Registrieren
Deutschland steigt ab / Finsterer tritt zurück
Drucken
Geschrieben von Christian Düncher   
Samstag, 20. März 2010

Image
(c) A+M Bruno

Der Ausflug in die europäische Spitzengruppe war leider nur von kurzer Dauer. Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat in der EM-Division 1 das Kellerduell gegen Spanien mit 17:21 (3:14) verloren und muss damit nach nur einer Spielzeit den bitteren Gang in die Division 2A antreten.

Ein Sieg mit mehr als elf Punkten Differenz wäre nötig gewesen, um die Iberer noch vom rettenden vorletzten Platz zu verdrängen, doch stattdessen setzte es im zehnten und zugleich letzten Spiel der Saison die zehnte Niederlage. Der sichtlich niedergeschlagene Nationaltrainer Rudolf Finsterer (Mannheim) gab unmittelbar nach Spielende seinen Rücktritt bekannt. Die Entscheidung, betonte Finsterer, habe er allerdings bereits vor der Partie getroffen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Finsterer selbst könnte sich durchaus vorstellen, dass der Franzose Bruno Stolorz (Orléans), mit dem er das Team bislang gemeinsam betreut hatte, die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) künftig alleinverantwortlich trainiert: „Er macht das richtig gut und kommt bei den Spielern auch gut an. Mal schauen ob ich dann auch noch helfen kann – vielleicht im mentalen Bereich. Aber das sollen andere entscheiden.“ Das DRV-Präsidium wird sich mit dieser Personalie voraussichtlich Anfang Mai bei einer Sitzung in Hannover beschäftigen.

Hier geht’s zum ausführlichen Spielbericht

Fotos von der Partie

Artikel empfehlen
Kommentare (104)add comment

deuce said:

131
...
Bilder von der Partie sind jetzt online
März 20, 2010

Sungoliath said:

1048
...
deuce, wo denn?
März 21, 2010

Cauacaunibuca said:

657
...
Klick mal oben in der Leiste auf Media -> Bilder -> DRV
oder auf der Startseite unten bei Media - neuste Bilder
März 21, 2010

WRS said:

334
...
Die Mannschaft hat sich mit einer anständigen Leistung von der ENC 1 verabschiedet. Mehr kann man von ihr nicht erwarten. Die Spanier waren halt einen Tick besser, mit einem Satz gesagt: Spanien hat die Breite des Spielfeldes genutzt und wir nicht...
Mit dem Potenzial, über das wir derzeit verfügen, bin ich mir sicher, wir steigen bei nächster Gelegenheit wieder auf. Also lasst die Köpfe nicht hängen, es geht weiter!
März 21, 2010

Nyny said:

108
ganz einfach...
Wiederaufstieg ? Ich weiss wie das geht: Wir müssen die Basis verbreitern, es muss mehr Klubs geben, wir müssen uns um die 10-12 Jährigen kümmern, wir müßen Leichtathleten holen die für die Leichtathletik nicht schnell genug sind aber für Rugby taugen, und in die Schulen müssen wir auch gehen und Lehrgänge müßen wir auch abhalten...und die weissen Flecken auf der Rugbylandkarte tilgen...

Hör ich seit zehn Jahren...
- und alles mit dem Personal (damit meine ich nicht die Spieler)des letzten Jahrzehnts...
März 21, 2010

Erbani said:

1485
Danke Barzi, Dein Optimismus stand immer dafür, dass man das beste draus machen muss!
Und Du warst ein Garant für Teamgeist und die richtige Einstellung. Wir können nur hoffen etwas vergleichbares zu finden (auf eine andere Art.) Mit der Wagenladung an Enthusiasmus, die für den Neuaufbau von allen Beteiligten erforderlich ist.
März 21, 2010

Sungoliath said:

1048
...
Bitter, vor allem, wenn man in der 80. Minute noch führt und die Spanier dann in der Verlängerung das Spiel für sich entscheiden. Der knappe Sieg hätte vielleicht den Aufstieg nicht gerettet, den Jungs aber nicht so viel Kraft genommen. Ich kann mir vorstellen, dass viele jetzt stark enttäuscht sind.

Was die Zukunft betrifft, schaden Ideen sicherlich nie. Selbst die alten nicht. Die wichtigste davon dürfte ja sein, dass man die Jugend für sich gewinnt. Beim Fußball wird das auch nicht anders gemacht. Nur dank vieler kleiner Spieler können welche ausgesiebt werden, die dann gute große Spieler werden.
März 21, 2010

Pierre said:

1643
Bye.!
Rugby adieu....in Deutschland...!! MERDE !!!!!!
März 21, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
Sorry
aber wo war am Samstag eine ordentliche Leistung??? das war einfach NICHTS!!!!
KEIN EINSATZ KEIN WILLE KEINE AGGRESSIVITÄT von der ersten Minute an.

Man hatte das ganze Spiel über nie den Eindruck die deutsche Mannschaft möchte
dieses Spiel gewinnen. Die Spanier waren bestimmt keine Übermannschaft, 12 Punkte
aufzuholen war durchaus möglich.

Allerdings nicht mit dieser Einstellung.

Ich denke mit diesem Spiel ist das deutsche Rugby endgültig am Boden.

Um wirklich wieder aufzustehen muss sich grundlegend was änderen. Es muss
ALLES in Frage gestellt werden. Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden.. Es müssen neue, jüngere hungrige Leute ans Ruder kommen. Leute mit Ideen und Visionen.
Aber bitte keine so schwachsinnige Idee wie mit den Leichtatlehten. Damit macht
man sich doch nur lächerlich!

Das deutsche Rugby MUSS vom Amateurdenken weg. Dies ist meiner Meinung nach nicht
mit dem jetzigen Vorstand nicht möglich. Dort sind Leute mit verkrusteten Ansichten,
Einstellungen.

Klar ist Jugendarbeit wichtig. Nur was bringt uns das jetzt? So was fruchtet
vielleicht in 8-10 Jahren und bis dahin? Vorallem rennen die Jugendliche doch
alle zum Soccer. Weil Rugby IMMER noch ein schlechtes Image hat. Daran muss
auch gearbeitet werden. Kommt da was vom Verband? Nein.

Vom Verband werden Kleinigkeiten als grosser Erfolg dargestellt. Wenn ich nur
an die Aktion "Rugby wächst" denke. Die ist doch mehr wie lachhaft. Da werden
dann 5 neue Mitgleider gefeiert. Und ganz Rugbydeutschland klatscht natürlich
Beifall.

Wo ist den ein grosser Sponsor der wirklich Geld in das deutsche Rugby rein-
pumpt. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit der Wirtschaftskrise. Als Verband
muss ich "aggresiv" um potente Sponsoren werben.

Gibt es beim DRV eine Medienstrategie? Man merkt nichts davon. Vom wichtigsten
Spiel im deutschen Rugby lief nichts im TV. Null. In Heidelberg, wo das Spiel
standfand KEINERLEI Werbung. Wo waren in der Stadt die Plakte? Wo waren im Vor-
feld Aktionen um Zuschauer zu gewinnen. Da braucht man sich nicht wundern, wenn
läppische 2.500 Zuschauer kommen. In einem "Stadion" das man nur als Amateurhaft
bezeichnen kann. Das ist auch kein Aushängeschild.

Sorry für meine Worte, aber mir liegt Rugby am Herzen, deshalb rege ich mich so auf.
Nein Leute, wenn man weiter wurschtelt, wie im Moment ist das deutsche Rugby in
2-3 Jahren tot. Wie gesagt es muss sich GRUNDLEGEND was ändern. Das Profitum muss
im deutschen Rugby einzug halten. Was andere Länder machen, MÜSSEN wir auch machen.
Spanien, Portugal sind schon vorbeigezogen. Wer wird es als nächstes sein? Belgien
vielleicht. Anscheindend interessiert das aber niemanden im deutschen Rugbyverband.
Hauptsache KEINE Veränderungen!



März 22, 2010

mongo said:

97
100% Zustimmung
zu deinen Kommentar lieber Rugy Leaguer! Was ich gar nicht mehr hören kann, da geht es mir wie dir, ist das Geschwätz vom Ausbau der Basis und der Jugendarbeit. Da sich lang und mittelfristig der Geburtenrückgang bemerkbar macht, bei gleichbleibendem Sportangebot angeführt vom Moloch Fußball bedeutet dies nix anders das lang und mittelfristig in absoluten Zahlen der Rugbynachwuchs abnehmen wird, wie ich da meine Basis verbreitern will ist mir schleierhaft!
Es ist doch so das in diesem westlichen Kapitalismus-System nur Erfolg sexy macht und damit für Sponsoren und die Massenmedien interessant wird, sind diese beiden Faktoren erfüllt rennt dir der Nachwuchs und der potentielle Zuschauer die Bude von allein ein! Der plüschige , heimelige Weiter so Kurs des deutschen Rugby ist in einer Sackgasse angekommen ! Wir brauchen ein radikales Umdenken ! Polen und Belgiens Kurs bestätigen meine Ausführungen eindrucksvoll, diese haben uns schon eingeholt wenn nicht sogar überholt!
März 22, 2010

Byonic said:

289
...
Ich kann eigentlich nur den Kopf schütteln, nein nicht über die Leistung, der Deutschen Mannschaft, sondern über manche Kommentare!

Klar ist man enttäuscht, frustriert oder was auch immer, aber dass deswegen wieder alles schlecht ist kann ich nicht nachvollziehen!

Ich denke, dass allen klar ist, dass das Rugby in Deutschland nur durch Professionalisierung wachsen/überleben kann. Ihr habt ja auch Recht, wenn ihr z.B. die fehlende Werbung für das Länderspiel ansprecht. Warum werden nicht mal 5.000 Freikarten für Schüler gedruckt(dürfen ja sowieso kostenlos rein) und an die umliegenden Schulen verteilt? Es sind machmal kleine Dinge, die den Unterschied ausmachen.

ABER:
Man kann der Mannschaft nicht den Vorwurf machen, dass sie keine Willen gezeigt hat, dass Spiel zu gewinnen(oder haben die Deutschen die Spanier mit Absicht in der Nachspielzeit einen Versuch legen lassen?). Ich bin zwar kein Rugbyfachmann, aber für mich war das definitiv keine schlechte Leistung.

März 22, 2010

Schwade said:

675
...
hm macht natürlich sinn, wir scheißen auf jugendarbeit und stellen dann 22jährige die seit 2 jahren rugby spielen als profis ein... NICHT
ihr habt ne komische vorstellung davon wie sich ein sport entwickelt, wie zur hölle soll man in deutschland profitum einführen? dafür ist einfach kein geld da und jugendarbeit ist da nunmal 10mal effektiver im kosten/nutzen verhältnis wie 1-2profis pro team

und geburtenrückang ist selten witzlos als argument ich meine wie viele mitglieder hat der drv? noch lange lange keine 12000 und das auf 8xmio einwohner in deutschland... eine aktive jugend ist einzig und allein von engagement von eigentlich nur sehr wenigen leuten pro verein abhängig und sicherlich nicht von demographischem wandel
März 22, 2010

Nyny said:

108
100%
Übereinstimmung mit Rugby Leager und mongo. Endlich mal jemand,der sich auch aufregt. Eines passt zum anderen: Das döselige und geringe Publikum (im Schlafzimmer der deutschen Rugbynation !), die Werbung, das Spiel, die Umstände bei Auswärtsspielen, die Vorbereitungen auf sie...
wahrscheinlich hat sich schon bei der Mehrheit der Gedanke festgesetzt: Bis zur Olympiade isses ja noch ne Weile hin, da hammwer noch lange Zeit uns zu verbessern.
Ich habe den Eindruck, das deutsche Rugby will nicht wirklich nach oben. Man richtet sich lieber im unteren Drittel der Weltrangliste ein. Da isses bequemer, billiger, familiärer und die ewigen Stänkerer, die immer nur alles kritisieren sind endlich vergrault und weg. Zudem müßte man, wenn wir unter die ersten 15 Nationen kommen würden, auf unangenehme Vorhaltungen und Fragen auch eingehen und antworten. So wie es jetzt ist, so ganz ohne Opposition, isses doch gemütlicher.
Lieber ein mit 2500 Zuschauer besetztes volles Stadion als eines das 40'000 Personen fasst aber nur halbvoll ist.
Wir haben nur die Möglichkeit als Trauernde hinter dem Sarg des Deutschen Rugby-Sports her zu gehen oder die Riege der Totengräber des letzten Jahrzehnts und ihrer Knechte zu vertreiben und durch neue, andere zu ersetzen...
März 22, 2010

Sungoliath said:

1048
...
Jugendarbeit ist und bleibt wichtig, egal, wie die Geburtenraten sind oder wie stark der Fußball in diesem Bereich dominiert. Jede andere Sportart profitiert auch davon. Wenn man hier ein richtiges Konzept auf die Beine stellt, wird man in Zukunft davon zehren können.

Dass man auch in den nächsten paar Jahren das Rugby auf Vordermann bringen muss, ist klar. Das geht nicht nur mit Jugendarbeit, denn man braucht ja auch ältere Spieler, die mit den Nationalmannschaften anderer Länder mithalten können.

Der Weg ins Profitum wäre sicherlich eine tolle Sache, aber wie soll das gehen? Und haben wir einen Vergleich, der passen würde? Mir fällt da nur der Versuch der NFL ein, in Europa eine Profiliga aufzubauen, um junge Spieler hier in die Ausbildung zu schicken und auch heimische, europäische Nachwuchssportler zu finden und zu testen.

Doch was ist daraus geworden? Nichts. Die Zuschauerzahlen gingen trotz massiver Werbekampagnen und einem professionellen Management über die Jahre zurück, bis es sich nicht mehr für die Betreiber lohnte und sämtliche Vereine und Mannschaften aufgelöst wurden, American Football also wieder in der Versenkung verschwand und mittlerweile wieder nur noch so gespielt wird, wie auch zuvor, von Amateuren in entsprechenden Ligen, vergleichbar wie beim Rugby.

Unabhängig von Ideen und Konzepten müssen aber zuerst einmal Köpfe rollen. So hart das klingt, aber wenn es nicht läuft, muss zumindest personell im Sport ein Neuanfang geschehen. Fußballvereine wechseln auch nach mehreren Niederlagen ihre Trainer und bei Abstieg auch oft ihr gesamtes Management aus. Das müsste auch beim Rugby mal geschehen, denn wenn ich hier lese, was für simple Ideen und Möglichkeiten NICHT genutzt wurden, um Werbung für sich zu machen, fehlen mir die Worte. Ich mag zwar nicht wissen, wie es wirklich in den Katakomben des DRV zu geht, aber von meiner Warte aus macht das alles keinen guten Eindruck. Der Klüngel, wie man hier am Mittelrhein sagt, muss halt aufgesprengt werden. Denn wenn man provinziell denkt, bleibt man auch provinziell.
März 22, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Schöner Ausdruck "Der plüschige , heimelige Weiter so Kurs" " den es aber voll trifft. Seit Jahren hören wir immer nur von der Jugendarbeit, das die ja sooo wichtig ist. Klar ist sie nicht unwichtig,
nur sich ausschliesslich darauf zu verlassen, das halte ich für gefährlich. Soviel Jugendliche rennen den Rugbyvereinen ja nicht die Bude ein. Man kann auch in der
Jugendarbeit nicht aus dem aus dem unermesslichen Schöpfen.

Es ist mir durchaus klar, dass man nicht von heute auf Morgen das (Halb)-Profitum in Deutschland einführen kann. Man hat in Deutschland schlichtweg die Entwicklung
des Rugby verschlafen. Schon vor Jahren hätte man sich ernsthaft über das Profitum Gedanken machen MÜSSEN.

Doch nein, Profis in Deutschland? Um Himmelswillen! Da geht ja die heile Rugbywelt verloren"

Statt mal ein richtiges Konzept aufstellen wurstelte man einfach weiter. Wird ja gut gehen. Ausserdem haben wir ja eine soooo dollle Jugendarbeit. Da kommt bestimmt guter
Nachwuchs nach. Dann können wir auch mit Amateuren bestehen.

Man ist sportlich vor 2 Jahren aufgestiegen. Was ein grosser Erfolg war. Nur waren die Vorausetzungen in sportlicher, wie in organisatorischer Hinsicht mehr wie mangelhaft.
War dem DRV nicht klar, dass man mit reinen Amateuren nie und nimmer in dieser Liga bestehen kann?

Man hat sich das Ziel gesetzt 2015 an der WM teilzunehmen. Finde ich sehr gut. Nur.. glaubt der DRV wirklich man schafft dieses Ziel mit Amatuerspielern? Kann wirklich
so naiv und blauäugig sein? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Das deutsche Rugby braucht Profispieler. Die können dann der Jugend als Vorbilder dienen, dem deutschen Rugby als Aushängeschild. Glaubt vielleicht jemand, ohne einen
Nowitzki würde sich in Deutschland jemand für Basektball interessieren? Ich glaube auch nicht dass nur und ausschliesslich am finanziellen liegt. Denke es fehlt auch
der wirkliche Wille des DRV Rugby nach vorne zu bringen. Durch Olympia bekommt man jetzt mehr Geld. Auch wenn ich jetzt für diese Meinung bestimmt angegriffen werde,
dieses mehr an Geld sollte man NICHT in die Jugendförderung bringen. Stattdessen kann man es für den Aufbau von Profistrukturen einsetzen.

Hat der DRV eigentlich einen Vertrag mit einer Vermarktungsgesellschaft? Auch hier kann man versuchen einzuzsteigen. Diese Firmen könnten den DRV in Sachen bessere
Vermarktung bestimmt unterstützen. Was im Moment in Sachen Vermarktung läuft, kann man ja vergessen. Musste nur den Kopfschütteln. Am Samstag war das Maskotchen
der Eishockey WM im Stadion ist mit den Mannschaften aufgelaufen. Hat der DRV sich mal Gedanken über ein Maskottchen gemacht?

Die Idee mit den Freikarten an Schulen ist sehr gut. Würde sogar noch weitergehen. Wieso hat man nicht 2-3 Spieler gepackt und einen Stand in der Fussgängerzone in
Heidelberg aufgestellt? Dort hätte man Werbung machen können. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen mit einem regionalen Radiosender zu kooperieren. Spieler und
Trainer ins Studio einladen, über Rugby zu reden, neugierde zu wecken. Ein Gewinnspiel veranstalten wo man Karten gewinnen hätte können. Alle diese Ideen wurden
nicht gemacht. Teuer wären sie bestimmt nicht gewesen. Durch solche Veranstaltunge würde man auch bisher Rugbyfremde ins Stadion bekommen. Vielleicht auch den
einen oder andern Sponsor......

Was das Stadion angeht.....ich finde es schlicht und ergreifend peinlich ein Spiel der 6 Nations B im Fritz-Grunebaum-Sportparkt auszutragen. Das ist doch ein besserer
Dorfplatz. Selbst Belgien bestreit seine Heimspiele im Fussballstadion zu Brüssel. Dort kommen dann aber schon 5.000 Zuschauer. Wieso bemühte sich der DRV nicht
um eine Austragung in der Rhein-Neckar-Arena. Klar sie wäre nicht ausverkauft gewesen, aber mit etwas Werbung, Freikarten wäre man vielleicht an eine fünfstellige
Zuschauerzahl gekommen.

Aber irgendwie passt das Stadion zum DRV... altbacken, amatuerhaft......

Es wäre nicht schlecht einen "runden Tisch" mit allen beteiligten, DRV Vereine, Sponsoren etc einzuberufen. Es muss eine schonunslose Bestandsaufnahme gemacht werden.
Ohne Rücksicht auf Personen, Verdienste, alte Zöpfe. Das deutsche Rugby muss sich grundlegend ändern um zu überlegen. Und das möchten wir doch doch alle oder?
März 22, 2010

Levan said:

1033
...
Der DRV-Präsident scheint die Fehler in erster Linie bei den Spielern und Trainern zu suchen, nicht im Umfeld: http://www.totalrugby.de/image...rspiel.pdf
März 22, 2010

Sungoliath said:

1048
...
Marketing ist in der Tat das große Stichwort. Hier in NRW ist bald Wahlkampf und 2009 hatten wir das Superwahljahr. Ich selbst bin in der Kommunalpolitik engagiert. Der Einsatz und die Ideen, die wir in Sachen Marketing und Wählerfang haben und umsetzen, sind manchmal phänomenal. Vom klassischen Stand bis zum Flyer, irgendwelchen Aktionen oder Pressemitteilungen. So einen Einsatz scheint man beim DRV vergeblich zu suchen.
Ein professioneller Internetauftritt, ein ordentlicher Shop (der innerhalb von drei Tagen liefert), ein Maskottchen, verschiedene Werbeaktionen, Infostände, Austragungen von Spielen in echten Stadien, und, und, und. Das mag für manche zwar Nebensache sein, aber in der heutigen Gesellschaft ist es unglaublich wichtig. Besonders für Neue/Außenstehende. Selbst ohne sportlichen Erfolg könnte man dann begeistern und Rugby voran bringen.

Wie ja bereits mehrmals erwähnt wurde, wird in unseren Nachbarländern Belgien und Polen eben dieser Weg gegangen. Man ist dort sportlich vielleicht (noch) nicht stärker, als bei uns, aber marketingtechnisch auf einem besseren Weg und dadurch auch aufgrund der vielen Investitionen finanziell ganz anders aufgestellt, und das trotz Finanzkrise. So wird man sicherlich bald auch spielerisch aufsteigen.
Das man dies in unserem, eigentlich reichen und 80 Mio. Menschen umfassenden Land immer noch nicht verstanden hat, verstehe ich nicht. In Belgien leben 10 Mio. und in Polen 40 Mio. Menschen, trotzdem sehen deren Länderspiele aus, als würden sie in Wales ausgetragen werden und unsere, wie Freundschaftsspiele in der Kreisliga.

Was Claus-Peter Bach angeht, so bezieht er sich ja rein auf das Spiel. Doch ich finde es schon erstaunlich, dass er einen Artikel für die Presse schreiben darf (inkl. der Orthographiefehler darin). Das ist, als würde Theo Zwanziger über das Ausscheiden der Nationalelf bei der WM 2006 schreiben und sich über die Leistung seiner EIGENEN Mannschaft brüskieren. Dass er zusätzlich als Verbandspräsident seine Verbandskollegen und Spieler öffentlich auf diese Weise bewertet, finde ich einfach nicht okay. Gibt es keine Journalisten, die mit nötigem Fachwissen diese Aufgabe übernehmen könnten. Denn sowas ist einfach kein Journalismus.
März 22, 2010

BenStadeSarrois said:

676
...
Schwade hat im Ansatz vollkommen recht.
Es ist absoluter Schwachsinn, dass der Erfolg mittel- und langfristig über "hauptsache-Profi-Verträge" gelingt. Die Jugendarbeit ist der Schlüssel...
Klar, das ist Ansichtssache, aber aus allgemeiner und persönlicher Erfahrung (nebst logischem Denken), ist dies eigentlich der einzig mögliche Weg für das deutsche Rugby.

Das hier Einiges versäumt wurde, ist klar. Allerdings liegt die Jugendarbeit in erster Linie bei den Vereinen. Sicher, hier gäbs dann wieder das Argument der Abhängigkeit von Komunen etc.. Auch Schwachsinn... eine erfolgreiche Jugendarbeit hängt weder vom Vereinskässchen noch von der Größe der Stadt ab!
Mein Lieblingsbeispiel zu diesem Thema ist der RC-Rottweil; dümpelt der Verein seit Jahren in der Regionalliga BW, Rottweil hat 25000 Einwohner und... man staune, um die 60 aktive Kinder. Und da wird im Moment alles an Turnieren abgeräumt was möglich ist.
Das liegt weder an ausgebildeten Trainern oder Wahnsinns-Einrichtungen etc. sondern am konsequenten Bewerben an Schulen, Motivation, klaren Strukturen usw...

Anderes beispiel: USForbach, fränzösischer Verein, 5 oder 6 Liga, unfassbar hohe Abeitslosenzahlen, kein Geld, aber einen Jugend-Kader der keine Wünsche offen lässt.
Letztes Jahr wurden Junioren in die 2. und 3. Liga abgeworben.
Auch hier: Werte vermitteln, Motivation, ein Stück weit auch Sozialarbeit...
Aber es funktioniert!

Noch eins: RCWorms, Regionalliga RLP, letzte Saison kaum eine erste Mannschaft zusammen bekommen, konsequente Jugenarbeit und entsprechend am letzten Spieltag den Tabellen-Ersten zusammengefaltet.

Wenn kontinuierlich, selbstverständlich mit entsprechender Unterstützung durch die Landesverbände und den DRV, Jugendarbeit (und das schließt die Altersgruppen ab drei Jahren ein!) in den Vereinen betrieben wird, kommt die Popularität und der Erfolg nach und nach von selber. Das hört sich naiv an, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so!

Eins noch zum letzten Spieltag der DRV XV: Kritik an der Mannschaft (...die Spieler) ist sowas von völlig über Ziel raus geschossen. Nicht auf Grund versuchter Glorifizierung oder kollegialem Blabla, sondern aus dem einfachen Grund, den jeder aktive oder ehemals aktive Rugby-Spieler kennt: ...keiner geht aufs Feld und gibt nicht Alles!
Und wer die Jungs auch nur entfernt persönlich kennt, dem läge nichts ferner, als die Schuld bei den 22 von letztem Samstag zu suchen!!!
Und Kommentare, wie vom zitierten Zuschauer nach Spielende, sind das Letzte!
März 22, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Das mag ja alles richtig u. gut sein mit der Jugendarbeit. Das streite ich ja nicht ab. Nur halte ich es für fatal sich NUR darauf zu beschränken. Was bringt uns das? Würde sich dadurch was ändern? Die Jugendlich wachsen heran, spielen weiterhin Rugby, müssen aber nebenher arbeiten gehen. Sie können vom Rugby nicht leben. Sprich sie können nicht ständig trainieren, sich verbessern. Mehr Länderspiele sind auch nicht möglich.

Trotz Jugendarbeit ist das deutsche Rugby in den letzten 2,3 Jahren nicht weitergekommen.

Noch was zu dem Bericht von CP Bach.. hat er das wirklich geschrieben? Wie kann ein Präsident sowas über SEINE Mannschaft schreiben?? Mit diese Berich hat er sich meines Erachtens als Präsident disqualifiziert....
März 22, 2010

mongo said:

97
CPB
hat natürlich völlig Recht mit seiner Kritik am Eigensinnigen!. Sein völlig hirnrissiger Kick 1,5 Min vor Ende wurde geblockt , da selbst die technische Ausführung unter aller Sau war. Resultat Spanien konnte sich durch den Konter vor dem Malfeld festsetzten und das völlig unnötig gewinnen.Wenn wir schon bei der Letzten Minute sind, in allen Heimspielen die ich gesehen sowie einigen Ausswärtsspielen haben wir immer in der letzen Spielminute noch eine eigeschenkt bekommen. Scheint so etwas wie eine deutsche Spezialität zu sein ! Und ein Nationaltrainer der seine Nerven nicht im Griff hat und sich mit zurecht stinksaueren Zuschauern anlegt ist, ist ja unter allem Niveau! Hätt er mal lieber seine Spieler zusammen gestaucht! Bazi hat sich wie kaum ein zweiter um das deutsche Rugby verdient gemacht, aber auf diesem Niveau hat auch er seine Grenzen erkannt, Respekt für seine Entscheidung freiwillig zu gehen, das zeigt Größe.
Als Nachfolger aber bitte nicht diesen Stolorz, wir brauchen einen bekannten Namen aus der internationalen Szene (gerade auch um die Vermarktung pushen zu können)Damit würde ein positives Signal ausgesannt ! Alles andere würde signalisieren : Weiterso im plüschigen Schlafzimmer!
März 22, 2010

arc said:

1408
...
zu anfang erstmal eins:
alles andere als schlecht sieht es meiner meinung um die deutsche rugbyjugend aus.
die u16 gewann letztes jahr eindrucksvoll das 4nationeneturnier gegen die mannschaften aus oesterreich, der schweiz und tschechien und die u18 wird diese woche die vorbereitungen fuer die em in italien beginnen, wo sie, nach dem aufstieg letzes jahr, im viertelfinale gegen irland antreten werden.
das nur zur erinnerung.
ich beziehe mich hierdrauf um zu verdeutlichen, dass es in diesem bereich gar nicht so hoffnungslos ist fuer den deutschen rugby.
das wichtigste ist nun, diese marschroute beizubehalten, den spielern nicht lust und motivation zu nehmen und weiterhin ausreichend lehrgaenge/turniere zu organisieren.
da dies alles ja im moment schon der fall ist, denke ich, ist es nicht noetig noch mehr geld hierhinein zu pumpen (auch wenn ein trainingsanzug jeden monat auch motivierend sein kann ;) ) ...
viel mehr sollt, wie schon mehrfach gesagt, der verband professioneller arbeiten, auch, um den jungen spielern zu vermitteln, dass es sich lohnt, dem rugby treu zu bleiben etc. .

eine ganz andere sache:
was nuetzen die zahlreichen kommentare jedes woche hier auf totalrugby? bringen sie unseren sport wirklich vorran? da ich dies, ohne tr in irgendeiner weise kritieseren zu wollen, bezweifle, denke ich sollte man sich vielmehr ueberlegen, wie all unsere (EURE) ideen bis zum drv gelangen koennen.
waere ein ordentliches schreiben, mit mehreren punkten (forderungen?), im namen aller (?) tr-mitglieder nicht eine moeglichkeit?
ansonsten, vermute ich, wird alles so weitergehen wie bisher und wir verschwinden fuer immer im mittelmass ...
März 22, 2010

Pierre said:

1643
Brasilien besser als Deutschland.....!!!
http://www.irb.com/rankings/full.html
März 22, 2010

Schwade said:

675
...
ein bekannter name egal ob deutschlandweit oder international würde so ziemlich keine sau dazu veranlassen sich deutschland mal anzusehen wenn er es vorher nicht schon gemacht hätte, denn wie willst du vermarktung (also bekanntmachung) pushen wenn die leute nichtmal rugby kennen? wie sollen sie dann irgendwelche (realistisch gesehen 3. klassige) trainer kennen?
ihr denkt alle viel zu kurz und mittelfristig, mein gott enc1 ist nicht die welt überlegt euch doch lieber mal wie man in 15-20jahren erfolg haben kann, die ganzen kurzschüsse kommen ja nicht weit wie wir alle sehen
März 22, 2010

BenStadeSarrois said:

676
...
rischtig schwade... deshalb: diejenigen, welche in 15-20 jahren (was, wie schon so oft erwähnt, vor 15-20 jahren hätte passieren müssen) spitzenmäßig spielen würden, jetzt fördern!
März 22, 2010

mongo said:

97
ihr Träumerlis
in 10-15 Jahren ist der Zug sowas von abgefahren und das Deutsche Rugby immer noch plüschig gefördert in seinem Schlafzimmer, Sorry aber ihr seid Reformverhinderer !
März 22, 2010

Sungoliath said:

1048
...
Das sehe ich ähnlich. Wichtig wäre meiner Meinung nach vielleicht auch eine Dezentralisierung des Geschehens. Denn derzeit findet doch alles in Heidelberg statt, oder kommen nicht die wichtigsten Verantwortlichen aus eben dieser Gegend?

Und eine direkte Kritik, bzw. eine Kontaktaufnahme seitens der hier aktiven Mitglieder von TR an den DRV wäre keine solche schlechte Idee. So voreilig das auch klingt, doch sollte davon nichts fruchten, wüsste man zumindest, dass man beim DRV die Fans nicht ernst nimmt. Ich hoffe, dem ist nicht so.
März 22, 2010

Dauntless said:

1071
...
Oh man, was CPB da schreibt ist ja wohl unter aller Kanone. Er hat glaube ich vergessen das er Präsident des DRV ist. Sowas ist ja solches NoGo.

Klar ich habe auch gedacht während des Spiels, das manche Aktionen technisch unsauber, unüberlegt ( z.B Güngör wie er nach einem tollen Solo auf einmal parallel zu Mallinie rennt, wir setzen einen Kick hinter der Mittellinie anstatt Gasse, Kehoma Brenner Unbeherrschtheit, Unsicherer Schluß, Eigensinn etc), aber dann muß man sich vor Augen halten das diese Jungs dafür ihre Freizeit opfern und ihr Bestes gegeben haben. Ich sage deshalb danke das Ihr den Kopf hingehalten habt gegen die Profis in der ECN 1. Und das hätte CPB besser auch tun sollen, ich könnte es verstehen wenn manche jetzt sagen das Sie aufhören. Da der DRV es in keinster Weise verstanden hat die Rahmenbedinungen zu schaffen die erforderlich gewesen wären.

Aber es wird ja alles schön geredet und auf Luftschlösser gebaut a la " Die Bundeswehr wirds richten" Das ich nicht lache. So wie es jetzt ist gehts nur noch in eine Richtung und die heist am Ende gar ENC 2B. Die komplette Führungsriege des DRV ist altbacken und voller Vetternwirtschaft und gehört ausgetauscht als Konsequenz aus dieser Saison. ( CPB sollte eigentlich den Anstand haben von sich aus zurückzutreten). Es ist schon arm mit anzusehen wie der DRV immer noch Iveco als SPonsor hinterherweint anstatt sich um neue zu bemühen. Mein Gott jeder drittklassige Stadtmarathon oder Radrenne hat mehr Sponsoren als der DRV.
Es gibt so viele Wirtschaftsgrößen die sich gür Rugby interressieren da muß doch einer zu finden sein!!

Wie auch schon angesprochen wurde war die Öffentlichkeit vor dem Spiel nicht vorhanden. In Heidelberg hing nicht ein großes Plakat mal davon abgesegen das es auch noch um HD herum Städte gibt . Wo waren die Medienwerbungen etc wie shcon angesprochen?? UNd wie auch schon gesagt den Fritz Grunebaum Sportpark als Stadion zu bezeichnen sagt doch alles. Als ich den VIP bereich gesehen habe hätte ich lachen können. Hätte der DRV das Spiel lieber in Frankfurt stattfinden lassen, die wissen wie es geht, man hätte ach da vielleicht das alte Eintracht Stadion haben können und es wären sicher doppelt so viele gekommen.


Aber warum wird Profitum behindert, weil keiner bereit ist den Preis dafür zu bezahlen.

Man müßte, z.B, mit einer z.B Wild/SAP 7 German League anfangen mit regionalen Teams ( z.B RheinNeckar 1und 2 , Bayern, Hessen etc) alles mit Hauptberuflichen Trainern und regulären Spielbetrieb. Abseits des DRV mit Leuten die was davon verstehen. Die Spieler müßten aus den bisherigen Clubs kommen und Verträge erhalten und gefördert werden.

Weil es ist immens wichtig es zu Olympia zu schaffen. Weil man einen Sport nur bekannt macht wenn man bei Großveranstaltungen erfolgreich ist, aber so wie es jetzt ist schafft es der DRV nichtmal in 50 Jahren zu Olympia, vor allem nicht mit dem Konzept was die haben.

UNd sobald die 7's Liga läuft( Zuschauer Sponsoren , Spieler) kann man Anfangen die 15er Teams dazu etablieren. Die Vereine müßten Quasi die arbeit machen die die College Liga in den USA für die NFL,NBA etc macht.

Die besten jungen Spieler werden z.B gedraftet in die Profi Mannschaften. Wenn die Profi Liga läuft bekämen auch die Vereine leichter Sponsoren, mehr Zuschauer und ganz wichtig mehr zulauf. Und schon könnte man Talente nutzen die bisher an andere Sportarten verloren gegangen sind.

Das ist nur eine Idee von vielen aber so wie es jetzt ist, ist es mit dem deutschen Rugby vorbei was das INternationale angeht.
März 22, 2010

ru zab said:

938
...
also leute nun reicht es aber! nur noch draufzuschlagen bringt garkeinen etwas. 20 jahre verschlafen, und das wissen bestimmt alle. viele kommentare haben schon einen richtigen inhalt aber es ist vorbei. wer an einen sieg gegen spanien mit mehr als elf punkten geglaubt hat ist ein träumer. die realität hat uns gezeigt das wir in enc 1 nichts zu suchen haben, zumindest so nicht.
meiner meinung nach muss folgendes passieren:
- es muss ein vernünftiges managment geschaffen werden, mir fähigen leuten, die dem drv mit sponsoren die kassen füllen.(wenn man will geht das)
- ein trainerstab für die nationalmannschaft zusammengesetzt aus rugbylehrern die es wirklich können
- eine noch verstärktere nachwuchsarbeit
- schaffung einer semi - profiliga (mindestens)
- eine professionelle grundlage und umgebung der nationalmannschaft(vorbereitungen auf länderspiele, lehrgänge, verpflichtungen von profis mit deutscher herkunft, bis unsere eigengewächse so weit sind)
- globale(national) vermarktung und kenntnisnahme des sports über die grenzen von heidelberg und hannover hinaus (warum nicht mal ein länderspiel in münchen, hamburg, leipzig, rostock oder im ruhrpott????)ein sportplatz mit trebüne in heidelberg ist nicht gerade ein zugpferd.
nur mal um einige dinge zu nennen. alles was war schlecht reden bringt keinem etwas. fehler wurden nicht mit absicht gemacht. unwissenheit und eine eingeschränkte denkensweise sind keine wirklichen fehler. wir müssen sehr viel erneuern nur mit mäckern wird das auch nichts. taten sind wichtig und da bin ich mal gespannt wie die taten von den größten kritikern hier aussehen.
ich denke die mannschaft und auch der trainerstab können am wenigsten dafür.


März 23, 2010

Drop said:

249
...
Vielleicht sollte man die Polen fragen wie es geht!!!????

http://www.fira-aer-rugby.com/...ticle=1109

Wenigstens spielt unsere Mannschaft zukünftig auswärts in einem schönen neuen Stadion. Und im Gegenzug dürfen dann die Anderen bei uns ins "unserem Wohnzimmer" im berühmten Frit-Grunebaum-Stadion spielen. Sie werden beeindruckt sein.... damit steht es schonmal 5:0 für uns.
März 23, 2010

axelence said:

117
also ich leiste meinen beitrag!
ich trainiere drei jugendmannschaften, unterstütze "jugend trainiert für olympia", bin im vorstand eines rugbyverbands und in einem komitee das unsere heimspiele attraktiver gestalten soll!

was macht ihr so ausser rum zu schnacken??
März 23, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Dauntless und @ru zab sehr gute Beiträge und interesannte Ideen. Bin überrascht wie viele doch Reformwillen zeigen. Nur bringt das was?
Meiner Meinung nach müssen die Vereine Druck auf den Verband ausüben. Ein Schreiben von einigen Usern von hier wird dem DRV wenig interessieren.
Wenn allerdings von den Vereinen Druck kommt, man bei der nächsten Wahl Gegenkanidaten aufgestellt wird, bringt das bestimmt was.
Allerdings hab ich die Befürchtung dass es im deutschen Rugby nicht sehr viele Menschen gibt die Reformen möchten. Es gibt noch zu viele, die das
plüschige Schlafzimmer bevorzugen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, dass so sehr auf der Jugendarbeit wert gelegt, wird, man denkt in 15-20
Jahren wird alles gut.. In diesem Zeitraum wird in Deutschland KEIN Rugby mehr gespielt. Da ist das deutsche Rugby tot, von der Weltkarte verschwunden.

Sehe den DRV auch als altes total verkrustetes Organ, mit der Denkweise von vor 20 Jahren. Ich weis nicht wollen oder können die Verantwortlichen
beim DRV nicht begreifen dass wir im Jahr 2010 leben, Rugby ein Profisport ist, man dem Zuschauer was bieten muss? Wo waren den am Samstag
Chearleader, wo war für die Zuschauer die Animation. Nichts.. rein gar nichts... selbst Auswechslungen wurden gefühlte Stunden später durchgesagt.
Nebenbei bemerkt, dass man kaum was hörte.

Auch Spieler muss man endlich eine Perspektive geben.

Die Idee dass man Länderspiele auch mal in anderen Städten austrägt finde ich hervoragend. Nur... sowas macht natürlich arbeit. Trage ich ein Spiel in Leipzig,
München, Köln aus, muss ich intensiv an die Vermarktung gehen. Zuschauer ins Stadion locken. Rugby dort bekannt machen. Mit Medienvertretern zusammen
arbeiten, Plakte aufhängen etc.... Mir scheint dass solche Aktionen dem DRV schlicht und einfach zu aufwendig sind. Lieber geht man nach Hannover oder
Heidelberg, da kommen dann ohne Aufwand so 2.000 Zuschauer das reicht ja.

Als vor Jahren die German Oaks gegründet wurden, was war da los. Verteufelt, ausgelacht wurden sie. Man kann darüber streiten, ob die Idee eine gute war
oder nicht. Aber...es hätte ein Anfang für das Profitum in Deutschland sein können. Es sollte nicht sein....

Nun kann man mal über den Tellerrand sehen. Was machen andere Länder, wie Spanien u. Portugal. Diese haben doch jetzt ein (Halb)-Profiliga oder nicht?
Was kann man von denen übernehmen? Laufen dort sogar nicht Spiele im TV? Es kann mir auch keiner erzählen, dass dort mehr Geld im Spiel ist.
Dann muss sich der DRV in Gottesnahmen um Geld BEMÜHEN und nicht die Hände in den Schoß legen und auf Geldgeber warten! Schickt mal Leute
nach Spanien, erkundigt euch wie dort die Strukturen der Liga sind. Was kann man übernehmen,was muss man anders machen.

In meinen Augen ist es auch fatal sich so auf Olympia zu konzentrieren. Glaubt man beim DRV wirklich ernsthaft man würde sich für 2016 qualifizieren?
Bei Olympia werden höchstens 16 Teams am Turnier teilnehmen. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass es nur 12 Teams sein werden. Allerdings selbst
bei 16 sind die Chancen mehr als gering daran teilzunehmen. Das einzige posetiv wird sein, dass der DRV etwas mehr Geld bekommt.

Lieber DRV legt euer Augenmerk mal auf die Einführung von Profistrukturen. Mach euch da mal ERNSTHAFTE Gedanken. Klar sowas geht nicht von
heute auf morgen. Es bedarf gründlicher Vorbereitung. Außerdem wird es eine heidenarbeit werden. Nur.. um Rugby längerfristig in Deutschland spielen
zu können führt daran kein Weg vorbei. Man darf jetzt wieder nicht Jahre verschlafen. Möchte der DRV in 5 Jahren gegen Finnland, Armenien, Israel
spielen. Ist das dass Ziel?
März 23, 2010

chuck said:

348
...
was sind den die german oaks
März 23, 2010

Levan said:

1033
...
@ Chuck:

Profi-Rugby in Deutschland [Bearbeiten]

In den Jahren 2002 und 2003 gab es Versuche, ein professionelles oder zumindest halbprofessionelles Team zu etablieren. Ziel war, unter Mannschaften aus England, Schottland, Wales, Frankreich, Italien und ggf. Rumänien im Europacup zu bestehen. Man hatte hier den European Shield ins Auge gefasst.
Dieser Club, die German Oaks, rekrutierte sich aus Spitzenspielern mehrerer Vereine. Er hatte seinen Sitz in Hannover und gewann im August 2002 das Vierer-Turnier Haagsche Rugby Dagen im niederländischen Den Haag.
Die Gründung wurde innerhalb des DRV nicht gebilligt, da die Spieler bei Termin-Überschneidungen in Bundesliga oder Nationalmannschaft fehlen würden. Auch wurde die angestrebte Teilnahme des Clubs am Europacup vom DRV nicht unterstützt. Im April 2003 löste sich der German Oaks RFC auf und bot seine gesamte Trainings- und Match-Ausrüstung zum Verkauf an.

Quelle: Wiki
März 23, 2010

king carlos said:

217
...
Ich kann einiges von der Kritik am DRV verstehen, nur stellen hier dann doch zu viele unrealistische Forderungen. Das Kernproblem des DRV ist doch, dass er so gut wie kein Geld hat. Vor ein paar Jahren wäre er sogar beinahe zahlungsunfähig gewesen.

Woher also das Geld für eure Träumereien nehmen? Bitte jetzt nicht mit Sponsoren kommen! Warum sollte ein Sponsor groß in das deutsche Rugby investieren? Es ist in Deutschland quasi unbekannt (fehlt schon mal die Werbewirkung) und erfolgreich ist es im Moment auch nicht. Beim Marketing muss immer der in Vorleistung treten, der das Geld haben möchte, nicht der Geldgeber. Im Moment hat das deutsche Rugby als Werbeträger aber nichts zu bieten (außer auf lokaler Ebene in Heidelberg und Hannover).

Vielleicht wird es auf lange Sicht einfach keine (Semi-)Profiliga in Deutschland geben. Man sollte wirklich eher auf Jugendarbeit setzen und zusehen, dass man deutsche Spieler soweit ausbildet, dass sie in Mannschaften der Top 14, Pro D2, Guinness Premiership, RFU Championship, Magners League und Currie Cup spielen können.
März 23, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Da liegt doch die Krux begraben. Klar kennt in Deutschland niemand Rugby. Weil der DRV es einfach nicht fertig bringt Ruby zu vermarkten!

Rugby hat durchaus die Chance unter den 5,6 beliebesten Sportarten in Deutschland zu kommen. Wenn man vom Verband es wollte.

Bitte schiebt nicht alles auf das fehlende Geld. Das ist mir einfach zu platt, zu einfach. Es liegt auch am DRV selbst. Die vermittelen einfach den Eindruck das sie nicht wollen!

Ja nichts wagen, soll alles so bleiben wie es ist. Eine kleine eingeschworene Gemeinde die ihrem Hobby unter Ausschluss der Öffentlichkeit fröhnt. Möchte jemand was
ändern, wird er gleich "niedergemacht"

Wieso hat der DRV nicht die Oaks unterstützt? Weil sie es wagten, Profisturkturen einzuführen? Weil sie eine Vision hatten, das deutsche Rugby nach vorne bringen wollten. Hier hat man eine Möglichkeit durch Verbohrtheit und fest halten an alten Strukturen, schlicht und einfach verpennt.

Ich frage jetzt mal den DRV ganz offiziell wieso dieses wichtige Spiel im Fritz-Grunebaum-Sportpark ausgetragen wurde. Wieso hat niemand vom DRV nicht zum Hörer gegriffen und bei der
TSG 1899 Hoffenheim angerufen und gefragt ob man dieses Spiel nicht in der Rhein-Neckar-Arena austragen könnte. Hoffenheim hat nämlich am Samstag auswärts gespielt. Wieso wurden
keine Freikarten verteilt, wieso wurden keine Plakate aufgehängt? Wieso gab es kein Rahmenprogramm? Weil das Geld fehlt? Daran kann es wohl wirklich nicht scheitern! Dann könnte der
DRV nämlich gleich seinen Betrieb einstellen.

Das ganz Geschwätz mit dem fehlenden Geld ist für mich nur vorgeschoben, eine Alibifunktion nur um die Unfähigkeit mal etwas weiter zu denken zu vertuschen. Wie schon angesprochen, man kann auch mit wenig Mitteln viel erreichen. Nur sollte man es WOLLEN

Da bisher kein deutscher Spieler in den höchsten europäischen Vereinen gespielt hat, läuft ja wohl auch in der Ausbildung einiges schief. Oder wie soll ich die erneute Forderung nach Jugendarbeit sehen. Und die Vereine stehen wohl bei Spielen der deutschen Jugend auch nicht gerade Schlange. Versteift euch nicht auf die Jugendarbeit. Wenn man nicht in den nächsten 2-3 Jahren grundlegende Änderungen im deutschen Rugby durchführt, ist die Jugendarbeit nämlich auch für die Katz.

Andere Länder habe es uns vorgemacht. Die haben es geschaft Profistrukturen einzuführen. Wieso bekommt es der DRV nicht auf die Reihe?????
März 23, 2010

ru zab said:

938
...
@king carlos

also mit der meinung spieler die möglichkeit zu schaffen hochklassig zu spielen gehe ich voll und ganz mit.

mit dem geldproblem nicht.
genau das ist unser problem. hinterfragen und alles anzweifeln.
wer soll finanzieren, warum soll jemand finanzieren usw?
warum immer alles in frage stellen. und gerade nicht in heidelberg oder hannover. ein durchdachtes marketing und mit leuten die erfahrung mitbringen dann ginge es uns besser als man momentan denkt. ein guter manager wird sich aus seiner arbeit selbst finanzieren. darüber schon mal nachgedacht. sozusagen gewinnbeteiligt. dann würde sich wohl jeder in zeug legen. und solche topleute dann noch mehr. wenn wir nicht davon wegkommen zu denken es kommt eine gute fee mit einem großen sack geld, dann sind wir wirklich bald tot. auch ein verband muss wirtschaftlich denken und arbeiten.
also um mich nochmal zu wiederholen,DEUTSCHLANDWEIT. ich denke mit einer guten vermarktung und werbung, wäre jederzeit ein länderspiel in allen großstädten in deutschland mit weit mehr als 10.000 zuschauern möglich. dazu muss aber erfolg her, also brauchen wir profis. also erstmal bis unsere jungen wilden so weit sind.
die schlussfolgerung davon ist der zuschauer zuspruch, medienpräsenz bis hin das rugby für sponsoren interessant wird.
also erst investieren und danach kassieren.
jetzt denken bestimmt wieder viele ich träume, klar sind das nur ideen und visionen, aber mit trauerflour kommen wir keinen schritt voran. das deutsche rugby muss genau jetzt den umbruch wagen.
und eines noch, unterschätzt die deutschen nicht, denn rugbysport kennt nun bald jeder, leider nur aus dem ausland. da ist es wieder, unser bekanntheitsgrad als deutsche rugbyvereine und spieler ist nur sehr klein. also rein in die großstädte und mit den richtigen leuten zusammenarbeiten.

März 23, 2010

Dauntless said:

1071
...
@ king carlos

Es ist doch reine Utopie mit Jugendarbeit im Amateurbereich unsere Jugend auf das Niveau zu bringen das die Profi KLubs in den anderen Ligen mit ihrer Jufendarbeit erreichen. Da wird doch ganz anders gefördert und gefordert. NIemand kann es sich hier leisten sich ganz auf Rugby zu konzentrieren, wenn man nicht später ein Rugbyspielender Harz 4 Empfänger werden will. Wer greift denn auf deutsche Talente zurück wenn z.B die Franzosen in ihrem eigenen Land auf eine viel breitere Auswahl zurückgreifen können.

Unsere guten Rugbyjugend versackt einfach im Fußball, HAndball etc und steht den Vereinen so nicht zur Verfügung. Unsere Jungs die jetzt im Ausland spielen sind und bleiben Ausnahmen.

Klar ist der DRV für Sponsoren uninterressant da die ja gar kein Marketing haben und deswegen Rugby außerhalb der Hochburgen keine Rolle spielt. Und in den Hochburgen findet eh nix statt da die denken, die die kommen, kommen eh. Neue Leute dazuzugewinnen ach was...:(

Wenn man mit einem vernünftigen Konzept an die Sache hernageht findet man auhc Geldgeber, klar das diese auch mitreden wollen, aber das will ja im DRV keiner.

Vielleicht sollten die mal begreifen das NIEMAND Geld gibt ohne zumindest die Richtung mit vorgeben zu können.

März 23, 2010

AlanAlda said:

243
...
Ich finde die Diskussion sehr interessant und sicher gibt es einiges was verwirklicht werden kann oder muss.
Ich möchte aber einmal aus einer anderen Sicht das ganze sehen. Das Deutsche Rugby wird hauptsächlich von Privat Personen und kleineren Firmen finanziell getragen. So Ich investiere auch ich jährlich einen vierstelligen Betrag für verschiedene Rugby-Vereine um Sie in Ihrer Arbeit zu unterstützen. Dies ist hauptsächlich für die so wertvolle Jugendarbeit gedacht. Mit Sicherheit werde ich dieses Engagement verringern oder einstellen, wenn es irgend welche Retorten Mannschaften gibt die, die besten Spieler von der Vereinen ab fischen und die eigene Mannschaft nur noch in den unteren Ligen spielen. Eine Profi-Liga muss gewachsen sein ansonsten wird sie irgendwann den finanziellen Kollaps erleiden wenn der Hauptsponsor weg fällt.

Muss den Deutschland wirklich ganz oben mitspielen? Ist es nicht verwegen zu glauben das Deutschland mit den großen Nationen mithalten kann?
Solange Rugby nicht Deutschland weit in allen Großstätten verankert ist, wird das nichts, so Leid mir das auch tut.

März 23, 2010

king carlos said:

217
...
Was die Oaks angeht habt, ihr natürlich recht. Ich sagte bereits, dass ich die Kritik durchaus verstehe und größtenteils auch teile. Nur führt kein Weg daran vorbei, dass die Kassen nun einmal sehr klamm sind.

Die Sache mit dem größeren Stadion wurde doch schon oft genug angesprochen, und der DRV-Pressewart hat darauf geantwortet, dass der DRV dies einmal gemacht hat und damit hohe Verluste einfuhr. Natürlich könnte man nach mal nachschauen, warum die Belgier und Polen dies schaffen.

Dass bisher kein deutscher Spieler in den höchsten europäischen Vereinen gespielt hat, stimmt so auch nicht. Robert Mohr spielt immerhin in der Pro D2 als Kapitän und stand mehrmals kurz vor dem Aufstieg in die Top 14. Vielleicht schafft er es ja dieses Jahr. Außerdem hat er mit Bourgoin 1999 sogar im Heineken Cup gespielt. Dann gibt es da noch Phil Christophers, der zwar nicht für Deutschland spielt, aber hier bis zu seinem 16. Lebensjahr gelebt und Rugby gespielt hat. Immerhin hat er drei Länderspiele und einen Versuch für England auf dem Buckel.

Ok, die Ausbeute bleibt noch immer mager, aber immerhin. Es ist möglich zu schaffen. Ich finde darauf sollte man sich konzentrieren und dabei natürlich aufpassen, dass die Spieler nachher für uns spielen.

Was die Vermarktung angeht: Bei der Eigenvermarktung könnte man sicherlich für sich erfolgreich Werbung machen und den Sport promoten. Nur sehe ich halt keine Chance aus der anderen Richtung Geld zu bekommen, also dass das deutsche Rugby als Werbeträger angesehen wird.
März 23, 2010

ru zab said:

938
...
also ich sprach nicht von retorten mannschaften. auch die vereine sollen so regional bleiben, das ist bei den großen nationen nicht anders. aber die internationalen events müssen in die großstädte. wenn wir da erfolgreicher sind erfahren doch zu 1000% auch alle vereine mehr öffentlichen zuspruch. und ich wette es gibt hunderte von rugbyprofis weltweit, die deutschen ursprung sind.
spinnt doch mal mit: es liefe mal ein heimspiel live in der ard. deutschland spielt gegen frankreich und ist konkurrenzfähig. tausende von kinder würden es toll finden rugby zu spielen, in den malfeldern präsentriert sich z.b. DHL.
innerhalb kürzester zeit würde das niveau bei uns rapide steigen. nach geschätzten 8 jahren besteht die nationalmannschaft aus spielern aus deutschen ligen. wir brauchen einfach ein sprungbrett um an die öffentlichkeit zu gelangen. alles andere kommt dann fast von alleine.
so und warum spielt kaum ein deutscher in großen klub`s. weil sie keiner sieht. es fuhren auch keine scouts nach georgien, aber die haben sich bei mehreren mw`s gezeigt und schwupps hat man international gemerkt das da super spieler rumlaufen. dazu übertragen sie die länderspiele live im fernsehen.
also weg vom pessimismus und mit breiter brust einen umbruch wagen.
März 23, 2010

ImperialRugby said:

68
...
Etwas zu den Events in Großstädten: Das wurde mehrfach versucht, vor allem hier anführen möchte ich die Hannover Sevens, die 2x vergleichsweise (zu anderen Rugby-Events in Deutschland) stark beworben wurden und regional (d.h. in Hannover und Umgebung) auch viele Rugby-Laien ins Stadion geholt haben. Die deutsche Rugby-Gemeinde blieb aber zum Großteil (vor allem bei der 2. Austragung) zu Hause, aus diversen Gründen, die wir nicht alle auflisten müssen, aber das ist ein Beispiel, welches zeigt, dass wir alle selber etwas beitragen können, indem wir mitmachen. Warum das hier nicht geschehen ist, weiß wohl jeder bloß selber für sich ...
März 23, 2010

Dauntless said:

1071
...
@ ALanAlda

mit der bisherigen Vereinsstruktur wird es seeeeeehr lange dauern Profitum zu etablieren, den mal ehrlich, die meisten Vereine sind da genauso wie der DRV. Blos die eigenen Spieler nicht hergebne und ihnen jede Zukunftschance verbaue. Siehe das Geschrei als Buckmann vom TSV zum HRK ging, dabei für seine Entwicklung und Zukunft das einzig richtige, gabs da ein riesen Gezeter wegen abwerbung etc.
Klar schade für den TSV aber mal ehrlich, dieser Verein konnte den SPieler nicht mehr weiterbringen.

Und wie naiv der DRV dem Sponsoren Thema gegenüber steht sieht man am Beispiel Rehamed. Was für ein Aufstand, a la wir haben einen neuen tollen Sponsor und nennen gleich mal dem DRV pokal nach ihm.

Aber mal im Ernst, Hallo?? Rehamed, eine kleine Physio Klitsche ( sry aber nix anderes ist es) in Heidelberg. Darum wird so ein Aufstand gemacht?
Wie viel Geld kann da im Monat den kommen? Anstatt wirklich einen Potenten Sponsor zu suchen gibt man sich so zufrieden und klopft sich auf die Schulter im Präsidium.

März 23, 2010

king carlos said:

217
...
Der Vergleich mit Georgien hinkt mordsgewaltig. Dort ist der Sport nämlich seit eh und je beliebt und so was wie ein Nationalsport.

Vielleicht sollten wir mehr deutsche Spieler schon sehr früh ins Ausland in die Akadamien der Vereine schicken und nicht warten bis sie entdeckt werden.
März 23, 2010

AnonyMouse said:

89
...
Die Oaks wurden mit den Ziel geründet im europäischen Pokalwettbewerb mitzuspielen. Dummerweise genau zu dem Zeitpunkt als die Veranstalter des Wettbewerbes beschlosssen hatten für 3-4 Jahre das System unverändert zu lassen und keine neuen Länder und Teams aufzunehmen.
März 23, 2010

Dauntless said:

1071
...
@ king carlos


Der Vergleich hinkt gar nicht so sehr........dennw as von vielen glaube ich gern mal verdrängt wird ist, das der DRV Gründungsmitglied der FIRA ist und damals Deutschland 1 gegen Frankreich 1 gespielt hat und die Ergebnisse stets knapp waren. BIs dann irgendwann die Leistungsschere aufgegangen ist und die Franzosen nur noch ihre B Mannschaft und dann irgednwann gar keine Mannschaft mehr zu spielen geschickt hat.

Da ist was schiefgelaufen in der ENtwicklung des deutschen Rugby was bis heute keiner korrigiert hat
März 23, 2010

Nyny said:

108
Deutsches Rugby
Solange Länder wie Namibia uns um Längen voraus sind, sind das fehlende Geld und die klammen Kassen nur eine der zahlreichen bequemen und faulen Ausreden.
Die Reaktion auf die German Oaks war damals bezeichnend: Halb Rugbydeutschland sass aufm Sofa, war beleidigt und nahm übel. Ich erinnere mich noch gut an das Flutlichtspiel der GOs gegen die 'Bergen Bulls' in Hannover - das beste Rugby, das ich je auf deutschem Boden gesehen hab.
März 23, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Vielleicht sollten wir uns mal das Beispiel in Australien ansehen. Dort hat der Fussballverband, der auch so vor sich hindümpelte, einen Manager vom Rugbyverband geholt.
Der hat dort den ganzen Laden umgekrempelt, kein Stein auf dem anderen gelassen. Alles in Frage gestellt. Sogar das Logo wurde geändert, moderner gemacht.
Er hat eine richtige Profiliga eingeführt. Davor musste die Vorgängerliga ihren Spielbetrieb einstellen. Die Fussballvereine, die zuvor sehr ethnisch geprägt waren, wurden vor die Wahl gestellt, entweder ein total neues Image, neuer Name oder ihr dürft in der A-League nicht mehr mitmachen. Einige haben sich gewandelt, profitierten vom Erfolg.

Was war die Konsequenz aus allem? Der Soccer in Australien, der bis dahin mehr ein Schattendasein geführt hat, wurde populär. Die Zuschauerzahlen schnellten nach oben.
Die Nationalmannschaft hat sich für die WM 2006 qualifiziert. Gut...es hat sich alles wieder eingerenkt. Der ganz grosse Boom ist vorbei. Allerdings..das Interesse an Soccer ist aber weiterhin in Australien vorhanden. Soccer ist in Australien angekommen.Trotz das die Spiele nur im Pay-TV zu sehen sind.

Was ich damit sagen will... man kann mit den richtigen Leuten sehr viel erreichen. Aus einem Schattendasein heraus treten. Und die Idee, sie am Erfolg zu beteiligen, hätte natürlich einen zusätzlichen Motivationsanreiz.

Rugby Deutschlandweit zu verbreiten halte ich für unumgänglich. So leid es mir tut... aber es kann nicht sein, dass aus einer 140.000 Einwohnerzahl zählenden Stadt 4 Erstligisten kommen!
Andereseits gibt es noch genügend weise Flecken auf der Rugby-Deutschland-Karte. Hier muss man ansetzen. Ein Länderspiel z.b. mal in Rostock machen. Vielleicht gegen Schweden. Da kommen dann vielleicht noch einige Schweden als Zuschauer ;-)

März 23, 2010

Mahoney said:

685
...
Ich finde die ganze Diskussion etwas irreführend, in erster Linie muss doch mal feststehen was überhaupt Aufgabe des Verbandes sein kann/muss. Was hier teilweise alles vom DRV erwartet wird...

Dt. Rugby braucht einfach mehr Macher als Nörgler, wenn die dann noch von einem effizienten Verband gefördert werden umso besser. Aber das sämtliche Verantwortung auf ein Zentralorgan abgeschoben werden soll, wäre auch bei großen, potenten Verbänden ein schlechter Witz...

März 23, 2010

ru zab said:

938
...
wie oft gab es denn ein länderspiel in großen städten in den letzten jahren?? 2x, 3x? wie wurden die events beworben und vermarktet? und wo? münchen, köln, leipzig? ich glaube nicht. plump und amateurhaft, nicht anderes war das. hannover 7`s war da schon besser, aber mit einem länderspiel nicht zu vergleichen. einmal volles programm 80 min. das heizt zuschauer an, kein turnier über 2 volle tage das ist in der regel etwas für rugbyverrückte. auch international. ich selber war 1997 beim länderspiel deutschland gegen namibia in gera. sind wir mit einem bus hingefahren und die stadt selber hat sich dort eingebracht. als normal sterblicher hat man erkannt das ein länderspiel stattfindet. plakate,banner usw. waren in der stadt zu finden. ich weiß nicht mehr wie viele zuschauer dort waren, es waren schon ein paar tausend, aber ich schätze 70% der zuschauer waren aus gera und umgebung. und gera ist keine hochburg. also empfinde ich die wohnzimmergeschichte in heidelberg als großen rückschritt an.

und mit den georgiern war das nur ein beispiel, also nicht auf die goldwaage legen. ich wollte nur damit zum ausdruck bringen dass kein hochkaretiger verein in deutschen ligen sucht. sieht man ein länderspiel oder auch ligaspiel in den medien kann schon mal der ein oder andere ins auge fallen.


März 23, 2010

ruderer said:

1699
Abrechnung
Als nicht Rugby-Anghörige, aber Funktionärin eines olympischen Verbandes kann ich nur sagen, dass es immer einfacher ist, Kritik zu üben als sich selbst zu engagieren.
Es steht mir nicht zu, Spieler, Trainer oder Funktionäre zu kritisieren, wohl aber einen Teil der Kommentatoren:
Engagement für das Ehrenamt bedeutet nicht unbedingt unprofessionelles Arbeiten.
Unverschämt ist es allerdings, den Verbandspräsidenten in seiner beruflichen Fähigkeit zu diskreditieren.
Sprüche wie: der Verband sollte, etc. zeigen, dass die Schreiber nicht nachdenken. Denn "wer ist der Verband"?
Der Verband sind alle; die von den Vereinen gewählten Funktionäre, die Sportler, die Trainer, die Vereinsmitglieder.
Profitum und Sponsoring zu fordern ist einfach, Geldgeber zu finden aber nicht.
Wenn die Kritiker einen Teil ihrer Energie in die praktische Umsetzung ihrer Forderungen setzen, ist viel gewonnen.
Man sollte, jemand müsste - der Konjunktiv nützt nichts, Aktivität ist gefragt.
Die Jugendarbeit muss auf jeden Fall fortgeführt werden.
Ich möchte allerdings nicht verschweigen, dass in werblicher Hinsicht Lücken bestehen. Und Rugby-Insider finden bestimmt noch andere berechtigte Kritikpunkte.
Warum sich immer mit Fussball vergleichen?
Wer will Stadien, in denen viele Ordner und Polizisten die Anhänger gegnerischer Mannschaften voreinander schützen?
Was der deutsche Rugbysport jetzt braucht, sind praktikable Ideen und den Blick in die Zukunft, ohne die eigene Historie zu vergessen.
Schaukämpfe und Bauernopfer führen eher zur Schwächung als zur Stärkung.
März 23, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Sehe den DRV Verantwortlich in Aussrichtung von Länderspielen. Das ist eine seiner ureigenste Aufgabe. Und dieser Aufgabe kommt er in meinen Augen nicht ausreichend nach.

Ferner gehört zu den Aufgaben des DRV in meinen Augen die Weiterentwicklung und Ausbreitung des Rugbysports in Deutschland. Auch hier sehe ich grosse Defiziete. Und diese darf man auch ansprechen!

Zu dem Vorwurf es würde nur genörgelt. Das sehe ich nicht so. Man stellt kritische Fragen und denen muss sich der DRV stellen. Außerdem..glaubt hier irgendjemand der DRV würde solche Kritiker mit ins Boot nehmen. Deren Vorschläge, Ideen Anregungen ernst nehmen? Die bleiben doch lieber unter sich wursteln einfach so weiter.
März 23, 2010

AlanAlda said:

243
...
@Dauntless klar wird immer wieder ein Eigengewächs den Verein wechseln und das ist auch völlig legitim auch wenn es schmerzhaft ist. Aber wie es oben beschrieben wird Spieler an eine Retorten-Mannschaft abzugeben, die keine eigene Jugendarbeit hat ist für einen Verein einfach nicht ertragbar.
Auch hast du Recht das die meisten Vereine Amateurhaft geführt werden, es sind nun mal aber auch Amateure, die das in Ihrer Freizeit machen.
Ich glaube es gibt keine (Deutsche) Mannschafts--Sportart die International erfolgreich ist die so eine geringe Verbreitung hat wie Rugby.
Vergleicht man die Mitgliederanzahl ist das auch kein Wunder: Fußball 6264000, Leichtathletik 862000, Turnen 5026000, Reiten 759000, Tennis 1919000, Tischtennis 688000,Schützen 1565000, Skisport 697000, Handball 832000, Schwimmen 644000, Hockey 68.800 -> Rugby 10000 :(
Für mich kann der Erfolg nur kommen wenn man in die Breite geht.

März 23, 2010

ru zab said:

938
...
es sind bestimmt auch unangebrachte kommentare dabei, oder es ist eine falsche wortwahl gewählt worden, das soll aber nicht über den eindruck hinwegtäuschen das der überwiegende teil der kommentare aus ideen und strikten feststellungen bestehen. somit merkt der leser wohl die unzufriedenheit und den drang nach veränderungen.
ich für meinen teil sehen meine kommentare nicht als nörgeln. mir steht es auch fern den drv vorstand schlecht zu reden. einzig und allein möchte ich veränderungen, bzw. radikale erneuerungen und modernes arbeiten. das kritik und ideen nicht abprallen wie von einer mauer. das funktioniert dann wohl nur, wenn einige dinge beim namen genannt werden. mit dem selber draus lernen scheint nicht bei jedem zu klappen.
März 23, 2010

Mahoney said:

685
...
Man muss doch aber auch Größe und Personal berücksichtigen! Wie soll der DRV denn ein Event in Hamburg organisieren? Ehrenamtlich ist das doch nicht zu stemmen...

Was ich mir vorstellen könnte wäre die Heimspiele der DRV XV auszuschreiben. Wer ein Konzept vorlegen kann, soll das ganze organisieren. (vgl. Heusenstamm/war nicht da, aber was ich gelesen habe klang schon mal besser als bei den anderen Spielen).

Jugendarbei steht v.a. in verantwortung von Vereinen und LV's, den Dachverband sehe ich da eher koordinierend, zur Vermittlung von Know How und Personal (Profi-Trainer, die Vereine betreuen können)...

Marketing sehe ich als ganz großes Verbandsthema.

Auch Füllung der Rugbykarte durch bessere Koordination und Networking.

Aber die Hauptlast muss da getragen werden wo es die meisten Schultern gibt...
März 23, 2010

Sungoliath said:

1048
...
Nun, wir sollten langsam versuchen zu resümieren, was wir hier überhaupt so zusammen geschrieben haben. Denn neben viel Nörgelei, Wut und Gegenrede ist auch viel Vernünftiges dabei und gute Ansätze, die man weiter verfolgen sollte. Ob nun der DRV alleine oder andere Organe und Personen daran arbeiten, spielt in erster Linie keine Rolle. Wichtiger ist, dass man weiß, wohin man will und was man dafür tun muss.

Daher, wollen wir Rugby in Deutschland bekannter machen? Wollen wir, dass eine deutsche Nationalfünfzehn wieder zurück in die Division 1 kommt und irgendwann auch mal an ernsten Turnieren teilnimmt? Wer das nicht will, der kann ja weiterhin gerne in seinem Verein volles Engagement zeigen, aber Rugby als Sport in Gänze, als weltweites Phänomen wird dann an Deutschland vorbei ziehen und diese Szene hier irgendwann eingehen.

Ich habe daher mal ein paar Ideen zusammen gepackt:

1. Der DRV und das deutsche Rugby brauchen eine offizielle und professionelle Präsenz im Internet. Mit gebündelten Informationen seitens der Offiziellen zu Turnieren, dem regelmäßigen Ligabetrieb, ausführlichen Informationen zu den Vereinen und sämtlichen Ansprechpartnern und Verantwortlichen.

2. Mit "TotalRugby" haben wir zum Glück bereits eine optimale und grandiose Anlaufstelle für Rugby im deutschsprachigen Internet. Das ist eine große Bereicherung für die gesamte Szene und den Sport an sich. Was vielleicht noch fehlt, sind regelmäßige Berichte zu internationalen Turnieren und Partien der großen Rugbynationen, Artikel zu Rugbyspitzensportlern, Interviews, vor allem Fotos. Also mehr Verichterstattung über die wirklich großen in dem Sport, denen man nacheifern könnte. Sowas treibt meiner Meinung nämlich auch ungemein an.

3. Rugby braucht Präsenz am Kiosk. Wenn ich in den Supermarkt oder am Bahnhof bin und mir Sportzeitschriften anschaue, finde ich alles von Aerobic, Basketball und Golf, über Eishockey, Handball und Leichtathletik bis hin zu (natürlich) Fußball und American Football! Ja selbst das. Aber Rugby? Fehlanzeige. Das über das Internet beziehbare "Rugby-Journal" ist zwar eine reife Leistung, aber es ist eben leider nur über's Internet beziehbar und sehr dünn im Inhalt. Es bräuchte also etwas Handfestes.

4. Wir brauchen ein Maskottchen, ja ein ganz neues und funktionierendes Corporate Design. Einheitliche Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist nämlich das A und O.

5. In diesem Zuge braucht Rugby auch besseres Merchandising. Der offizielle Shop des DRV ist eine Lachnummer. Ich habe paar Mal dort etwas bestellt und musste jedes Mal unglaublich lange warten. Außerdem ist das Angebot nicht gerade der Hit. Andere Länder machen das in der Tat besser. Vom Trikot bis zum Schal, also den klassischen Sportfanprodukten, bis zu all dem anderen Schnickschnack ist alles da. Und dieser Schnickschnack hält die Leute am Ball, lässt sie indirekt Werbung machen für Rugby.

6. Sämtliche Länderspiele NUR NOCH in großen Fußball- oder Leichtathletikstadien. Anders geht es nicht, wenn man wirklich Eindruck hinterlassen will und aus den Spielen Events machen möchte. Das sowas kostet, ist ja klar. Aber sowas kann auch Geld abwerfen. In Belgien und Polen funktioniert es ja auch, wie hier bereits erwähnt wurde. In Polen hat man zudem bisher alle Spiele in einem großen Stadion in Warschau abgehalten, mit eindrucksvollen Showeinlagen, Cheerleaderkunststückchen, Musik und weiß der Geier was noch. Die Zuschauerzahlen liegen daher östlich der Oder auch zwischen 5.000 bis zu ganzen 100.000, wie man auch in einem von mir verfassten Beitrag im Forum lesen kann.

7. Mehr Präsenz in den Städten? Die angesprochenen Infostände sind ebenso wichtig, wie ordentliche Werbung über Plakate und Flyer. Wurden in der Vergangenheit überregionale Sportfeste und Jugendaktionen genutzt? Ich weiß es nicht. Aber das wäre auch eine Möglichkeit, den direkten Kontakt herzustellen und für sich und spezielle Events zu werben.

8. Dazu passen würden auch mal Promoaktionen in Großstädten. Einfach mal in den Bus setzen und durch das Land fahren, in Einkaufsstraßen für Rugby werben und den Sport auf irgendwelchen Veranstaltungen vor führen. Dann merken vielleicht auch die Menschen in bisher blank gebliebenen Regionen, dass es sowas gibt, wie Rugby.

9. Das große Ziel sollte zudem sein, dass man irgendwann auch im Fernsehen landet. Ob das nun regelmäßig ist oder nur ab und zu, spielt meines Erachtens keine Rolle. Fakt ist, dass auf irgendeine Weise dieser Sport auch visuell an die Leute gebracht werden muss. Sei es durch Fotoreportagen zu aktuellen Spielen oder eben durch das Fernsehen. In Polen klappt es ja auch, wie ich einmal berichtet habe. Dort laufen aktuelle Partien als Zusammenfassung in den Nachrichten der jeweiligen Regionalsender, als regelmäßige Reportagen in Sportmagazinen (vergleichbar zu Formaten, wie "Sport im Westen" vom WDR etwa) und im polnischsprachigen Sport-Pay-TV sogar live. Und das alles, obwohl Polen angeblich ein ärmeres Land ist, als Deutschland, die Bevölkerung halb so groß ist, wie bei uns, die Infrastruktur weniger entwickelt ist, als in Deutschland und Rugby erst nach dem Zweiten Weltkrieg regelmäßig gespielt wird und der polnische Verband kein Gründungsmitglied der FIRA ist.

10. Schlussendlich wäre vielleicht einfach auch ein neues Management gesund. Wie von Rugby_Leaguer angesprochen, ein fähiger Macher aus einer erfolgreichen Sportart, der Rugby hierzulande wieder auf die Beine stellt, bzw. überhaupt mal das Laufen beibringt.

Ich weiß natürlich, dass viele dieser Ideen erst fruchten oder funktionieren, wenn es mehr Interessierte gibt, die sich für unseren Sport begeistern lassen. Eventuell wurde die ein oder andere Sache bereits verwirklicht oder in der Vergangenheit erfolglos ausprobiert. Viele dieser Punkte erfordern zudem Tatendrang und Geld, aber das als Hindernis zu sehen, ist ein Kardinalfehler, wie ich finde. Den gilt es zu überspringen. Immerhin haben wir den ersten wichtigen Schritt getan, den Diskurs. Neue Kritik, neue Ideen, neue Hoffnungen. So sehe ich das.

Im Übrigen kann ich manche Kritik an dieser Diskussion und einigen hitzigen Beiträgen der Nutzer hier nicht nachvollziehen. Diskurs ist, wie ich bereits geschrieben habe, unbedingt notwendig und immer auch erneuernd und revitalisierend. Dass manch einer hier hitzig oder überdreht Dinge fordert, die nicht direkt vorstellbar sind oder hier die Emotionen (aufgrund der aktuellen Situation der Nationalmannschaft) verrückt spielen, sollte klar sein. Direkt angegriffen wurde meiner Beobachtung nach allerdings hier niemand ohne Grund.
März 23, 2010

Byonic said:

289
...
Weiß jemand, ob es vom DRV eigentlich schon ein einheitliches Konzept zur Vorstellung von Rugby in Schulen gibt?
Ich finde, dass dies ein sehr wichtiger Punkt wäre:

Der DRV stellt ein Konzept(Paket) zusammen, welches dann jeder Verein nutzen kann um Rugby in den umliegenden Schulen bekannt(er) zu machen. In diesem Paket sollten auf jeden Fall Freikarten für die Schüler enthalten sein!
1. Rekrutiert man so neue Spieler.
2. Man macht Rugby ansich bekannter.

Ich würde auch empfehlen, dass man 2-3 Herrenspieler in die Schule schickt, die sich von der Statur sehr unterscheiden, da die Schüler dann sehen, dass Rugby nicht nur ein Sport für muskelbepackte Spieler ist....


März 23, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
@Sungoliath WELTKLASSE Beitrag!!!! SUPER Ideen!!!!! Das kann ich nur unterstreichen!
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzufügen.....

Deinen Beitrag solltest Du zum DRV schicken. Auf deren Antwort wäre ich gespannt.
März 23, 2010

Nyny said:

108
Sehr geehrte Frau ruderer
Was wollen Sie mit der Ansicht'Kritik ist immer einfacher als sich selber zu engagieren' eigentlich aussagen? Zum einen stimmt das nicht ('Nichts ist schwerer als entgegen der Stimmung der Zeit aufzustehen und laut zu sagen:"Nein!"'), zum anderen kann man das vom Feuermelder auch sagen und zum dritten behaupten Sie einen Gegensatz zwischen Kritisieren und sich Engagieren. Als ob sich zwangsläufig kein Kritiker anderweitig in der Sache engagieren würde. Zudem müßten Sie sowohl als Funktionärin wie als Staatsbürgerin der Meinung sein,einer unabhängigen Zeitung stünde es wohl an, dem Leser aufzudecken, wer selbst Betroffener und somit Partei ist und wer unabhängiger Journalist. Gegen diesen Grundsatz der freien demokratischen Presse, nämlich dem präzisen Auseinanderhalten von objektiver Meldung und subjektivem Kommentar hat der Verbandspräsident mit seinem Spielbericht in der RNZ verstossen. Dass Sie jemandem, der die Worte 'Der Verband sollte...' ausspricht einfach so die Fähigkeit zu denken absprechen, finde ich bemerkenswert und zum Schluss: Wo fängt denn Politik an wenn nicht beim Konjunktiv ? Nämlich bei 'So ist es, es sollte aber so sein' Gleichfalls ist mir schleierhaft, was die Kritiker an den herrschenden (Rugby-)Zuständen mit der Notwendigkeit der Trennung in Fan-Blöcke zu tun haben.
Und zum allerletzten Schluss: Dass Sie den Verband als etwas sehen, das alle Mitglieder darstellen, ist nicht unehrenhaft. Allerdings ist eine gewisse Blauäugigkeit dann im Spiel, wenn verkannt wird, dass nicht alle dieselben Einflussmöglichkeiten haben und diesbezüglich große Unterschiede zwischen 'oben' und 'unten' bestehen, die sich zum Beispiel darin ausdrücken, dass auf Kritik, Fragen, Anmerkungen, Anstösse von unten oben nicht reagiert wird und man eher als destruktiver Nörgler und Störenfried denn als konstruktiver (Mit-)Denker gesehen wird
März 23, 2010

arc said:

1408
...
@Sungoliath: an genau soetwas habe ich dedacht. danke, super arbeit.

um noch einmal meinen gedankenzug zu verdeutlichen:
ich finde, viele dieser ideen hier wirklich interessant und durchaus hilfreich fuer den drv. aber hey, was bringen sie dem deutschen rugby solange sie nur auf tr bleiben?
meine meinung: entweder ihr lasst euch in den drv waehlen und loest CPB ab oder aber ihr versucht diese ideen an den drv weiterzugeben ...
März 23, 2010

Sungoliath said:

1048
...
Ich werde mal, wenn ich Zeit habe, noch mehr ausformulieren und versuchen, unsere Standpunkte auf Papier zu bringen. Mir sind zudem noch andere Dinge und Ideen eingefallen... ;)
März 23, 2010

wasserschachtel said:

143
...
Vorschläge

Video und TV Aufnahmen, dazu Livestreaming, zu allen Länderspielen ein DJ und Live Moderator der auf Zack ist. Gescheite Anlage stellt der Stadionverein. Wäre da jemand im jungen und agilen TR Umfeld dabei? Welche personelle und finanzielle Unterstützung braucht ihr dazu?

Coole T-Shirts, Mützen, Shirts, Jacken, Fahnen und sonstiger Zip&Zap im Online-Shop und Ständen bei den Spielen.
Flyer, Plakate für jedes Spiel in ausreichender Anzahl, Autogrammkarte der Spieler

Werbevideo der Nationalmannschaft mit Einzelpräsentation,
Radio Jingles für lokale Radiostationen vorbereiten sodass nur noch Gegner, Stadion, Termin angepasst werden muß...

Länderspiele abwechselnd in "Entwicklungsstädten" wie z.B. Mannheim, Hamburg, München und Frankfurt durchführen.


Das wäre ja mal schon was.




März 23, 2010

ru zab said:

938
...
na da bin ich mal gespannt ob sich die obrigen ein paar dinge zu herzen nehmen. genügend indeen sind hier ja dabei und ich hoffe das meine visionen ein klein wenig dazu beigetragen haben.
abschließend möchte ich aber noch mal die leistungsstärke der nationalmannschadt ansprechen. ohne nennenswerten erfolg auf internationaler ebene wird sich nicht viel ändern, denn das wird das zugpferd sein. deshalb halte ich an der version ein team aus profis zusammenzustellen fest. bei erfolgreichen spielen kommt man an rugby bei uns nicht so einfach vorbei.
März 24, 2010

AnonyMouse said:

89
...
Schöne Vorschläge, Ideen, Visionen und Träume.
Könnt ihr dazu immer angeben wie viele Personen für die Umsetzung erforderlich sind und wer das machen soll. Gleiches gilt für das benötigte Geld. Welche Summe wird für welche Maßnahme benötigt und wo kommt es her.
März 24, 2010

ru zab said:

938
...
@AnonyMouse

1. zur umsetztung bedarf es erstmal eine strukturerkennung im gesammten führungsstab. wo will der jetzige drv vorstand überhaupt hin.

2. die wichtigsten personen müssen diesen job hauptamtlich ausführen, also fulltime.

3. angagieren eines proffesionellen managments, und die müssen keine rugbylegenden sein. sie müssen einen guten job machen.

4. wie das mit den geldern funktionieren könnte, habe ich schon in einem kommentar erläutert.

5. mit einem jahresetat von ca. 6,00 mio. könnte schon viel gestemmt werden. und das ist, finde ich, keine alt zu ferne summe.

6. auch wie schon mal erwähnt, erst investieren und dann kassieren.
wenn der wagen erstmal rollt geben sich immer mehr möglichkeiten auf den finamzierungsplan zu erweitern. das ist nun mal so. nicht zu schweigen, bei erfolgreicher sportlichen hinsicht, die vergabe von übertragungsrechten. nur mal so ein beispiel.
das ist natürlich zukunftsmusik aber ich sprach ja immer von visionen. wenn wir die aber nicht haben können wir einpacken.
nun ist es einfach an der zeit für veränderungen bereit zu sein.
März 24, 2010

AnonyMouse said:

89
...
@ru zab
Meintest du bei 4. (geldern) deinen Kommentar "... wenn man will geht das ..." ??
März 24, 2010

ru zab said:

938
...
z.b. aber eher noch den kommentar den ich an king carlos gerichtet habe.
mit der eingenfinanzierung der manager. bzw. gewinnbeteiligung.
März 24, 2010

Mahoney said:

685
...
Eure Ideen in allen Ehren, aber lasst doch den Quatsch mit Briefe schreiben und wenn die da oben das nicht durchsetzen sind sie alle böse...

Dann haltet wenigstens selbst den Kopf hin, wenn ihr es besser könnt. Von anderen erwarten, dass sie die eigenen Vorstellungen umsetzen. Gibt ja durchaus Wege in diese Gremien hineinzukommen, soweit ich weis herrscht da kein Erbrecht und wenn ihr nicht gewählt werdet dann will Rugbydeutschland das eben nicht...

März 24, 2010

Nyny said:

108
Aber Mahoney...
...was für bittere Töne...: "Und wenn ihr nicht gewählt werdet dann will Rugbydeutschland das eben nicht..." Demokratie ist doch nicht die Diktatur der Mehrheit.
März 24, 2010

Mahoney said:

685
...
OK, die paar Leute die sich die Mühe machen und zum DRT fahren und abstimmen wollen es dann halt nicht...ihr wisst schon was ich meine...
März 24, 2010

Bobby100 said:

102
...
Viele Vorschläge sind gut, die hier aufgelistet wurden. Manche sind träumerei, da Rugby in Deutschland nicht den Stellenwert hat. Einige sollten so schnell, wie möglich umgesetzt werden. Die meisten sind dem DRV schon seit Jahren bekannt, doch er zögerte, diese "Revolution" umzusetzen. Aber Freunde nicht nur der DRV ist gefragt, wir alle sind sollten aktiv am Projekt Rugbyzukunft teilnehmen. Sei es an den Schulen, Vereinsarbeit, Jugendarbeit, Werbung etc. Alle Probleme kann der DRV nicht lösen, bzw. bearbeiten. Wie heisst es in der Politik: Die Rahmenbedingungen müssen für die Basis geschaffen werden. D.h. es müssen zukunftsweisende Anleitungen und Ziele durch den DRV vorgegeben werden. Und dann müssen dafür Mehrheiten(DRV Tag) gefunden werden. Prioritäten setzen.... und nicht auf tausend Hochzeiten "tanzen". Professionalität muss angestrebt werden, schnellstens!!! Vielleicht auch mal über den Tellerrand schauen, was andere, vergleichbare Rugbynationen so machen. Und keine Intrigenspiele, sondern mit den besten Rugby "Machern" in Deutschland vertrauensvoll zusammenarbeiten!!!!!
Und zu guter Letzt: Macht euch keine Sorgen, der DRV Vorstand liesst intensiv totalrugby und wird auch eure Kritiken bzw. Vorschläge annehmen bzw verarbeiten....... Im Mai soll in Hannover eine DRV Sitzung sein.....
März 24, 2010

WRS said:

334
...
Sungoliath, deinen Beitrag finde ich gut. Eine Sicht hast Du aber nicht genannt: die Vereine.
Sind es nicht gerade sie, die oft Neuerungen kritisch gegenüber stehen? Lies doch mal die Kommentare auf TR anläßlich der Gründung der Wildakademie, da wurde u.a. von Erstattung der Ausbildungskosten von Spielern und Ablösesummen fabuliert. Kleinteiliges Denken und Vereinsmeierei sind weitere Hindernisse, die es zu Überwinden gilt.
März 24, 2010

ru zab said:

938
...
muss es denn immer für alles ein gegenurteil oder meinung geben? muss denn alles in frage gestellt werden?
also ich kann halt nur für meinen verein sprechen und bei uns wird seit geraumer zeit profesioneller gedacht und gearbeitet, und das auf breiter schiene ab der u6. können wir nicht einfach die besten ideen und visionen VERSUCHEN zu akzeptieren und zu verarbeiten, anstatt immer nur gegenargumente zu bringen. wenn wir es nicht versuchen nur einen kleinen teil umzusetzen werden wir in kritik untergehen.
was passiert dann?
fragen, warum, wieso weshalb: also von vorne diese unterhaltung.
März 24, 2010

darthvader said:

87
@ru zab
6 Mio was? Lire?
sag mal, in was für einer Traumwelt lebst Du denn? wir haben eine Wirtschafts-krise, und Du träumst von 6 Mio, die mit ein bißchen Mühe besorgt werden kann. Leg mal Deine rosa Brille wg. Wenn die Kohle auf den Bäumen wachsen würde, hätte CPB sie schon lang runtergeschüttelt.
Natürlich lief einiges schief, aber Rugby ist eine Randsportart. Ca. 10.000 Mitglieder in Vereinen. Bei 80 Mio Menschen in Deutschland macht das wieviel Prozent?
Und Du, und etliche andere, glauben, dass der Verband mit Geld überschüttet wird, wenn er lieb bitte sagt. Was hat der Verband zu bieten? Und dann kommen morgen die Tischtennisspieler, die wollen 10 Mio, und die Halmaspieler 20. Klar, darfs ein bißchen mehr sein?
Wie gesagt 10.000 Mitglieder und nochmal soviel Interessierte. 0% Fernsehpräsenz. Ein bißchen was in regionalen Zeitungen. Rugby ist halt zur Zeit nicht sexy für die Werbung in Deutschland.

Auf jeden Fall dürfen jetzt keine Risiken eingegangen werden, sonst geht es uns wie zB den Kölner Haien im Eishockey. Die hatten Erfolg, und sind jetzt fast pleite, oder der BvB, Schalke und und und...
März 24, 2010

AnonyMouse said:

89
...
@ru zab
"muss es denn immer für alles ein gegenurteil oder meinung geben? muss denn alles in frage gestellt werden?"

Ja, scheinbar das muss so sein. Erst recht wenn das Original vom DRV kommt.

Sorry, aber das Copyright für diese Realsatire hast du dir verdient.
März 24, 2010

ru zab said:

938
...
na dann ist ja gut, dann versinkt mal weiter im pessimismus. also ich setze mit meiner firma auch keine 10 mio. jährlich um aber ich kann mir die summe die ich genannt habe gut vorstellen. scheint für einige eine utopische summe zu sein, zu viel nullen oder wie, naja. im vorfeld zu sagen, utopie, hirnverbrannt oder völlig unrealistisch ist leicht ohne die gegenteilige erfahrung gemacht zu haben. vor allem ist nichts versuchen sehr bequem.
dann vergleicht uns weiter mit anderen randsportarten. super sache. international ist rugby genau das gegenteil. typisches deutsches denken.
aber gut dann möchte ich mich in zukunft bei solchem scheuklappen denken nicht mehr einmischen.

viel erfolg in euren ligen für die rückrunde

ru zab
März 25, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
@ru zab.. bitte. bleib bei dieser Diskussion erhalten! Bin Deiner Meinung.

Klar hört sich 6 Million Euro viel an. Und kommt mir bitte nicht mit dieser Wirtschaftskrise. Die wird ja gern für alles und jedes im Moment als Argument ins Feld geführt. Ich kann es nicht mehr hören. Selbst wenn in Indien ein Fahrrad umfällt ist die Wirtschaftskrise hier bei uns schuld. ABER braucht ein DRV keine Ziele? Leben die so in den Tag hinein?

Du hast recht. Typisch Deutsch.. Es muss alles madig geredet werden, nur keine Veränderungen. KEINE Visionen, Ziele haben.

Was ich dem Präsidium des DRV vorwerfe ist einfach dass sie in vielen Dingen einfach stümpferhaft, amateurhaft handeln! Das fängt bei der Vermarktung von Rugby an, geht
über die Auswahl von Stadien, die Sponsoren Suche weiter und hört bei der Medienpräsenz von Rugby in Deutschland auf. Da tut sich nichts!!! Gar nichts...

Wenn ich nur an die Aktion mit dem DSF denke. Das ist für mich ein gutes Beispiel wie es im Vorstand des DRV zu gehen muss. Auf der offiziellen Homepage des DRV
wird freudig verkündigt dass das DSF, auf grund des Erfolges von Rugbyübertragungen, auch Spiele der deutschen XV sowie das Endspiel übertragen wird. Insgesamt soundsoviel Stunden (weis leider die genau Stundenzahl nicht mehr) Was ist passiert? Genau.. wie immer beim DRV NICHTS..... Das DSF wollte Geld für die Übertragungen. Dazu kann man stehen wie man will. Ist auch im Moment nicht wichtig. Es war klar das der DRV keinen 5-stelligen Betrag bezahlen kann.
Und jetzt kommt es was ich dem DRV hier vorwerfe.
War das vor Veröffentlichung der Meldung nicht bekannt? Hat sich das DSF erst nach der Veröffentlich gemeldet? Nach dem Motto "Ach ja..da war noch was. Wir möchten Geld". Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Sicherlich sind in den Verhandlungen mit dem DSF Geldbeträge gefallen. Hat dies der Vorstand des DRV ignoriert? Hier hat man wol bessern Wissens eine Meldung veröffentlicht. In der deutschen Rugby Welt eine Erwartung geweckt die man nicht erfüllen konnte. Sehr gute Arbeit DRV.

Was die Sponsorensuche betrifft. Da hör ich immer der "DRV würde Verhandlungen führen, vor Abschluss dürfen die nichts sagen, man kann nicht täglich Wasserstandmeldungen veröffentlichen"
Gut verstehe ich. Allerdings..wie lange verhandelt der DRV mit etwaigen Geldgebern? Jahrelang? Da geschieht so gut wie nichts. Wie schon angesprochen. Man gewinnt eine "kleine" regionale Firma als neuen Geldgeber, benennt den Pokal nach ihm und stellt dies als absolute grosse Leistung dar. Ok, "Kleinvieh" macht auch Mist. Allerdings wäre mal ein richtiger grosser Sponsor, als Aushängeschild nicht schlecht...Ich weis jetzt kommt das Argument "Caps" ist auch ein bekannte Firma..Kann man sehen wie man möchte....

Man hat meiner Meinung nach die letzten 2 Jahre mehr wie verschlafen. Der Vorstand des DRV hätte nachdem Aufstieg die Weichen in Richtung (Halb)-Profitum stellen MÜSSEN. Mit diesen Erfolg hat man doch ganz anderes bei Sponsorenverhandlungen auftreten können. Nein.. man dachte wohl man macht weiter wie bisher. Mit Amateueren kann man durchaus auch im 6 Nations B bestehen.

Was macht eigentlich die Suche nach Spielern im Ausland mit deutschen Wurzeln? Wurd dies eigentlich mal ernsthaft angegangen? Wohl eher nicht. Man würde ja die Türe für deutsche Talente zuschlagen. Die Arbeit der deutschen Vereine kaputtmachen, wenn man jetzt z.b einen Engländer mit deutschen Wurzeln in die Nationalmannschaft berufen würde. Nur dieser Spieler bringt die Nationalmannschaft vielleicht viel weiter als 3 junge deutsche Spieler. Der Vorteil für die wäre aber, dass sie von diesem Spieler lernen können. Sich was abschauen können.

Kann ich eigentlich als Nichtmitglied eines deutschen Rugbyvereines, auch auf den deutschen Rugbytag kommen, mich zu irgendeinen Position im Vorstand wählen lassen? Sollten vielleicht einige Reformer hier in Erwägung ziehen. Den mit den jetzigen Strukturen beerdigen wir bald das deutschen Rugby.....
März 25, 2010

Nyny said:

108
...
@ru zab bitte steig nicht aus der Diskussion aus ("Kein Globus, keine Weltkarte taugt etwas, wenn darauf nicht der Kontinent 'Utopia' veerzeichnet ist!") bin wie Rugby Leager der Meinung, Du wärst für sie wichtig. Wenn Du aussteigst nehme ich Dir das übel(!). Bei all den Vorschlägen sind manche, die ich für gut halte und unterstützenswert. Nur alanalda's milde 'Drohung' wenn Ihr ein Profiteam aufzieht, zieh ich meine Gelder zurück (Gedächtnisprotokoll) find ich bemerkenswert. Als ob man nicht ein Profiteam aufziehen könnte und gleichzeitig Jugendarbeit leisten. In diesem Sinne brauchen wir keine Sponsoren (eine Kreation der heutigen Zeit) sondern die guten Mäzene früherer Jahrhunderte/-tausende. Letztere spenden aus Leidenschaft und erwarten keine Gegenleistung, schon gar nicht ein Mitspracherecht. Der Sponsor stellt für sein Geld Bedingungen wie eben alanalda und zahlt mit Kalkül. Was ich hier gar nicht verteufeln will - so ändern sich halt die Zeiten.
Und wenn wir schon dabei sind: Was macht eigentlich Herr Niebel, unser Ehrenvorsitzender und FDP-Entwicklungshilfeminister ? Der müßte doch den Schlüßel zu den Boudoirs all derer haben, die uns helfen könnten.
März 25, 2010

Schlitzer said:

325
...
Herr Niebel könnte vielleicht einen Kontakt zu einer großen Hotelkette herstellen....bei denen hat seine Partei ja noch was gut.....
März 25, 2010

AlanAlda said:

243
...
@nyny Es war keine Drohung, so will ich das nicht verstanden sehen. (Halb)-Profitum ist mit sicher das Ziel das man sich setzten muss. Aber bitte keine Retorten-Mannschaften irgendwo in Deutschland die sich nur die besten Spiele aus den ausbildenden Vereinen holen und nicht an Jugendarbeit denken. Im Profitum will natürlich der Sponsor ein Mitspracherecht was mit seinem Geld passiert oder setzt es gezielt ein.

Hier wird immer vom Präsidium des DRV gesprochen. Wie ist den das zusammen gesetzt? Sind das Profis? Ich glaube nein. Wäre hier nicht einmal der richtige Ansatz? Der Präsident hat einen Beruf und er führt (ehrenamtlich?) die Geschäfte des DRV. Kann man im dann einen Vorwurf machen wenn alles amateurhaft ist? Ich glaube nein. Der Vorschlag eines hauptberuflichen Manager (Geschäftsführer?)einzustellen ist mit Sicherheit ein guter Anfang für das Rugby 2.0
März 25, 2010

Nyny said:

108
...
Es geht, alda, nicht um die Frage , ob man jemandem einen Vorwurf machen kann/soll wenn er als Amateur amateurhaft arbeitet. Es geht darum, dass er, wenn er als Amateur professionell arbeiten soll und merkt dass das nicht leistbar ist, Alarm zu schlagen hat : "Leute, ich brauche Hilfe, ich kann es alleine nicht schaffen!" Statt unter tätiger Mithilfe der stets beschönigenden Texte des C.Düncher, seines Zeichens staatlich geprüfter Gesundbeter, alles in eitel Sonnenschein erscheinen zu lassen und jeden Ansatz zu einer kritischen Diskussion im Keime zu ersticken anstatt sie auszulösen und zu befördern, wie es seine Aufgabe wäre.







März 25, 2010

Garry said:

904
...
@schlitzer: Einer der besten Kommentare, die hier je geschrieben wurden! :-)

@ru zab, nyny, rugby leaguer: Nehmen wir mal die 6 Millionen Euro, oder meinetwegen auch nur 1 Millionen. Ihr sagt, die sind zumindest denkbar - dann wäre meine Frage an euch, worin denn die Gegenleistung bestehen würde, die das deutsche Rugby hierfür erbringen könnte? Viele Leute, die sich nie mit Sponsoring beschäftigt haben, ein Unternehmen würde halt mal eine Summe X für eine Werbemaßnahme ausgeben und dann hoffen, dass sich das rentiert. Sorry, euch aus eurer Traumwelt zu reißen, aber dem ist nicht so! Wer immer diese Entscheidung trifft, der wird damit leben müssen, dass jede seiner Entscheidungen, für die er Geld in die Hand nimmt, vom Controlling bzw. der Revision geprüft wird.

Ich gebe euch mal einige Anregungen, was 6 Millionen denn so sind im Sport-Sponsoring allgemein und im Rugby im Speziellen: Nichtmal eine Hand voll Fußball 1.Ligisten bekommen für die Trikot-Werbung so viel Geld, dass dabei 6 Millionen hängenbleiben (6 Millionen zu haben heisst ja, dass man mindestens 6Millionen plus X einnehmen muss, und dieses X hat auch nochmal sechs Nullen!). Mit dem Geld könnte ich beispielsweise auch die grauen Mäuse der Fussball-Bundesligen mehrere Jahre Sponsorn, und zwar auch als Trikotsponsor. Alternativ könnte ich auch mir bei 50% der acht diesjährigen Fussball-Championsleague Viertelfinalisten einen aussuchen und mein Logo ein Jahr auf dessen Brust kleben. Was glaubt ihr denn, was mit einem CMO passiert, der auch nur 500.000 in den DRV steckt, obwohl er dafür im Optimalfall einen Fussball-Zweitligisten bekommt - oder einen "legendären" unterklassigen Klub mit riesiger Fangemeinde wie etwa Kickers Offenbach oder einige gefallene Ost-Großclubs? Wenn dieser CMO nur gefeuert und nicht regress-plichtig gemacht wird, dann hat er noch Glück gehabt!

Und wenn der schon in Rugby investieren will, dann überlegt euch mal, für wie wenig Geld der die Creme de la Creme bekommt! Mit läppischen 500.000 kann man sich den Spitzenclub, bei dem man werben will, quasi frei aussuchen!

Schimpft nicht über andere, dass diese keine Ziele und Visionen hätten ("typisch deutsch") wenn Ihr hier Zahlen nennt, die einfach nur irrwitzig sind! Ich bin ja sicherlich DRV-kritisch, aber finanziell sind wir dank Herrn Wild, dem wirtschaftliche Gründe beim Sponsoring "seines" Sports recht unwichtig sind, sicherlich bei dem, was wir "verdienen" (vor allem aus Laiensicht miese sportliche Leistung - "gegen einen Zwerg wie Georgien verliert Deutschland chnacnelos? Sind wir wirklich so schlecht"? gepaart mit Randsportart ergibt nunmal ganz schwache Werbewirkung, Punkt aus!)
März 25, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
@Nyny sehe ich genauso...... Mir ist durchaus klar das die Verantwortlichen im DRV
das Ehrenamtlich, neben ihrem Beruf machen.

Nur kommt halt irgendwann der Punkt in dem ich es nicht mehr "neben her" machen kann.
Dies muss ich erkennen und das Rückgrad haben und sagen "hey leute das wird mir zuviel. Wir benötigen unterstützung"

Ich kann dann nicht einfach weiterwursteln, wie bisher. Als Vorstand muss ich erkennen, dass mit dem sportlichen Bereich auch der admistrative Wächst vorankommen muss.

Dann muss ich mir halt Unterstützung ins Haus holen, von Fachleuten, Leuten die sich
auskennen.


Und unser geliebert Herr Niebel kann sich wirklich etwas mehr für den Rugbysport engagieren. Einige Türen öffnen. Tut er das ?
März 25, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
Sorry @Gerry aber mit genau so einer Meinung bleibt das deutsche Rugby im schönen rosaroten plüschigen Wohnzimmer. Verkümmert immer mehr bis sich wirklich kein Mensch mehr dafür interessiert.

Was ein Sponsor dafür bekommt? Sein Name, sein Produkt oder was auch immer, taucht in zusammenhang einer der bommensten Sportarten weltweit auf.

Was soll der Vergleich mit Soccer? Mir ist auch klar dass wir den Soccer in den nächsten 5 Jahren nicht überholen. Zumal es ja nicht ein Sponsor sein
muss, es können auch durchaus mehrere sein.

Und ich bin überzeugt, mit einer guten Strategie gewinnt man Sponsoren. Sponsoren die auch bereit sind etwas in Rugby zu investieren. Man muss nur den Sport bekannt machen.
Regelmässig und Ausführlich ins TV bringen. Es muss ein Konzept zur Gewinnung von Sponsoren erstellt werden. Ist Rugby erstmal in der Bevölkerung und im TV angekommen,
wird ein Sponsor sich überlegen ob er lieber einen Erstligsten im Rugby sponsert, als einen Zweitligisten im Soccer der vielleicht sogar im niemandsland der Liga rumdümpelt.

Eines steht für mich allerdings fest, mit der Einstellung :

"ne das ist alles unrealistisch, keine Firma wird jemals Rugby sponsoren, weil sie keine Gegenleistung erhält. Und schon gar nicht mit einem Millionenbetrag"

Mit solch einer Einstellung kommen wir bestimmt nicht weiter.

März 25, 2010

ru zab said:

938
...
ok. ich melde mich nochmal.
die geschichte "autohaus" sponsor kann im kleinen rahmen für vereine noch greifen aber doch nicht für einen deutschen sportverband. ich könnte hier etwa 10 großunternehmen nennen die weltweit den rugbysport unterstützen und aus deutschland gelenkt werden. bzw. sogar deutschstämmige firmem sind. also was soll diese meinung. wer nicht fragt der nicht gewinnt und wer nicht wenigstens ein kleines risiko eingehen möchte tritt auf der stelle.
"gegenleistungen" was für ein argument! vermarktung, steuerersparnisse und profit, darum geht es. hallo wir leben gerade im jahr 2010!!!! jedes große witschaftsunternehmen kann 1 und 1 zusammenzählen. nur leider hier nicht viele.
so nun nochmal : es geht um reinen gewinn für beide seiten. der profit ist für unseren sport und wenn dann finanzielle vorteile für die sponsoren rausspringen na dann bitte. so ist das geschäft.
März 26, 2010

ru zab said:

938
...
ach und eines noch, wir müssen keine andenen sportarten übertrumpfen oder konkurieren. wir müssen ein teil der sportlandschaft werden und nichts mehr.
soccer,soccer,soccer es ist doch nur neid. aber unangebracht. england hat die prämier ligue, und etwa weiter 50 prominente sportarten, und alles ist in ordnung. komisch wir heulen nur rum und bekommen nichts wirklich gebacken. schade!
März 26, 2010

Rugby_Leaguer said:

1030
...
@ruzab... wieso bekommen wir nichts gebacken?

Weil einfach der WILLE fehlt.

Sieht man doch hier an so manchem Kommentar. Vielleicht ist einigen noch nicht so in den Kopf gegangen, dass man Rugby profimässig angehen muss.
Man darf einfach nicht im "kleinbürgerlichen Denken" verhaaren!
Mir scheint allerdings dass 95 % der Menschen die in Deutschland mit dem Rugby zu tun haben, so denken. Deshalb wird sich auch nichts ändern...Leider...

März 26, 2010

Garry said:

904
...
@rugby-leaguer und Co: Du schreibst "Was ein Sponsor dafür bekommt? Sein Name, sein Produkt oder was auch immer, taucht in zusammenhang einer der bommensten Sportarten weltweit auf."

Ja super, da werden die Sponsoren ja gleich Schlange stehen, gottseidank sagt das denen jetzt endlich mal einer! Ein paar wenige tausend Menschen werden sich dafür interessieren, was auf dem Trikot steht. Rugby selbst ist dabei kein attraktiver Werbeträger in Deutschland, weil es a) Laien schwer zu vermitteln ist, dass ein Sieg gegen z.B. Moldawien eine anspruchsvolle sportliche Aufgabe darstellt und dass man gegen z.B. Georgien nicht auch nur den Hauch einer Chance hat und b) kein Mensch weiß, dass Rugby ein Gentlemen-Sport ist und die meisten denken, dass es eine völlig hohle Prügelei ist. Super Idee, dafür Geld auszugeben!

Also nochmal an euch Neunmalkluge: Redet doch nicht immer von "mit solchem negativen Denken kommt man nicht voran", sondern nennt mir doch einfach ganz konkret: Warum sollte sich ein Sponsor dazu entscheiden, den DRV zu sponsorn? Sportsponsoring ist ein Markt wie jeder andere - wer das beste Produkt bietet bekommt den Zuschlag zum entsprechenden Preis. Was ist das Produkt, dass der DRV auf diesem Markt anbieten kann: Ein paar tausend Interessierte und ansonsten knapp 82 Millionen Menschen, die von dem Engagement nie etwas mitbekommen werden oder aber die sogar gewisse (falsche!) Vorurteile über Rugby haben. Wenn ihr es so viel besser wisst als die Flaschen vom DRV, dann redet jetzt doch mal Klartext: Wieso sollte ein Sponsor sich für ein Engagement beim DRV entscheiden und nicht etwa bei einem deutschen Handball-, Fussball- oder meinetwegen Tischtennisclub. Oder in einen französischen, britischen, keltischen Rugby-Club? Für wenige 100.000 Euro gibt es jede beliebige Brust im Clubrugby als Trikotsponsor, wieso sollte man dann in den DRV investieren?

Also, nennt mal Gründe, anstatt anderen nur vorzuhalten, ihre realistischen Einschätzungen wären "kleinbürgerliches Denken"... ich kann auch schreiben "wir müssen 100 Millionen beschaffen, einfach mal bei Bill Gates fragen!" - ist das modernes Denken? Bringt das das deutsche Rugby weiter wenn ich völlige Fantasiesummen nenne ohne den Hauch eines vernünftigen Plans zu haben, wie dies umgesetzt werden soll? Der DRV ist zu blöd für dieses und zu doof für jenes - einfach lächerliche Ziele ausgeben, die einem das Sandmännchen im Schlaf zugeflüstert haben muss und dann schimpfen, dass diese nicht erreicht werden bzw. dass diese Ziele als das bezeichnet werden, was sie sind, nämlich schlicht vollkommener Blödsinn, den ihr nichtmal selber auch nur Anstalten macht zu belegen! Aber das bringt das deutsche Rugby ja voran... Mann, mann, mann, beschäftigt euch mal mit dem Thema Sportsponsoring und denkt dann doch nochmal ne Sekunde nach!

Und ausgekotzt, Feierabend, ich brauch nen Bier!
März 26, 2010

Nyny said:

108
Sponsoring etc...etc....
"...wir müssen 100 Millionen beschaffen, einfach mal bei Bill Gates nachfragen!"
Im Falle Schalke/Gazprom hats jedenfalls geklappt. Schalke hat über den Ex-Kanzler Schröder einfach mal bei Gazprom nachgefragt. Auf die Idee hätte man kommen müssen,

Zum anderen:
Ich würde Rugby sponsern weil ich in dem Sport mehr bewegen kann als mit derselben Summe in jedem anderen Mannschaftssport.

Ich würde Rugby sponsern wenn ich ein Produkt habe , das unbekannt ist und etwas für Aussenseiter. Beide sollen bekannter werden, mein Produkt und Rugby.

Ich würde Rugby sponsern, wenn mein Unternehmen ein Beerdigungsinstitut wäre.

Ich würde Rugby sponsern wenn ich mein Geld mit Contact-Linsen verdienen würde.

Ich würde Rugby sponsern wenn ich mit der Sicherheit von PKW-Insassen (Air-bags!)mein Geld verdienen würde. (Keiner beachtet Rugby - wir schon. Unser Airbag-System ist den Rugbyspielern abgeguckt...)

Ich würde Rugby sponsern wenn ich mit Abenteuerreisen mein Geld verdienen würde. ("Wen das Unbekannte reizt, wer das Ursprüngliche liebt, wem das erste beste noch lange nicht gut genug ist-der reist mit..."

Ich würde Rugby sponsern wenn ich warme (Sport-?)unterwäsche herstellen würde.
("Alle reden vom Wetter - wir nicht!")

ALs Versicherer würd ich Rugby ebenfalls sponsern. ("Er geht jedes Risiko ein, und sei es noch so ungewöhnlich - aber beim Versicherungsschutz macht er keine Kompromisse" Dazu ein entsprechendes Bild mit einem Rugbyspieler in Bedrängnis)

Ich würde Rugby sponsern wenn ich die Dienstleistung, etwas Unbekanntes bekannt zu machen, auf dem Markt anbieten wollte, z.B. als Werbeagentur.













März 26, 2010

Nyny said:

108
Notwendige Nachrede:
Zum Beerdigungsinstitut und zur Kontaktlinse würde mir auch noch ein guter Spruch einfallen. Die Schwierigkeit ist, dass das Beworbene genau bekannt sein müsste, dann hätte man sicher präzisere Einfälle als diese Fingerübungen.
März 26, 2010

Schlitzer said:

325
...
Erstmal bin ich zu 100% bei Garry. Die Phantasiesummen (6 Mio.€....), die hier genannt werden sind doch lächerlich. Wenn das alles so einfach ist oder wäre...

Aber zum Thema Beerdigungsinstitut...ja das wäre der richtige Partner für den DRV....
März 26, 2010

darthvader said:

87
...
und klar, der DRV Pokal, heißt dann ab sofort Pietäts Pokal :-)
und das örtliche Beerdigunsgunternehmen aus Heidelberg, Hannover oder Berlin zahlt ca. 20 Mio EUR, dafür dürfen die Rugbyplätze in Deutschland ab sofort als Friedhof genutzt werden. So was ähnliches macht das ja auch ManU...

@Garry, danke, dass hier einer realistisch ist, hier rennen zu viele Träumer rum, die wahrscheinlich keine Ahnung haben, was so in der realen Welt abgeht, insbesondere wie schwierig es ist Kohle einzusammeln. ich bekomme das seit Jahren in meinem Verein mit, und ich kann Euch sagen, das ist verdammt mühsam einige Euros einzusammeln. Und ich rede hier von der 1.Liga, nicht Verbandsliga Nord oder so. Natürlich muss man baggern und das Geld kommt nicht von alleine. Aber die Zahlen, die hier rumschwirren sind absolut irrsinnig. ABer ich glaube der DRV gibt jedme die goldene Vereinsnadel, der im 6 Mio beschafft. Wahrscheinlich wird dann sogar der Pokal nach ihm benannt, wenn das Beerdigungsinstitut nix dagegen hat...
März 26, 2010

ru zab said:

938

es gibt so in meinem umfeld ein sprichworft. "wer keine ahnung hat einfach die fresse halten" macht doch weiter so. ich verstehe leider nicht die einstellung.
ok. mein plan ist sowieso mit hilfe aller leute die rugbyunion nach vorne zu bringen. da haben wir ein klares ziel und wenn hier weiter nur alles in frage gestellt wird dann bitteschön. ich hatte gehofft das veränderungen willkommen sind, schade.
bevor ich aus den kommentaren genzlich aussteige bin ich der absoluten überzeugung das keiner mit den mir genannten summen umgehen kann. sorry, ist klar ru zab spinnt ja nur. macht mal weiter so und unser sport wird verkümmern weil nur genörgelt und auf eine gute fee gewartet wird.
investieren in den gesamten verband ist nur richtig, aber wenn immerwieder stimmen alles hinterfragen und schlechtreden , hat man einfach keinew lust mehr.
jetz ist echt schluss

vielen dank

ru zab
März 26, 2010

ru zab said:

938
...
ich bin sehr enttäuscht.
nochmals vielen dank der offenen ohren und macht mal weiter alles schlecht. viel glück und sportliche erfolg.

ru zab

nun bin ich raus!!!!!!
März 26, 2010

darthvader said:

87
...
@ru zab: ok, wenn Du das kannst, dann melde dich doch einfach bei CPB, der freut sich über jede Hilfe, da bin ich mir sicher. aber nur rumlabern und behaupten der DRV bekommt nix gebacken und das sind alles Pfeifen, kann ich auch. Mach was. dann haben alles was davon. und dein Sprichwort gilt wahrscheinlich auch für Dich, sonst würdest Du nicht nicht Behauptungen aufstellen und solche Wahnsinnszahlen in den Raum werfen. Hast Du eine Ahnung, was 6 Millionen sind? Für die Summe kannst Du Dir mehr als den DRV kaufen, da kann man im DFB als Premiumsponsor einsteigen und die haben Erfolg. Und 6 Unternehmen, die 1 Mio, zahlen, findest Du auch nicht, nichtmal 12 die 500.000 zahlen, oder 24, die 250.000 löhnen etc.Die Kohle kommt dann, wenn der Erfolg da ist und nicht vorher.
Natürlcih will ich, dass das deutsche Rugby erfolgreich ist, aber da fehlt die Tradition, das psoitive Imgage (brutal) und und und...
und nein, ich will kein plüschiges Wohnzimmer. und wer den RGH Platz als plüschig bezeichnet, hat eh dezente Warnehmungsstörungen, das ist ein zugiger, ungemütlicher Acker, aber das sind wohl mehr oder weniger alle Rugbyplätze in Deutschland.
und davon abgesehen, ich will lieber 15 Spieler auf dem Platz, die aus dem Verein oder zumindest aus der Region kommen, als 15 Kiwis, Südafrikaner, Aussies oder eine Mischung aus allem. Wer will schon eine Mannschaft, die nur für Kohle den Arsch bewegt und die bei 10 EUR weiterziehen? ich nicht. denn dann kann ich zum Eishockey oder Basketball. und die spielen in einer Halle im Trockenen und ich müßte nicht bei Wind und Wetter draußen stehen. Aber Scheiß drauf. Lieber nass und verfroren und eine Mannschaft, bei der ich sogar noch die Jungs kenne, als 15 gesichtslose Söldner. Denn das ist die Alternative.
März 27, 2010

AnonyMouse said:

89
...
Der DRV geht seit ca. 2-3 Jahren davon aus das sein Jahresbudget 3-5 Jahre nach der Entscheidung das Rugby Olympisch wird auf ein Volumen von etwa 6-8 Millionen pro Jahr ansteigt.
Die Aufstockung von festangestellten Mitarbeitern (siehe George Simpin) und die Einbeziehung von externen Profis wird in dem Maße zunehmen in dem die Gelder gesichert zur Verfügung stehen.
Viele der hier skizzierten Ideen hat der DRV bereits vor Monaten und Jahren analysiert und durchgespielt.
Gibt es keine wirklich neuen, realistisch durchsetzbaren Visionen?
März 27, 2010

Nyny said:

108
...
Falls noch irgendwelche Zweifel bestehen: Das mit dem Beerdigungsinstitut und der Unterwäsche war nicht ganz ernst gemeint. Ich dachte so ein Jokie zwischendurch entkrampft die Diskussion...
Zu darthvader: Ich finde seine Ansicht falsch, was die 'Spieler aus dem Verein oder zumindest der Region' betrifft. Ich für mein Teil möchte möglichst gutes Rugby sehen, egal ob die Spieler aus der Region oder woher auch immer kommen...(Wer lebt schon in der Region aus der er kommt? Damit wird dem Sport seine Integrationsfähigkeit abgesprochen.
Die Unterstellung sie würden nur für Kohle den Arsch bewegen und für 10 € mehr weiterziehen ist durch nichts belegt und schliesslich: Darthvaders Wahrnehmung ist arg getrübt angesichts der vielen Ausländer, denen es (als Funktionär, Trainer oder Spieler)zu verdanken ist, dass in ganzen Landstrichen Rugby überhaupt vorkommt.



März 27, 2010

pressewart said:

328
Deutschland steigt ab/...
@ AnonyMouse: "Viele der hier skizzierten Ideen hat der DRV bereits vor Monaten und Jahren analysiert und durchgespielt."

Analysieren und durchgespielen, heißt noch lange nicht, dass die richtigen Schlüsse gezogen und die bestmöglichen Entscheidungen getroffen werden....
Neben dem "erlauchten" DRV-Präsidium und -Vorstand haben alle anderen Funktionäre, Spieler und Fans auch das Recht auf Gedankenspiele und die entsprechenden Äüßerungen. Da spielt es keine Rolle wie richtig oder falsch sie liegen.
Vielleicht sollten sie ihr Recht zukünftig wesentlich verstärkt und kritischer wahrnehmen, damit sie den DRV-Gremien besser auf die Sprünge helfen können.
Vielleicht werden dann solche Desaster vermieden.


März 27, 2010

kritiker said:

1689
thema: geld
wenn das Geld so leicht vom Baum zu pflücken wäre: warum schafft es dann so ein tolles Produkt wie TR nicht, sich selbst zu finanzieren (durch Sponsoren, nicht Spenden)?
Die Kosten liegen bei einem Bruchteil von dem, was der DRV bräuchte und im Machbaren eines jeden Unternehmens (fast), TR lässt sich SEHR viel besser vermarkten (im Moment) und ist einfach attraktiver (auch im Moment vielleicht).

a.h.
März 27, 2010

darthvader said:

87
...
um noch eines klarzustellen. wenn 2, 3 oder 4 Ausländer in einer Mannschaft sind, sage ich ja nix, denn frisches Blut belebt. Aber was bringt es dem deutschen Rugby oder der Nationalmannschaft, wenn 12,13 oder 14 Ausländer in einer Mannschaft sind? Und hat das Modell Frankfurt oder HRK das deutsche Rugby weitergebracht? Wer ist denn Erster in der Buli? die RGH. und die setzt auf die Jugend und stellt einen beträchtlichen Anteil an der Nationalmannschaft. Und der HRK? die haben massig Ausländer und sind aktuell 5ter. Und gegen die Vereine oder Verbandsoberen aus Heidelberg zu schimpfen ist auch unnötig. Na und. Hier sind nunmal 4 Clubs in der Buli und die sind erfolgreich. Was bringt es einen Retortenclub in HH, München oder Leipzig aus dem Boden zu stampfen und dafür die Heidelberger zu fusionieren oder aus der Buli zu werfen? Nix. Weil ich mir nicht vorstellen kann dass a) so ein Retortenverein erfolgreich ist, zumindest was die Zuschauer angeht und b) wer vom TSV oder SCN zB will denn mit dem jeweils anderen fusionieren? nur weil es von oben aufgedrückt wird. da geht doch keine Sau mehr hin.
März 27, 2010

ru zab said:

938
...
sorry, ich wollte mich ja eigendlich nicht mehr äußern, aber einmal möchte ich noch.
kein mensch spricht von retortenmannschaften. das es weiterhin einkäufe aus dem ausland geben wird, ist unumgänglich, weil sonst das niveau verloren geht. klar ist eine erfolgreiche mannschaft für sponsoren interessanter. also rede ich von einem teil der teams mit einer begrenzten anzahl an ausländischen spielern.
was aber in der nationalmannschaft in den nächsten , fünf jahren , nicht der fall sein sollte. bis wir unseren nachwuchs auf ein konkurenzfähiges niveau gehoben haben brauchen wir JETZT unbedingt erfolgserlebnisse. jetzt muss ein umbruch her, und der schlüssel für den erfolg liegt in einer konkurenzfähigen nationalmannschaft.
jetzt noch mal zum thema etat. mir kommt das so vor als ob hier einige leute angst vor den mir genannten summen haben. 6 mio. sind doch keine irrutopische summe. was heißt vom baum pflücken, das geld wächst nicht, investoren reden glaube ich eine etwas andere sprache als so einige kommentatoren hier. man muss sie nur gewinnen.
ich möchte hier noch eines betonen, ich habe nie die arbeit des drv in frage gestellt oder tiefgründig fehler zugewiesen. wenn der eindruck entstanden ist dann bitte ich dieses zu entschuldigen.
ich habe nur meine sichtweise dargelegt.

schaffen wir es ein proffesionelles managment zu angagieren, die sich selbst aus den gewinnen finanzieren, sind die summen nicht unrealistisch und innerhalb kürzester zeit rasseln die werbetrommeln uns alles notwendige, rugby zu vermarkten
startet durch.
März 28, 2010

darthvader said:

87
...
6 Mio sind nicht irrutopisch das stimmt. die sind irre und utopisch. wir haben meines Wissens aktuell ca. 500.000 p.a. wie soll da plötzlich das 12fache herkommen. entweder ein Rugbyverrückter gewinnt einen Lotto Jackpott mit 30 Mio und spendet, oder das Thema kannst Du vergessen.
Sorry. Aber Realität schadet nicht. Aber Wahnsinn schadet.
März 28, 2010

mongo said:

97
Master Card Studie
Liesst man sich die Studie (leider nur in Englisch) mal in Ruhe durch sind 6 Millonen eigentlich PillePalle . Es ist unglaublich wie Rugby um uns herum bommt und Geld generiert. Das ganze erinnert mich an einen Hurrikan ,drum rum ist die Hölle und im Auge desselben kannst du draussen sitzen und Kaffee trinken.
Diesen Zahlen nach zu urteilen ist es nahezu hirnrissig das ausgerechnet die grösste europäische Volkswirtschaft mit der grössten Bevölkerungszahl von dieser Geld und ERfolgsmaschine komplett abgekoppelt ist.
Besonders interessant ist der unter Abschnitt der klar zeigt das Erfolg sexy macht, schaut euch die Zahlen Italiens an, was neue Spieler anbelangt.
Was wir brauchen sind auslaändische Investoren aus diesen Ländern , die das Potential sehen und bereit sind mal kurz 6 schlappe Millionen zu investieren. Was Italien generieren kann 58 Millionen müßten wir mit der schieren Grösse allemal schaffen.
Aber lest einfach selbst:http://www.prlog.org/10597842-rugby-growing-in-popularity-and-booming-commercially-mastercard-study.html
März 28, 2010

mongo said:

97
Master Card Studie
Es wäre vielleicht keine schlechte Idee wenn der DRV sich mal offiziell um eine Expertise von diesen Profis bemühen würde, wie Rugby mittelfristig zum deutschen Boomsport entwickelt werden kann, incl.Strategien und Anbahnung von Geschäftskontakten!
März 28, 2010

ru zab said:

938
...
@ darthvader
mich ärgert ein wenig dein absoluter pessimismus. da hoffe ich doch sehr das es in deutschland viele andere menschen gibt die ziele auch verfolgen und umsetzten wollen.
ich möchte dich keineswegs angreifen oder in irgendeiner weise maßregeln, leider kenne ich dein wirtschaftliches verständnis nicht, wenn aber auch nur ein unternehmer so denken würde wie du dann ist seine firma schon vor der eröffnung kaputt.
"wie soll da plötzlich das 12fache herkommen". durch investoren die eine weitere plattform für ihren erfolg sehen. also ich meine hier nicht das dorfansässige autohaus. ich rede von wirtschaftsunternehmen. es schenkt uns keiner etwas also heißt es dafür zu arbeiten. nicht schlechtreden.
außerdem ist die summe von 6 mio. eine von mir eingebrachte zielsumme. wenn es dann erstmal die hälfte ist, wäre doch super. ist ja dann nach deiner rechenweise nur noch das 6fache. geht doch.

aber alles in ordnung, es herrscht ja glücklicherweise meinungsfreiheit. also für alle!!!!!
März 28, 2010

Kommentar schreiben
Du mußt angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

busy
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. März 2010 )
 
< vorheriger Artikel   nächster Artikel >

Top Try Scorer - REC Division 1A

Julen Goia Iriberri (ESP)   4
Kehoma Brenner (DRV)   3
Zurab Zhvania (GEO)   3
Adrian Apostol (ROM)   3
Guillaume Rouet (ESP)   3

gesamte Tabelle

Conversions - REC Division 1A

Valentin Calafateanu (ROM)   6
Bradley Linklater (ESP)   6
Dan Snee (ESP)   4
Ramil Gaysin (RUS)   4
Lasha Khmaladze (GEO)   4

gesamte Tabelle

Penalties - REC Division 1A

Merab Kvirikashvili (GEO)   9
Pedro Bettencourt Avila (POR)   8
Valentin Calafateanu (ROM)   5
Ramil Gaysin (RUS)   4
Chris Hilsenbeck (DRV)   4

gesamte Tabelle

Yellow Cards - REC Division 1A

Javier de Juan (ESP)   1
Zurab Zhvania (GEO)   1
Julien Bardy (POR)   1
Dorin Manole (ROM)   1
Julius Nostadt (DRV)   1

gesamte Tabelle

Red Cards - REC Division 1A

honeypot@totalrugby.de
wetten auf tipico.de
Advertisement
Advertisement