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TR-Update international: Leinster und Toulouse machen Traumfinale klar, Pumas schreiben Geschichte
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Dienstag, 7. Mai 2024

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Vier Mal konnte Leinster den Champions Cup gewinnen - doch die letzten drei Endspiele gingen allesamt verloren - das soll sich in London nun ändern.

Im Rugby Champions Cup werden Leinster und Toulouse Ende Mai in London um den Titel spielen. Die beiden packenden Halbfinalspiele wurden jeweils von den Favoriten gewonnen, jedoch war es weitaus knapper und spannender als erwartet. Derweil gibt es in der Olympiasaison bei den Singapore SVNS einige spannende Resultate - unter anderem stehen die möglichen Gegner des deutschen Wolfpacks in Madrid fest.

Am Ende haben sich die beiden Favoriten in ihren Heimspielen durchgesetzt. Doch es war in beiden Halbfinals deutlich enger, als man das vorher erwartet hätte. Leinster gelang gegen die Northampton Saints ein brillanter Start mit einem Doppelpack von James Lowe. Vor einem Rekordpublikum von fast 83.000 Zuschauern im Croke Park von Dublin spielte Leinster den englischen Tabellenführer nahezu an die Wand.

Als dann Lowe Anfang des zweiten Durchgangs zu seinem Hattrick freigespielt wurde, schien die Messe gelesen. Doch die Gäste aus Mittelengland ließen nicht locker und kamen mit zwei späten Versuchen noch einmal ins Spiel und lagen fünf Minuten vor Schluss nach Versuchen von Hendy und Seabrook nur noch drei Zähler zurück.

Doch Leinster rettete den Vorsprung über die Zeit, ganz zur Freude der über 80.000 Leinster-Fans. Viele von ihnen werden sich in 2,5 Wochen auf den Weg nach London machen, wo im Tottenham-Stadion das Endspiel des Wettbewerbs stattfinden wird. Der Gegner wird dann das einzige Team sein, das in der Geschichte des Wettbewerbs erfolgreicher als die Männer aus Dublin war.

Denn Stade Toulousain setzte sich in einem mit offenen Visier geführten Halbfinale gegen die Harlequins mit 38-26 durch. Sechs Versuche erzielte Toulouse dabei und wichtigster Spieler war wieder einmal der menschliche Cheat Code Antoine Dupont, der selbst einen Doppelpack beisteuerte.

Doch Toulouse wackelte zwischenzeitlich, als die Quins ein bereits sicher geglaubtes Spiel noch einmal eng machten und auf fünf Zähler herankamen. Doch Pumas-Außen Juan Cruz Mallía machte mit seinem Versuch alles klar und brachte Stade Toulousain ins Endspiel, das für den Klub bereits das achte sein wird. Das Ziel ist dabei natürlich der sechste Titel gegen Leinster sein, das in den letzten fünf Jahren drei Mal im Europacup-Endspiel verloren hatte - zuletzt zwei Mal gegen La Rochelle.

Dupont, Ntamack und Co. sorgten für die achte Finalteilnahme für Toulouse

Argentinien gewinnt erstmals Siebener-Serie

Bei den Singapore SVNS gingen beide Titel an Neuseeland. Die Black Ferns schlugen im Endspiel Australien und gewannen damit auch die Serie insgesamt vor den Australierinnen, bevor in Madrid beim finalen Event der Titel unter den Top acht vergeben wird.

Bei den Herren war Neuseeland ebenso erfolgreich, doch über die gesamte Saison hinweg war Argentinien das erfolgreichere Team und gewann damit erstmals die Gesamtwertung - dank eines dramatischen Comebacks gegen die Südafrikaner nach 0-10 Rückstand. Bei den Pumas-Veteranen wie Gaston Revol löste dieser historische Triumph Tränen auf dem Rasen aus.

Neuseeland gewinnt das Turnier, die Pumas die Series

Nun steht auch fest, welche Teams in Madrid beim letzten Event vom 31.5. bis zum 2.6. gegen den Abstieg spielen. Die USA, Spanien, Samoa und Kanada werden dann gegen die vier besten Teams aus der Challenger Series antreten - unter Umständen auch gegen das deutsche Team, das sich in zwölf Tagen in München dafür qualifizieren kann.

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