 Sam Paine kehrt dem SC Neuenheim nach drei sportlich durchaus erfolgreichen Jahren aus beruflichen Gründen den Rücken
Wir melden uns aus der (milden) Winterpause mit einem kleinen Update von der Wechselbörse zurück. Dabei geht es diesmal in erster Linie darum, wen Bundesliga-Fans im Jahr 2014 nicht mehr auf Deutschen Rugby-Plätzen werden wirbeln sehen.
+++ Wie immer handelt es sich hier bei allen aufgeführten Wechsel nur um Gerüchte! +++
20. Februar
Der SC Neuenheim muss in der Rückrunde der Rugby-Bundesliga auf die Dienste der beiden Südafrikaner Craig Green und Jaco Kirstein verzichten. Während Zweite-Reihe-Stürmer Kirstein vor dem Start der Winterpause nur ein kurzes Intermezzo bei den Königsblauen gab, war Green als Nummer 8 eine wichtige Stütze im Spiel des amtierenden Vizemeisters. Schon in der vergangenen Runde hatte es um den scheidenden SCN-Spielertrainer Green Wirbel gegeben, damals hatte der junge Mann, der in Heidelberg ein Studium aufgenommen hatte, die Winterpause genutzt um in seiner südafrikanischen Heimat am Spielverkehr teilzunehmen. Daraufhin waren dem Sportclub Neuenheim vom Sportgericht zunächst Punkte abgezogen worden, ein Urteil welches in der zweiten Instanz vom DRV-Schiedsgericht kassiert worden war. Ebenfalls aus Neuenheim verabschiedet hat sich der Hintermannschaftsspieler Sam Paine, der seit 2010 für die Blauen auf Punktejagd gegangen war. Den 25-jährigen Bruder von 7er-Nationalspieler Oliver Paine zieht ein neuer Job zurück auf die britische Insel. Beim Sportclub wird der durchbruchstarke Innen- und Eckdreiviertel mit Sicherheit vermisst werden.
Noch vor der Winterpause hat sich der SC Frankfurt 1880 mit dem isralischen Nationalspieler Mody Radashkovich verstärkt. Der Innendreiviertel hat schon einige Spiele für den Sportclub bestritten und konnte als gleichermaßen kampf- wie spielstarker Akteur durchaus überzeugen. An den Main gezogen hat es den Australier Michael Patching. Der Dritte-Reihe-Stürmer hatte zuvor in Irland, Australien und Neuseeland nach dem ovalen Leder gejagt und dürfte dem SC80-Sturmspiel gut zu Gesicht stehen. Ein Alter Bekannter in der Bundesliga ist Kiwi Josh Aiken, Aiken hatte in der Bundesliga bereits für den Berliner RC gesipelt und zählte in den vergangenen Jahren zweimal zum Kader der New Zealand Ambassadors XV in den Testspielen gegen die Deutsche Rugby-Nationalmannschaft. Vor der Winterpause konnte der erfahrene Dritte-Reihe-Stürmer bereits drei Versuche für seinen neuen Club erzielen.
Die RG Heidelberg plant bereits für die kommende Runde, die Orangehemden haben den slowenischen Dritte-Reihe-Stürmer Mirt Suljic zum Vorspielen eingeladen. Der slowenische Nationalspieler kommt auf Empfehlung von RGH-Prop Tit Hocevar und hat von 2007-2011 (Cardiff University) und 2011-2012 (London Imperial College) eine feine Rugby-Ausbildung in Großbritannien genossen. In Deutschland möchte der studierte Biomedizin-Ingenieur in erster Linie beruflich Fuß fassen, sich aber auch als Rugbyspieler beweisen Ersetzen könnte Suljic den talentierten Zweite-Reihe-Koloss Steffen Horn, der seine Rugby-Schuhe nach der selbst verordneten Auszeit wohl nicht wieder entstauben wird, auch wenn der 2m-Hüne immer wieder mit anderen Heidelberger-Bundesligisten in Verbindung gebracht wird.
Nachdem Chefcoach Thomas Kurzer beim Heidelberger TV seinen Rückzug zum Saisonende angekündigt hat, droht dem DRV-Pokal-Favoriten aus der Heidelberger-Weststadt der Ausverkauf. Als Kurzer vor einigen Spielzeiten von der Rudergesellschaft Heidelberg zu den Turnern gekommen war, hatte er einige Eigengewächse aus der RGH-Talentschmiede mit im Gepäck, darunter unter anderem den heutigen 7er-Nationalspieler Robert Hittel sowie Erste-Reihe-Stürmer Hannes Huber, der heute zum erweiterten Kader der 15er-Nationalmannschaft zählt, und Kurzers Sohn Nicolas Kurzer, der talentierte Innendreiviertel ist Teil der 7er-Trainingsgruppe am Bundesstützpunkt in Heidelberg. Diese talentierten Nachwuchskräfte stehen jetzt natürlich ganz dick in den Notizbüchern der großen Erstligisten aus der Region. Auch Flügelflitzer Stefan Wadlinger, ebenfalls Teil der 7er-Trainingsgruppe, sowie der namibianische Verbindungshalb Stephan Schmidbauer, der sich schon vor dem Start der letzten Saison mit Wechselabschichten getragen hatte, dürften nach einem Kurzer-Abgang für den Heidelberger TV nur noch schwer zu halten sein.
21. August
Der TV Pforzheim bleibt weiter auf Shopping-Tour, schon vor Wochen hatten wir Bogdan Ionut als einen der neuen Zugänge der vermeldet, allerdings war uns dabei entgangen, dass es sich bei dem rumänischen Zweite-Reihe-Stürmer nicht um einen „ |