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TotalRugby-Vorschau: 1. Bundesliga (7./8. November)
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 6. November 2015

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80-Nationalspieler Mark Sztyndera möchte beim TSV Handschuhsheim einen Sieg entführen - © Jürgen Keßler

Der Bundesliga-Spieltag wird überschattet vom tragischen Tod des Leipziger Sportkameraden Dewald Potgieter. Weshalb auch das Bundesliga-Gastspiel der Sachsen beim SC Germania List verschoben worden ist. TotalRugby und der DRV bitten, dass alle Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga ihre Solidarität mit Potgieter und seiner Familie unter Beweis stellen, indem sie dem 23-jährigen Südafrikaner am Wochenende mit Schweigeminute und Trauerflor die letzte Ehre erweisen. RIP Dewald Potgieter!

 

TSV Handschuhsheim – SC Frankfurt 1880
Samstag, 7. November, 13:30 Uhr

Der TSV Handschuhsheim findet so langsam seine Form. Die 17:61-Niederlage gegen den Heidelberger RK, war die knappste Niederlage der Löwen gegen den übermächtigen Stadtrivalen seit fünf Jahren, am 18. September 2010 hatten die Löwen lediglich mit 44:9 beim Klub verloren. Der erfahrene Trainer-Fuchs Peter Ianusevici hat sein Team nach den Niederlagen der vergangenen Monate behutsam aufgebaut und es geschafft Ex-Nationalspieler Wetzel und den talentierten Steffen Horn wieder ans Bundesligarugby heranzuführen. Außerdem hat er mit den ehemaligen Nationalspielern Hug, Ayachi und Rosenthal sowie den türkischen Auswahlspieler Sürer auch eine Reservebank zur Verfügung die sich nicht nur auf dem Papier sehen lassen kann, sondern die durchaus dazu in der Lage in späteren Phasen des Spiels entscheidende Impulse zu setzen.

Bei den Frankfurtern erinnert man sich gerne an das erste Duell mit den „Löwen“ in dieser Saison zurück. „Wir wollen natürlich erneut gewinnen“, sagt SC-Trainer Karl Savimaki. „Das Hinspiel hat gezeigt, dass das möglich ist. Handschuhsheim hat sich aber seitdem gesteigert, das belegen auch die Ergebnisse.“ Dennoch sei der TSV in einer Situation, in der er gewinnen muss. „Und das Spiel gegen uns sieht man sicher als eine Möglichkeit dazu an“, meint Savimaki. Damit das nicht passiert, müsse seine Mannschaft ihre beste Leistung abrufen. Der Coach der Achtziger erwartet abermals einen großen Kampf im Sturm. „Wie schon im Hinspiel müssen unsere Stürmer stark sein und dem Druck standhalten, den das große Acht-Mann-Paket der Löwen ausübt. Unsere erste Reihe mit Billbeau, Wolter und Robinson-Polkey wird besonders gefordert sein.“ Zuversichtlich stimmt den Trainer der 48:8-Erfolg gegen Köln vom vergangenen Wochenende. „Das war vermutlich unsere beste Leistung in diesem Jahr. Ich hoffe, dass wir daran in den Spielen bis zur Winterpause anknüpfen können“, so Savimaki. Eine der positivsten Erkenntnisse sei, dass man inzwischen viel Tiefe im Kader habe und die Bank sehr stark sei. Die Reservisten hätten eine wichtige Rolle inne: „Sie beenden die gute Arbeit, die die erste Fünfzehn begonnen hat."

Zweite-Reihe-Stürmer Teo Fudakowski konnte aufgrund einer Ellenbogenverletzung unter der Woche nicht trainieren, wird aber wohl zur Verfügung stehen. Prop David Robinson-Polkey plagte sich zuletzt mit der gleichen Fingerverletzung wie Jannis Läpple, der diese aber inzwischen überwunden hat und somit wieder eine Option als Gassenfänger ist. Zudem ist Ben Krim zurück von der U19-EM. Und in Kapitän Josh Aiken hat ein Schlüsselspieler seine Flitterwochen in Australien hinter sich.

TotalRugby-Prognose: Der SC Frankfurt 1880 hat etwas an Schwung verloren, während der TSV zuletzt spürbar Fahrt aufgenommen hat. Mit dem Heimvorteil im Nacken werden sich die Löwen dieses Ding nicht nehmen lassen und mit einem Sieg im Lionspark das Abstiegsgespenst endgültig verscheuchen. TSV +12

 

Berliner RC – RK 03 Berlin
Samstag, 7. November, 14 Uhr

Die große Revanche für das verlorene Derby vom Anfang der laufenden Saison. Da braucht man nun wirklich nicht nach der Motivation zu fragen. Der BRC startete mehr als holprig in die Saison. Die traditionsreichen Westberliner verloren unmittelbar nach dem Auftakt gegen den ewigen Erzrivalen aus dem Osten der Stadt recht deutlich mit 5:46. Mittlerweile hat sich der BRC wieder gefangen und konnte beweisen, dass sie nicht vorschnell abgeschrieben werden sollen. Das war aber auch ein hartes Stück Arbeit für Coach Tim Wimberg, der ein nahezu zerrüttetes Team wieder neu aufbauen musste. Kurz vor Schluss der Hinrunde kann Wimberg konstatieren: „Der Spirit ist sehr gut! Das Team hat sich auf und neben dem Platz gefunden. Jeder ist bereit für den Anderen die Knochen hin zu halten um das Team nach vorne zu bringen“. Nun heißt es für Wimberg und seine Männer, weiter hart zu arbeiten, auch wenn das letzte Ergebnis gegen die RU Hohen Neuendorf ziemlich deutlich ausgefallen ist: „Das letzte Spiel verlockte die Jungs selber punkten zu wollen, aus ihrer Sicht dadurch dem Team maximal zu helfen. Das müssen wir gegen RK ändern. Hier wird es nicht möglich sein durch Einzelleistung im Malfeld einzutauchen. Wir müssen als Team mi