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1. Bundesliga
Spielbericht - 5. Spieltag

Samstag, 22. September 2012 - 15:00 Uhr
RC Leipzig USV Potsdam

RC Leipzig

USV Potsdam


10


67


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
ausgewechselt Bernhardt, Henry (Prop)
eingewechselt Wasmund, Kenneth ()
ausgewechselt Böhme, Johannes (Außendreiviertel)
eingewechselt Merten, Tom (Gedrängehalb)
ausgewechselt Kotzur, Sven (Dritte Reihe )
eingewechselt Grande, Gregor (Zweite Reihe)
ausgewechselt Heine, Ben (Innendreiviertel)
eingewechselt Marocke, Roland (Dritte Reihe )
ausgewechselt Wochatz, Lars (Zweite Reihe)
eingewechselt Pfeiffer, Martin (Zweite Reihe)
ausgewechselt Krenz, Michael (Schluss)
eingewechselt Krauzig, Jan (Verbinder)

Ereignisse


    Zusammenfassung

    Aus Sicht des USV Potsdam


    USV Potsdam gewinnt verdient  in Leipzig


    Am vergangenen Samstag mussten die Potsdamer Adler bei Tabellenschlusslicht RC Leipzig ran und sich selbst von ihrer hohen Niederlage gegen den RK 03 Berlin rehabilitieren. Mit lediglich 16 Mann im Bus traten die Potsdamer auch die Reise in die sächsische Messestadt an, denn zeitgleich spielte die zweite Garde der Potsdamer gegen den Tabellenführer der zweiten Bundesliga Ost SC Siemensstadt. Die Karten schienen anfangs klar verteilt zu sein. Die Potsdamer waren in dem Spiel die klaren Favoriten und die Gastgeber machten vor dem Spiel daraus auch keinen Hehl. Ihnen ging es lediglich darum, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Kurz nach dem Anpfiff fing die Partie auch sehr einseitig an. Potsdam übte konsequent Druck auf die unsicher agierenden Sachsen aus und nagelte den Gegner in seiner eigenen Hälfte fest. Jedoch machte sich aus dieser Überlegenheit eine lockere Stimmung bei den Adlern breit und so machte man in den eigenen Angriffen simple Fehler, die die ersten Punkte für die Havelstädter verhinderten. Erst nach 10 Minuten wurden die mitgereisten Potsdamer Fans erlöst und der erste Versuch des Tages wurde eingeläutet. Allerdings änderten diese ersten Punkte nichts an dem Schlendrian, der sich in den Potsdamer Reihen eingeschlichen hat. Die Angriffe wurden zwar konsequent geführt, jedoch fielen erneut die Bälle runter und man verschenkte zu leichtfertig wichtige Punkte. Als sich dann auch noch in der Verteidigung die ersten Fehler bemerkbar machten, nutzten die Sachsen ihre Chance und drängten stets nach vorne. Eine Welle von Straftritten gegen die Potsdamer aufgrund von technischen Fehlern schenkte den Leipzigern zusätzlichen Raumgewinn, der dann letztendlich in ihren wohlverdienten ersten Versuch der Saison gipfelte. Das sollte eigentlich ein Weckruf für die Potsdamer sein, allerdings agierten die Gäste in der Folgephase nur noch nervöser und die Fehlerkette riss nicht ab. Beim Halbzeitpfiff stand es dann 5 : 17 für die Potsdamer, die aus ihrer klaren Überlegenheit keine weiteren Punkte erzielen konnten. In der zweiten Halbzeit rappelten sich die Havelstädter nun auf und griffen die gegnerische Verteidigungslinie strukturierter an. Die Bälle wurden sicher in den eigenen Reihen behalten und die Gastgeber konnten sich lediglich mit technischen Unsauberkeiten der Angriffe erwehren. Im Verlauf des Spiels fanden die Potsdamer immer besser in ihr System rein und legten daraus resultierend einen Versuch nach dem anderen. Zwei schnell gespielte Angriffe der Leipziger überraschten die Gäste und erwischten sie auf dem falschen Fuß, weshalb Die Sachsen zu ihrem insgesamt zweiten Versuch in der ersten Bundesliga kamen. In den letzten Spielminuten fielen die Versuche für die Potsdamer im Minutentakt und der Schiedsrichter pfiff das Punktefeuerwerk bei einem Spielstand von 10 : 67 ab.



    Aus Sicht des RC Leipzig


    Erster Bundesliga- Versuch gegen USV Potsdam


    Am Samstag, den 22.09.2012 fand auf dem heimischen Sportplatz in Leipzig-Stahmeln das vorerst letzte Spiel der Vorrunde in der 1 Bundesliga Ost statt. Der Gegner war der langjährige ehemalige Zweitligist USV Potsdam. Nach der guten 2. Halbzeit gegen den Berliner Rugby Club in der Vorwoche, hoffte man heute auf noch mehr Spielanteile und den heiß herbei gesehnten ersten Bundesliga-Versuch.


    Doch 4 Minuten nach Anpfiff gab es erst einmal schlechte Nachrichten für Trainer Falk Müller. Henry Bernhardt, welcher diese Partie als Innendreiviertel auflief, musste wegen einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam der Australier Kenneth Wasmund, der somit sein Debüt für Leipzig schon etwas früher als geplant geben sollte. In den ersten Minuten sah sich die Leipziger Mannschaft gleich starkem Druck der Potsdamer ausgesetzt, so dass in der 12. Minute dann auch der erste Versuch für die Gäste fiel. Nach dem erfolglosen Erhöhungstritt stand es somit 0:5 für den USV.  Danach kamen die Messestädter besser ins Spiel. Zwar befand man sich meistens immer noch in der Verteidigung, aber zumindest war diese gut organisiert und die Zuschauer wurden mit einigen krachenden Tacklings belohnt. In der 28. Minute aber schlief die komplette Mannschaft, als Potsdam einen Straftritt schnell ankratzte und mit einem Versuch und Erhöhung die Führung auf 0:12 ausbauen konnte. Nun aber kam die Leipziger Angriffsmaschinerie ins Rollen. Nach einer Gasse im 22m-Raum der Gäste war es Kapitän Benno Förtsch, der zum ersten Bundesliga-Versuch für den Rugby Club Leipzig im Malfeld ablegte. Der Erhöhung gelang nicht, aber Leipzig war mit 5:12 wieder im Spiel. Kurz vor der Halbzeit gelang Potsdam aber noch die Antwort  und sie liefen nach einigen Ballunsicherheiten zum 5:17 in die Endzone der Gastgeber ein.


    Zu Beginn der 2 .Hälfte zeichnete sich zunächst ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit ab. Potsdam war oft in Ballbesitz und Leipzigs Defensive war wieder gefragt. Bis zur 60 Minute waren die Gäste in der Lage noch 2 erhöhte Versuche zu erzielen.  Dann konnten aber wieder die heimischen Zuschauer jubeln. Neuzugang Kenneth Wasmund tauchte zum 2. Leipziger Versuch an diesem Tag im Malfeld ab und krönte damit seinen insgesamt sehr überzeugenden Auftritt selbst.
    In der Schlussphase der Partie agierte die Leipziger Verteidigung noch einige Male unkonzentriert und inkonsequent, so dass Potsdam 6 weitere Versuche erzielen konnte. Trotzdem hat sich der Rugby Club Leipzig auch in dieser Partie über weite Strecken wieder gut verkauft und Werbung für den Rugbysport in Leipzig betrieben, so dass  man über diesen Wermutstropfen hinwegsehen kann.



    In der kommenden Woche ist spielfrei und die Spieler können somit ihre Verletzungen und Blessuren erst einmal auskurieren. Durch den 5. Platz in der 1. Bundesliga Ost hat sich Leipzig für den DRV-Pokal qualifiziert und trifft nun wieder auf gleichwertigere Gegner. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit nach dem ersten Bundesliga-Versuch, nun endlich auch den ersten Bundesliga-Sieg bejubeln zu können. Wann die nächsten Partien stattfinden werden, steht aber leider noch nicht fest. Sobald die Termine bekannt sind, werden sie selbstverständlich auch auf unserer Homepage veröffentlicht.

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