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2. Bundesliga
| Spielbericht - 1. Spieltag |
| Samstag, 29. September 2012 - 15:00 Uhr |
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Veltener RC |
USV Jena |
41
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0
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| Startaufstellung |
Hakler Prop Zweite Reihe Dritte Reihe Gedrängehalb Verbinder Innendreiviertel Außendreiviertel Schluss |
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| Ein- / Auswechslungen |
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| Zusammenfassung |
| Mehr erreicht als gedacht
Veltener RC wird Staffelsieger und sichert sich vorzeitigen Klassenerhalt
Der Veltener RC hat in der 2. Rugby-Bundesliga die Gruppe Ost gerockt. Mit dem klaren 41:0 (24:0)-Heimerfolg gegen den USV Jena am Sonnabend wurden die Ofenstädter mit vier Siegen und nur einer Niederlage Staffelsieger und sicherten sich damit auch ein weiteres Jahr Mitgliedschaft in der Bundesliga. Nach dem Abpfiff des hervorragend amtierenden erst 23 Jahre alten Potsdamer Schiedsrichters Joshua Jahn war bei den wieder 100 Zuschauern und der Mannschaft die Freude groß. Denn mit diesem Erfolg hatte niemand beim erstmaligen Bundesliga Abenteur eines Veltener Rugbyteams gerechnet. Als Erster musste Cheftrainer Norbert Heidekorn dran glauben. Der wurde nämlich von seinen Spielern in voller Montur unter die Dusche gesetzt und anschließend mit reichlich Bier getauft. Bevor sich der Freudentaumel Bahn brechen konnte, musste aber erstmal Jena niedergerungen werden. Die Begegnung gestaltete sich dabei wieder als hartes Stück Arbeit. Der Kontrahent aus Thüringen ging mit diszipliniert vorgetragenen Stürmerattacken sehr robust zu Werke. Veltens Abwehr musste immer wieder konzentriert und geschlossen vorgehen, um die Jenaer Angriffswellen abzublocken. Die sieben Veltener Versuche fielen auch nicht wie reife Früchte. Jeder „Fünfer“ brauchte seine Zeit, um erfolgreich abgeschlossen zu werden. Trickreich zeigte sich Christian Heidekorn, der auf der für ihn ungewohnten Außendreiviertel - Position mit sehenswerten Läufen und zwei Erhöhungen 14 Punkte beisteuerte. Besonders bejubelt wurde der Versuch von Erste-Reihe-Stürmer Mario Zeh zur 22:0-Führung kurz vor dem Halbzeitpfiff. Der 150 Kilogramm Obelix der Oberhavel-Gallier kommt immer besser in Schwung und spielte dieses Mal sogar 80 Minuten durch: „Ich habe heute bis zum Schluss auf die Zähne gebissen, denn es ist zur Zeit richtig geil in dieser Mannschaft zu spielen.“ Reichlich beklatscht wurde auch der resolute Durchbruch von Andreas Stroinski. Sein erster Versuch in der noch jungen Rugbykarriere bedeutete das 29:0 in der 45. Minute. Jetzt warten in den nächsten Wochen schwierigere Aufgaben auf den Veltener Rugbyclub. Im DRV-Pokal der Nordost-Gruppe geht es gegen Teams aus Hannover, Hamburg und Leipzig. |
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