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Insgesamt 7. Platz für die Deutschen bei der World Rugby Sevens Series
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Geschrieben von TotalRugby Team   
Samstag, 9. Oktober 2021

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Ein beachtlicher siebter Platz sprang bei der Series der besten Teams raus.

Ende September fanden in Kanada die 2021 World Rugby Sevens Series statt, ein Wettbewerb im Siebener Rugby der Herren. Aufgrund der Einschränkungen wegen der Ausnahmesituation waren es erstmals nur zwei Turniere in der Serie, statt den üblichen zehn. Während im vergangenen Jahr noch sechs Nationen die Turniere ausrichteten, war es in diesem Jahr nur “ The Great White North”. Gleichzeitig wurde auch die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften von 16 auf 12 Teams reduziert, weshalb auch einige der besten Nationalmannschaften wie Frankreich, Neuseeland, und Australien nicht antraten. England, Schottland und Wales traten gemeinsam als Großbritannien bei den Turnieren an.

Neben den dauerhaft teilnehmenden Mannschaften waren einige Teilnehmer per Einladung zu dem Turnier hinzugefügt worden, wie es bei der World Rugby Seven Series üblich ist - so auch die deutsche 7er-Nationalmannschaft. Damit ist sie das erste Mal seit 2009 mit von der Partie, worüber sich sowohl die Fans als auch der Deutsche Rugby-Verband (DRV) sehr freuten. Vorstand Manuel Wilhelm führte es auf die harte Arbeit zurück, die im vergangenen Jahrzehnt im Bereich des deutschen Rugbys stattgefunden hat und sah die Einladung als Bestätigung eben dieser Entwicklung. Neben Deutschland gehörten zu den vertretenen Nationalitäten:

  • Kanada
  • Chile
  • Großbritannien
  • Hong Kong
  • Irland
  • Jamaika
  • Kenia
  • Mexiko
  • Südafrika
  • Spanien
  • USA

In der Gruppe der Deutschen in Vancouver warteten Kanada, Chile und die USA als Gegner und das stellte für das Team eine durchaus herausfordernde Aufgabe dar. Im Sportwetten Vergleich der renommierten Anbieter war der Konsens relativ eindeutig, dass das Turnier zwischen Südafrika und Großbritannien entschieden werden würde. Eine Einschätzung, die sich bewahrheiten sollte, da die Südafrikaner sowohl das erste Turnier in Vancouver als auch das zweite Event in Edmonton für sich entscheiden konnten. Die „Blitzboks“ schlugen im ersten Finale die Nationalmannschaft aus Kenia, im zweiten Finale bezwangen sie Großbritannien. Mit Ronald Brown (91) und Muller du Plessis (65) stellten sie außerdem die beiden Topscorer des Turniers und gewannen die diesjährige Series durchaus verdient und überzeugend.

Auf beide Turniere gesehen belegte das deutsche Team den insgesamt siebten Platz. In Vancouver musste man sich erst deutlich gegen Kanada und die USA geschlagen geben, besiegte Chile aber anschließend mit 36-12. Gegen Mexiko im Halbfinale um den neunten Rang fegte man den Gegner mit 41-0 vom Platz, ehe jenes Team dann gegen Jamaika mit 66-0 dominierte und sich damit den neunten Platz final sicherte.

Beim zweiten Turnier in Edmonton warteten als Gruppengegner Irland, Großbritannien und Jamaika. Der Start war trotz einer Niederlage etwas besser und zum Auftakt verlor das deutsche Team nur denkbar knapp gegen Irland mit 19-17. Anschließend besiegte das Team von Nationalcoach Damian McGrath Großbritannien mit 19-10, wo sie eine sehr solide Leistung zeigten. Im letzten Gruppenspiel gegen Jamaika war es erneut eine klare Angelegenheit, bei der man mit 55-5 gegen den karibischen Inselstaat gewann. Im Viertelfinale gegen starke Kenianer war die deutsche 7er-Nationalmannschaft allerdings mit 24-17 unterlegen und die Reise ins Halbfinale beendet. Somit spielte das Team um den fünften Platz in Edmonton. Im Halbfinale des Platzierungsspiels fuhren sie dabei einen 21-7 Sieg gegen Hong Kong ein, ehe man sich mit einem Triumph über die USA den fünften Rang sicherte.

Damit kann die deutsche Nationalmannschaft auf ein durchaus solides Turnier schauen, bei dem man sich gut präsentierte und sich als doch vergleichsweise kleine Rugby-Nation keineswegs verstecken musste.

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