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RWC Qualifikation
Spielbericht - Qualifier Round 4

Samstag, 10. Mai 2014 - 15:00 Uhr
Niederlande Deutschland

Niederlande

Deutschland


7


17


Zuschauer: 3.000


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
2' ausgewechselt Nostadt, Julius (Prop)
eingewechselt Füchsel, Samy (Prop)
55' ausgewechselt Wilhelm, Manuel (Zweite Reihe)
eingewechselt Läpple, Jannis (Zweite Reihe)
64' ausgewechselt Brenner, Kehoma (Hakler)
eingewechselt Pilla, Umberto (Dritte Reihe )
ausgewechselt Strauch, Marten (Innendreiviertel)
eingewechselt Soteras Merz, Carlos (Innendreiviertel)
76' ausgewechselt Tyumenev, Mika (Hakler)
eingewechselt Howells, Chris (Prop)
ausgewechselt Zeiler, Arthur (Hakler)
eingewechselt Bender, Marcus (Prop)
78' ausgewechselt Pyrasch, Rafael (Gedrängehalb)
eingewechselt Biniak, Tim (Schluss)
ausgewechselt von Grumbkow, Clemens (Hakler)
eingewechselt Sztyndera, Mark (Außendreiviertel)

Ereignisse

  • VersucheVersuche
  • ErhoehungenErhoehungen
  • Rote KartenRote Karten
    • Mika Tyumenev
    • Clemens von Grumbkow
    • Kehoma Brenner
      • Raynor Parkinson
        • Raynor Parkinson 64'

        Zusammenfassung


        A win is a win. Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft bleibt weiter im Rennen um ein Ticket für die Weltmeisterschaft 2015 in England. Mit 17:7 (17:7) schlug die DRV XV in Amsterdam die Auswahl der Niederlande. Damit kommt es nun am 24. Mai in Hamburg zum nächsten K.o.-Spiel in der WM-Qualifikation. Gegner ist dann Russland.


        Von Anfang an setzte die deutsche Auswahl die Hausherren unter Druck. Dabei kämpfte das Team eher gegen den ungewohnten Kunstrasen und gegen die widrigen Bedingungen. Zu oft rutschte der nasse Ball den deutschen Spielern aus den Händen – statt Versuche gab es daher immer wieder Gedränge für die Niederländer. Doch in der 23. Minute konnte Erste-Reihe-Stürmer Mika Tyumenev nach einem angesetzten Paket endlich im gegnerischen Malfeld eintauchen. Verbinder Raynor Parkinson erhöhte im Anschluss sicher. Danach drückte die DRV XV weiter, setzte die Niederländer weiter unter Druck. Die Hausherren konnten sich lediglich mit Kicks ein wenig Luft verschaffen. Logische Folge war der zweite Versuch für Deutschland nach einer Ballstafette durch die Hintermannschaft durch Italien-Profi Clemens von Grumbkow zum 12:0 (28. Minute).


        Doch plötzlich besannen sich die Niederländer auf ihre spielerische Klasse und narrten in ihrem ersten nennenswerten Angriff mit der Hintermannschaft die deutsche Verteidigung und verkürzten mit einem erhöhten Versuch auf 7:12 (34. Minute). Doch Kehoma Brenner besorgte abermals mit einem angesetzten Paket nach einer deutschen Gasse den Halbzeitstand von 17:7 (40. Minute). Angesichts der drückenden Überlegenheit der deutschen Rugby-Nationalmannschaft ein schmeichelhafter Zwischenstand für die gastgebende Niederlande.


        Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, in dem die deutsche Mannschaft auf ihren wuchtigen Sturm setzte und die Niederländer ihre Hintermannschaft immer wieder ins Spiel brachten. Kritisch wurde es dann in der 64. Minute als der italienische Schiedsrichter Blessano den DRV-Verbinder Raynor Parkinson nach einem gefährlichen Tackling (Spear Tackle) mit der roten Karte vom Platz schickte. Die Folgen waren wütende Angriffe der deutschen Stürmer, die Gedrängehalb Sean Armstrong immer wieder Phase um Phase einsetzte. Die DRV XV kontrollierte dadurch zwar das Spiel, aber Zählbares kam dabei nicht heraus. Die letzten acht Minuten verteidigte die deutsche Rugby-Nationalmannschaft dann bravourös ihr Malfeld und setzte immer wieder Nadelstiche zur Entlastung, so dass in der zweiten Halbzeit keine Punkte mehr fielen.


        „Wir haben im ersten Durchgang 14 Chancen herausgespielt und zu wenig daraus gemacht“, haderte DRV-Nationaltrainer Kobus Potgieter nach dem Spiel. „Dabei haben wir gutes Rugby gespielt, aber nicht genug Punkte auf die Anzeigentafel gebracht“. Ein Punkt, den Potgieter in der Vorbereitung auf das WM-Qualifikationsspiel immer wieder angesprochen hatte.“Ein K.o.-Spiel auswärts ist eben kein Selbstgänger. Zudem mussten wir 20 Minuten in Unterzahl spielen. Am Ende zählt daher nur der Sieg“, betonte der Nationaltrainer. „Vor uns liegt nun eine Menge Arbeit“, sagte Potgieter mit Blick auf das nächste WM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Dort will die DRV XV den nächsten Schritt im Kampf um das WM-Ticket für das Turnier in England 2015 machen.

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