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Rugby vor 100.000 im Camp Nou - Irland mit historischer Chance - England weiter dominant
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 24. Juni 2016

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Zahlreiche Superstars, darunter All Blacks Verbinder Dan Carter werden heute den Rasen des legendären Camp Nou säumen.

Ihr seid auf der Suche nach einer ordentlichen Alternative zur Fussballdauerbeschallung auf allen Kanälen? TotalRugby ist genau euer Ansprechpartner und hat für euch eine kleine Zusammenfassung über die wichtigsten Rugby-Partien des Wochenendes zusammengestellt. Denn dieses Wochenende verspricht ein großes zu werden in der Welt des ovalen Balles.

Top 14 Finale vor 100.000 Zuschauern im Camp Nou

Bereits heute Abend wird im legendären Camp Nou in Barcelona das Finale der französischen Rugby-Liga Top 14 vor einer Rekordkullisse von 100.000 Zuschauern ausgetragen. Ein angenehmer Nebeneffekt der EM, denn der übliche Austragungsort, das Stade de France, wird derzeit von den Fußballern dauerbesetzt.

Die beiden derzeit besten Rugby Clubs der französischen Liga, der Rugby Club Toulon und Racing 92, werden sich heute Abend um den legendären Bouclier de Brennus streiten und damit Nachfolger von Stade Francais Paris zu werden. Dabei werden sich mit den All Blacks Legenden Dan Carter und Ma'a Nonu zwei absolute Superstars begegnen. Doch Carter lenkt dabei die Geschicke des Pariser Clubs Racing, während Nonu als explosiver Innen der Südfranzosen aus Toulon den Rasen betreten wird.

Die Tatsache, dass keine spanische Mannschaft bei dem Spiel mit von der Partie ist, hat der Begeisterung in der nordspanischen Hafenstadt keinen Abbruch getan. Seit Monaten ist das Spiel ausverkauft und auf den Straßen der katalanischen Hauptstadt befinden sich indes schon Tausende Anhänger beider Vereine.

Racing 92 - Rugby Club Toulonnais Freitag 24.06. 20:45

 

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A photo posted by FC Barcelona (@fcbarcelona) on Jun 18, 2016 at 10:31am PDT

 


Irland mit historischer Chance in Port Elizabeth

Nach dem mehr als überraschenden Sieg der stark geschwächten irischen Mannschaft über die neuformierten Springboks vom neuen Coach Allister Coetzee vor zwei Wochen in Kapstadt, haben die Männer von Trainer Joe Schmidt auch in der zweiten Partie der dreier-Serie eine unerwartet gute Leistung abgerufen. Gegen aufgestachelte Südafrikaner in der spirituellen Heimat der Mannschaft, dem Johannesburger Ellis Park, konnten die Iren entgegen der Erwartungen vieler Beobachter langezeit mehr als gut mithalten.

Doch obwohl die Iren bis in die Schlussphase hinein führten, stand nach einem verwandelten Versuch von Verbinder Elton Jantjies und zwei weiteren Straftritten in den letzten acht Minuten ein 32:26 Sieg der Springboks auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis was weder dem zweimaligen Weltmeister, noch den ambitionierten Iren schmecken dürfte. In Südafrika hat man schlicht andere Ansprüche und Irland hat die historische Chance als erste europäische Mannschaft eine drei Spiele Serie auf südafrikanischem Boden zu gewinnen.

Doch so stark die sich die Six Nations Mannschaft in den ersten beiden Partien gezeigt hat, ist ihr auch in der dritten Begegnung ein Sieg zuzutrauen, der nicht nur für die Iren historisch wäre. Ersatz-Verbinder Paddy Jackson und Halb Conor Murray funktionieren derart gut zusammen, dass selbst der Weltklasse Verbinder Johnny Sexton nach seiner Rückkehr von einer Schulterverletzung um seinen Stammplatz fürchten muss.

Südafrika - Irland 26.06. 17:00 deutscher Zeit

 

Schafft Wales den ersten Sieg auf neuseeländischem Boden

Wales hat, im Gegensatz zu seinen Six Nations Rivalen aus Irland und Schottland, die All Blacks bereits mehrfach besiegt. Allerdings liegen diese Siege Jahrzehnte zurück und fanden allesamt in Cardiff statt. Nach einem durchwachsenen Sechs-Nationen-Turnier und einigen verletzungsbedingten Absagen vor der diesjährigen Tour war der Tenor selbst in der walisischen Presse sehr negativ. Man würde nach Neuseeland fahren um sich in drei Partien gegen die All Blacks abschlachten zu lassen. Doch die Mannschaft des aus Neuseeland stammenden Trainers Warren Gatland hat zwar beide bisherige Partien in Auckland und Wellington verloren, sich aber dennoch mehr als achtbar aus der Affäre gezogen.

Im ersten Spiel führte man gar über weite Teile des Spiels und auch in Spiel zwei hielt man das Ergebnis mit 22:36 gegen die beste Mannschaft der Welt mehr als respektabel. Unter dem Dach des Forsyth Barr Stadions in Neuseelands südlichster Großstadt Dunedin wird die Aufgabe an diesem Samstag sicher alles andere als einfach. Die schnellen Bedingungen dürften einzig den All Blacks zu Gute kommen. Doch diese haben sich selbst in den beiden bisherigen Partien nicht dermaßen überzeugend gezeigt, wie man es von ihnen gewohnt ist. Erste Kritik an neu-Kapitän Kieran Read wurde bereits geäußert und auch Richie McCaw Nachfolger Sam Caine, muss um seinen Startplatz auf der Sieben kämpfen, nachdem Ardie Savea sich in seinen Kurzeinsätzen mehr als achtbar geschlagen hat.

Neuseeland - Wales 26.06. 09:35 deutscher Zeit

 

Gelingt England die endgültige Revanche für das WM-Aus

Mit dem zweiten Sieg in der Partie am vergangenen Wochenende hat England erstmals eine drei Spiele Serie auf australischem Boden gewonnen. Das 23:7 in Melbourne war erneut in Sachen Spielweise des erfolgreichen Gastes nicht besonders schön anzusehen. Doch Englands Coach Eddie Jones, der sein Heimatland Australien schon als Trainer vor zehn Jahren in ein WM-Finale geführt hatte, hat sich auf die traditionellen englischen Rugby-Stärken zurückbesonnen. Ein gutes Kick-Spiel, tadellose Gassen und vor allem kraftvolle Pakete und Gedränge.

Hatten die Wallabies noch im letzten Herbst ihre Rivalen aus dem Mutterland des Rugby dominiert und bei der Heim-WM rausgeworfen, hat sich das Blatt in weniger als einem Jahr komplett gewendet. Gegen die schweren Stürmer der Männer mit der Rose auf dem Trikot haben die Wallabies momentan schlicht keine Antwort. Billy Vunipola als Achter und speziell der unter Jones aufgeblühte Flanker James Haskell dominieren darüber hinaus die offenen nach Belieben. Die bei der WM überragende Kombination aus Pocock und Hooper in der dritten Reihe der Wallabies ist darüber hinaus nach dem Orbit-Bruch des Brumbies Achters Pocock nicht mehr intakt.

Die Vorzeichen stehen also auf einen dritten England-Sieg in drei Spielen, es sei denn Wallabies-Superstar Israel Folau gelingt wieder einmal eines seiner Sahne-Spiele. Folau hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er mit seinen Künsten in der Luft und seinen starken Läufen Spiele allein entscheiden kann.

Australien - England 26.06. 12:00 deutscher Zeit

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