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Regionalliga Nordost
Spielbericht - 5. Spieltag

Sonntag, 06. Oktober 2013 - 14:00 Uhr
USV Halle RK 03 Berlin II

USV Halle

RK 03 Berlin II




Zuschauer: 200


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen

Ereignisse

  • Notiz Notiz
Strafversuche: 55. SVS

Zusammenfassung

Einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden Kantersieg fuhren die Hennigsdorfer Rugger am vergangenen Wochenende gegen eine stark ersatzgeschwächte Hallenser Mannschaft ein.
Ein besonderer Dank geht an den Hennigsdorfer Spieler Helge Leskien der sich in diesem Spiel bereit erklärte die Hallenser, auf Grund oben genannter Besetzungssorgen im Sturm, zu unterstützen und seinen Jungs das Leben damit ganz schön schwer machte.


Im Vorfeld des Spiels war nicht ganz klar was die Mannschaft von Trainer Thomas Bartsch erwarten würde. Die Hallenser spielten bisher in der Mitteldeutschen Siebener-Liga und wagten in dieser Saison den Schritt zum 15-er Rugby. Somit war für die Hennigsdorfer kaum berechenbar, wie stark der Gegner einzuschätzen wäre.


Beide Mannschaften begannen das Spiel etwas zerfahren und so kam es zu diversen Handlingfehlern auf beiden Seiten. Die Blues konnten jedoch im offenen Spiel mehr Bälle erobern und verdienten sich dementsprechend erste Möglichkeiten für Punkte.
Die erste Möglichkeit erspielten sich die Stählernen bereits nach vier Minuten, jedoch stoppte ein Vorball die Hennigsdorfer Bemühungen.


Doch nur eine Minute später eröffnete Nico Striegler den Hennigsdorfer Punktereigen mit seinem ersten Versuch. Julius Laetsch konnte die Erhöhung erfolgreich gestalten und die Stählernen fürten mit 7:0.
Doch auch zwei weitere Versuche durch Mike Rathke und Julius Laetsch (11.+ 14. Min) brachten noch nicht die gewünschte Sicherheit im Angriffsspiel der Hausherren, jedoch zeichnete sich die Mannschaft zunehmend durch eine aggressive Verteidigung aus. So wurde das Hallenser Verbinderpaar fast über das gesamte Spiel hinweg unter Druck gesetzt. Hallenser Offensivaktionen hatten somit eher seltenheitswert. Gerade in diesem Bereich wurde nach der letzten Niederlage im Training hart gearbeitet.


In der 25. Minute konnte Neuzugang Maurice Sankeralli zum erneuten Versuch für Hennigsdorf einlaufen und das Ergebnis auf 22:0 heraufschrauben.
Welche Auswirkungen der Dauerdruck dann hatte zeigte sich in Minute 31 dann nochmals ganz deutlich. Die Befreiungskicks der Hallenser wurden immer unplatzierter und landeten nicht mehr im Seitenaus. Einen dieser Bälle konnte Schlusspieler Marcel Wischniowski herausfangen und trieb den Ball seinerseits mit einem Hochkick wieder in den Hallenser 22m-Raum.
Da sich die Hallenser nicht einigen konnten wer den Ball fangen soll, fing Wischniowski den Ball selbst und lief zum 27:0 ins Malfeld der Gäste ein.
In der fünften Minute der Nachspielzeit konnte sich erneut Nico Striegler ins Hallenser Malfeld durchtanken. Da beide Erhöhungen durch den jungen Innendreiviertel Julius Laetsch erfolgreich waren ging es mit einer beruhigenden 36:0 Führung in die Pause.


Mit dieser Führung im Rücken gab es zur Halbzeit die Anweisung mehr Varianten über die Hintermannschaft zu spielen.
Gesagt getan dachte man sich in der 41.Minute bei den Blues und servierte den Hallensern nach einem Abspielfehler den Ehrenversuch.
Das war auch der einzige grobe Fehler an diesem Tag mit einer soliden Mannschaftsleistung. Nachdem Fred Trzensimiech in der 47. Minute vom Gedränge aufbrach und zum 41:5 einlief brachen bei Halle die Dämme.


Die Hennigsdorfer spielten jetzt ihre Varianten und setzten Halle weiter unter Druck und es kam die viertel Stunde des Julius Laetsch.
Nach mehreren schönen Angriffen mit der Hintermannschaft konnte er in der 55. Minute nur durch ein illegales, hohes Tackle vom Versuch abgehalten werden (Strafversuch für Hennigsdorf), fand dafür aber in der 60. und 67. Minute den weg ins Malfeld. Die Blues spielten auch danach noch Munter weiter und kamen durch Paul Zyparth (70. und 80+4 Min.), Nico Striegler (74. Min.), Ronny Sager (78.Min) und Florian Trapp (80.Min) zu weiteren Versuchen und besiegelten damit das Endergebnis von 91:5.


Ein an diesem Tag absolut verdienter Sieg auf Grund des geschlossenen Auftretens der Blues und der Umsetzung der Trainingeinheiten. Aber in der Höhe vor allem auch der Hallenser Unerfahrenheit im 15-er Rugby geschuldet. Diese nahmen allerdings Positives mit aus der Partie und versprachen es den Hennigsdorfern beim Rückspiel in Halle nich so leicht zu machen.


Die Pinke Plüschkuh für den Hennigsdorfer “Man of the Match“ ging an Julius Laetsch, der nicht nur Topscorer der Partie war, sondern vor allem durch sein befreites Aufspielen in Angriff wie auch in der Verteidigung den Hennigsdorfer Trainerstab überzeugte.

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