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TotalRugby-Vorschau: Meisterrunde (10. Spieltag)
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Freitag, 28. März 2014

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Der Heidelberger RK und der SC Neuenheim treffen sich zur Neuauflage des DM-Endspiels 2013 - © Jürgen Keßler

Im Nord/Osten wird das Gastspiel des FC St. Pauli beim Berliner RC genauso mit Spannung erwartet wie das schwere Auswärtsspiel des RK 03 Berlin beim SC Germania List. In der Süd/West-Staffel kämpfen der TSV Handschuhsheim und der SC Frankfurt 1880 um den finalen Play-Off-Platz und der Heidelberger RK und der SC Neuenheim treffen sich auf einen Sonntag zur Neuauflage des DM-Endspiels 2013. Für den Monat März fehlen auf unserem LiveTicker-Konto noch 56€! Wenn das Geld rechtzeitig zusammen kommt, werden wir sowohl Samstag, als auch Sonntag wieder unseren beliebten Ticker für alle Begegnungen der Meisterrunde bereitstellen können. Wie immer könnt ihr direkt bei betterplace.org spenden, oder aber auch via Überweisung (BLZ: 12030020, Kto: 17735507) oder Paypal einen Beitrag leisten.

Nord/Ost

Hannover 78 – SG 08 Ricklingen/TuS Wunstorf

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Berliner RC -  FC St. Pauli
Samstag, 29. März 15 Uhr

In Berlin herrscht derzeit dicke Luft. Erst die unerwartete Niederlage gegen den SC Germania List und dann auch noch der denkbar knappe Sieg gegen den TSV Victoria Linden in der letzten Minute. Katerstimmung dürfte die Situation bei den Charlottenburgern wohl am besten beschreiben. In der Hinrunde noch souveräner Tabellenführer im Osten und nun die ernüchternden Ergebnisse. Da dürfte Coach Danny Stephens auch alle Hände voll zu tun haben um nicht noch zu Hause gegen die Hanseaten aus dem Kultkiez schlecht da zustehen. Jedoch muss man dazu sagen, dass Stephens den jungen Nachwuchstalenten des BRC mehr und mehr Spielzeit einräumte um ihnen so zu mehr Erfahrung zu verhelfen. Diese Rechnung dürfte allerdings gegen den nächsten Kontrahenten nicht aufgehen, denn mit dem FC St. Pauli kommt eine erfahrene Truppe nach Berlin, die jede Unachtsamkeit gnadenlos ausnutzen wird. Auf BRC Seite hofft man daher, dass Siebener Nationalspieler Raphael Hackl wieder schnellstmöglich fit ist und am Samstag der Mannschaft mehr Stabilität verleiht.

Die Hamburger geben sich gewohnt nordisch gelassen. Derzeit ist trotz der Heimniederlage gegen den RK 03 Berlin die Motivation „super“ und man freut sich auf die Reise in die Hauptstadt. Auf das Straucheln des BRC in den letzten Spielen geben sie daher nicht allzu viel: „Die letzten schlechteren Ergebnisse waren auswärts und haben wahrscheinlich wenig Aussagekraft für das kommende Wochenende.“, resümiert Paulis Fritz Michau. Ebenso weiß er auch, worauf sich seine Mannen einstellen können: „Vorne ist der BRC groß, schwer und sehr gut in den Kontaktsitautionen. Hinten sind sie defensiv sehr solide und schnell im Angriff.“. Nichtsdestotrotz lassen sich die Kiezrugger dadurch den Wind aus den Segeln nehmen: „Wir werden so gut spielen wie wir können, weiter so gut verteidigen wie gegen den RK und dabei etwas mehr Punch im eigenen Angriff entwickeln.“. Wer die Hanseaten kennt, weiß auch, dass sie nicht für den Pokal um die goldene Zitrone nach Berlin reisen werden, sondern alles daran setzen, soviel Punkte wie möglich mit nach Hause zu nehmen und mit etwas Glück und Geschick wäre sogar noch der vierte Tabellenplatz und damit das Heimrecht in der Finalrunde drin.

TotalRugby Prognose: Die Hamburger werden von der ersten Minute an alles geben und ständig in Richtung Berliner Malfeld stürmen. Die Hausherren sind jedoch angefressen von dem letzten Ergebnis und wollen sich zu Hause nicht die Blöße geben, zumal ihnen der Erzrivale RK 03 Berlin in der Tabelle am Ende noch sehr gefährlich werden könnte. Daher werden die Berliner nach 80 hart geführten Minuten das Feld mit +26 verlassen.

 

SC Germania List – RK 03 Berlin
Samstag, 29. März 16 Uhr

Kurz und knapp äußert sich das Team der Stunde in der Gruppe Nord/Ost zu der bevorstehenden Partie gegen den RK 03 Berlin. Für Germanias Abteilungsvize Dirk Städler sind die Hauptstädter Favorit. Doch die Hannoveraner sind gewillt einen spannenden Kampf abzuliefern. „Wir freuen uns auf das Spiel gegen den RK 03, sind weitestgehend fit und wollen auf jeden Fall Platz vier in der Tabelle erreichen. Daher wollen wir, die Punkte behalten“, betont Städler.

RK 03 will dagegen an die Leistung aus der Vorwoche beim FC St. Pauli anknüpfen. „Der Sieg gegen St. Pauli hat uns Auftrieb gegeben und wir gehen mit einem guten Gefühl in den anstehenden Spieltag“, betont RK-Teamamanager Lutz Joachim. Die Berliner wollen in dieser Partie den nächsten Schritt machen und sich sukzessive bis zum Achtelfinale steigern. Dabei wisse die Mannschaft, was sie könne und wolle dies auch gegen den direkten Verfolger zeigen, so Joachim. „Germania ist ein sehr starker Gegner, der seine letzten drei Spiele gewonnen hat, eines davon gegen den BRC. Diese Mannschaft müssen wir deshalb nicht überschätzen, aber wir dürfen sie auch nicht unterschätzen. Für uns ist dieses Spiel ein Big-Point-Spiel, in dem wir wie immer über unsere Grenzen gehen müssen, um zu gewinnen“ erklärt Joachim. Dabei wird es für die Berliner zu einem Wiedersehen mit ihrem EX-Coach Allan Nugent kommen, der nun sich nun für die Hintermannschaft von Germania List verantwortlich zeichnet. Auch wenn Nugent also sein neues Team perfekt auf seinen Ex-Klub einstellen kann, will der RK 03 unbedingt gewinnen, um den vierten Sieg in Folge für die Hausherren zu verhindern.

TotalRugby-Prognose: In der Partie treffen zwei Teams aufeinander, die das Momentum auf ihrer Seite haben. Die Zuschauer können sich auf ein kampfbetontes Sturmspiel und gelungene Kombinationen in der Hintermannschaft freuen. Bei Abpfiff wird das Quäntchen mehr Durchschlagskraft auf der Seite der Hausherren liegen, die das Spiel mit +5 Punkten gewinnen.

 

TSV Victoria Linden – Berliner SV 92
Sonntag, 30. März, 15 Uhr

Nach der knappen und unglücklichen 15:19-Niedrlage gegen den Berliner RC wollen die Zebras gegen das nächste Hauptstadtteam die Scharte wieder auswetzen. „Wir wollen gegen den BSV 92 unbedingt gewinnen“, so die Ansage von Victoria-Trainer Boris Borkowski. Seine Mannschaft habe an den gezeigten Schwächen in den Standards gearbeitet und ist gewillt, diese gegen die Berliner abzustellen. Doch Borkowski warnt seien Team. „Ich gehe davon aus, dass der BSV nach den letzten beiden hohen Niederlagen auf Wiedergutmachung aus sein wird“, betont er.

Nach dem Spiel gegen den BRC hat sich das Lazarett bei Victoria wieder mehr gefüllt. „Aber die Ausfälle können wir mit unser gut besetzten Bank kompensieren“, gibt sich der Trainer hoffnungsvoll.  „Wir wollen den Zuschauern nach zwei knappen Niederlagen auf eigenen Gelände endlich den verdienten Sieg schenken“, verspicht Borkowski. Die aktuelle Situation beim Gegner sieht hingegen nicht gut aus.

„Wir werden bis zum Ende der Runde Schwierigkeiten haben, eine spielfähige Mannschaft aufzustellen“, muss BSV-Trainer Marek Sniowski konstatieren. „Mir ist dabei bewusst, dass solche hohen Niederlagen wie in unseren beiden jüngsten Spielen für die beteiligten Mannschaften einen fraglichen Erfahrungswert haben“, sagt Sniowski. Trotz der angespannten personellen Situation versucht der Berliner SV aber alles, um die Gruppenphase zu Ende zu spielen. „Wir wollen bis zum Schluss alles versuchen und geben, was wir können“, verspricht der Coach. Ob dies bundesligatauglich ist sei dahin gestellt, für die Mannschaft sei es aber eine Frage der Ehre, die Saison mit erhobenem Kopf abzuschließen. „Wir werden alles geben um sich in kommenden zwei Spielen gut zu präsentieren“, verspricht Sniowski.

Der BSV-Trainer sieht sich aber in der aktuellen Situation, in der seine Mannschaft steckt aber nicht alleine. „Alle Teams in der Gruppe Nord/Ost haben mit Leistungsschwankungen zu kämpfen, sobald die nicht auf die leistungsbesten Spieler zugreifen können“, sagt Marek Sniowski. „Auch die Top-Teams wie Hannover 78,BRC und RK 03 Berlin. Das ist die Momentaufnahme  von unserer Sportart, dem Riese auf tönernen Füßen.“

TotalRugby-Prognose: Victoria Linden wird seinen lang ersehnten Sieg gegen personell gebeutelte Berliner einfahren. Die einseitige Partie werden die Zebras mit +60 Punkten für sich entscheiden.

 

Süd/West

TSV Handschuhsheim - SC Frankfurt 1880
Samstag, 29. März 13:30 Uhr

Zu Beginn der Saison hatte Handschuhsheims Rugby-Manager Rainer „Eddy“ Kunz im Rahmen einer Bundesliga-Ausschusssitzung verlautbaren lassen, dass seine Löwen zu den besten vier Mannschaften in Deutschland zählen. Um diesen selbstbewussten Worten Taten folgen lassen zu können, muss sich der Heidelberger Stadtteilverein freilich erst einmal als einer der besten sechs Mannschaften der Süd/West-Staffel für einen Platz in der K.O.-Runde qualifizieren. Weshalb das Spiel gegen den angeschlagenen SC Frankfurt 1880 für die Blau-Weißen schon ein echtes Endspiel ist. In diesem „Finale“ nicht mitwirken kann der emsige Dritte-Reihe-Stürmer Gregor Hartmann (Knie). Fragezeichen außerdem stehen hinter den Einsätzen von Hartmanns nicht minder eifrigem Flanker-Kollegen Vincent Spieß und dem Routinierten Kicker Mathias Pipa (Rückenprobleme).

"Tiefer als letzte Woche kann es nicht mehr gehen", sagt Frankfurts Trainer Daniel Cünzer mit Blick auf die 6:160-Pleite beim Tabellenzweiten Pforzheim. Nun gastieren die Frankfurter (6., 15 Punkte) bei ihrem direkten Verfolger (13 Punkte). Und pünktlich zu diesem Duell hat sie die Personalsituation zumindest ein bisschen entspannt. Dennis Feidelberg, Mark Szyntendera, Mody Radashkovich, Josh Aiken, Ralph Klinghammer und Vincent Sternberg sind wieder mit dabei. Hinter dem Einsatz von Alex Hauck steht noch ein Fragezeichen. "Verletzte von letzter Woche sind keine zu beklagen, also werden trotzdem die Spieler, die gegen Pforzheim die Knochen hingehalten haben, auch am Samstag zu Einsatz kommen", so Cünzer. Neben den Langzeitverletzten fällt nur Gilles Pelosato (beruflich verhindert) aus. "In unserer momentanen Situation geht es für uns darum, uns am Samstag selbst zu zeigen, dass wir noch die Basics des Rugbyspiels in uns haben. Das Ergebnis ist dabei vollkommen zweitrangig", betont Cünzer.

TotalRugby-Prognose: Das Hinspiel konnte der SC Frankfurt 1880 nach einer guten Leistung mit 27:25 zu seinen Gunsten entscheiden, doch seitdem ist nicht mehr viel nach Plan gelaufen für die ehemals so erfolgsverwöhnten Hessen. In Handschuhsheim müssen die Rot-Schwarzen verletzungsbedingt auf die Dienste der beiden Nationalspieler Chad Sheperd und Kieran Manawatu verzichten und auch der Dritte Nationalspieler im Bunde, Zweite-Reihe-Stürmer Jannis Läpple, wird wohl nicht mit dabei sein. Das Ding geht an die Löwen. TSV +29

 

RG Heidelberg – ASV Köln
Samstag, 29. März 16 Uhr

Das Verletzungspech der Rudergesellschaft will einfach nicht abreißen. Neben den Langzeitverletzten Lang, Härtel (beide Rücken), Reinhard, Hocke, Krischke (alle Knie) muss Jung-Trainer Christopher Weselek gegen den ASV Köln auch auf die Dienste von 7er-Nationalspieler Bastian Himmer und Kapitän Patrick Schachner (beide Oberschenkelzerrung) verzichten. Weshalb es insbesondere in Sturmreihe drei und in der Hintermannschaft langsam richtig eng wird für die Orangehemden, die zunächst einmal damit beschäftigt sein werden einen vollzähligen 22-Kader aufzubieten.

Trotz der hohen Niederlagen gegen den Heidelberger RK (0:119) und den TV Pforzheim (5:77) ist die Stimmung beim ASV bestens: Das Spielsystem der Rheinländer scheint sich unter dem neuen Trainer von Mal zu Mal zu verbessern. „Gegen die RG Heidelberg erwartet uns nun ein anderes Spiel“, sagt Nico Koch vom ASV-Presseteam. „Natürlich gehen wir auch hier als klarer Außenseiter in das Spiel und werden einen Erfolg daher nicht vom Ergebnis abhängig machen.“ Doch im Gegensatz zu den Spielen gegen HRK und TVP wollen die ASV-Rugger jetzt zu größeren Spielanteilen kommen. Gegen die RGH sehen die Kölner sogar Chancen, zur Abwechslung auch mal wieder Ihre Offensiv-Abteilung zum Einsatz zu bringen. Von Übermut indes kann keine Rede sein. Nico Koch: „Wir wissen um die Stärke der RGH, die ein sehr schnelles Spiel aufziehen können. Da müssen wir wachsam sein.“

TotalRugby-Prognose: Haben die Kölner im Hinspiel 5:64 gegen die RGH verloren, dürfte sich der Abstand zwischen den Mannschaften diesmal verringern. Das Kölner Spiel gewinnt zunehmend an Struktur, und die letzten beiden regulären Partien der Meisterrunde werden die Rheinländer nutzen wollen, um zu zeigen, was sie in den vergangenen Wochen neu gelernt haben. RGH +41

 

RK Heusenstamm – TV Pforzheim
Sonntag, 30. März 15 Uhr

Nach drei Siegen in Folge endete der Höhenflug des RKH ausgerechnet mit einer 20:22-Niederlage beim direkten Tabellennachbarn RG Heidelberg. Der Vorsprung der "Füchse" schmolz damit auf zwei Punkte. Den vierten Platz zu verteidigen, der das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde garantiert, ist angesichts des Restprogramms so gut wie ausgeschlossen. Denn im TV Pforzheim und dem Heidelberger RK warten zwei nahezu unlösebare Aufgaben auf die Heusenstammer. "Mit den meisten Vereinen können wir mittlerweile mithalten und um einen Sieg kämpfen", meint RKH-Trainer Jens Steinweg. "Bei Pforzheim und dem Heidelberger RK sieht die Sache anders aus. In beiden Spielen wird es nicht um den Sieg gehen, wohl aber um einen Bonuspunkt." Der würde zwar nicht verhindern, dass die RG Heidelberg im Falle des zu erwartenden Sieges gegen Köln die Heusenstammer überholt, dient aber als Motivation. Die "Opferrolle", so Steinweg, will der RKH jedenfalls nicht spielen. Der Trainer verweist hierbei auf die jüngste 6:160-Pleite des SC Frankfurt 1880 in Pforheim und stellt klar: "Das soll uns nicht passieren." Mut schöpfen die "Füchse" aus dem Hinspiel. Das verloren sie zwar 29:90, hielten aber bis zur Pause (17:38) gut mit und erkämpften zudem immerhin den Offensiv-Bonuspunkt. Personell kann Steinweg nahezu aus dem Vollen schöpfen. "Bis auf eins, zwei Ausfälle wegen Abiturprüfungen und anderen Verpflichtungen steht der komplette Kader zur Verfügung", sagt der Trainer, der die Partie bereits als Vorbereitung für die Play-offs nutzen will. "Es gilt vor allem, die Fehler aus den vergangenen Spielen abzustellen, damit die Mannschaft für die Qualifikation zum Viertelfinale gerüstet ist." Einige RKH-Spieler erhielten kürzlich einen besonderen Motivationsschub. So wurde Siebener-Nationalspieler Tim Biniak erstmals für ein Pflichtspiel in den Kader der DRV-XV (am 5. April in Heidelberg gegen Tschechien) berufen. Und der erst vor der Saison vom Drittligisten TGS Hausen zum RKH gekommene Marc-Andre Bettner erhielt eine Einladung zur U19-Nationalmannschaft im Siebener-Rugby. Jordi Pfeiffer steht hier auf Abruf bereit, während Sam Rainger erwartungsgemäß wieder für das Herren-Nationalteam im Siebener-Rugby nominiert wurde. Beide Mannschaften trainieren vom 4. bis 6. April zusammen.

Wenn es um den RK Heusenstamm geht, leuchten beim TV Pforzheim gelbe Warnlampen. Heusenstamm ist eine junge und vor allem sehr fitte Mannschaft gespickt mit einigen 7er Nationalspielern, die immer die kompletten 80 Minuten kämpfen. Sie probieren fast aus jeder Spielfeldsituation anzugreifen“, sagt TVP-Spieler Uwe Herrmann voller Respekt. Er rechnet zwar fest mit einem Sieg, doch wollen sich die Rhinos diesmal nicht an der Nase herumführen lassen. „Auch wenn wir Sie zuletzt besiegt haben, legten sie trotzdem fünf Versuch gegen uns. Das spricht für ihren Angriff oder unsere schlechte Verteidigung bei der letzten Begegnung“, so Herrmann. „Unser Hauptaugenmerke liegen daher auf der Verteidigungsarbeit und unserem Spielsystem legen.“ Die Stimmung bei den TVP-Ruggern ist nach den jüngsten Siegen wieder gut. Sie sind nach eigenen Worten voller Energie und Vorfreude auf das Spiel gegen den RKH. Beflügelt wird die Freude zudem durch den Umstand, dass einige Spieler – wie Sam Harris und Nick Stratford – nach überstandener Verletzung endlich wieder in den Kader zurückkehren. Somit sind alle Mann an Bord, bis auf die beiden Langzeitverletzten Udo Schwarz und Russell Kupa sowie Uwe Herrmann, der noch bis Ostern beruflich im Ausland ist.

TotalRugby-Prognose: Der TV Pforzheim sollte sich hüten die pfeilschnelle Füchse-Hintermannschaft mit Bällen zu füttern. Gelingt es allerdings mit dem kräftigen Sturm Kontrolle über die Partie zu erlangen, wird der TVP keine Probleme bekommen. TVP +35, aber der RKH erfightet sich einen Offensiv-Bonus.

 

Heidelberger RK – SC Neuenheim
Samstag, 30. März 15 Uhr

In der Neuauflage des Meisterschafts-Endspiels 2013 kann HRK-Coach Kobus Potgieter fast auf einen vollzähligen Kader zurückgreifen. Verbindungshalb Raynor Parkinson ist gut erholt von seinem Südafrika-Kurztrip zurückgekehrt und auch sonst sind bis auf den Langzeitverletzten Zweite-Reihe-Stürmer Benjamin Danso fast alle Mann an Bord.

Beim Sportclub Neuenheim gibt man sich vor dem Kräftemessen mit dem übermächtigen Triple-Meister bewusst gelassen. Weshalb Cheftrainer Uwe Schwager verlautbaren ließ, sein Team „ohne Zielvorgabe“ in den Harbigweg zu entsenden. Personell sieht es gut aus bei den Königsblauen, lediglich hinter dem Einsatz vom am beiden Schultern angeschlagenen 7er-Nationalspieler Giovanni Engelbrecht dürfte es ein kleines Fragezeichen geben, der Rest des Königsblauen-Kaders ist matchfit und willig eine Überraschung zu schaffen.

TotalRugby-Prognose: Das Hinspiel hatte der Sportclub Neuenheim zu erst auf dem Rasen und dann am „grünen Tisch“ deutlich verloren. Im Rückspiel möchten sich die Blauen besser verkaufen und das sollte gemessen an der Form der vergangenen Wochen durchaus möglich sein. Der HRK wird erstmals in dieser Saison für einen Sieg richtig schuften müssen, am Ende aber doch komfortabel gewinnen. HRK +23

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Kommentare (1)add comment

TotalRugby Team said:

366
...
Nach dem für kommende Saison angekündigten Rückzug muss die SG 08 Ricklingen/Wunstorf aufgrund zahlreicher Verletzter die Spielzeit 2013/2014 frühzeitig aufgeben.
März 28, 2014

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 28. März 2014 )
 
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