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Schwarze Adler: Deutlicher Auswärtssieg zum Trophy-Auftakt
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Geschrieben von DRV Pressemitteilung   
Sonntag, 31. Oktober 2021

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In Litauen zeigten die Adler einen starken Auswärts-Auftritt und gewannen souverän mit Bonuspunkt. Foto (c) Perlich
Die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft ist mit einem deutlichen Auswärtssieg in Litauen in die Saison 2021/2022 in der Rugby Europe Trophy gestartet. Das ersatzgeschwächte und dadurch sehr junge Team von Nationaltrainer Mark Kuhlmann, in dessen Reihen nicht weniger als sieben Spieler ihr Debüt im Trikot der Schwarzen Adler gaben, setzte sich im Rugby Academy Stadium von Siauliai souverän mit 46:16 (19:9) durch, legte dabei sieben Versuche und nahm am Ende sogar einen Extrapunkt für die Tabelle aus dem Baltikum mit. In zwei Wochen geht es für das Kuhlmann-Team bereits weiter. Dann ist man am Samstag, den 13. November, ab 15 Uhr zu Gast in Polen, dass heute in der Ukraine einen knappen 27:24-Sieg einfuhr.

„Wir können wirklich sehr zufrieden sein heute“, konstatierte Nationaltrainer Mark Kuhlmann nach der Partie. „Wir hatten das Geschehen über die meiste Zeit sehr gut im Griff, haben uns auch was zugetraut und, wie ich finde, auch attraktiv Rugby gespielt. In der zweiten Reihe waren wir auch im Gedränge eindrucksvoll überlegen. Das hat alles schon richtig gut ausgesehen, wenn man noch bedenkt, dass dieses Team mit sieben Debütanten in dieser Formation noch gar nicht zusammengespielt hat.“
In den ersten 20 Minuten hatte das deutsche Team gleich in mehrfacher Hinsicht Probleme, ins Spiel zu kommen. Auf der einen Seite baute Litauen früh mit gutem Ballhandling und schnellen Vorstößen früh Druck auf, zudem spielten die Schwarzen Adler im ersten Durchgang mit starkem Gegenwind, was vor allem das Kickspiel enorm erschwerte. So waren es die Gastgeber, die mit zwei Straftritten (2. und 5.) die ersten Punkte auf die Anzeigetafel brachten und mit 6:0 in Führung gingen. Doch in der Folge übernahm die DRV-Auswahl mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz. In der 8. Minute roch es bereits nach dem ersten Versuch, doch der deutsche Sturm konnte die letzten harten Meter mehrfach nicht gehen. In der 12. Minute war man dann zwar im Malfeld, brachte aber den Ball nicht regelkonform zu Boden.
Aber in der 22. Minute war es Kapitän Jörn Schröder, der den Knoten platzen ließ: Wieder musste der Sturm vor der gegnerischen Mallinie unter den Stangen hart um die letzten Zentimeter kämpfen, aber am Ende stand diesmal der erste Versuch für den DRV, den Oliver Paine sicher erhöhte und damit den Spielstand in eine 7:6-Führung drehte. Und nur drei Minuten später tankte sich Justin Renc nach mehreren guten Angriffsphasen zum Versuch durch und stellte die Weichen für den DRV schon vorzeitig auf Sieg. Denn in der Folge hatten die Adler den Gegner immer besser im Griff. Litauen kam nurmehr zu einigen Entlastungsangriffen, von denen für die gut zupackende deutsche Abwehr allerdings kaum Gefahr ausging. Stattdessen spielte Deutschland in der 31. Minute schnell, zeigte gutes Passspiel, und am Ende lief Maximilian Kopp halblinks beinahe ungehindert zum dritten Versuch ein. Paine erhöhte wiederum sicher zum 19:6. Litauen konnte vor der Pause lediglich noch durch einen dritten erfolgreichen Straftritt aus knapp 35 Metern auf 9:19 verkürzen.
Fast unmittelbar nach dem Wiederanpfiff schlug Deutschland erneut zu. Felix Lammers setzte mit dem Ball in der Hand auf der linken Seite zu einem Sprint an, der erst im litauischen Malfeld endete (42.). Wenig später vergrößerte Oliver Paine für die nun klar überlegenen Gäste mit einem Straftritt aus kurzer Distanz den Abstand auf 18 Zähler zum 27:9 (50.).
Die Litauer, die nun keine Lösungen mehr fanden gegen das Spiel der Adler, deren schnelles Laufspiel aus der Anfangsphase entzaubert schien, schöpften womöglich noch mal etwas Hoffnung, als in der 55. Minute die deutsche Abwehr am Ruck eine Lücke offenließ, durch die sich ein Gegner ins Malfeld warf zum einzigen litauischen Versuch der Partie. Doch das sollte auch schon die letzte nennenswerte Aktion der Gastgeber gewesen sein. Denn danach spielten fast nur noch die DRV-Mannen. Immer wieder bereitete der nun immer stärker agierende Sturm Aktionen vor, und sowohl in der 60. wie auch in der 66. Minute war es der eingewechselte Nico Windemuth, der beinahe zwei identische Versuche direkt an der Malstange legte, die Oliver Paine mühelos erhöhte. Paine hatte zudem zwischendurch sogar noch einen Straftritt aus etwa 30 Metern nur knapp neben das Tor gesetzt (64.). Beim Spielstand von nun 41:16 waren die Messen gelesen, aber Deutschland hatte noch einen Pfeil im Köcher. In der 80. Minute belohnte sich noch Zani Dembele für eine starke Leistung mit einem Versuch in der rechten Ecke zum auch in der Höhe am Ende völlig verdienten 46:16-Sieg.

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