch-südafrikanische Team zur WM 2019 fahren würde (vor Teams wie Russland und Uruguay, die alle oder fast alle Nationalspieler selbst ausgebildet haben). Ganz eindeutig.
November 24, 2017

Mahmud Marachi said:

652
@robert hase
Da hast Du mich aber gründlich missverstanden.
Ich belächele keinesfalls die Spieler der WRA. Die geben genauso ihr Bestes (wenn sie spieln dürfen) und das ist aller Wahrscheinlichkeit nach mehr, als die Amateurauswahl zu leisten in der Lage ist. Ich hatte oben auch schon geschrieben, dass ich die Herangehensweise für den Augenblick unterstütze.
Ich anerkenne voll und ganz deren Einsatz und deren Leistungen und ich hätte mich morgen auch auf die gefreut.
Ich anerkenne vor allen Dingen die flächendeckende Aufbauarbeit der WRA - die hat, zumindest nach meinem Verständnis - aber nur indirekt mit der Nationalmannschaft zu tun, und die Unterstützung der Vereine wird sich hoffentlich unabhängig von diesem Zwist mit dem Verband fortsetzen.

"Unsäglich" fand ich die herablassende Haltung gegenüber ebendiesen Amateurspielern (und ich meine "Amateur" in keinster Weise abwertend), die er nicht auf dem Platz sehen will.
Und ich bleibe bei diesem Begriff. Das ist kein Schimpfwort. Es ist eine persönliche Wertung. Ich hätte auch "fürchterlich" sagen können oder "grauslich", aber "unsäglich" passt besser.
November 24, 2017

Matthias Hase said:

381
...
Das deutsche Rugby schafft es lediglich gegen Bezahlung ins Fernsehen. Ansonten würde Sport1 nicht eine Minute senden. Das zum Stellenwert der DRV XV (mit oder Deutsch-Südafrikaner) und des dt. Rugbys
November 24, 2017

Christian Fischer said:

3424
...
Ich finde es unhöflich, wenn die Meinung anderer Kommentatoren argumentationslos gedisst wird.

Meine persönliche Meinung: In der Nationalmannschaft spielen die 15 Besten, die für Deutschland spielberechtigt sind. Ich habe Karten für morgen und ich möchte die beste Mannschaft sehen.

Genauso will ich das Deutschland beim WC 2023 dabei ist.

Ich akzeptiere aber auch andere Ansichten und mache niemanden einen Vorwurf, der lieber eine buli-orientierte Mannschaft sehen will.
November 24, 2017

Andreas Hauer said:

2314
Es ist schon sehr verwunderlich,
dass das DRV-Präsidium nicht mal weiß, dass Wild unter anderem die Fahrtkosten für Talente und sonstige Bundesligaspieler übernimmt, um denen gemeinsame Trainingseinheiten miteinander zu ermöglichen.
Egal ob Sie dann für die Deutsche Nationalmannschaft auflaufen oder nicht.

Mal abgesehen von den zahlreichen Trainern die von Wild bezahlt werden und ihr Wissen sowie Ihre Zeit allen Rugbyclubs in Deutschland zur Verfügung stellen.


Da oben aber schon angedeutet wurde, dass man im DRV-Präsidium lieber Länderspiele im Fritz-Grunebaum-Sportpark gegen Polen sehen möchte, an denen bloß keine "Profi-Spieler" teilnehmen, kann ich über so viel "Weltfremdheit" bloß den Kopf schütteln.

Viel Spaß wünsche ich euch mit den 200 Anderen auf eurem kleinen Sportplatz!
November 24, 2017

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