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Nach dem EM-Auftakt in Makarska: Highlights und die Suche nach Konstanz
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Montag, 10. Juni 2024

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In drei Wochen treten Deutschlands Siebener-Teams erneut bei den Hamburg 7s an. Foto (c) Perlich

Das erste von zwei EM-Turnieren des Sommers ist Geschichte. In der kroatischen Hitze im malerischen Adria-Ort Makarska können sowohl Deutschlands Siebener-Frauen, als auch die Männer auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken - auch wenn es weiterhin viel zu tun gibt. In drei Wochen folgt dann der zweite Heim-Auftritt in Hamburg (Tickets gibt es hier) und für beide Nationalteams geht es noch um sehr viel.


Deutschlands Siebener-Frauen haben das erste EM-Turnier im kroatischen Makarska auf Rang sechs beendet, dem besten Finish seit Jahren und dennoch war die Stimmung im deutschen Team anschließend nicht ausnahmslos positiv. Das liegt aber in erster Linie am gestiegenen Anspruch, den dieses Team von Kapitänin Mette Zimmat an sich selbst stellt.

Das absolute Highlight aus deutscher Sicht war der dramatische 22-19 Sieg über das Team GB, an das man sich noch länger zurückerinnern wird. Der Triumph gegen das Mutterland brachte die deutschen Frauen erst in das Finale um Rang fünf, wo man aber gegen Tschechien nicht erneut mit derselben Intensität auftreten konnte und mit 0-36 relativ deutlich unterlag.

Auch deshalb betont Trainer Gareth Jackson anschließend im Gespräch mit TR: „Wir sind noch nicht am Ende unserer Entwicklung angekommen und können aus diesem Turnier sehr viel mitnehmen, vor allem wertvolle Erfahrungen!“ Der Engländer, der seit diesem Jahr für Rugby Deutschlands Frauen verantwortlich ist, unterstrich ebenso: „Ich kann nicht beschreiben, wie stolz ich auf die Mädels bin!“

Eine Leistung, auf die man stolz sein kann, so die Einschätzung co

Man wachse derzeit als Team weiterzusammen, was natürlich auch damit zusammenhänge, dass man das Team weiter verjüngert habe. „Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind“ - gegen Großbritannien hat man trotz eigener Fehler immer wieder Lösungen für die Herausforderungen gefunden, die das Team GB mit seinem Druck produziert habe.

Nun müsse man sich in die Lage versetzen, dieses Niveau über ein ganzes Turnier hinweg zu halten. In den nächsten drei Wochen werde man dementsprechend intensiv trainieren. Platz fünf ist für die Hamburg 7s weiterhin das Ziel, das man mit dem heimischen Publikum im Rücken versucht zu erreichen - das würde dann unter Umständen auch die Quali für die Challenger Series bedeuten und damit den nächsten Schritt für dieses Team.

Deutschlands Siebener-Frauen besiegen Großbritannien

 

Wolfpack zeigt Reaktion nach Madrid-Enttäuschung

Der dritte Rang wurde am Ende mit einem 31-5 im kleinen Finale gegen Georgien mehr als souverän herausgespielt, womit das deutsche Wolfpack mit sehr guten Karten in das zweite EM-Turnier in Hamburg starten wird. Dass das Team vom Trainerteam Feijo und von Grumbkow nur fünf Tage nach der Enttäuschung von Madrid bei Temperaturen von über 30 Grad an der kroatischen Küste diese Reaktion gezeigt hat, zeugt vom Charakter des Teams und ist keine Selbstverständlichkeit. .

Wären da nicht diese Iren, die man in der Gruppenphase beim 12-12 am Rande einer Pleite hatte und nur durch das eigene überhastete Spiel in der Schlussphase nicht schlug und gegen die man im Halbfinale deutlich unterlegen war. Das Team um Leinster-Superstar Hugo Keenan, der noch im März mit Irland die Six Nations gewonnen hatte, konnte sich gegen das deutsche Team vor allem am Kontaktpunkt und in der Luft Vorteile verschaffen.

Um in Hamburg eine Chance auf den Titel zu haben, muss das deutsche Team hier an sich arbeiten. Mit dem Umbau des Teams und der dramatischen Verjüngung in den letzten 18 Monaten hat das Wolfpack an Speed gewonnen, wohl aber ein wenig an physischer Härte verloren, was auch schon gegen Kenia in Madrid ein Problem war. Die Lösung muss dabei nicht unbedingt darin bestehen, mit voller Härte gegenzuhalten - noch schnellere Rucks und bessere Lösungen im Kontakt könnten ebenso zielführend sein.

In jedem Fall hat man vor dem letzten Highlight des Sommers noch einige Aufgaben zu erfüllen, wenn man die sehr positive Entwicklung dieses jungen Teams fortführen will. Die stark verjüngte Mannschaft von Kapitän John Dawe hat in Hamburg in jedem Fall noch einmal die Chance, sich auf allerhöchstem Niveau zu begeistern und dann hoffentlich auch um den EM-Titel mitzuspielen.

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