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2. Bundesliga Nord
| Spielbericht - 2. Spieltag |
| Samstag, 04. September 2010 - 15:00 Uhr |
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Hamburger RC |
Berliner RC II |
31
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5
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| Startaufstellung |
Hakler Prop Zweite Reihe Dritte Reihe Gedrängehalb Verbinder Innendreiviertel Außendreiviertel Schluss |
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| Ein- / Auswechslungen |
| 27' | Jensch, Frederik (Zweite Reihe)
Mandelkow, Maik (Prop) |
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| 31' | Pouvillon, Guillaume (Dritte Reihe )
Soper, David (Prop) |
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| 56' | Pouvillon, Guillaume (Dritte Reihe )
Zeidler, Jörg (Hakler) |
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| 68' | Jensch, Frederik (Zweite Reihe)
Hinds-Johnson, Rhys (Zweite Reihe) |
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| 70' | Roeder, Gordon (Dritte Reihe )
Krause, Jens (Dritte Reihe ) |
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| 73' | Dreessen, Lars (Dritte Reihe )
von Lilien-Waldau, Stephan (Dritte Reihe ) |
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| 76' | Warncke, Benjamin (Innendreiviertel)
Ernst, Thomas (Außendreiviertel) |
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| Zusammenfassung |
| Der Hamburger RC fährt mit einem verdienten 31:5 (14:5) Heimspielerfolg über den BRC II den ersten Bundesliga-Sieg seit über einem Jahr ein.
Nachdem in der Vorsaison kein einziger Erfolg geglückt war, boten die Rugger der Rot-Schwarzen dem zahlreich erschienenen Hamburger Publikum eine Klasse-Leistung.
Headcoach Hendrikus Wentzel vertraute im Kern der gleichen 15 wie aus der etwas unglücklichen Auftakt-Niederlage bei der SG Odin/Döhren. Dass diese Jungs auf Wiedergutmachung brannten, zeigten sie bereits in den letzten Trainingstagen, in denen vor allem an den Schwächen im Gassen- und Phasenspiel gearbeitet wurde.
Und die Gastgeber legten auf heimischen Geläuf an der Saarlandstraße gleich los wie die Feuerwehr. Die Gäste aus Berlin kamen nie zur Entfaltung und wurden von Kickoff an unter Dauerdruck gesetzt. So dauerte es keine zwei Minuten ehe der HRC zu den ersten Punkten kam. Flanker Guillaume Pouvillon blockte einen Berliner Befreiungskick vor dem Malfeld der Gäste ab, so dass Lars Dreessen per Handauf zum ersten Versuch kam. Fabian Peters erhöhte problemlos auf 7:0. Die Hamburger machten gleich weiter und näherten sich Phase um Phase immer wieder dem Berliner Malfeld. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, da viele Lücken in der Verteidigung der Gäste ungenutzt blieben.
Völlig überraschend kamen die Berliner dann allerdings zum Gegenversuch (8. Min), nachdem gleich mehrere Hamburger ihre Tacklings verpassten, so dass es nach erfolglosem Erhöhungstritt nur noch 7:5 stand.
Nach diesem Gegenschlag schienen die HRC’ler dann etwas unkonzentriert und passten sich trotz weiterhin deutlicher Feldüberlegenheit zu sehr dem Sturmspiel der Berliner Gäste an. Darüber hinaus schienen diese in den angeordneten Gedrängen aufgrund ihrer überlegenen Masse an diesem Tag nicht schlagbar. Dafür gelangen den Rot-Schwarzen einige Ballgewinne in den Rucks und auch im Gassenspiel zeigten sich die Hanseaten deutlich verbessert. Weitere Punkte gab es bis weit in die erste Hälfte aber nicht. Fabian Peters scheiterte in der 23. Minute mit einem Straftritt äußerst knapp, auch wenn viele Zuschauer seinen Kick bereits im Ziel gesehen hatten.
Dann drohte der Spielverlauf zu kippen. In der 27. Minute sah der Hamburger Prop Noel Bandholz die gelbe Karte für einen Ellbogenschlag. Der daraufhin kurzfristig eingewechselte Erste-Reihe-Ersatz Maik Mandelkow musste nach nur weiteren zwei Minuten ebenfalls für ein Foulspiel mit einer gelben Karte den Platz verlassen.
Die Berliner sahen jetzt ihre Chance gekommen und rannten gegen die in doppelter Unterzahl spielenden Gastgeber an. Diese verteidigten aber jeden Zentimeter des Spielfeldes, so dass die in rot spielenden Gäste mehrfach kurz vor dem Malfeld gestoppt werden konnten. Hier zeigte sich, wie wertvoll das intensive Konditionstraining der Vorbereitung war, denn die Hamburger wirkten auch in Unterzahl deutlich fitter. Dass Kapitän Valentin Richter in der 35. Minute sogar per Versuch im Berliner Malfeld punkten konnte, schien die Moral der Hauptstädter auf eine harte Probe zu stellen. Fabian Peters stellte per Erhöhungstritt den 14:5 Halbzeitstand her.
In Durchgang zwei nahmen die Hamburger dann wieder vollzählig das Heft in die Hand. Die Berliner schienen konditionell teilweise stehend k.o. Hinzu kam, dass die Gäste lediglich eine Wechselmöglichkeit hatten, während die Hamburger ab Mitte der zweiten Halbzeit munter durchwechselten.
Die Folge: Fabian Peters vollstreckte eine Überzahlsituation nach einem Straftritt der Hamburger in der 48. Minute per Versuch zum 19:5 (Erhöhung mißlang). In der 63. Minute vollendete Lars Dreessen mit seinem zweiten Tagesversuch eine schöne Ballstafette der Hamburger direkt unter den Malstangen. Fabian Peters verwandelte die Erhöhung problemlos (26:5).
Den Schlußpunkt setzte erneut Valentin Richter mit seinem Versuch zum 31:5 in der 75. Minute (Erhöhung mißlang).
Coach Hendrikus Wentzel zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner jungen Mannschaft. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass noch hart gearbeitet werden muss, um das Leistungs-Potenzial weiter auszuschöpfen.
Gelegenheit dazu haben die HRC-Rugger bereits am kommenden Samstag (11.09.10), wenn zum neu-strukturierten Ligapokal der Heidelberger TV, die RGH II und Germania List zu Gast im Hamburger Stadtpark sind. |
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