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TotalRugby Vorschau 1. Bundesliga - 6. Spieltag 2009/2010
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Geschrieben von Jamie Deuce   
Donnerstag, 8. Oktober 2009

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Beim letzten Kräftemessen zwischen dem Berliner RC und der RG Heidelberg gelang es den Hausherren die Angriffsbemühungen der Gäste im Keim zu ersticken - (c) May

Der 6. Spieltag steht an und die Vorschau bekommt künftig ein etwas anderes Gesicht. TotalRugby wird jede Woche 1-2 Topspiele auswählen, von welchen es eine Vorschau in der alt bekannten Länge geben wird. Von den weniger brisanten Spielen wird es natürlich auch eine Prognose geben, aber wir werden versuchen, diese künftig etwas kürzer und knackiger als gewohnt zu gestalten. Auch diese Woche versuchen wir uns folglich wieder in der Kunst der Weissagung.

Heidelberger RK : ASV Köln
Samstag, 10. Oktober 14:00 Uhr

Der zu Beginn der Saison kräftig stotternde Beimotor der Ruderer hat an Fahrt gewonnen und läuft inzwischen geschmeidig. Auch das Lazarett lichtet sich langsam, zwar sind die U21-Nationalspieler Brenner (Hand), Missal und Fraser (beide Schulter) genauso weiter verletzt wie Nummer 8 Andreas Kerber (Knie) und Gedrängehalb Dominic Gantz (Hand), und auch der Einsatz des bulligen Innendreiviertel Anjo Buckman scheint fraglich (Patellasehnenverletzung), dafür stehen Christoffer Neureuther, Eric Treiber, Daniel Armitage und Steffen Liebig vor der Rückkehr in den Kader. Die Moral im Team der Ruderer ist nach den zuletzt zufriedenstellenden Ergebnissen auf dem Aufschwung und das Ziel für das Heimspiel gegen den Aufsteiger müssen 5 Punkte sein. “Die Mannschaft ist aber nach dem starken Spiel der Kölner gegen den Berliner RC gewarnt und wird die Gäste nicht unterschätzen”, so Rekonvaleszent Steffen Liebig. Im Training legte Coach Murray Archibald das Hauptaugenmerk auf das Abstellen der Fehler aus dem Spiel gegen den RK 03 Berlin. Zudem wurde mit hoher Intensität am Kontaktspiel sowie der Fitness der Spieler gefeilt.

Der ASV Köln war gegen den Berliner RC 80 Minuten ganz nah dran am ersten Punktgewinn dieser Saison. Das Spiel der Rheinländer zeigte sich durch das Mitwirken der drei Neuzugänge aus Georgien ebenso positiv beeinflusst, wie durch Rückkehr des nach langer Verletzungspause erstmals in die Startaufstellung zurückgekehrten Sandro Metzler. Das Comeback des erfahrenen Kölner Gedrängehalbs und Mannschaftskapitäns der Jecken, welcher schon mit dem DRC Hannover die Meisterschaft und mit der RG Heidelberg den DRV Pokal gewinnen konnte, verlieh vor allem der unerfahrenen Hintermannschaft der Weinroten mehr Stabilität. Gegen die angriffslustige Hintermannschaft der Heidelberger um den überragenden Pieter Jordaan wird es besonders wichtig sein, die Verteidigungsreihen zu organisieren, möchte man an die guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen.

TotalRugby Prognose: Beim ASV ist man sich bewusst, dass man dazulernen muss, um in der ersten Liga zu bestehen und das Spiel gegen den Berliner RC stellte unter Beweis, dass sich die Kölner auf dem richtigen Weg befinden. Doch es war ein Kraftakt gegen die Hauptstädter, und das bundesligaunerfahrene Kölner Team wird nicht dazu fähig sein, eine solche Energieleistung ein zweites Mal binnen nur sieben Tagen abzurufen, zumal das “Team Capri-Sonne” sich langsam zu finden scheint und einmal in Fahrt von keinem Bundesligateam so leicht gestoppt werden dürfte. Der HRK fährt seinen ersten Heimsieg ein und dazu noch einen hohen, nach Spielende zeigt die Punktetafel in Heidelberg-Kirchheim mehr als 70 Punkte Unterschied.

 

DSV Hannover 78 : RK 03 Berlin
Samstag, 10. Oktober 15:00 Uhr


Das erste Topspiel des 6. Spieltags findet im Tabellenkeller statt, wenn der DSV Hannover 78 den RK 03 Berlin zu Gast hat. 78-Coach Bernd Gabbei hat die Messlatte für sein Team hochgehängt, die ersten Punkte sollen eingeholt werden und am besten gleich vier oder fünf an der Zahl. Es kommt also gelegen, dass das Trainer-Team, dem neben Gabbei noch die verdienten Ex-Nationalspieler Martin Schmidt und Andreas Muder angehören, annähernd die beste Fünfzehn auf das Spielfeld schicken kann. Außer Routinier Andy McGee und Nummer 8 Mark Gordon sind alle Mann an Bord. Gordons Platz in der Mitte des Gedränges wird erneut Philipp Ehbrecht einnehmen, von dessen Leistung gegen den Sportclub Neuenheim sich Gabbei beeindruckt zeigte. Der 34-jährige soll mit dazu beitragen, dass man sich im Sturm “nicht verstecken muss” und die eigene Hintermannschaft sieht Gabbei – nach den zuletzt gezeigten Leistungen völlig zu Recht – als eine der stärksten der gesamten Liga. Das Prunkstück im Spiel des Aufsteigers wird durch die Rückkehr von Verbinder Will Gough und dem sicheren Kicker Marvin Dieckmann noch stärker werden und auch der unerschrockene Innendreiviertel Vivile “Billy” Dakunimata wird bis zum A